Als Letztes durchgespielt

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    • The Legend of Zelda: Link's Awakening

      Hier meine Meinung dazu... (Klick mich bitte)
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
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      35. Super Skelemania
      Genre: Platformer, Metroidvania
      Setting: Höhlensysteme
      System: PS4
      Sprache: Keine wirklichen Texte vorhanden
      Musik: schlicht gehalten
      Schwierigkeit: normal
      Spieldauer: 30-60min.
      Persönliche Einschätzung: ok



      Irgendwie habe ich immer Probleme eine Einleitung zu finden mit welchem Stichpunkt ich anfange xD
      Das Bild und der Titel des Spiels haben mich neugierig gemacht, also habe ich mir den Trailer angeschaut und abgesehen von dem Indie typische minimalistischen Grafikstil dem ich nicht so zugetan bin sah es anhand der Fähigkeiten wie ein interessantes Metroidvania aus das ich für ein Angebot mal im Auge behalten hab
      Nun war es relativ schnell so weit und ich dachte für zwischendurch schaue ich mal kurz in das Spiel rein und kurz beschreibt das Spie schon sehr gut, aber dazu etwas später mehr
      Eine wirklich Story gibts nicht, man landet auf einem fremden Planeten und ist ein ohnmächtiges Skelett
      Man begibt sich in eine Station von der aus man über verschiedene Wege in jeweils andere Gebiete gelangt, das Gameplay ist dabei sehr simpel gehalten und sorgt für eine recht gute Spielbarkeit
      Des weiteren gibt es pro Gebiet eine Karte zu finden die das jeweilige Gebiet grob darstellt und die Wegfindung etwas vereinfachen kann
      Kurzerhand später findet man auch einen Fähigkeitenorb der für das weitere Vorankommen nötig ist wie es sich für ein Metroidvania gehört
      Oder sollte man eher sagen Mini-troidvania? Denn umfangreich ist das ganze nicht
      Anhand der Achievements scheint es sogar auf Speed Runs ausgelegt zu sein da eines verlangt das man das ganze in 17min. abschließen soll
      Mit allen Fähigkeiten und Energieerweiterungen habe ich es blind in 49min. abgeschlossen, sprich in einem Rutsch war das kein großer Akt
      Tatsächlich könnte man das dem Spiel ankreiden aber da es im großen und Ganzen nicht so viel zu erkunden gibt überschreitet es somit nicht seine Daseinsberechtigung
      Man findet immer im richtigen Augenblick eine neue Fähigkeit und mit etwas Glück und Orientierungssinn auch einen Weg denn man dadurch neu beschreiten kann, somit bleibt etwas Abwechslung erhalten und es kommt nicht groß zu irgendwelchen Hängern
      Feinde sind eher langweilig und keine allzu große Hürde mit Ausnahmen von einem Gebiet das in Kombination mit fliegenden Gegner ein paar nervige Platformpassagen bietet
      In jedem Gebiet ist das Hauptziel einen "Gong" zu schlagen, denn nur wenn man alle aktiviert hat kommt es am entsprechendem Ort zum Endbosskampf neben diesem gibt es sonst nur noch einen weiteren Bossgegner der einem nicht allzu viel abverlangt
      Sollte man doch mal das zeitliche segnen startet man entweder am Anfang des Spiels oder an einem Checkpoint in Form einer großen Glocke die man läuten kann um ihn zu aktivieren
      Musikalisch ist es nichts besonders, hier und da ein paar Töne damit es nicht komplett stumm ist, was bei solchen "einsamen Erkundungen" eines fremden Planeten etc. ja mehr oder weniger die Atmosphäre definieren soll daher ist es zweckdienlich ok aber absolut nichts besonderes
      Die Gebiete haben kaum bis keine nennenswerten Merkmale abgesehen vom etwas anderen Setting das sie besonders macht, mal ist es ein Minenschacht, mal ein eher waldliches Gebiet, aber wirken tut alles wie ein Höhlensystem mit entsprechender Thematik das optisch aber ansonsten durch nichts hervor sticht
      Dies alles in Kombination mit der schnellen Möglichkeit es durchspielen zu können macht es zu einem akzeptablen kleinen Metroidvania für zwischendurch oder eignet sich gut für Einsteiger des Genres die nicht von komplexen Labyrinthen mit zig Secrets, Shortcuts und Abzweigungen erschlagen werden wollen
      Bei einem Preis von 5€ oder weniger sollte man nicht zwingend eine Offenbarung/Bereicherung erwarten und ist denke ich akzeptabel wenn man denn weiß worauf man sich einlässt
      Etwas mehr Komplexität und Umfang hätte ich mir schon gewünscht aber es ist auch annehmbar wie es ist, wirklich empfehlen würde ich es ansonsten nicht da man es als Genrefan ruhig auslassen kann
      Wer Achievements sammelt und mit den Speedruns zurecht kommt hat hier außerdem ein paar leichte und schnelle Trophäen zum abgrasen, zur Not kann man sicherlich einen Guide für ersteres hernehmen
      Somit bekommts von mir den Stempel für wenig Geld kann mans spielen, muss man aber nicht :)

