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    • 54. Assassins Creed Syndicate

      Yay ich habe endlich AC Syndicate durchgezogen xD
      Und ja ich habe dem Titel etwas "Unrecht" getan, denn es war klar das sich dahinter ein solides, gutes Spiel befindet
      Das Setting und die Charaktere sind halt wirklich nicht so meins und das spielt bei Open World schon eine tragende Rolle für mich da es halt zum Großteil auch wirklich um die Welt geht
      Da ich mich da nun bewusster drauf eingelassen hatte war es doch wieder sehr spaßig, Jacob und Evie sind mir noch ausreichend sympathisch geworden wobei ich hier aber auch sagen muss das Kleider Leute machen
      Jacob war mir um so vieles angenehmer in der Edward Kenway Kluft als in seinen eigenen Klamotten da ich partout seine anderen Outfits wegen der dämlichen Hüte nicht mochte, warum konnte man den nicht optional optisch ausschalten, das klingt banal, aber es hat mich wirklich gestört als "Postbote" oder "Schornsteinfeger" gefühlt rumzulaufen und zu klettern, das sah mir nicht "assassinisch" genug aus^^'
      Ganz großes Plus ist wie immer die (für mein Empfinden) sehr gute deutsche Vertonung, wieder viele gute Sprecher und gerade Roth und Starrick als Gegner haben dadurch für mich einen höheren Wert bekommen
      London ist so wie gesagt nicht mein Setting, ich bevorzuge mehr Natur in diesen Games, aber objektiv betrachtet hat man es ganz gut umgesetzt und es ist abwechslungsreich genug
      Sämtliche Bezirke zu befreien hat mir hier richtig Spaß gemacht und es gab wieder einiges zu sammeln wo ich mich dann aber doch eher auf Trophäen relevante Dinge konzentriert habe, denn was ich mäßig fand war das man durch die Aussichtspunkte und Karten vom Händler nicht alle Gegenstände markiert bekommt und das ist bspw. bei den Helix Fragmenten echt ätzend wenn man ein Gebiet komplettieren mag und dann findet man 1-2 von über 20 Fragmenten einfach nicht und bekommt es nur angezeigt wenn man in unmittelbarer Nähe ist, sowas finde ich als Sammler nicht gut, da hätte man irgendetwas implementieren/kaufbar machen können Ingame um solche Dinge freizulegen mit der Zeit
      Der Skilltree war ok und die restlichen Arten sein Vermögen auszugeben, spielt man es aber neben der Story wirklich etwas intensiver fand ich konnte man sich schnell hochbringen und wenn man etwas strategisch investiert ist das Geld mehr als ausreichend
      Das Kampfsystem war ok wenn man sich reingefuchst hatte, aber manche Auseinandersetzungen waren egal wie groß die Gegnermasse ist mit gutem Timing kein Thema und teils bekommt man nur aufs Maul, ein Balancing in diesen Spielen zu bekommen ist wegen Stealth und "normalen" Kämpfen aber auch nicht so einfach umzusetzen finde ich, daher fand ich es wie immer ausreichend
      Aber manche Finisher sind etwas zu zeitintensiv was optisch mal nett aussieht, aber missionsbedingt auch zu 1-2 Fails geführt hat da ich jemanden verteidigen sollte und während sie zu dritt auf den eingeprügelt haben musste Jacob/Evie noch 20 verschiedene Arten ausführen um den anderen um die Ecke zu bringen xD
      Die Hauptmissionen sind ausreichend abwechslungsreich und die optionalen Ziele eine nette zusätzliche Herausforderung
      Da hier mal kein Online Modus war und die restlichen Trophäen machbar erschienen war ich durchaus motivierter die Sachen so und so anzugehen, denn wenn ich etwas in alten AC'S ätzend fand waren es Trophäengebundene Onlinemodi, denn die spielt kein Schwein und es ist schade so viel Zeit in die Spiele zu stecken und alles zu machen und dann bleibt einem das verwehrt, beim Trophäensammeln ein ziemlicher Abturner
      Aber somit ist AC Syndicate obwohl es keinen so hohen persönlichen Rang bei mir hat das erste AC was ich Platin setzen konnte^^
      Wo es wieder etwas mäßiger wurde war das Finale, da die Spiele es generell schwer umsetzen können ein würdiges Finale zu bringen, von der Inszenierung war es ganz cool, aber der Endboss hat auf meinem höchsten Level wenig ausgehalten und blöd gemacht war das seine Texte unterbrochen wurden bei einem Angriff, nur gabs ein Zeitlimit und dann nach akrobatischem Ausweichen 40s vor dem Gegner stehenbleiben um ihn ausreden zu lassen wäre nicht gerade immersiv, aber atmosphärisch ging so hier und da einiges verloren weil urplötzlich Gespräche unterbrochen wurden wenn man sein Ziel erreicht hatte, bspw. auch bei Kutscheneskorten
      Somit haben mir hier und da einige kleine Details oder Motive/Erklärungen für Beweggründe gefehlt und darunter leiden dann natürlich einzelne Storyabschnitte, die für mich ausreichend ok ist, aber eben besser hätte sein können
      Auch die Geschwisterdynamik hätte man etwas besser nutzen können, da verschenkt man in meinen Augen Potenzial
      Zum Abschließen und für Platin habe ich ca. 35-40h glaube gebraucht wo ich alles ausgeskillt habe, alle Bezirke befreit, alles gekauft, bis auf Boxen und Kutschenrennen alle Nebenquests in vollem Umfang durchgezogen habe und bis auf Schatztruhen und Helixfragmente auch alle eingesammelt habe
      Ganz gutes Feature war der Seilhaken mit dem man schneller über die Dächer gekommen oder hohe Orte erkraxeln konnte, dadurch spart man beim erkunden und sammeln schon gut Zeit was mir für diese Epoche dann doch nach einiger Zeit gelegen kam
      Haupt"problem" für mich bleibt das Setting wodurch es bei mir halt eher weiter unten angesiedelt ist, aber dennoch ist es ein gutes Spiel mit dem ich durchaus meinen Spaß hatte , aber es war persönlich wichtig mich auf Setting und Co. nun wirklich einzulassen sonst wäre mein Eindruck wohl unfairerweise schlechter ausgefallen
      Bis auf den Zeitaspekt haben die Nachfolger nun aber gerade durch ihre Settings schon mehr Interesse von meiner Seite und werde sicherlich auch bald mit Origins direkt weitermachen da ich aktuell noch nicht genug vom Gameplay an sich habe, aber die Gegend war mir dann doch ausreichend besucht zum Schluss^^'


