The Game Awards 2018: Die Branche feiert sich selber mit Japan in der Nebenrolle

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    • The Game Awards 2018: Die Branche feiert sich selber mit Japan in der Nebenrolle

      Titelbild: The Game Awards

      Letzte Woche gingen die The Game Awards 2018 über die Bühne, eine große Gala von und mit Geoff Keighley. Innerhalb weniger Jahre hat Keighley eine Veranstaltung ins Leben gerufen und weiterentwickelt, welche viel Beachtung erfährt. Die Mischung aus Preisverleihung und Pressekonferenz sorgt dafür, dass vom großen Konsolenhersteller bis hin zum kleinen Indie-Entwickler jeder eine Plattform vorfindet. Mit dem Einbezug von eSports-Awards sprang man auch auf diesen lukrativen Zug auf.

      Schon im Vorfeld versprach man viele Neuankündigungen, die eigentliche Preisverleihung dürfte für die meisten Zuschauer im Livestream eine Nebensache gewesen sein. Da The Game Awards wie die E3 in Los Angeles stattfindet, kriegen wir dabei auch leider das bekannte „Sony-Feeling“ von der E3-Pressekonferenz, welche jeweils ebenfalls mitten in der Nacht stattfindet. Oder man schaut sich das Ganze gemütlich in der Aufzeichnung an.

      Sony, Nintendo und Microsoft in trauter Eintracht

      Von links nach rechts: Shawn Layden, Phil Spencer und Reggie Fils-Aimé gemeinsam auf der Bühne. Stark. (Bild: The Game Awards 2018, Screenshot aus Livestream)

      Gleich zu Beginn schaffte es Geoff Keighley, dass die „Großen Drei“ vertreten durch Shawn Layden (Sony), Phil Spencer (Microsoft) und Reggie Fils-Aimé (Nintendo) gemeinsam die Bühne betraten und Einigkeit demonstrierten. Wow. Natürlich schätzt und respektiert man sich mehrheitlich in der Branche, aber gerade bei der E3 und gelegentlich in den sozialen Medien teilt man gerne auch Seitenhiebe aus.

      Jedenfalls war das ein starkes Zeichen, dass man sich an diesem Abend trotz aller Konkurrenz quasi als Team präsentierte. Die Branche wollte sich selber feiern und ließ den sogenannten Konsolenkrieg ruhen. Keiner musste eine E3 „gewinnen“, etwas, was Sony im nächsten Jahr sowieso nicht schaffen wird. Oh, wir wollten ja keine Seitenhiebe heute. Entschuldigung.

      Neuankündigungen am laufenden Band

      Zusätzlich sorgte ein großes Live-Orchester für die richtige Stimmung. Keighley hat sich mächtig ins Zeug gelegt, eine gelungene, kurzweilige Show abzuliefern. Von dieser Bühne will die Branche aber natürlich auch profitieren, so gab es gewichtige Ankündigungen. Die Rückkehr von Crash Racing, Mortal Kombat 11, ein neues Spiel aus der bekannten Dragon-Age-Reihe, das kann sich alles sehen lassen. Letzterem gönnte man zwar nur einen eher nichtssagenden Render- und Artwork-Trailer und auch noch keinen endgültigen Namen, aber Fans der Reihe dürften dennoch gejubelt haben.

      Indies sind mehr als nur ein Farbtupfer (Bild: The Last Campfire, Hello Games)

      Daneben hatte es aber auch Platz für viele neue, spannende Indie-Projekte wie The Last Campire, Among Trees, Sayonara Wild Hearts und Hades, welche mit Gameplay- und Grafikkonzepten fernab des AAA-Geschäfts mehr als nur sympathische Farbtupfer waren. Auch die Konsolenhersteller wissen, dass diese eine Bereicherung sind und vielleicht nicht sehr viele Konsolen verkaufen, aber dem Angebot zusätzliche Breite geben. Ein Auftritt bei den The Game Awards mit einem Millionenpublikum erreicht zweifellos eine Werbewirkung, welche für ein kleines Studio sonst nicht möglich wäre.