      36. Yooka-Laylee & The Impossible Lair
      Genre: Jump & Run, Platformer
      Setting: Oftmals eine Kombination aus Natur und Maschinerie
      System: PS4
      Sprache: Deutsche Texte
      Musik: gut bis überdurchschnittlich gut
      Schwierigkeit: normal-fordernd, Ende des Spiels schwer
      Spieldauer: 12-16h
      Persönliche Einschätzung: überdurchschnittlich gut



      Yooka-Laylee wurde anhand der hohen Erwartungshaltung ziemlich gemischt aufgenommen, die einen fanden es als spirituellen Nachfolger zu Banjo-Kazooie durchaus gelungen während andere deutlich darauf hingewiesen haben das wir nicht mehr 1998 haben
      Nun hat Playtonic Games sich an einen weiteren Schritt gewagt an alte Genregrößen heranzutreten wie etwa die Donkey Kong Country Reihe für die viele der Entwickler beider maßen verantwortlich sind bzw. waren
      Da ich es in letzter Zeit immer häufiger erwähne ist es sicherlich keine Überraschung mehr, aber ich möchte trotzdem nochmal darauf hinweisen das ich ein enormer DKC Fan bin
      Die persönlichen Ansprüche wären so enorm hoch das Yooka-Laylee von vornherein daran scheitern würde daher habe ich meine Erwartungshaltung dementsprechend angepasst was für mich die richtige Entscheidung war
      Erstmal ist der Wechsel von 3D Platformer zu 2D gut gelungen, etwas schade ist das man nicht versucht hat weiter im 3D Bereich Fuß zu fassen da 3D Platformer eher rar gesät bleiben, aber anhand der durchwachsenen Kritiken des ersten Teils und einem Studio das sich erstmal noch weiter beweisen muss bis es auf sicherem Boden überleben kann sicherlich keine falsche Entscheidung etwas anderes auszuprobieren
      Zumal man bei Playtonic meinte sich nicht speziell auf ein Genre zu fixieren, also es wäre nicht völlig undenkbar wenn der nächste Yooka-Laylee Ableger ein Fun-Racer Marke Diddy Kong Racing werden würde, aber das ist Zukunftsmusik und Thema für einen anderen Thread
      Kommen wir zum wesentlichen, man wird direkt zu Beginn ohne Umschweife ins Geschehen geworfen, keine Introsequenz oder Vorgeschichte
      Man kommt direkt aus einem Wälzer und wird mit Capital B., dem Antagonisten, konfrontiert der an einen Gegenstand gelangt ist der sich "Bienenkopfverstand" nennt und damit jede Biene im Umkreis hypnotisieren kann um sie für seine Zwecke zu unterjochen
      Dem entgegen steht die Bienenkönigin Phoebee die euch ein wenig durch diesen Tutorial Level leitet und die Grundmechaniken schnell erläutert
      Am Ende des Levels bekommt man dann eine Barriere von Bienen die einem vor Schaden schützt, genannt wird das ganze "Bientallion", anhand seines mächtigen Stabs gelingt es Capital B. aber ohne große Probleme die Kontrolle über diese Bienen zu gewinnen und für sich zu nutzen bzw. wegzusperren
      Man folgt ihm darauf hin direkt in sein "Unmögliches Labyrinth" indem man ohne übermenschliche Fähigkeiten so oder so recht schnell ein Ende finden wird
      Hat man diese unausweichliche Niederlage kassiert wird man von Königin Phoebee gerettet und landet auf einer Oberwelt/Hubworld
      Diese gleicht dem Aufbau eines klassischen 2D Zeldas und ist auch eine der großen Stärken des Spiels wie ich finde
      Ab diesem Punkt hat man jederzeit Gelegenheit sich dem "Finalen Level", wenn man so will, zu stellen oder in den auf der Oberwelt verteilten Leveln Bientallion Mitglieder zu befreien wo jedes befreite Bienchen einen zusätzlich Treffer beim Finallevel zulässt