    • In der Collection für die PS3 gespielt und damit die dritte Version von Legend, die ich habe. Als erstes vor vielen Jahren für den PC gekauft, aber mein vorletzter Laptop hat's nicht gepackt und selbst auf minimalen Grafikeinstellungen hatte Lara eine Reaktionszeit wie ein Flegmon. Hab mich jetzt bei diesem Durchgang plötzlich mit Entsetzen ans Ende des ersten Levels erinnert. Zuerst eine mittellange Rückblende, dann schnackt Lara mit den Gegner und schliesslich kommt's zum Kampf. Dabei muss man über eine Hängebrücke laufen, während ein Helikopter Raketen schiesst und zweimal über Löcher springen. Das klappte damals halt so gar nicht, was dazu führte, dass man immer und immer wieder die gleichen Zwischensequenzen gucken musste, nur um Lara direkt und sofort wieder ins Loch fallen zu sehen. Kombiniert mit minutenlangen Ladezeiten führte das dann dazu, dass ich es aufgegeben habe, weil einfach unspielbar.
      Später hab ich es mir dann für die PS2 zugelegt, war im Sommer 2010, zusammen mit Rogue Galaxy. Oder Persona 4. War dufte, hatte jede Menge Spass damit. Lag auch daran, weil ich damals in einer totalen Kack-WG in München wohnte und die Ferien nie abwarten konnte, um endlich von da wegzukommen. Sommer war dann natürlich das Highlight, sechs Wochen ohne den Stress und die Sorgen. Deshalb hatte Legend auch sehr lange diesen positiven Urlaub/Ferien/Sommer-Beigeschmack bei mir.
      Trotzdem hab ich mir die anderen Teile der Trilogie nie gekauft. Vom Original mit seinen Gruselgegnern in der zweiten Hälfte war ich nie ein besonderer Anhänger, deshalb hat mich auch Anniversary wenig gereizt und Underworld für die PS2 soll ja absolut grottig sein. Vergingen also wieder einige Jahre, bevor ich mir schliesslich die Sammlung für die PS3 holte, und natürlich blieb das gute Stück seine Zeit ungespielt, bis ich jetzt endlich damit angefangen habe.

      Leider hat das Spiel ein massives Problem, wodurch es nicht über ein "in Ordnung" hinauskommt: das Ding ist verdammt kurz. Mit lediglich sieben Leveln + Bosskampf als Finale hat Legend grade mal ein Drittel des Umfangs des dritten Teils. Und die Level sind weder komplexer noch länger als man sie aus der klassischen Reihe kennt. Eher im Gegenteil. Gab es früher noch Abschnitte wie Venedig, in dem man praktisch immer an fast jeden Ort zurück konnte oder den Poseidonstempel, der eine zentrale Halle hatte und von der sich verschiedene Wege öffneten, ist Legend extrem linear und direkt. Es ist immer klar, wo man als nächstes hin muss, weil es praktisch keine Abzweigungen gibt, sich zu verlaufen ist unmöglich. Auch wird regelmässig der Rückweg abgeschnitten, indem sich eine Tür schliesst, man eine Rampe herunterrutscht oder einfach der Sprung zu weit ist. Auch Rätsel glänzen durch Abwesenheit, das klassische Spiel mit irgendeinem Schlüsselgegenstand wie Andrastes Joghurtbecher, der irgendwo entsorgt werden muss, damit sich ein neuer Weg öffnet, entfällt komplett.
      Das Problem wird auch nicht durch den Umfang ausgeglichen. Pro Level war ich maximal eine Stunde beschäftigt, in Kasachstan etwas mehr, in Nepal deutlich weniger. Deutlich wird die Kürze im Speedrun-Modus, in dem man pro Abschnitt nicht selten kaum zwölf Minuten Zeit hat. Letzten Endes ist das Spiel schon wieder vorbei, kaum, dass es angefangen hat. Damals beim ersten Durchgang vor zehn Jahren sass ich echt fassungslos vorm Fernseher, da ich erwartet hatte, der zweite Akt im Spiel würde beginnen. Stattdessen kam der Abspann.

      Die Level an sich sind dabei sehr abwechslungsreich und finden an verschiedenen Orten statt, was Vor- und Nachteil zugleich ist. Die Schauplätze haben durch die kurze Dauer keine Gelegenheit, einen Eindruck zu hinterlassen. Man erreicht einen Ort, kommt dort ans Etapenziel und sofort geht es weiter. Der Tibet-Akt im zweiten Teil dauerte etwa vier Level, was verglichen mit Legend über die Hälfte des Spiels ist. Damals war es wirklich eine Errungenschaft, ein Kapitel zu beenden und an einen völlig neuen Ort zu kommen. Das entfällt hier leider völlig.
      Andererseits überzeugen die verschiedenen Level durchaus durch ihr Design. Lara beginnt in den Bergen von Bolivien, reist dann zu einer Ausgrabungsstätte in Peru, weiter geht es nach Tokyo, Ghana, Kasachstan und England, um die Teile Excaliburs zu finden und schliesslich nach Tibet, wo die ganze Geschichte ihren Anfang nahm, bevor es zum Finale zurück nach Bolivien geht. Es entsteht durchaus der Eindruck einer grossen, epischen Reise. Dazu kommt ein spielbarer Rückblick in Peru sowie, später erneut in Kasachstan, ein Rennen auf dem Motorrad. Das ist alles schon ziemlich cool und auch wenn man die Reihe als Ganzes betrachtet stechen Tokyo, wo sich Lara an den Hochhausfassaden entlangarbeitet sowie die verlassene Forschungsstation im kalten Kasachstan immer noch hervor. Schade, schade, dass die kurze Dauer das ganze Ding so extrem herunterzieht.

      Die Handlung im Spiel kann durchaus überzeugen, da sie diesmal sehr viel persönlicher ist als zuvor. Ging es in der klassischen Reihe (abgesehen von Akt IV und dem Angewomon der Finsternis) nur darum, dass Lara irgendeinem Schatz nachjagt, sucht sie diesmal nach einer Spur ihrer vor Jahren verschwundenen Mutter, weshalb sie ungebannt durch jedes Land reist um die Stücke von Excalibur zusammenzutragen, welches eine Schlüsselrolle im ganzen Drama spielt. Generell hat Frau Croft in diesem Abenteuer deutlich mehr Charakter als früher, als sie in einem kompletten Spiel nur gefühlte drei Sätze sagte. Vor allem liegts an ihren Helfershelfern Zip und Alistair, die per Funkverbindung praktisch durchgehend an Laras Seite sind, weshalb es ständig Kommunikation und Gespräche gibt. Der Umgangston ist dabei recht locker und man zieht sich ständig gegenseitig auf, Zip ist generell der Adrenalinjunkie, der laut ins Headset johlt, wenn wieder irgendein Stunt geglückt ist, während sich Alistair dagegen jedes Mal fast in die Hosen macht und sich über Laras Unvernunft aufregt.
      Einserseits bereichern die beiden das Spiel durchaus und liefern auch über Funk verschiedene Hintergründe zur Geschichte, andererseits wird's zugegeben auch irgendwann leicht nervig, weil fast nie Ruhe ist und grade Alistair eine Drama-Queen a la "Mein Gott, Lara! Bitte mach so etwas nicht noch einmal. Ich wäre fast in Ohnmacht gefallen." ist. Generell geht durch die ständigen Gespräche durchaus viel von der Ernsthaftigkeit verloren, wirklich beliebt waren die beiden nicht wirklich, weil einfach das Gefühl der einsamen Forscherin, die zum ersten Mal sein hunderten Jahren einen Fuss in eine verfallene Grabstätte setzt, verloren geht. Deshalb wurden die beiden Rollen später deutlich reduziert.
      Amanda als Hauptgegner ist in Ordnung und bringt eine weitere persönliche Note ein, Rutland erfüllt auf den ersten Blick sehr gut das Klischee vom verwöhnten Senatorensöhnchen, der keine wirkliche Ahnung vom realen Leben hat. Glücklicherweise wird er nicht wirklich als Lachnummer dargestellt, so ganz ernst nehmen kann man ihn in seinem Designerhemd und Sonnenbrille aber doch nicht und er wirkt eher wie ein Bonus zu Lara vs Amanda. Gut gefallen hat mir übrigens, dass alle ziemlich locker miteinander umgegangen sind, teilweise wirkt es sogar eher wie freundliche Rivalen als ernsthafte Gegenspieler. Rutland und Lara werfen sich gegenseitig die Spitzen zu, während Amanda keinen Groll wegen der Ereignisse der Vergangenheit hegt. Umso seltsamer wirkt da das Finale, in dem Lara von Jetzt auf Gleich zur totalen Bitch wird und praktisch direkt zum Angriff übergeht, während ihre Gegner noch auf Verhandlung setzen.