      Die Abräumer kommen nicht aus Japan

      Kommen wir nun aber zu den Gewinnern des Abends. Red Dead Redemption 2 ging bei acht Nominierungen wenig überraschend als Abräumer mit vier Preisen nach Hause. Die wichtigen Kategorien „Best Narrative“ und „Best Score/Music“ konnte der Blockbuster von Rockstar Games für sich entscheiden. Allerdings unterlag man God of War in den Kategorien „Best Game Direction“ und „Game of the Year“, womit die wichtigste Auszeichnung an Sonys Santa Monica Studio ging. Für viele durchaus eine kleine Überraschung. Eine regelrechte Sensation wäre es wohl gewesen, wenn mit Monster Hunter: World das einzige nominierte Spiel aus Japan in dieser Kategorie gewonnen hätte.

      Gewählt zum besten Rollenspiel des Jahres wurde Monster Hunter: World (Bild: Capcom)

      Mit bereits über zehn Millionen verkauften Exemplaren ist der Titel zweifellos ein riesiger Erfolg für Capcom, aber in einem „Rockstar-Jahr“ ist die Luft von vornherein dünn, wenn Ende des Jahres Preise verliehen werden. Allgemein muss man genau hinschauen, um japanisches Schaffen unter den Preisträgern zu finden.

      Monster Hunter: World setzte sich als bestes Rollenspiel gegen fast ausschließlich japanische Konkurrenz durch, Ni no Kuni II, Dragon Quest XI und Octopath Traveler zogen den Kürzeren. Dabei gewann zweifellos das erfolgreichste Spiel, aber auch jenes, welches am wenigsten in die Kategorie passte.

      Die zwei weiteren Gewinner aus Japan sind Dragon Ball FighterZ als bestes Fighting Game und Astro Bot Rescue Mission vom Sony Japan Studio aus bestes VR-Spiel. Ersteres trat gegen ausschließlich japanische Mitkonkurrenten an, Letzteres gegen eher überschaubare Konkurrenz in einer Nebenkategorie. Wir halten also ein wenig ernüchtert fest, dass japanische Videospielkunst fast nur dann gewonnen hat, wenn es eine interne Angelegenheit war. Das wirft nun nicht eben ein gutes Licht auf japanische Spiele mit dem Jahrgang 2018.

      Ohne Nominierungen gibt es auch keine Preise

      Octopath Traveler war drei Mal nominiert, ging aber ebenfalls leer aus. (Bild: Square Enix)

      Wenn wir die Nominierungen betrachten, gibt es ebenfalls recht wenig Japan zu sehen. Neben den bereits genannten Kategorien war Monster Hunter: World noch als bestes Multiplayer-Spiel vorgeschlagen, Ni no Kuni II und Octopath Traveler waren zusätzlich zur Rollenspiel-Kategorie auch noch für ihre Musik nominiert, zweitgenannter Titel auch noch für die Art Direction.

      Bei den Strategiespielen unterlag Valkyria Chronicles 4 gegen Into the Breach, Mario Tennis Aces wurde bei den Sportspielen von Forza Horizon 4 überrollt und bei den Action-Spielen war für Mega Man 11 nichts gegen Dead Cells zu holen. In der etwas schwerer verständlichen Kateogrie „Games for Impact“ ging schließlich auch The Missing: J.J. Macfield and the Island of Memories leer aus. Einen bleibenden Eindruck hat der Titel von Hidetaka Suehiro aber auch für den stümperhaften Release im Westen hinterlassen.

      Nintendo kann es auch nicht richten

      Nintendo war in bloß zwei Kategorien nominiert und ging mit leeren Händen nach Hause. (Bild: Super Mario Party, Nintendo)

      Bei den besten Familienspielen wird es dann vor allem für Nintendo bitter, quasi die japanische Award-Garantie in dieser Kategorie. Zählt man Pokémon Go etwas großzügig auch zum japanischen Riesen hinzu, gewann man diese Auszeichnung bisher vier Mal bei vier Austragungen. Die weiteren Sieger der Vorjahre waren mit Super Mario Maker, Mario Kart 8 und Super Mario Odyssey allesamt Mario-Spiele.

      Diese Serie riss nun aber in diesem Jahr, denn Overcooked 2 gewann. Nintendo war drei Mal nominiert mit Mario Tennis Aces, Nintendo Labo und Super Mario Party, zudem war man auch beim fünften Nominierten, Starlink: Battle for Atlas, mit einer breit beworbenen Star-Fox-Mission für Nintendo Switch am Start. Vielleicht hat sich Nintendo hier selber die Stimmen weggenommen, aber es passt irgendwie ins Bild. Nintendo ging in überhaupt keiner Kategorie als Gewinner nach Hause.