      Man beginnt also damit die Oberwelt zu erkunden die einen wirklich dazu einlädt und ein paar spaßige kleine Rätseleinlagen bietet sodass man sich eventuell dabei erwischt das man lieber die Oberwelt durchforstet statt einen der eigentlichen Level anzugehen
      Insgesamt gibt es von diesen Leveln 20 Stück die über das Spiel verteilt sind zu finden und freizuschalten, ein besonderer Clou des Spiels ist es aber Ereignisse in der Oberwelt auszulösen und die Levelstruktur damit zu verändern wodurch aus 20 Leveln satte 40 Level werden, vom Umfang her muss man sich also schon mal keine Gedanken machen
      Die Level sind wirklich wunderbar klassisch aufgebaut, überall lauern Secrets und versteckte Collectibles das mein Entdecker und Sammlerdrang vor Freude Luftsprünge macht
      Zu sammeln gibt es in den Leveln Federn die in etwa mit Bananen aus DKC vergleichbar sind und je 5 T.W.I.T. Münzen die in etwa den Kong Buchstaben oder Puzzleteilen der neueren Ablegern gleich kommen
      Bis auf ein paar besonders fiese Ausnahmen die es in solchen Games immer gibt sind die meisten dieser Münzen clever versteckt oder an eine Geschicklichkeitspassage gebunden
      Eine bestimmte Anzahl an Münzen braucht es um auf der Oberwelt Trowzer zu bezahlen der nämlich wortwörtlich den weiteren weg hinter einer "Paywall" verbirgt und diese nur beiseite schafft wenn er genug Münzen im Austausch bekommt
      Die gewünschte Anzahl zusammen zu bekommen ist nicht wirklich dramatisch und um jedes Level des Spiels betreten zu können braucht man insgesamt nur in etwa die Hälfte aller 200 Münze die es im Spiel zu finden gibt, somit ist es auch ok wenn man nicht alles auf Anhieb findet


      "Heed the Voice of the Valkyrur, tremble before my might Worms!!!"
      -Baldren Gassenarl-