      Am Gameplay hat sich wenig und doch einiges geändert. Frau Croft springt, klettert, schiesst und läuft wie man es von ihr kennt, ausserdem hat sie jetzt einen coolen Magnethaken, der als Allzweckseil funktioniert und mit dem sie sich über Abgründe schwingen, Wände einreissen, blablabla...kann. Wird auch ausgiebig benutzt. Ziemlich sinnfrei ist dagegen das Fernglas, genauer gesagt der Analysemodus, in dem angezeigt wird, ob man Objekte verschieben oder Wände einreissen kann. Da entsprechende Gegenstände aber auch im normalen Spielmodus glänzen und sich deutlich vom Rest abheben ist das der ganze Spass kaum bis gar nicht nützlich. Hat ausserdem wenig Sinn, ein Zahnrad entsprechend zu markieren, weil sich das halt irgendwann drehen wird, weil man andernorts einen Schalter aktiviert.
      Wer einen der Vorgänger gespielt hat wird sich auch im Kampf sofort zurechtfinden. Gegner werden automatisch anvisiert, dann muss man nur noch draufhalten. Wie immer hat Lara ihre Pistolen der Unendlichkeit dabei, was Zweitwaffen angeht gilt hier aber das Uncharted-Prinzip. Lara kann nur eine einzelne Zusatzwaffe mitnehmen, hebt man eine andere auf lässt sie erstere fallen. Das Sammelprinzip aus der klassischen Reihe entfällt komplett. Generell gibt es auch nur zwei verschiedene Gewehre, ganz selten einen Granatwerfer oder eine Schrotflinte, entsprechende Gegner (die auch die einzige Möglichkeit sind, an Munition zu kommen) tauchen aber im ganzen Spiel nur zwei-, dreimal auf, von daher lohnt es sich nicht, da was mitzunehmen. Überhaupt sind die Gewehre nur minimal besser als die Pistolen der Unendlichkeit, wirklich angewiesen ist man nie drauf. Granaten gibt es auch, sind aber eher unhandlich, weil der Feind natürlich sofort flitzt, wenn da was geflogen kommt.
      Um den Mangel an Waffen wieder etwas auszugleichen hat Lara hier erstmals Nahkampftechniken, mit denen sie Gegner kurzzeitig betäuben oder verwirren sowie einen tödlichen Zeitlupenmodus auslösen kann. Klingt in der Theorie toll, versagt aber leider in dreierlei Hinsicht. Als erstes erfordert das Auslösen des Manövers ziemliche Genauigkeit. Man muss auf den Feind zulaufen und -springen, um sich auf die Weise von ihm abzufedern. Leider springt Lara da aber gern einen halben Meter daneben und vorbei. Zum zweiten ist man entsprechende Techniken einfach nicht von der Reihe gewöhnt. Als alter Hase denkt man schlicht und ergreifend gar nicht daran, dass Frau Croft zu derlei Spässen in der Lage ist, weil es das simpel gesagt nie zuvor gab und man Tomb Raider nicht damit in Verbindung bringt. Und zum dritten kommt man genauso weit, wenn man einfach draufballert. Der Schwierigkeitsgrad ist nämlich selbst auf höheren Stufen sehr human, wodurch auch das Limit an drei Medipacks nicht ins Gewicht fällt. Wirklich in Gefahr war ich da nie, davon abgesehen kann man im Fall der Fälle Lara auch einfach sterben lassen, wird an einen der zahlreichen Checkpoints zurückversetzt und hat direkt wieder ein (oder sogar zwei) Medipacks im Inventar.

      Nach der Abwesenheit im Angewomon der Finsternis sind diesmal, dem Erbauer sei Dank, die Secrets wieder zurück. In jedem Level gibt es viele Geheimnisse in Bronze, die normalerweise nur hinter irgendeiner Ecke liegen und oft direkt gesehen werden können, wenige in Silber, die in Kisten oder Schränken versteckt sind (wobei das Spiel einem nie sagt, dass man Schränke öffnen kann, weil's auch wirklich nur für zwei silberne Geheimnisse in Tokyo von Belang ist), manchmal auch abseits des regulären Weges und ein einzelnes in Gold, das für gewöhnlich teuflisch gut verborgen ist. Hab von letzteren auch nur zwei gefunden, wobei ich mich bei dem in Tokyo noch vom Durchgang von vor zehn Jahren erinnern konnte. Ein Beispiel für die Tücke findet sich gleich in Bolivien, wo man eine antike Maschine in Gang setzen muss, damit diese eine Tür öffnet. Fürs goldene Geheimnis muss man warten, bis die Tür halb geöffnet ist und den Mechanismus dauraufhin deaktivieren, damit sie in dieser Position verbleibt. Nur dann kann man nämlich die Kerben an der Tür als Erweiterung fürs Klettern nutzen und einen geheimen Raum darüber betreten, wo die goldene Figur liegt. Selbige sowie den geheimen Raum sieht man aber erst, wenn man direkt davor steht und da auch die Tür sowie die Schalter, um sie zu öffnen, an entgegengesetzen Seiten der Halle liegen bekommt man von den Kerben eh nichts mit. Musste deshalb bei einem zweiten Hochgeschwindigkeitsdurchgang auf eine Lösung zurückgreifen, die aber eher suboptimal war. Hat funktioniert, oft war's da aber recht schlecht erklärt und vor allem war die oberdramatisch gehalten, im Sinne von "Achtung, diese Stelle hat zahlreiche Spieler in den Wahnsinn getrieben!" oder "Speichere dein Spiel ab, den JETZT IST MILISEKUNDENGENAUES TIMING GEFRAGT!" oder "Um dieses Secret zu bekommen muss man eine der schwersten Stellen überhaupt überstehen!". Letzten Endes war's viel heisse Luft um Nichts......
      Gefundene Secrets schalten verschiedene Extras frei. Eine 3D-Ansicht der Objekte brauch ich jetzt nicht unbedingt, ein in Peru rumstehendes Ölfass interessiert mich eher weniger. Es gibt aber auch Biografien der Charaktere, neue Kostüme für Lara und, sowas liebe ich ja, Konzeptzeichnungen.
    • Beim Sound gehts übrigens sehr auseinander. Die Synchro war in Ordnung, teilweise aber ziemlich schlecht. Grade bei Laras Begegnung mit Amanda im Labor in Kasachstan hatte man den Eindruck, dass die Sprecherinnen nur den Text abgelesen hatten, ohne die Szene oder überhaupt über die Beziehung zwischen den beiden Bescheid zu wissen. War mir am Ende auch nicht mehr sicher, ob der vorher angesprochene, lockere Umgangston unter den Charakteren beabsichtigt oder nur ein Nebenprodukt einer schnellen Synchronisation war. Während der Rückblende hat Lara auch absichtlich hoch und niedlich gesprochen, war eher unfreiwillig komisch. Im Ganzen passt's aber. Und das Hauptthema des Spiels....bei Andrastes MP3-Player, göttlich.