      Im letzten Jahr war alles besser

      Man könnte nun zum Schluss kommen, dass eine Preisverleihung wie The Game Awards einen westlichen Fokus hat, aber ein Blick auf das Jahr 2017 zeigt ein anderes Bild. Vor Jahresfrist räumten japanische Spiele schon fast reihenweise ab. The Legend of Zelda: Breath of the Wild gewann drei Preise, darunter die Königskategorie „Game of the Year“ sowie „Best Game Direction“ und bestes Action-Spiel.

      Super Mario Odyssey war zusammen mit der Familien-Kategorie sage und schreibe sechs Mal nominiert. NieR: Automata wurde für die beste Musik geehrt und Persona 5 als bestes Rollenspiel. An Resident Evil 7 gab es bei den VR-Spielen kein Vorbeikommen. Mehr als ein Drittel aller Auszeichnungen blieb 2017 in Japan und dies in wichtigen Kategorien.

      Die Zukunft ist durchaus verheißungsvoll

      Im nächsten Jahr könnte Japan wieder groß abräumen. (Bild: Sekiro: Shadows Die Twice, Activision / FromSoftware)

      Man sollte zwar nicht ein ganzes Jahr nur anhand von Awards bewerten, aber das Jahr 2018 wird nicht als herausragender Jahrgang in Erinnerung bleiben, was Spiele aus Japan angeht. Deswegen war man folgerichtig bei den The Game Awards 2018 auch nur in einer Nebenrolle anwesend. Für das nächste Jahr stehen die Zeichen jedoch wieder besser.

      Titel wie Kingdom Hearts III, Sekiro: Shadows Die Twice und Devil May Cry 5 versprechen alleine schon in den ersten drei Monaten potentielle Highlights, an welche man sich auch gegen Ende des Jahres noch erinnern könnte. Mit genauen Plänen hält sich Nintendo zudem noch zurück, alleine der kommende Pokémon-Titel dürfte hier jedoch größere Wellen werfen. Die eher unschöne Bilanz bei den diesjährigen The Game Awards könnte dann bereits wieder vergessen sein.

    • Finde auch, man sollte da nun nicht in Japano-Aktionismus verfallen. Letztes Jahr hatte man einfach auch verdammt starke Titel. In diesem Jahr hat sich auch Nintendo etwas rarer gemacht und Titel wie Pokemon und Smash kamen einfach zu spät, um für die Verleihung relevant zu sein. Bin mir sicher, Smash hätte beim besten Prügelspiel abgeräumt. Aber mit Dragonball hat ja dann ein japanischer Titel gewonnen. Überhaupt ist die Kategorie weiter in fester japanischer Hand solange Mortal Kombat XI als Konkurrenz noch nicht draußen ist.

      Etwas überraschend war dann doch Monster Hunter World als bestes RPG. Für mich wirds einfach nie ein richtiges RPG sein. Spiele wie Dragon Quest XI, Octopath Traveler Ni No Kuni II oder auch Pillars of Eternity II zelebrieren das Genre wesentlich mehr. Aber auch hier reicht einfach schon ein Blick in unser Forum, dass Titel wie Ni No Kuni II und Octopath Traveler alles andere als gut angekommen sind und Dragon Quest XI die Leute im Thread bisher eher gespalten hat was die Meinungen angeht. Wobei mir selbst Octopath Traveler und NNK 2 richtig gut gefallen. Bis auf ein paar nervige Passagen würde ich auch ausnahmslos noch Dragon Quest XI dazuzählen. Beim Soundtrack hingegen hätte ich mich jedoch für Octopath Traveler gefreut.

      Ansonsten darf man die Bedeutung dieser Verleihung auch nicht zu ernst nehmen. Es ist jedesmal ne unterhaltsame Show, aber wie da die Awards verteilt werden ist schon sehr fragwürdig. Selbst ein God of War ist in etlichen Kategorien leer ausgegangen während Red Dead Redemption 2 dort abgeräumt hat. Am Ende jedoch gewinnt God of War den Game of the Year Award was dann auch schwer nachvollziehbar ist (verdient ist es, wie ich finde, allemal). Aber auch andere namhafte Vertreter wie Assassins Creed Odyssey sind glaube ich komplett leer ausgegangen.

