GC18: Unsere Eindrücke zu Sekiro: Shadows Die Twice

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    • GC18: Unsere Eindrücke zu Sekiro: Shadows Die Twice

      Dark Souls ist Fluch und Segen zugleich für die Videospielbranche. Zum einen bereitet die Reihe vielen Spielern enormen Spaß, zum anderen fallen Redakteuren leider keine passenden Vergleiche mehr ein, wenn es um Schwierigkeitsgrade in Videospielen geht. Mit Sekiro: Shadows Die Twice ändert sich das! Da das Spiel aus der Feder von FromSoftware stammt, sind gewisse Parallelen bestimmt vorhanden und damit bekannte Vergleiche vielleicht sogar legitim.

      Sekiro: Shadows Die TwiceAllerdings habe ich in der Gamescom-Demo nicht viel davon gemerkt. Sekiro hat mich eher an Bloodborne erinnert. Das liegt vor allem an den schnellen Angriffen des Protagonisten mit seinem Katana. Mit geschwinden Schnitten, Hieben und ohne Schild greift man seine Gegner an. Dabei ist das Katana nicht nur euer Angriff, sondern durch eine Parade ebenfalls eure Verteidigung. Jedoch solltet ihr nicht kopflos in das Geschehen laufen, sondern die Lage sondieren und in Erwägung ziehen, eventuell Gegner von hinten zu meucheln.

      Zusätzlich zu eurem Katana hat der Samurai noch weitere Zweitwaffen, für die man das Item „White Spirit Emblem“ benötigt. Das entspricht quasi der Munition einer Waffe. Dadurch kann man Shuriken werfen, Feuerangriffe entfesseln und Gegner mit einer Axt abschlachten. Die Zweitwaffen bringen auf jeden Fall zusätzliche Dynamik in das Spielgeschehen, vor allem wenn Gegner unter anderem empfindlich gegen Feuer sind.

      Ein Samurai ist mehr als nur sein Katana

      Noch mehr Dynamik ins Spiel bringt der Greifhaken, der es euch erlaubt, auf höhere Gebiete zu springen und sogar auf Gegner. Dadurch entstehen schnelle Angriffs- und Rückzugskombinationen. Ihr seid zum Beispiel in der Lage, euch schnell auf ein Dach zurückziehen, um euch zu heilen. Zudem besitzt der Charakter keine Ausdauerleiste, was die Konzentration noch mehr auf den Kampf selbst fokussiert. Alles wirkt somit noch flotter und flüssiger.

      Sekiro: Shadows Die TwiceDie Demo war nicht sehr lang und man hat nur einen kleinen Teil eines Dorfes gesehen, in dem ein paar kleinere und zwei größere Gegner warteten. Was ich jedoch gesehen habe, versprühte eine angenehme Atmosphäre, die nicht wie in Bloodborne düster wirkt, sondern eher einladend. Man möchte wie in den anderen Soulslike-Spielen sofort die komplette Welt erkunden und jeden Zentimeter erforschen.

      Besonders die östlich angehauchte Umgebung spricht mich an. In der Demo konnte ich leicht schneebedeckte Berge begehen. Diese befanden sich im Anfangsgebiet in der Nähe eines Dorfes, in dem scheinbar ein Kampf wütete. Lediglich ein paar kaputte Eingangstore waren zu sehen, aber keine Häuser. Dafür konnte man bestimmte Skulpturen finden, an denen der Protagonist kurz rasten kann. Wie in Souls üblich, heilt man sich dort und füllt seine Heiltränke wieder auf.

      FromSoftware im Blut

      Sekiro: Shadows Die Twice wirkt von Beginn an wie ein Spiel von FromSoftware. Es sieht wunderschön aus, das Gameplay ist flüssig und geht sofort in Fleisch und Blut über, der Soundtrack vermittelt einem das Gefühl von fremden, östlichen Ländern und es macht einfach jede Sekunde Spaß. Leider dauerte die Demo auf der Gamescom nur ca. 15 Minuten. Ich weiß jetzt schon, dass ich unzählige Stunden in dem Spiel verbringen werde!

      Sekiro: Shadows Die Twice erscheint für PS4, Xbox One und PCs am 22. März 2019.