      Leider, leider hat mich das gute Stück eher ernüchtert zurückgelassen. Ich hatte es sehr viel besser in Erinnerung. Hauptproblem ist einfach die kurze Dauer von nur ein paar Stunden und auch davon abgesehen spielt es sich dank des niedrigen Schwierigkeitsgrads eher wie ein Tomb Raider Light. Würde da als Einstieg wirklich die klassische Reihe empfehlen, vor allem Teil II und IV, der dritte geht auch. Die sind zwar schon ziemlich betagt und ich habe keine Ahnung, wie die auf einen Neuling wirken, aber die lieferten halt noch genug Umfang. Legend ist da eher für die "fortgeschrittenen" Spieler zu sehen, die sich nicht mehr abschrecken lassen.

      Hab im Ganzen nur knapp acht Stunden gebraucht, falls Laras Anwesen, welches völlig optional ist und zeigt, was Zip und Alistair den ganzen Tag so machen sowie nur der Entdeckung und dem Sammeln von Secrets dient (und mehr Rätsel hat als das komplette Hauptspiel) dazuzählt muss man sogar noch was davon abziehen. Ein zweiter Durchgang für die Geheimnisse und ein paar Trophäen ging dann natürlich deutlich schneller und brauchte weniger als die Hälfte der Zeit. Verplatiniert hab ich's dann aber doch nicht, weil man dafür auch die Speedruns der einzelnen Level machen muss und ich dafür keinen Nerv hab. Gestreckt hab ich die acht Stunden auf vielleicht zwei Wochen, weil halt nicht täglich gespielt, im Regal lag das gute Stück mindestens drei Jahre, bevor ich mich dem Abenteuer gewidmet habe.

      Ende. Hätte gedacht, das wird diesmal deutlich weniger. Zeichenlimit bitcht auch wieder, obwohls kurz vor 15.000 waren.






    • Kurze Informationsübersicht zum Spiel
      Spieltitel: Under the Jolly Roger
      Genre: Open World A-RPG
      Setting: Piraten
      Schwierigkeitsgrad: 3 Stufen (Leicht, MIttel, Schwer)
      Entwickler: Herocraft
      Publisher: Herocraft
      Gespielt auf: Nintendo Switch
      Ebenfalls erhältlich auf: PS4
      Release: 03.09.2020

      Spielzeit: ca. 52 Std (PAUSIERT)

      Bewertung in Weirdopunktos: 7,1/10



      Kurze Zusammenfassung der Rahmenhandlung:
      Als namenloser Piratenkapitän beginnt das Abenteuer, indem dein schönes Schiff, die "Henrietta", von einem Kraken versenkt wurde. Auf Rache aus sucht man seine alten Gefährten, sowie Informationen bezüglich des Kraken um diesen den gar auszumachen.

      Große Stärken des Spiels:
      -Open World
      -Piratenfeeling

      Ebenfalls stark:
      -Schiffssteuerung
      -Verbesserungsmöglichkeiten
      -Viele Quests
      -Mehrere Fraktionen
      -Verschiedene Möglichkeiten zum Geld verdienen
      -Viele Schiffsgestaltungsmöglichkeiten
      -Überraschend komplex

      Neutral:
      -Quests endlos wiederholbar

      Kleine Schwächen:
      -Spiel zieht sich
      -KI

      Größte Schwäche:
      -Bugs
      -Steuerung beim Entern/an Land
      -Kampfsystem beim Entern/an Land



      Under the Jolly Roger bietet eine offene Welt, über 3 große Karte, die allesamt direkt von Anfang an frei besegelbar sind. Es gibt somit einiges zu erkunden, viele Dörfer und Städte zu finden, die unterschiedliche Waren vorzuweisen haben. Die Städte und Dörfer sind in mehrere unterschiedlichen Fraktionen unterteilt, wie z.B. die Piraten, das Königreich oder die Seeker. Insgesamt gibt es 8 Fraktionen, von denen 7 auch unterschiedliche Quests anbieten. Jedoch hängt die Verfügbarkeit dieser Quests davon ab, wie man zu der jeweiligen Fraktion steht. Erst wenn man sich mit den Fraktionen gut stellt, dies geschieht entweder durch das Erfüllen von eben jenen Quests oder durch versenken feindlicher Schiffe, während man z.B. unter der Flagge der jeweiligen Fraktion segelt, mit der man sich gut stellen möchte. Insgesamt gibt es pro Fraktion 10 Quests, einige sind etwas kürzer, andere etwas komplexer. Diese Quests kann man allerdings so oft machen wie man möchte. Wenn man eine der Quests erledigt hat, muss man lediglich eine Weile abwarten und schon ist diese erneut verfügbar. Dies hat seine Vorteile, wie eben dass man so stetig gutes Geld verdienen kann, hat aber auch den Nachteil, dass das Erfolgsgefühlt nicht einsetzen will, da es letzten Endes keine Rolle spielt, ob man die Quests nun macht oder nicht. Diese verschwinden halt nie.
      Genauso auch wie die Questreihe mit den geheimnisvollen Ländern. Diese erscheint direkt als eine der erstem Hauptquests, kann jedoch nicht abgeschlossen werden. Dabei handelt es sich um spezielle Punkte, Ruinen, Städte, die aus dem Nichts plötzlich aufgetaucht sind und begehbar sind. Das sind die einzigen Stellen, wo man sich tatsächlich auch aufs Land begebt. Es gibt dabei verschiedene Aufgaben zu erfüllen wie z.B. die verteilten Fallen zu überwinden/umgehen oder aber den Festungsturm, zu zerstören oder auch sowas wie eine Stadt gegen Untote verteidigen bzw. das Gebiet allgemein von Untoten zu beseitigen. Diese Aufgaben wechseln zufällig durch, sprich selbst wenn man so einen Ort betritt, diesen direkt wieder verlässt und sofort erneut betritt, hat man beim zweiten Besuch höchstwahrscheinlich eine andere Aufgabe. Wenn man die Aufgabe meistert darf man die Schatzkammer plündern. Außerdem gibt es geheimnisvolle Monumente an diesen orten. Wenn man mehrere kleine Untotenwellen in der richtigen Reihenfolge besiegt, bekommt man für eine Weile einen kleinen Buff. Dies kann mehr Panzerung beim Schiff sein oder auch sowas wie, dass man mehr Schaden im Nahkampf macht.