      Abgesehen davon gabs nur zwei Spiele, die praktisch omnipräsent an diesem Abend waren: Red Dead Redemption 2 und Fortnite. Mit einem kleinen God of War Boost am Ende. Teilt man die Awards auf diese drei Vertreter auf, war für alle anderen nicht mehr viel übrig.
      Zuletzt durchgespielt:

      Resident Evil Zero 6,5/10, Maneater 7/10, Cyber Shadow 6,5/10

    • Habe das dieses Jahr total verpennt lol
      Scheint aber tatsächlich die beste game awards gewesen zu sein.
      War ja bis auf God of war als goty und mhw als Rollenspiel sehr meh von den Preisen her. Bei Musik ist octopath traveler für mich auch das beste, auch wenn ich den Ost von sdorica fast genauso stark finde.
      Ob mhw jetzt nen Rollenspiel ist...
      Finde es auch witzig, dass spiderman gar nichts bekommen hat und anscheinend meckert so keiner darüber.
    • Das waren definitiv die besten Game Awards bisher. Letztes Jahre habe ich nicht geschaut, weil es die Jahre davor kontinuierlich mieser wurde. Es war Zufall, dass ich schaute und ich war sehr positiv überrascht.

      Ansonsten stimme ich zu, es war nicht das stärkste Jahr für japanische Spiele. 2017 war eine große Ausnahme mit Persona 5 und Nier: Automata. Monster Hunter: World war mit Sicherheit der populärste Titel aus Japan.

      Und ich finde man kann Nintendo nicht so in den Vordergrund rücken, sie sind halt Nintendo, sie haben eine riesige Fanbasis (mich teilweise mit eingeschlossen) aber sie sind ein wenig abgesondert vom Rest der Branche und haben eben auch nur 2017 zwei Aufsehen erregenden Spiel mit Zelda Breath of the Wild und Mario Odyssey abgeliefert.
      Ein Octopath Traveller, Splatoon 2 oder auch leider Xenoblade Chronicles 2 sind einfach doch auch noch immer irgendwie Nische in der Nintendo-Nische.

      Wobei ich nicht verstehe, wieso Octopath so hervorgehoben wird, wo es doch Xenoblade Chronicles 2 gab ...
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    • Dieses Jahr haben einfach God of War, Spider-Man, Detroit Become Human, Assassins Creed Odysee und natürlich auch Red Dead Redemption 2, mehr überzeugt als ein, Ni no Kuni II, Dragon Quest XI oder Octopath Traveler. Einzig Monster Hunter World war die große Ausnahme. Ich verstehe daher überhaupt nicht was dieses beleidig sein das die achso tollen japanischen Spiele nicht gewonnen haben soll. :/
      God of War und Co war einfach deutlich besser! Letztes Jahr haben halt die japanischen Spiele mehr überzeugt, dieses Jahr halt mehr unsere.

      Naja ansonsten bin ich so dermaßen froh das God of War und nicht RDR 2 GOTY gewonnen hat. ^^
    • Langweiligsten Awards die ich bisher gesehen habe. Und RDR2 hat bei Sachen gewonnen, da konnt ich nur lachen. Gefühlt wurde an neuen Spielen 80% Indies gezeigt. War zwar schon klar das kaum noch was neues gezeigt wird, da die aktuelle Gen eh aufs Ende zu geht, aber die 100 Indie Spiele hätten se sich sparen können.

      Das es kein starkes Jahr für Japan Spiele war ist ma egal, gab genug gute West Spiele die vor RDR2 hätten gewinnen müssen.

      Und was hat da alles nen Award bekommen gehabt? Wir haben nur drauf gewartet das nen Praktikant nen Award bekommt.
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    • Es gab halt einfach bessere Spiele aus dem Westen dieses Jahr.
      Ich finde nicht das man das den game Awards vorwerfen kann, es macht halt Sinn das Spiele wie GoW und RDR2 abräumen, es gab keine Konkurrenz aus Japan. MH:World ist ein riesiger Erfolg, aber im Vergleich zu GoW oder RDR2 ja unbedeutend, qualitativ.