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      Aber man kommt nicht nur durch Trowzer in der Oberwelt voran, ab und an gibt es auch die bekannten Pagies die man noch im Vorgängerspiel retten und sammeln musste anzutreffen die einen vor eine winzige Herausforderung stellen in der es gilt alle Gegner zu erledigen, hat man diese erfolgreich bestanden verändern die Pagies die Oberwelt vor einem indem sie bspw. giftigen Nebel beseitigen oder einen höheren Vorsprung absenken
      Wem ein paar Rätseleinlagen und Miniherausforderungen noch nicht reichen bekommt auch in der Oberwelt genug zum sammeln geboten und zwar Spielverändernde Tonika
      Die müssen auf der Obwelt gefunden werden und können dann anschließend mit einer bestimmten Anzahl an Federn übers Menü freigeschaltet werden um sie dann in den Leveln anzuwenden
      je nach Geschmack und Vorlieben kann man sich das spiel somit vereinfachen oder erschweren indem man bspw. entscheidet ob man mehr oder weniger Checkpoints in einem Level hat oder ob man einen Farbfilter drüber legt der das ganze nur in schwarz-weiß darstellt oder wie einen VHS Film aussehen lässt, oder doch eher im Pixellook eines Retrogames?
      Bis zu 3 (am Ende auch 4) Tonika lassen sich dabei zeitgleich kombinieren, somit kann man ein Level bspw. gespiegelt, auf dem Kopf und in sepia Farben spielen wenn man das denn möchte
      Allerdings gibt es bei einigen Tonika zu beachten das diejenigen die das Spiel vereinfachen am Ende eines Levels per Multiplikator Federn abziehen, ein paar die das ganze erschweren sorgen aber wiederum für einen Bonus den man gebrauchen kann um neue Tonika freizuschalten
      Auf jeden Fall lassen sich somit viele Optionen für das Spiel freischalten die nochmal eine ganz andere Spielerfahrung bieten können und/oder für Abwechslung sorgen können
      Man kann Tonika nur in der Oberwelt finden (mit einer Ausnahme) und sind oftmals Belohnungen für diverse Schiebe und Schalter Rätsel etc., aber nicht selten gibt es auch Schilder, charakterisiert als "Planker", zu finden die für einen kleinen Betrag an Federn einen mal mehr mal weniger kryptischen Hinweis darauf geben wo noch ein Tonika zu finden ist und kryptisch deswegen weil es nahezu unmöglich ist wirklich alle Tonika aus eigener Kraft zu bergen, also Rätselfreunde die es gerne knifflig mögen werden damit indirekt auch gefordert
      Genau dazwischen befinden sich auch einige wo man sehr mit sich zufrieden ist wenn man die Lösung herausgefunden hat weil man die Hinweise richtig deuten konnte
      Auch gibt es ein paar wenige Verstecke von "Bientallion" Mitgliedern in der Oberwelt zu finden die man nur so abseits der Level entdecken kann und teils auch sehr gut versteckt sind
      Obwohl die Oberwelt teils mit simplen Rätseln daher kommt und im ersten Moment nur als nette Dreingabe wirkt um das Spielgeschehen zwischen den Leveln aufzulockern steckt doch eine gewisse Komplexität dahinter alles erkunden zu wollen und Verstecke aufzudecken was als einzelnes spiel auch schon wunderbar funktioniert hätte, es macht wirklich einfach eine Menge Spaß
      Aber kommen wir wieder zum eingemachten und zwar den klassischen Leveln und dem Gameplay, die Steuerung fühlt sich recht direkt an auch wenn man sich als Genrefan eventuell ein wenig an die Sprungphysik gewöhnen muss
      Denn ein Grund warum ich Platformer UND Jump & Run angegeben habe ist das es keine "Sprint" Taste gibt, durch den Angriffsknopf kann man beim laufen eine Rolle machen die für Tempo sorgt um dadurch weite Sprünge zu bewerkstelligen aber wirklich "Rennen/Sprinten" tut man nicht
      Eine Eingewöhnungsphase gibt es somit sicherlich aber es geht relativ schnell in Fleisch und Blut über und dann ist das Spielgefühl echt super