      Bei diesen Inseln kommen wir aber auch bereits zum größten Problem des Spieles... der an Land Steuerung bzw. eher noch das an Land Kampfsystem. Nicht nur steuert sich der Charakter ziemlich tollpatschig durch die Gegend, sondern auch die Angriffe werden stark unbeholfen ausgeführt. Es gibt dabei mehrere Angriffe, die der Charakter ausführen kann, jedoch hat man selber keinerlei Kontrolle darüber welchen er ausübt. Es ist dem Zufall überlassen, ob der Charakter einen kurzen schnellen Schlag nach vorne ausführt oder ob er sich erstmal ewig lange herumdreht, um dann einen langsamen Angriff auszuführen. Dazu ist es ohnehin nicht sonderlich leicht den jeweiligen Gegner auch immer zu treffen, wenn er groß in Bewegung ist. Man kann eben die Schlagrichtung auch nicht mitten im Schlag anpassen. Das größte Problem ist dabei aber, dass der Gegner dies zwar auch nicht kann, einem trotzdem gerne mal treffen kann, während er einige Meter entfernt in die Luft schlägt. Außerdem wird man auch gerne von den Verbündeten angeschossen, wenn man die Aufgabe erhält die Stadt zusammen mit den Einwohnern vor den Untotenwellen zu beschützen. Beim Entern von Schiffen bekommt man glücklicherweise keine Schüsse der eigenen Crew ab, doch die anderen Probleme bestehen natürlich weiterhin, zumal die KI auch nicht sonderlich schlau ist. Die laufen gerne gegen Wände. Beim Entern kommt dafür noch eine andere Schwierigkeit hinzu und zwar, wenn im Seegefecht noch andere Schiffe dabei waren. Feindliche Schiffe beschissen während des Enterns das eigene Schiff, Verbündete beschießen das gegnerische Schiff, welches man gerade entert. Es kann sehr gerne passieren, dass man durch die verbündeten Kanonenschüsse stirbt. Denn wenn man den Gegner besiegt und das Schiff erobert hat, hat man noch die Möglichkeit das Schiff nach Truhen abzusuchen. Den Verbündeten ist es aber egal, dass man das Schiff erobert hat. Die schießen einfach problemlos weiter auf das Schiff, welches man nach Truhen absucht. Hier kann man auch kaum ausweichen, da die Schüsse nur wenig Zeit dazu geben und der Charakter sich gar nicht schnell genug bewegen kann, zumal man auch gerne an irgendwelchen Gegenständen, wie den Kanonen, festhängt. Hier ist also stets Vorsicht geboten, doch wenn man es schafft gibt es je nach Schiff noch einige kleine Extraerbeutungen, was sich durchaus bezahlt machen kann, gerade wenn man das Glück hat Schriftrollen zu erhalten, die man zum hochleveln von Fähigkeiten braucht.

      Das Spiel bietet einige Fähigkeiten, die man lernen kann, dabei tauchen diese stet paarweise auf. Sprich man muss sich für eines von Beiden entscheiden und hat auf die andere Fähigkeit keinen Zugriff mehr. Zum Beispiel gibt es eine Fähigkeit mit der man die Geschwindigkeit des Schiffes erhöhen kann, allerdings auch eine Fähigkeit, welche die Manövrierfähigkeit verbessert. Wählt man nun die Geschwindigkeit, blockt diese Fähigkeit die für das bessere Manövrieren. So gibt es 5 oder 6 solcher Fähigkeitspaare, die jeweils 4 mal für jeweils 50 Schriftrollen verbessert werden können. So muss man sich ein wenig Gedanken machen in welche Richtung man sich entwickeln möchte.

      Das Hauptaugenmerk liegt bei Under the Jolly Roger eindeutig auf das Segeln übers Meer. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Einmal die Karte, wo man einfach einen Punkt anklickt und das Schiff segelt automatisch dahin, dabei tauchen dann immer mal kleine Fenster auf, wenn Schiffe oder Erignisse auftreten. Hier kann man selber entscheiden, ob man diese aufgreifen möchte oder ob man diese ignorieren möchte. Man wird also niemals gezwungen Seegefechte auszufechten, wenn man es nicht möchte, was besonders praktisch ist, sollte es dem Schiff mal nicht gut gehen, nach einer harten Schlacht, der Weg zum nächsten hafen, um das Schiff zu reparieren, jedoch noch weit entfernt liegt. Zum anderen kann man auch einfach selber, aus der Third Person Sicht, über das Meer segeln. Das Gefühl dabei fängt das Spiel auch super ein. Optisch hat das Spiel jetzt nicht sonderlich viel zu bieten, doch hier und da gibt es dennoch schöne Szenerien zu sehen, wie zum Beispiel, wenn die Sonne unter oder aufgeht. Allerdings ist das Segeln übers weite Meer nicht ganz ungefährlich... Es gibt Stürme, feindliche Schiffe oder auch Seeungeheuer, wie zum Beispiel den Kraken oder Risenkrabben, gegen die man sich verteidigen muss. Da wo die Steuerung an Land eher versagt, zeigt diese sich über Wasser von einer ganz anderen Seite. Die Steuerung funktioniert wirklich gut und man spürt auch sehr direkt, wenn sich das Schiff verbessert oder die Crew richtig eingesetzt wird, denn es reicht nicht nur Leute anzuheuern und loszuschippern, sondern die Crewmitglieder muss auch noch einen von drei Posten zugewiesen werden. Die Segel, Entergruppe oder eben den Kanonen. Je nach Schiff kann man unterschiedlich viele Crewmitglieder mit an Bord haben. Je mehr Leute einen der drei Bereiche zugeordnet werden, desto mehr Bonis gibt es in diesem Bereich. Die Effizienz zeigt einem dabei an, wie gut die Kategorien besetzt sind. Der Maximalwert beträgt dabei 120%. Wenn dieser Wert zum Beispiel bei den Segeln erreicht wurde, verbessert sich die Manövrierfähigkeit, sowie die Segelöffnungsgeschwindigkeit, was beides sehr hilfreich im Kampf sein kann. Außerdem sind auch die einzelnen Crewmitglieder in 5 Stufen unterteilt. Vom einfachen Deckschrubber bis hin zu waschechten Piraten haben diese unterschiedliche Werte. Mithilfe von den Schriftrollen können aber auch die Crewmitglieder auf die nächste Stufe befördert werden.

      Außerdem gibt es neben verschiedenen Munitionsarten, sowie Ausrüstungsgegenständen für das Schiff, mit unterschiedlichen Werten, auch so einige Dekorationen, die man sich kaufen kann. Unterschiedliche Flaggen, Segel, Schiffsfarben oder gar Effekte, wie z.B. Flammen rund ums Schiff. Es gibt einiges an Möglichkeiten um sein Schiff zu individualisieren, ausgenommen davon ist das legendäre Schiff, welches man erobern kann.

      Quests und Kämpfe sind allerdings nicht die einzige Möglichkeiten um ans Gold zu kommen, welches bitternötig ist, sollte man sich das ziel setzen alle Schiffe und Dekorationen zu kaufen. Man kann auch einfach sein Glück als Händler versuchen. Alle paar Tagen ändern sich die Preise in den Städten und Dörfern. Einige sinken meist auf um die -15%, in anderen Städten steigen sie gern auf um die +15%. Sprich es ist möglich einfach Gegenstände zum geringen Preis einzukaufen und zum erhöhten Preis zu verkaufen. Doch dies braucht viel Geduld, da der Gewinn dann doch nicht all zu riesig ist. Dennoch eine schöne Option, die hier geboten wird, doch letzten Endes ist diese Funktion noch ausbaufähig.