      Mir gefiel die Veranstaltung dieses Jahr sehr gut, wobei ich RDR2 einige Preise nicht so ganz gönnen konnte, aber es dennoch ein wenig nachvollziehen kann.
      Das Nintendo keinen Preis abräumt ist auch nachvollziehbar, wäre auch schräg gewesen, mit welchen Spielen denn? Nächstes Jahr gibts aber sicherlich Preise, mindestens für Smash Ultimate.

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    • keine nominierung von xenoblade 2 vorallem in der OST kategorie is unter aller würde :o

      und nix zu metroid prime... allgemein enttäuschende show, kinda funny war etwas besser auch was die ankündigungen anging
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    • CloudAC schrieb:

      Gefühlt wurde an neuen Spielen 80% Indies gezeigt. War zwar schon klar das kaum noch was neues gezeigt wird, da die aktuelle Gen eh aufs Ende zu geht, aber die 100 Indie Spiele hätten se sich sparen können.
      Jain, es waren viele Indies bei wie Hades (von den Bastion / Transistor Leuten) oder The Pathless (von den Abzu Machern) dabei und kleine Titel wie Marvel Ultimate Alliance 3, was ja eher eine Mobilspielreihe ist inzwischen bzw. halt wohl aus den Resten des F2P Games gezimmert wird, gab es zumindest eine Handvoll interessanter Neuankündigungen bei den zehn "geheimen" Titeln.

      Wobei mir nicht ganz klar war, was Dauntless auf der Veranstaltung zu suchen hatte, dieser Billo Monster Hunter F2P Klon wurde ja schon vor drei Jahren oder so angekündigt und sah heute genauso scheiße aus wie damals, dass das noch nicht eingestampft wurde hat mich überrascht.

      Aber wirklich gefreut habe ich mich über The outer Worlds von Obsidian, da kann ein richtig schönes Fallout-mäßiges Spiel bei rauskommen, das Bethesda zeigt, wie heute Spiele zu sein haben.

      Ebenso gefreut, und mein Highlight auch wenn nicht wirklich ein neues Spiel, habe ich mich über das Crash Team Racing Remaster.

      Ansonsten interessant waren Mortal Kombat 11 und die Gewissheit, dass es ein Dragon Age 4 geben wird.
      Wobei es anschließend gleich den Dämpfer gab, da bei DA 4 einer der Lead-Designer gleich getwittert hat, dass man noch mehr voll SJW und PC gehen will als bisher und DA4 praktisch das "most inclusive", "most woke" Spiel aller Zeiten werden soll. Also anders ausgedrückt, der Fokus bei der Entwicklung liegt auf der Integration von Farbigen, Schwulen, Lesben und Transsexuellen. Natürlich kann man die gerne einbauen aber bitte nicht mit der Faust aufs Auge sondern natürlich integriert. Aber wie es aussieht wird das bei diesen SJW-Designern dann wohl eher ein Spiel mit mieser Story, denn wirklich gute Geschichten haben solche politisch motivierten Designer leider noch nie geliefert.

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    • @Spiritogre

      Ja, schon, aber der Hit war die Veranstaltung jetzt auch nicht. Bei diesem Outer World musste ich direkt an Fallout denken. Dieses Scavenger oder wie es heißt, das sah noch interessant aus. Mir gefällt daran nicht das man wieder mal nen stummen Charakter spielen wird. Bei Far Cry habe ich mich ja schon dran gewöhnt und lustiger weise finde ich diese größere Erweiterung ganz cool eigentlich. Teil 5 war so ja schon ganz spaßig und hatte auch das Ende gehabt auf das aufgebaut wird xD.