      Solange man Laylee auf dem Kopf hat kann man sich einen zusätzlichen Treffer leisten, wird man erwischt fliegt sie für ein paar Sekunden wild umher und in diesem Zeitfenster kann man versuchen sie wieder einzufangen und sich somit erneut einen weiteren Hitpoint sichern
      Gelingt einem das nicht ist das halb so wild denn oftmals gibt es Glocken zu aktivieren wodurch man sie wiederbekommt, sollte man es nicht soweit schaffen und das zeitliche segnen startet man am letzten Checkpoint, Leben und Game Over gibt es nicht und auch kein Zeitlimit
      Somit kann man bis auf wenige Ausnahmen in eigenem Tempo vorankommen und erkunden
      Die Levelthemen sind im großen und ganzen abwechslungsreich aber wohl dennoch mein größter Kritikpunkt, gewisse Assets bekommt man etwas zu häufig zu sehen, ein Levelspezifischeres Setting wäre hie rund da noch abwechslungsreicher gewesen da man ja durch die alternativen Einflüsse die Level eh doppelt zu Gesicht bekommt ändert sich zwar der Verlauf oder die Herausforderungen des Levels aber selten das Setting, ein paar Ausnahmen gibt es da natürlich trotzdem und sind dann dementsprechend die Highlights
      Oftmals ist es eine Kombination aus Natur und Maschinerie/Fabriken, hier und da eine klare Einteilung in nur Natur hätte optisch für mehr Abwechslung gesorgt, da man bspw. keine Wüsten, Lava Level oder durchgehend Wald/Dschungellevel zu Gesicht bekommt
      Etwas was im ersten Screen wie ein Waldgebiet aussieht wird nachdem man durch eine Tür gegangen ist zu einer Fabrik und da ich natürlichere Setting allgemein bevorzuge ist das auf dauer dann irgendwann ein wenig ernüchternd
      Aber mich daran zu sehr aufzuhängen wäre auch wieder etwas unfair weil das Spiel tolle Hintergründe bietet und einige Levelaternativen ein Level doch auch so umkrempeln können das man es überhaupt nicht wieder erkennt und einmalige Mechaniken anwendet
      Am meisten zu Hause habe ich mich natürlich gefühlt als die ganz klaren DKC Anleihen durch kamen, ein Level in dem man viele Fasspassagen bot hat mir unweigerlich ein fettes Grinsen beschert und war in Kombination mit den Dornen direkt an DKC 2 angelehnt, eine Stelle davon war sogar nahezu exakt wieder verwendet worden und solche "Details" für Fans liebe ich ja abgöttisch
      Und für alte Rare Fans bzw. deren damalige Spiele gibt es einiges, in einem anderen Thread hatte ich schon von einem speziellen Knarzen Soundeffekt gesprochen der direkt aus DKC2 stammt oder die Ghostwriter aus Yooka-Laylee 1 wurden jetzt zu farbigen Federn die eine jeweils eigene Art haben um sie einzusammeln wo der/die blaue auch wieder dasselbe Kichern hat wie damals die Feen aus DK64, als Nostalgiker bin ich damit leicht zu begeistern
      Neben alten DK Games hat man aber eventuell auch ein wenig bei Rayman Inspiration gefunden, den Vergleich bringen tatsächlich mehrere, was zum einen an der Vielzahl und Orten diverser Verstecke liegen mag und das man ein beinahe identisches "Oh" hört wenn man eins davon entdeckt, was die Kleinlinge in Rayman Origins und Legends auch gemacht haben und ich liebe es xD
      Davon ab hat Playtonic nichts vom guten alten Rare Humor verloren, es gibt so viel scherzhafte Kommentare und Wortspiele das sich meinereins nen Ast abfreut
      Allein schon die ganzen Kommentare von Capital B. im finalen Level sind super unterhaltsam und witzig, um ein Beispiel zu nennen, an einem bestimmten Punkt gibt es eine Wasserpassage und sein Kommentar dazu ist in etwa " Ha! Ihr werdet demnächst scheitern denn um euch aufzuhalten habe ich einen Unterwasserabschnitt eingebaut, niemand mag so etwas"
      Ich musste daraufhin einfach nur feiern xD