      Ein weiteres große Problem im Spiel sind die Bugs. Es gibt einige, die zwar an sich witzig sind und sogar toll wären, wenn man diese zu richtigen Features ausbauen würde, so gibt es den Bug, dass die Kamera plötzlich in die Ego Perspektive wechselt. Wenn man zur Seite schaut, sieht man z.B. auch die Karte, wie man diese in der Hand hält. Man sieht auch nicht wirklich viel, weil die Segel und alles im Weg sind. Es ist schließlich nur ein Bug und nichts ist dafür optimiert, dennoch ist das Gefühl, wenn die Wellen auf das Schiff einpreschen einfach nur episch! Wenn man diesen Bug nutzen würde, um daraus ein optimiertes Feature basteln würde, könnte es nochmal für eine sehr starke Atmosphäre sorgen. Ein anderer Bug ist dagegen weniger witzig. Da setzt sich die Kamera einfach fest, während man das Schiff aber trotzdem normal weitersteuert, sprich man kann das Schiff auch aus der Kamera hinaussteuern. Im ersten Moment ist dies witzig, doch wenn das immer wieder passiert und dazu noch in schwierigeren Kämpfen, dann wird es schnell etwas ätzend, da man so natürlich nicht vernünftig zielen kann. Doch auch dieser Bug ist eher noch harmlos... Wirklich schlimm sind eher die ganzen "Software Errors", die bei mir immer und immer wieder auftauchten... Es gab keine längere Spielsession, ohne, dass sich das Spiel nicht mindestens einmal via Software Error selbst geschlossen hat. Einmal als dies geschah, hat das Spiel dann sogar meine gesamte Questliste resettet. Es tauchten plötzlich die aller ersten Quests erneut auf, die mich unter Anderem zum Tutorial lotsen, welches ich dann nochmal machen durfte, genauso wie auch alle anderen Hauptquests und natürlich waren auch die Fortschritte bei den komplexeren Nebenquests fort. Danach habe ich es auch aufgegeben alle Nebenquests zu machen, da ich keine Lust mehr darauf hatte. Ich habe mich nach diesem Punkt nur noch auf die Hauptquest gestürzt und was so an automatischen Quests noch auftauchte. Es gibt nämlich ab und an immer mal weitere kleine Ereignisse, wie zum Beispiel ein kleiner Kobold, der seine Spielchen an Deck treibt oder Meerjungfrauen, die die Crewmitglieder verrückt machen. Dabei konnte ich feststellen, dass sich die Hauptquest stark in die länge zieht, da man immer wieder mehrere Tage, wenn nicht sogar Wochen warten muss, bis ein neuer Punkt auf der Karte erscheint, wo man als nächstes hinsegeln kann, damit die Questreihe endlich weitergeht, woraufhin man erneut warten muss... Gegen Ende wird die Quest rund um den Kraken auch etwas absurd. Ganz zu Ende scheint die Quest bei mir auch nicht zu sein, auch wenn in der Quest Liste nichts mehr angezeigt wird, doch nachdem ich mehrere Wochen abgewartet habe, hatte ich nun keine Lust mehr noch länger zu warten, da ich einfach nichts mehr zu tun hatte gerade. Aus diesem Grund habe ich das Spiel für mich nun auch erstmal beendet bzw. pausiert, da es sein kann, dass ich mich irgendwann erneut dran setzen werden...
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    • Rein subjektiver Abschluss:
      ... und damit kommen wir zum Abschluss! Ich denke ich habe noch einiges vergessen zu erwähnen zum Spiel... Ich bin wirklich überrascht, wie komplex das Ganze letzten Endes doch ist. Es ist umso schader, dass das ganze Potential nicht voll ausgeschöpft wurde und es so gravierende Fehler, wie die Bugs und das mies umgesetzte Kampfsystem am Land, gibt. Nichtsdetotrotz hatte ich eine Menge Spaß mit Under the Jolly Roger und endlich ein Spiel gefunden welches etwas in die Richtung ging, die ich mir als Piratenspiel gewünscht habe. Für Freunde des Settings, die einfach als Pirat gerne die Meere unsicher machen wollen, ist es denke ich wirklich einen Blick wert. Persönlich hatte ich den meisten Spaß am Ende sogar tatsächlich mit dem Entern von Schiffen. Arr es gibt nichts schöneres als Schiffe zu erobern! Schade, dass man nicht auch Gefangene nehmen oder Überlebende von der Planke springen lassen kann. Es gibt allgemein noch eine Menge, was man noch machen könnte bei solcher Art von Spielen. Ich würde mir sehr wünschen, dass die Entwickler irgendwann noch einen zweiten Teil bringen würden, diesmal ohne endlos wiederholende Quests und nen besseren roten Faden, der einem eine wirklich spannende Hauptgeschichte erzählt, die einem auch durch über Land führt, wobei man Städte auch tatsächlich erkunden kann. Das wäre toll! Natürlich auch alles mti einer anständigen Steuerung dann bitte!


      Bewertung in aufgeteilten Bereichen:
      Story (inkl. Nebenquests) - 6/10
      Welt - 7/10
      Gameplay/Steuerung - 6/10
      Musik/Sound - 6,5/10
      Umfang - 9,5/10
      Durchschnittswert - 7/10
      "Evil? I´ve got a Newsflash for ya Sweetheart! We are all evil... all of us! We´ve taken this planet of ours and fucked it..."

      "Fremde Erde ist nur fremd, wenn der Fremde sie nicht kennt"

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    • LeBow schrieb:

      Es scheint ja wirklich Potential zu haben und vielleicht gibts auf der ps4 weniger bugs?
      Ich könnte mir vorstellen, dass die software Errors dort vielleicht seltener auftreten aber bugfrei wirds wohl eher nicht sein. Anscheinend ist es auch ein rerelease unter neuem Namen, von nem Spiel was aufm PC schon mal raus kam, welches allerdings aufgrund der von Bugs kaum spielbar gewesen sein soll. Sofern ist das nun schon mal ein gewaltiger Fortschritt und ich finde es schön, dass die Entwickler dran geblieben sind^^
      Hoffe du wirst dann auch deinen Spaß damit haben, solltest dus dir holen :)
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    • Weird und seine Piratenspiele.^^

      Hatte das Spiel auch in einem Trailer gesehen, und das sah halt auf den ersten Blick irgendwie "billig " aus, dein Review ist ja doch noch überraschend positiv, hole ich mir vielleicht mal in nem Sale. Momentan ja genug zu tun, aber Piraten gehen immer. :)

      Meine kleinen Minireviews 2020
      Currently playing: AC Valhalla/B3/Cold Steel 4
      Dieses Jahr durchgespielt: 37




    • Aruka schrieb:

      Weird und seine Piratenspiele.^^
      Arr! :D

      Das mit den billig dachte ich auch erst. Hatte auch befürchtet, dass es ne Ente wird wie West of Dead, wo ich es ja auch nur wegen dem Look/Setting geholt hab und enttäuscht wurde :D Gerade der Anfang wirkt billig aber je mehr man sch reinfuchst und weiterspielt, desto mehr interessante Facetten sieht man, auch wenn sich das Spiel irgendwann auch etwas abnutzt aber ich saß immerhin 52 Std dran, trotz Quest reset, den ich nach glaube ich 30 Std hatte.... also irgendwas muss es gut machen... : D (Und es profitiert natürlich etwas davon, dass es keine bis kaum wirkliche Alternativen in dem Bereich gibt...^^)
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    • So, jetzt aber, auch mit dem lang verschollenen "Review" zu...Banner Maid! @Bloody-Valkyrur

      Banner Maid


      Banner of the Maid ist eine Mischung aus rundenbasierter Strategie und JRPG. In einer alternativen Französischen Revolution mit Fantasy-Elementen müssen Sie als junge Offizierin Pauline Bonaparte Ihre Truppen in den Kampf führen und eine Rolle im politischen Wirbel von Paris spielen.


