Beeinflusst euch der Hintergrund eines Entwicklers beim Kauf des Spiels? Schwere Vorwürfe gegen Kingdom Come Creative Director

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    • Sorry, aber der Witz ist ja, in KEINER der sogenannten Quellen wird auf Schwarze in Böhmen verwiesen! Es gibt KEINE Belege.

      Und was Perser angeht, das sind keine Schwarzen, genausowenig wie Osmanen. Und natürlich gab es Schwarze Besucher: Händler, Sklaven, Seeleute, politische Gesandte etc. in Europa. Besonders in Süd- und Südwesteuropa. Aber davon vielleicht zeitgleich ein Dutzend undzwar auf den großen Handels- und Reiserouten und in den großen Hauptstädten. Aber eben nicht irgendwo im Niemandsland in Böhmen.
      Und Ritter sind übrigens alles Adelige gewesen, da sind also automatisch keine Schwarzen bei.
      Normale Menschen in Zentraleuropa haben im Mittelalter NIE auch nur einen einzigen Schwarzen Menschen gesehen.

      Das sind die historischen Fakten! Geschichtsverfälschung nur weil es HEUTE politisch korrekt ist, ist der falsche Weg!
    • Mein letzter Beitrag: es gibt auch keine Berichte, dass es nur Weiße gab. Warum auch? Aber daraus zu schließen, dass es in Böhmen keine Schwarzen gab, nur weil es keine Berichte dazu gibt, ist unwissenschaftlich und gefährlich.

      Die richtige Antwort wäre "Es ist uns nicht bekannt, dass ..." und nicht "Unsere Historiker haben sich schlapp gelacht. Es ist vollkommen ausgeschlossen, dass ..."

      Zumal damals eben nicht jeder schreiben konnte und ständig sein Umfeld beschrieben hat. Das Mittelalter hat eine teils katastrophale Quellenlage. Ein paar Jahrhunderte vorher, aber versucht mal was historisch gesichertes über Chlodwig zu finden. Da gibt es nur wenig und das ist eine der prägendsten Personen der Weltgeschichte.
    • Fayt schrieb:

      Das führt hier zu nichts mehr, außer auf eine Reduzierung von ich habe Recht Ansichten...Geschichtsverfälschung sehr lustig...


      Antimatzist schrieb:

      Mein letzter Beitrag: es gibt auch keine Berichte, dass es nur Weiße gab. Warum auch? Aber daraus zu schließen, dass es in Böhmen keine Schwarzen gab, nur weil es keine Berichte dazu gibt, ist unwissenschaftlich und gefährlich.


      Na, dann zeige mir doch mal die Quellen, die Schwarze in Böhmen im 15. Jahrhundert nachweisen. Da wird es ja sicher irgendwelche Zeitzeugen-Berichte geben.

      Gefährlich ist es aus politischen "das muss so sein"-Gründen Hypothesen aufzustellen, die man nicht beweisen kann.
      Es gibt, wie ich oben mehrfach erwähnte, sicher die Möglichkeit, dass Schwarze am Königshof auftauchten, als Sklaven, Händler oder Botschafter. Aber selbst das ist für die Zeit nicht belegt. Die erst mal rein allgemeine Feststellung, "es gab keine Schwarzen in Böhmen zu der Zeit" ist also absolut richtig. Ausnahmen sind möglich gewesen aber nicht belegt. Gefährlich wird es nämlich genau andersrum, wenn man behauptet, "es gab in jedem Fall Schwarze dort". Eben weil man das nicht nachweisen kann aber als reines Politikum einfach mal so behauptet. Weil eben das dann nämlich schlicht und ergreifend, und da gibt es kein lustigmachen drüber, Geschichtsfälschung ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Spiritogre ()

    • Ich habe letztens eine Folge Pastewka geschaut und keine "people of color" gesehen ob wohl diese eindeutig in Deutschland vorkommen. Daraus zu folgen dass es eine rassistische Serie ist dann aber ein Logikfehler.

      Wir haben bei Kingdom Come einen Entwickler mit fragwürdigen Ansichten. Ob diese in das Spiel geblutet sind ist aber unklar, zumal das Spiel noch gar nicht draußen ist.
      Die Frage ist dann eher "wie" angehöriger anderer Völker, Juden, etc dargestellt werden.

      Ob man das spielen will muss natürlich jeder für sich entscheiden. Wenn es jemand aufgrund des Entwicklers nicht anrühren will ist es ok. Wenn es jemand spielen will genauso.
    • Ich sehe das ähnlich wie bei Filmen. Es gibt Menschen, die schauen Filme nicht, weil ihnen die Schauspieler nicht sympathisch sind, oder weil sie bestimmte Überzeugungen haben, verpassen dadurch aber mitunter den ein oder anderen sehr sehenswerten Streifen. Selbst schuld, würde ich da mal sagen. Mit der Musik ist es ähnlich. "Ich mag ihn/sie nicht, deswegen höre ich das auch nicht!", wird da oft gesagt. Das lässt sich eigentlich auf alles anwenden, was Unterhaltung betrifft. Schriftsteller müssen sich auch sehr oft solcher Kritik stellen, selbst wenn ihr Buch zum Bestseller wurde. Ich finde, bei so etwas sollte man doch eher oberflächlich bleiben, und die Kunst selbst bewerten, nicht den Menschen, der sie ausübt, weil das wieder auf einem ganz anderen Blatt geschrieben steht.