      Ok, wieder so nen Käse bei DA? Oh man, der eine Zauberer in Teil 3 ging mir schon auf den Senkel. Ka was das immer soll in Spielen mit so Themen. Gut, ist eh nicht meine Spiele Reihe, hatte es nur mal gespielt um zu schauen was daran so toll sein soll.
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    • Sind diese "Game Awards" nicht schon seit Jahr und Tag ausgesprochen westlastig? Um Qualität geht es doch da nur in zweiter Instanz. In erster Linie werden da irgendwelche gängigen westlichen Geschmacksschemata bedient. Ein Spiel, das da aus dem Rahmen fällt, muss schon unglaublich brillant sein und sich obendrein IM WESTEN noch halbwegs verkaufen, um dort einen Preis abzuräumen oder überhaupt nominiert zu werden.
      Aber wenn man mir mal eine persönliche ketzerische Bemerkung zugesteht: Womöglich hat man "Monster Hunter:World" nur deswegen in die Kategorie RPG gesteckt, damit man kein echtes JRPG auszeichnen muss, denn ob dieses Game genug Rollenspielelemente besitzt, um überhaupt als RPG durchzugehen, darf bezweifelt werden. Heute mögen die Definitionen ja relativ aufgeweicht sein, aber klar ist: Vor 20 Jahren wäre "Monster Hunter:World" sehr wahrscheinlich nicht als RPG sondern wohl eher als Action-Adventure kategorisiert worden, was es in meinen Augen auch ist. Aber so hat Japan zumindest einen "Quoten-Award" für ein vom Flair her ausgesprochen westliches Spiel erhalten. Es lebe die Vielfalt - selten so gelacht.
      "There is only one way to come into this world - but so many ways to leave"
      (Sami Lopakka)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Kelesis schrieb:

      Sind diese "Game Awards" nicht schon seit Jahr und Tag ausgesprochen westlastig? Um Qualität geht es doch da nur in zweiter Instanz..
      nö das stimmt nicht.
      Letztes Jahr gab es Preise für Persona 5, Nier Automata, Zelda Breath of the Wild, Super Mario Odyssey und ich hab sicherlich noch einige japanische Spiele vergessen.
      Ausserdem war Death stranding letztes Jahr wohl das grösste Highlight.
      Diese Verschwörungstheorien sind schwachsinnig, ich verstehe nicht warum soviele JP-Fans gleich beleidigt und sauer werden sobald mal ein westliches Spiel einen Preis kassiert.
      Die Zeiten sind längst vorbei, qualitativ sind westliche und japanische Spiele längst gleichgestellt.

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    • Aruka schrieb:

      Kelesis schrieb:

      Sind diese "Game Awards" nicht schon seit Jahr und Tag ausgesprochen westlastig? Um Qualität geht es doch da nur in zweiter Instanz..
      nö das stimmt nicht.Letztes Jahr gab es Preise für Persona 5, Nier Automata, Zelda Breath of the Wild, Super Mario Odyssey und ich hab sicherlich noch einige japanische Spiele vergessen.
      Ausserdem war Death stranding letztes Jahr wohl das grösste Highlight.
      Diese Verschwörungstheorien sind schwachsinnig, ich verstehe nicht warum soviele JP-Fans gleich beleidigt und sauer werden sobald mal ein westliches Spiel einen Preis kassiert.
      Die Zeiten sind längst vorbei, qualitativ sind westliche und japanische Spiele längst gleichgestellt.
      2017 mag in gewisser Weise eine Ausnahme gewesen sein. Möglicherweise konnte man da einfach nicht anders, weil aus Japan zu viele zu gute Spiele kamen (u.a. eben auch neue Teile von auch hier extrem bekannten IPs wie "Zelda" oder "Mario"). Es wäre vermutlich zu sehr aufgefallen, wenn diese Games allesamt leer ausgegangen wären.
      Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich bei den "Game Awards" genauso verhält wie bei Musik- und Fernsehpreisverleihungen. Die immer gleichen Akteure schachern sich gegenseitig die immer gleichen Preise zu (gegipfelt hat das in dem Jahr, als Helene Fischer quasi ihre eigene Preisverleihung moderierte - "Zufall" natürlich und gerade deswegen ach so rührend), wodurch das Ganze unglaublich vorhersehbar ist.
      Kurzum, "The Game Awards" braucht kein Mensch und in der Überschrift ist es schon treffend formuliert: "Die Branche feiert sich selber..."
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Vielleicht gibts ja irgendwann Cringe Awards wo es dann Preise gibt die ihr abfeiern könnt, für Senran Kagura oder so :)
      Naja agree to disagree, wie bereits gesagt bin ich kein Fan von Verschwörungstheorien.