      Story und Charaktere
      Wer hätte das gedacht, die meisten Charaktere während der französischen Revolution waren tatsächlich weiblich?! The more you know.
      Napoleon selbst allerdings nicht dafür aber seine Schwester Pauline Bonaparte, die gleichzeitig die Hauptrolle übernimmt.
      Man spielt hierbei die komplette französische Revolution nach. Was anfänglich aber noch recht geschichtstreu wirkt, wird natürlich verzerrt durch Intrigen, magischen Relikten und von übermenschlichen Fähigkeiten. Eine davon besitzt Pauline, nicht nur dass sie eine grossartige Heerführerin ist, sie besitzt die kraft...Menschen zu motivieren. Also es wird als Wunderwaffe verkauft, spielt sich aber wie ein Skill den sie besitzt.
      Die Charaktere reichen allgemein von sehr symphytisch und interessant bis zu "Aha cool, du bleibst dann Lvl1". Pauline ist hierbei noch einer der langweiligsten Charaktere, da sie halt wie die meisten Hauptcharaktere in RPGs die Rolle des Helden übernimmt, die keine Einheit opfern will.
      Aber insgesamt hat es schon sehr viel Spass gemacht mit denen umherzureisen. Mehr kann man auch bei einem SRPG was sich an Fire Emblem orientiert hat nicht erwarten.
      Optisch sind einige recht freizügig bekleidet, weswegen ich mir beim Kauf zunächst unsicher war, da ich mir nicht sicher war ob es ein reines Ecchi Spiel ist. Das ist es aber nicht. Die Charaktere wurden halt so designed, es spielt innerhalb der Story und den Interaktionen aber keine Rolle, wer sich das Spiel nur deswegen kaufen möchte, der wird wohl enttäuscht. Nett anzusehen sind die Artworks aber trotzdem, mir gefiel der Stil eigentlich ganz gut, erinnerte auch wieder an Fire Emblem.

      Gameplay
      Das Highlight des Spiels ist nämlich das Gameplay. Ich kann schonmal damit anfangen das ich jedem Fire Emblem Fan das Spiel problemlos empfehlen kann. Three Houses fehlte es an taktischer Tiefe da man viele Spielsysteme vereinfacht hatte, Banner Maid greift aber auf genau die Spielsysteme aus älteren Spielen zurück, und ist zeitweise überraschend fordernd, und das hat dann so richtig Spass gemacht. Das ganze ist FE echt sehr ähnlich, das Waffendreieck ist hierbei auch wichtig, die richtige Ausrüstung sowieso. Der Unterschied sind die Skills. Man kann durch aufleveln der verschiedenen Klassen Skills verdienen, und 5 Stück davon anlegen, Einige Charaktere haben exklusive SKills. Wie zum Beispiel Paulines Inspiration, wodurch dann alle stärker werden für einige Runden. Diese Skills sind meistens Passiveffekte, es gibt aber auch einige aktive Skills, passend zu einem SRPG.
      Ich habe das Spiel auf Normal gespielt, ohne Grinding, und ich musste einige Missionen mehrfach versuchen. Das hatte auch nichts mit einem RNG Faktor zu tun, man braucht nur die richtige Taktik. Wer aber nur das Spiel genießen will kann auch auf Einfach stellen, oder eben auch Schwer.
      Ich weiss nicht mehr genau wie lange ich gebraucht habe, aber es waren sicherlich um die 20h.

      Sound
      Ja, das Spiel nutzt Soundeffekte und Musik.

      Sonstiges
      Man besucht zwischen den Missionen immer wieder das Hauptquartier und kann in Paris shoppen, und sich ausbilden lassen. Hier gibt es auch ein Reputationssystem, je nachdem wen man in den Gesprächen mehr unterstützt, desto mehr erhält man beim jeweiligen Händler. Das funktioniert allerdings alles nur über Menüs, freies wandern in der Stadt gibt es nicht. Side Quests gibt es auch immer wieder, und die waren interessant genug sodass ich die tatsächlich alle gemacht habe. Da lernt man dann die anderen Charaktere besser kennen, unter anderem auch Napoleon, von dem man im Spiel überraschend wenig sieht.
      Es gibt wie bei FE damals optionale Charaktere die man freischalten kann. So muss man für die Olle auf dem Bild oben ganz rechts sie auf 3 Schlachtfeldern ansprechen bevor sie sich anschließt. Meiner Erfahrung nach hat sich das auch gelohnt, sie war einer meiner stärksten Einheiten.

      Fazit
      Wie ich bereits geschrieben habe, ich denke SRPG Fans kommen hier eh voll auf ihre Kosten, denen kann man das Spiel schon mal problemlos empfehlen. Wer sich bereits mit Fire Emblem schwer tut, dem ist das hier eventuell too much, allerdings kann man grinden. Es war aber auch insgesamt ein überraschend gutes Spiel, ich hatte viel Spass damit, die Story ist ganz ok, aber auch nichts weltbewegendes. Die Nebencharaktere sind teilweise sehr charmant, und die Anpassungen runden das Gameplay perfekt ab. Obwohl mir Three Houses sehr gefallen hat, habe ich ein klassischeres FE vermisst, und da passt Bainer Maid perfekt ins Schema.

      Somit würde ich dem Spiel wenn ich es bewerten müsste eine...82/100 geben.