      Das einzige was ich als Fan schade finde und laut Hörensagen abgeändert wurde weil viele es letztes mal kritisiert hatten ist die Art der Dialoge, die Charaktere haben zwar noch ihre gewissen Vocals/Laute die sie von sich geben, aber die entsprechende Dialogbox am oberen oder unterem Bildschirmrand mit dem Kopf der jeweiligen Charaktere fällt weg und wird durch gewöhnliche Textboxen über dem Charakteren der spricht ersetzt, somit geht einiges an gewohntem Charme für mich leider verloren


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      -Baldren Gassenarl-
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      (Boah ey, konnte ich wieder keine Kurzfassung loswerden, hab gehofft es auf 2 Kommentare zu verteilen, aber ich kann mich einfach nicht kurz fassen, ist wieder übel ausgeartet xD)

      Da ich aber gerade beim finalen Level bin...macht vorher alles was euch möglich ist!!!!
      Ihr wollt garantiert jeden Extra Hit in diesem Level haben könnt der euch möglich ist, das Level ist ellenlang und bietet nach je einer Levelpassage eine Auseinandersetzung mit Capital B. und das 5!!! Mal, man braucht in etwa 20-30min. und wenn man dann im letzten Abschnitt verkackt muss man alles, wirklich ALLES aus diesem Level nochmal machen, es gibt keine Checkpoints und Nichts
      Man kann sich bis zu 48 zusätzliche Treffer ansammeln, klingt natürlich super viel, gerade wenn man wie ich eigentlich bewandert in dem Genre ist, aber ich habe insgesamt 2h gebraucht um das Spiel abzuschließen und ich hatte alles gesammelt
      Die normalen Level sind anhand der Checkpoints und dem zusätzlichen Hitpoint durch Laylee durchaus normal zu bewältigen, erst recht wenn man nicht alles sammelt und wie es sich gehört wird es auch mal fordernder bis knifflig aber bleibt machbar
      Dadurch das man das letzte Level aber in einem Rutsch schaffen muss kann es recht frustrierend werden, erst recht wenn man anfangs blind nicht weiß wie lange die Schose geht und welche Movesets Capital B. pro Phase auspackt
      Was bringt es wenn man gut bei den Platform Passagen ist aber Probleme mit dem Muster von Capital B. hat oder eben andersherum, beides hat sich bei mir zwar dann doch die Waage gehalten und wenn man dies und jenes 2-3 mal gesehen hat wird man in der Regel besser, aber durch die Länge des Levels kann es so oft zu Patzern kommen wo jeder dumme unnötige Treffer am ende fehlen kann
      Bei meinem ersten Versuch mit allem drum und dran hatte ich es bis zu 68% geschafft, als ich es dann doch beenden konnte hatte ich glaube noch 15 oder 16 Hitpoints übrig, also man lernt dazu und wird besser und bekommt ein forderndes Finale
      Nur im Fall des Scheiterns kann es anhand des Zeitaufwands schnell frustrieren
      Sollte es irgendeinem begabten Wesen da draußen gelingen es komplett ohne zusätzliche Hitpoints zu bewältigen bekommt man wohl ein zusätzliches Tonikum das ich natürlich als einzigen Sammelgegenstand nicht habe, aber es ist möglich das Spiel von Beginn an abzuschließen ohne auch nur einen regulären Level oder die Oberwelt zu spielen und das macht es je nach Skill auch wieder zu einer eigenen Art von Herausforderung
      Aber ich bin zufrieden mit dem was ich normal erreicht habe

      Zu guter Letzt und damit ich es nicht vergesse noch ein paar Worte zum Soundtrack, der ist von niemand geringeren als Von Grant Kirkhope und David Wise die halt auch für die damaligen Rare Games wie Banjo und DK zuständig waren, ich liebe deren damalige Tracks und gerade David Wise hat bei DK Tropical Freeze einen Gesamtsoundtrack abgeliefert der einfach nur genial ist
      Hier waren meine Erwartungen dann einfach viel zu hoch, es gibt ein paar tolle Tracks sich sich nach mehrmaligem hören sicherlich bewähren können und da jedes Level + Alternative je einen eigenen Track bekommen haben gehört das angesehen und gelobt, aber im großen und ganze bleiben die Tracks eher ruhiger und entspannt, zum relaxen trotzdem gut geeignet
      Aber hier und da hätte es auch ein wenig pompöser werden können und bleibt somit hinter dem zurück was ich von ihnen gewohnt bin
      Objektiv aber hohe Qualität von beiden

      Insgesamt ist es ein gelungener Platformer den ich weiterempfehlen möchte da viele Aspekte überwiegend gut sind, ganz uneingeschränkt geht das anhand des Schwierigkeitsgrads des finalen Levels aber nicht da man trotz aller Collectibles eventuell nicht in der Lage ist das Spiel zu beenden und einen dann trotz der restlichen positiven Dinge nicht ganz zufrieden stellt
      Eventuell habe ich mich aber auch einfach nur blöd angestellt und ist doch gar nicht so dramatisch wie beschrieben, aber für meine 4-5 Versuche habe ich wie gesagt etwa 2h allein dafür investiert und so viel Durchhaltevermögen bringt schon mal nicht jeder mit und da ich ohne eingebildet klingen zu wollen halt doch eine gewisse Erfahrung bei solchen Spielen habe ordne ich das Finale Level eher als schwer ein
      Insgesamt gibt es viel zu entdecken und zu sammeln, die Level sind ansehnlich und bieten abwechslungsreiche Passagen und Herausforderungen könnten aber hier und da im Design noch ein wenig mehr Vielfalt bieten, der Soundtrack ist stimmig und atmosphärisch hätte aber hier und da noch etwas "aufregender sein können, bei der restlichen Spielbarkeit gibt es ansonsten nicht viel zu nörgeln und der Humor und die Charaktere verleihen dem ganzen einen besonderen Charme
      Alles in allem also eine Verbesserung zum ersten Teil (der mir persönlich auch gut gefallen hat) und ein Jump & Run das sich vor der Konkurrenz nicht verstecken muss, sich sogar eher mit behaupten kann^^