      Jeder Künstler verarbeitet doch auf gewisse Weise etwas erlebtes, Einflüsse von außen oder halt auch die eigenen Überzeugungen in seinen Werken. Dabei kann es sein, dass diese Dinge mal mehr oder mal weniger herausstechen. Sollte das allerdings in Verherrlichung ausarten, wäre das natürlich schon etwas zu viel des Guten. Ansonsten finde ich, wird sich doch recht viel an Kleinigkeiten aufgehangen, die einfach nur künstlich aufgebauscht werden. Bei einem Spiel, woran zusätzlich auch noch viele andere Menschen arbeiten, die nicht die Überzeugungen eines einzelnen teilen müssen, wäre es ohnehin so, dass man von einem auf alle schließt.
      Fliegen ist gar nicht so schwer, wie man denkt:

      Man muss sich nur auf den Boden schmeißen und vergessen aufzuschlagen!
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      :zidane/ "Wann machen wir denn mal 'nen Rundflug oder so?" :steiner/ "K-Kerl!"
    • CirasdeNarm schrieb:

      Ansonsten finde ich, wird sich doch recht viel an Kleinigkeiten aufgehangen, die einfach nur künstlich aufgebauscht werden. Bei einem Spiel, woran zusätzlich auch noch viele andere Menschen arbeiten, die nicht die Überzeugungen eines einzelnen teilen müssen, wäre es ohnehin so, dass man von einem auf alle schließt.


      Ist schon was dran, hat aber auch damit zu tun, dass wir seit 2-3 Jahren in extrem politisierten Zeiten leben. Bis weit ins Privatleben der Menschen hinein wird sehr vieles zum Politikum deklariert. Deswegen halte ich es für wichtig, dass man die Zivilgesellschaft in der nächsten Zeit politisch mal wieder ein bisschen zur Ruhe kommen lässt. Politisches Interesse/Engagement ist schön und gut, wenn man jedoch als Normalbürger sein ganzes Leben im - ich nenne es mal - "Wahlkampfmodus" verbringt, ist das ab einem gewissen Punkt nicht mehr gesund, sondern fördert nur noch Hetze.
      "So fell autumn rain, washed my sorrows away
      With the sunset behind somehow I find the dreams are to stay"
      (Daniel Brennare)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Wenn im spiel nichts davon zu sehen ist, kann der Creative Director machen was er will,
      auch wenn ich der Meinung bin das Rassismus gleichgestellt ist mit Dummheit. Und Unlogisch
      ist. Kingdom Come werde ich mir ja eh nicht holen, weil mir das ganze Mittelalter zeug aus
      dem Hals raushängt.



      Jess Cliffe Co-Creator von Counter Strike soll ein Kind Sexuell Missbraucht haben.

      Quelle : PlayNation

      GameInformer

      Wenn er es getan hat soll er natürlich dafür auch bestraft werden. Counter Strike
      fand ich eh schon immer überbewertet von daher. Ist mir das Spiel egal, und solche
      Menschen werde ich nicht unterstützen.
    • DarkJokerRulez schrieb:

      Jess Cliffe Co-Creator von Counter Strike soll ein Kind Sexuell Missbraucht haben.

      Quelle : PlayNation

      GameInformer

      Wenn er es getan hat soll er natürlich dafür auch bestraft werden. Counter Strike
      fand ich eh schon immer überbewertet von daher. Ist mir das Spiel egal, und solche
      Menschen werde ich nicht unterstützen.


      Es war eine damals 16-Jährige Prostituierte (inzwischen 18), wo momentan noch nicht klar ist, ob er ihr Alter kannte.
      Problem in der Berichterstattung ist halt, dass unter 18 immer gleich als Kindesmißbrauch tituliert wird. Am Ende wird es wahrscheinlich darauf hinauflaufen, dass er für illegale Prostitution (Prostitution ist in USA strafbar) eine Geldstrafe zahlen muss, vielleicht kriegt er noch eine zusätzliche Strafe, weil sie minderjährig war, da muss man erst mal abwarten.
    • Spiritogre schrieb:

      Es war eine damals 16-Jährige Prostituierte (inzwischen 18), wo momentan noch nicht klar ist, ob er ihr Alter kannte.
      Problem in der Berichterstattung ist halt, dass unter 18 immer gleich als Kindesmißbrauch tituliert wird.


      Mal wieder typisch US-amerkanisches Recht. Da kann einem mitunter sogar die Hölle heißgemacht werden, wenn man sich beispielsweise als 21jähriger eine 16jährige Freundin hält. Man kann mal kurz überschlagen, wieviele bei dieser Logik hierzulande vor Gericht landen müssten (auch aus dem eigenen Umfeld). Und wieder bin ich froh, nicht in den USA leben zu müssen.
      Im Falle von "Counter Strike" fällt es mir aber so oder so leicht, einen Bogen drum zu machen, weil ich es seit Jahr und Tag für ein Müllspiel halte.
      "So fell autumn rain, washed my sorrows away
      With the sunset behind somehow I find the dreams are to stay"
      (Daniel Brennare)
    • Ich finde man sollte bei solchen Dingen eine Sache nicht vergessen:

      Hinter solchen Werken steht nicht nur eine einzelne Person. Ein Werk deswegen zu boykottieren bedeutet, dass man damit auch alle andere Mitarbeiter abstraft, die absolut nichts dafür können.

      Und so lange man innerhalb des Werks nicht eindeutig merkt, dass solche Dinge auf das Werk Einfluss hatten, stört es mich nicht.

      Davon ab stört mich diese oftmals statt findende Hexenjagd. Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist scheinen Viele da sehr schnell zu vergessen und das ist wirklich traurig...