      (Auf der PS4 gespielt, auch für Switch und PC erhältlich)


      So, schreibe demnächst noch Reviews zu
      Fell Seal...oder hatte ich das schon? Boah ich hab ein schlechtes Gedächtnis.
      Owlboy!
      Cuphead

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    • Das ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, der mein Backlog ist, aber: Ich habe gestern Abend ein kürzlich erworbenes Spiel beendet und reduziere damit meinen Backlog von 80 Spielen um 1 :'D Durchgespielt habe ich:



      Rune Factory 4 Special (~40h)
      Einige haben es vielleicht irgendwo im Forum gelesen: Ich war mir wegen des Farming-Simulator-Gameplays lange Zeit nicht sicher, ob ich das Spiel wirklich kaufen möchte, da ich eine recht deutliche Toleranzgrenze bei so Sachen wie Feldarbeit und Tierpflege habe und Harvest Moon zum Beispiel ganz entsetzlich fand, als ich es mal ausprobiert habe. Dann bin ich hier im Forum zufällig über die News gestolpert, dass man das Spiel mit einer Nintendo Switch Online Subscription umsonst für ca. 5 Tage ausprobieren konnte - und zwar die Vollversion des Spiels, keine 1-2 Stunden Demo. Das habe ich dann auch direkt gemacht und siehe da: Nach 3 Tagen habe ich mich dann tatsächlich für den Kauf entschieden und es jetzt im Nachhinein auch nicht bereut.
      Das Farming Simulator-Gameplay kann man hier wirklich auf ein Minimum reduzieren und das habe ich auch gemacht. Mein Fokus lag eindeutig darauf, die zahlreichen Gebiete zu erkunden, Monster zu bekämpfen und Materialien für stärkere Ausrüstung zu farmen. Viele Features des Spiels habe ich dann ehrlich gesagt auch kaum bis gar nicht genutzt, aber mir gefiel es ehrlich gesagt sehr gut, dass man das Spiel so angehen kann, wie es einem Spaß macht. Abgesehen von der ganzen Feldarbeit bin ich zum Beispiel auch kein Fan von diesem ganzen Dating/Hochzeit-Aspekt des Spiels, den ich auch einfach völlig ignoriert habe. Im Endeffekt habe ich die Story durchgespielt, die ich ganz in Ordnung fand, und die Dungeons, die teilweise echt verwinkelt waren und mit einigen versteckten Räumen und Schaltern daher kamen. Das Kampfsystem war auch sehr spaßig, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass meine Partner-Monster mich zum Schluss total durchgehauen haben, weil mein eigener Damage Output im Vergleich echt ziemlich niedrig war ^^' Dabei hatte ich eigentlich immer die beste Ausrüstung, die ich haben konnte - also, mit Blick auf die verfügbaren Materialien.
      Es hätte zum Schluss auch noch einen Post-Game-Story-Arc gegeben, aber als ich dann im Guide gelesen habe, dass es mehrere Ingame-Wochen/Monate dauern kann, bis sich das zufällig triggert, habe ich entschieden, das nicht mehr zu machen. Schon zwischen dem ersten und dem zweiten Story-Arc war eine obligatorische Ingame-Woche Pause eingebaut, die mir total auf den Keks ging, weil es nichts Neues zu erkunden gab und ich an die Materialien des nächsten Dungeons dann auch noch nicht rankam. Dann bleibt einem halt nicht viel mehr als Feldarbeit und Skills grinden etc., das fand ich schon enorm anstrengend. Ich find's ehrlich gesagt auch komisch, dass man nach Abschluss des Spiels nicht einfach relativ zügig mit dem Postgame weitermachen kann, aber nun. Da merkt man ein bisschen, dass Rune Factory versucht, ein bisschen zu "entschleunigen", finde ich. Zum Beispiel war es bei mir Anfang Herbst des ersten Jahres, als ich das Spiel gestern beendet habe. Am Anfang des Spiels ist der erste Frühlingstag. Also, das Spiel ist eigentlich schon darauf ausgerichtet, dass man das jetzt noch 1-2 Ingame-Jahre weiterspielt, aber ich bin mit Abschluss der Mainstory jetzt ehrlich gesagt durch ^^

      Also, Fazit: Gutes Spiel mit einem kurzweiligen Kampfsystem und einigen netten Dungeons und Gebieten zum Erkunden, vielen quirky Charakteren und vielen Möglichkeiten, seine Ingame-Zeit so zu verbringen, wie es einem am besten gefällt :) Vielleicht lege ich Rune Factory Oceans doch nochmal irgendwann ein, das hatte ich zwischendurch mal pausiert, da mir hier der Atem ausging, auch wenn das Spiel prinzipiell eigentlich ganz nett war. Ich hab gestern schon einmal geschaut, ob man vielleicht noch an Rune Factory 3 für den DS rankommt, da das Spiel auch sehr gut bewertet wurde, aber das ist echt selten und teuer. Vielleicht warte ich dann doch eher auf Rune Factory 5, das im nächsten Jahr erscheinen soll :)


    • Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung
      Am Samstag um Mitternacht beendet und kann nur eines sagen: WoW.
      Ich habe ja vorab schon immer gemeint es könnte bei mir ein heißer GotY-Kanditat werden, aber war halt immer so mit dem Hintergedanken befangen ob das nicht etwas übertrieben/gerechtfertigt ist, weil halt Warriors Titel. Aber OmegaForce hat sich selber übertroffen. Das Spiel ist einfach nur 'ne Bombe und braucht sich vor FF7R nicht verstecken(bleibt ja nur noch Cyberpunk 2077 aus).

      Storytechnisch und in Punkto inszenierung war das Spiel eine Wucht, auch wenn es da sicher auch Dinge gibt über die wir diskutieren könnten (die ich jetzt erstmal nicht thematisieren werde aufgrund von Spoilergründen), aber mich hat es einfach nur begeistert. Spielerisch ist es halt wie gewohnt Mosou, allerdings hat man im Vergleich zu HW1 nochmal eine Schippe draufgelegt und noch mehr Zelda,- spezifiziert Breath of the Wild Spielgefühl einzubringen. Es gibt wesentlich mehr Charaktere als erwartet, spielerisch sind diese enorm Abwechslungsreich und dürfte wohl unter Warriors Spielen in dem Bezug eines der stärksten sein, man muss aber Anmerken aufgrund der Tatsache das man beim Vorgänger halt auf mehrere Zelda-Spiele zurückgegriffen hat, das insgesamt mehr Abwechslungs vorhanden ist, da halt die Lieblinge aus den verschiedensten Spielen drinn sind, die alle ihren eigenen Stil haben, während natürlich HW2 als Prequel auf Konsistenz setzt. Wäre in etwa so als müsste man Crossover wie SSBU mit einem Street Fighter vergleichen.

      Grafisch sieht das Spiel sehr ordentlich aus und fängt den Charme von BotW aufjedenfall auf, auch wenn ich der Meinung bin (weil ich direkt danach mal BotW angestartet habe) das BotW insgesamt noch visuell besserer und sauberer aussieht und vorallem Performanter läuft. Dafür darf man halt bei HW2 nicht vergessen das man mit einer größeren Gegnerdichte aufwartet. Vorallem wird halt vieles auch noch mit dem Detailgrad kompensiert das du halt bspw. "endlich" mal Dörfer etc vermehrt siehst, so wie sie vor 100 Jahren bevor BotW ausgesehen haben und halt nicht alles nur Ruinen sind. Soundtracktechnisch auch ein starkes Stück, wobei man halt da sagen muss das HW2 auch einfach auffälliger ist in der Hinsicht, weil es halt mehr mit Musik arbeitet wo BotW etwas ruhiger war und mehr Leerläufe hat. Die Deutsche Synchro find ich im großen und ganzen sehr gut und habe es nicht bereut es damit gespielt zu haben. Gibt immer kleinere Momente wo sie nicht ganz das Niveau halten konnte.+

      Abschließend bleibt mir noch zu sagen, das ich jetzt noch für eine ganze Weile am Postgame und Nebenquests sitzen werde.