      "Heed the Voice of the Valkyrur, tremble before my might Worms!!!"
      -Baldren Gassenarl-
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      Ich kann nun auch ein weiteres Spiel von meiner Liste abhaken (zum zweiten Mal):

      Cuphead (Switch) (~20h)
      Da ich Cuphead bereits einmal zum Release als Singleplayer-Titel am PC durchgespielt habe, war das Spiel für mich jetzt nicht wirklich eine neue Erfahrung, aber ich habe das Spiel dieses Mal im Multiplayer mit meinem Freund gespielt und dabei festgestellt, dass ich nach zwei Jahren auch viele der Mechaniken wieder vergessen hatte, sodass es zwischen uns kein allzu großes Ungleichgewicht gab. Erst einmal vorweg: Ich war sehr glücklich über die Performance von Cuphead auf der Switch. Uns sind docked keine FPS-Drops aufgefallen und auch die Ladezeiten waren völlig human, die Option "neuer Versuch" nach Gameover hat praktisch überhaupt keine Ladezeit beansprucht. Manchmal hat das erstmalige Laden einer Stage etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, aber danach lief auch alles völlig flüssig. Also dieses Mal wirklich ein super Port, keine Beanstandungen von meiner Seite aus :)
      Das Spiel hat mir im Multiplayer-Modus grundsätzlich mehr Spaß gemacht, weil man sich meinem Empfinden nach einfach nicht so leicht raustiltet, wenn man ständig von demselben Boss umgenietet wird. Wir konnten da lange ziemlich gut drüber lachen, es gab nur wenige Level und Bosse, die uns beide wirklich frustriert haben. Trotzdem: Das Spiel ist wirklich schwer, gerade für uns, die praktisch keine Platformer oder vergleichbare Spiele spielen. Mein Freund hat jedoch sämtliche FromSoftware-Titel gespielt - von Demon's Soul bis Sekiro - also hatte er daher zumindest schon eine ganz gute Frustresistenz und ich hab mich ja schon einmal da durchgetiltet :'D Der Multiplayer-Modus ist leider oft deutlich schwieriger als der Singleplayer-Modus, weil er leider überhaupt gar nicht optimiert ist. Einige Bosse sind zu zweit nahezu unmöglich, da die pinken Geschosse/Gegenstände nur jeweils von einer Person pariert werden können und das aber teilweise notwendig ist, um bestimmten Attacken auszuweichen oder bestimmte Sprünge schaffen zu können. Außerdem haben konsequent alle Gegner und Geschosse die doppelten Hitpoints, wodurch Bosse, in denen man diese ausschalten musste, nahezu unmöglich wurden, weil wir uns natürlich nicht permanent synchron bewegen und nicht immer dasselbe Geschoss angegriffen haben, sodass diese dann einfach nicht schnell genug entfernt werden konnten. Deshalb haben wir einige Bosse dann letztlich abwechselnd im Singleplayer gespielt, aber es waren nur so 2-3 Bosse/Maps, bei denen das wirklich notwendig wurde.
      Alles in allem: Ich kann Cuphead jedem empfehlen, der Spiele dieser Art mag und eine einigermaßen ausgeprägte Frusttoleranz hat. Der Stil des Spiels hat schon etwas, wahrscheinlich gerade für diejenigen Generationen, die damals die alten Cartoon-Serien geschaut haben, an die das Spiel stilistisch angelehnt ist ^^