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    • Aruka schrieb:



      Naja agree to disagree, wie bereits gesagt bin ich kein Fan von Verschwörungstheorien.
      Ich auch nicht, aber um zu erkennen, dass Award-Shows von vorn bis hinten gekünstelt sind, muss man kein Verschwörungstheoretiker sein.
      Vielmehr wäre es naiv, anzunehmen, dass dort alles fair und im Sinne der Qualität abläuft.
      Oder kann einer von euch die affektierten Dankesreden bei Preisverleihungen noch ernst nehmen?
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    • wer die furries reinlässt, gehört... :F
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    • Kurzum, "The Game Awards" braucht kein Mensch und in der Überschrift ist es schon treffend formuliert: "Die Branche feiert sich selber..."
      Liegt aber nicht an den game awards. Bei den Oscars hatte Disney/ Pixar einen eigenen Kurzfilm animiert, um sich selber für einen Preis zu feiern. Und mit Helene Fischer hast du ja auch schon einen anderen Fall genannt.
      Höchstens um mal was zum reden zu haben sind solche award shows gut.
      Ich auch nicht, aber um zu erkennen, dass Award-Shows von vorn bis hinten gekünstelt sind, muss man kein Verschwörungstheoretiker sein.
      Vielmehr wäre es naiv, anzunehmen, dass dort alles fair und im Sinne der Qualität abläuft.
      Na gut, bei so 20-30% ist da noch was dran, finde ich. Wie bestes indie game oder "Best Art Direction" hieß die Kategorie, glaube ich, wo auch ein sehr spezielles indie games gefeiert wurde.

      Und ich schwimme mal entgegen dem Strom und sage, dass rdr2 den goty viel mehr verdient hat als god of War. Schon alleine das man diesen Troll Boss wie oft, 4 oder 5 mal wiederholen muss, ist eine zu große Kritik in meinen Augen. Wofür war die Reihe noch mal bekannt? Dafür dass man imposante Bosskämpfe hatte, glaube ich. Und "best game direction" ist ja übelst der Witz. Das Spiel macht the last of us so sehr nach, wie es nur geht und anstatt das zu kritisieren, wird das gefeiert... In Zukunft dann nur noch Spiele die so sind, weil Vielfalt nicht mehr belohnt wird. Aber bei den Spiel gehen die Meinungen auch sehr weit auseinander. Generell hat rdr2 mehr Fleisch dran, auch wenn ich das Spiel nicht mag, muss ich es nicht niederreden.

      Im Endeffekt kann man es niemanden recht machen. Für mich war Monster hunter world das beste Action game dieses Jahr, wenn nicht sogar goty. Und bestes rpg the alliance alive. Aber son 3ds Ding juckt heutzutage niemanden mehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Akira ()

    • alle 3 atlus 3ds spiele hätten mehr aufmerksamkeit verdient als sie bekommen, auch wenn 2 erweiterte ds ports waren.. alliance alive war auch super und imo neben xenoblade 2 beste "neue" rpg dieses jahr
      Nothing is what exists there. The origin of all. It, and time, move the world. A pair searching for a fleeting moment together. Ultimately two become one, broadening throughout the world. Individual elements divide nonreductively spreading to the whole. Each individual element is infinitely finite. None have yet transcended the infinite. No one has ever seen the different levels at once. It has yet to appear in this world. - The labyrinth of memories that is killing me.
    • Diag schrieb:

      alle 3 atlus 3ds spiele hätten mehr aufmerksamkeit verdient als sie bekommen, auch wenn 2 erweiterte ds ports waren.. alliance alive war auch super und imo neben xenoblade 2 beste "neue" rpg dieses jahr
      Naja, so was ist auch immer Geschmackssache. Für mich war ganz klar Ys VIII- Lacrimosa of Dana das beste RPG dieses Jahr (dieses Jahr kam der Port für die Switch und PC glaube ich)
      Um Alliance Alive hatte ich erst mal nen Bogen gemacht, weil es in einigen Test und vielen Kommentaren verrissen wurde..aber wie ihr das hier so schreibt, werde ich dem Spiel nächstes Jahr wohl mal noch ne Chance geben!

      Kainé: Weiss you dumbass! Start making sense, you rotten book, or youre gonna be sorry! Maybe I'll rip your pages out, one-bye-one! Or maybe i'll put you in the goddamn furnace! How can someone with such a big smart brain get hypnotized like a little bitch, huh? [...] Now pull your head out of your goddamn ass and start fucking helping us!