Xenoblade Chronicles 2

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    • Ich hab das Add-On inzwischen wirklich abgebrochen. Hatte heute Mittag noch 2 Aufgaben gemacht, was wieder ewig gedauert hat. Schade drum, aber die vielen Nebenaufgaben die man machen muss um weiter zu kommen schrecken mich ab. Das Add-On besteht ja mehr aus Nebenaufgaben als sonst was, ist ja sogar extremer als bei X. Würd gern wissen was die dazu geritten hat. Wenn se so wenig für die Vorgeschichte an Story haben, hätten se sich die Erweiterung echt sparen können.
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      "Als ich ein Kind war, spielte ich Spiele zum Spaß.
      Heute spiele ich Videospiele, um große Geschichten zu erleben."
      -CloudAC-
    • Muss Desotho zustimmen.
      Einerseits lernt man durch das Spielsystem die Bewohner der Stadt besser kennen, was die emotionale Wirkung der Hauptstory immens verstärkt. Zudem sind die Nebenquests sehr schön erzählt, bauen teilweise aufeinander auf oder entwickeln sich weiter. Als krasses Gegenbeispiel nenne ich mal FFXV, in welchem man ohne Kontext Frösche fängt oder Hundemarken sammelt. DAS ist Spielzeitstreckung im klassischen Sinn. Im Prinzip benutzt Torna ein abgespecktes System aus X, wo der Fokus nicht auf der Hauptstory, sondern auf der "Entwicklung" einer Stadt und zu ihren Mitbewohnern liegt.

      Zudem finde ich es seltsam, ein Rollenspiel "nur" anhand der Hauptquest zu bewerten und zu versuchen, wegen dieser das Spiel durchzu-rushen.
      Ein Videospiel ist ein Medium, mit welchem Geschichten ganz anders vermittelt werden können. So sind die Nebenquests in Torna keine "Spielzeitstreckung", sondern eher ein Mittel, das wunderbare Gameplay dem Spieler nahe zu bringen und im die Möglichkeit zu geben, die Atmosphäre der Welt aufzusaugen. Denn es geht hier immer noch im ein Videospiel, welches man "spielt". Und das Gameplay ist in der Xenoblade Reihe in Verbindung mit der Atmosphäre ist heutzutage bei JRPGs meiner Meinung nach ungeschlagen.

      Wenn man so auf eine "Hauptstory" abfährt, sollte man sich vielleicht anderen Medien zuwenden und lieber ein gutes Buch lesen. Denn da gibt es keine "nervigen" Nebenquests, sondern nur die Hauptstory. Und das Gameplay fällt auch weg. Vielleicht liegt einem das Genre des Rollenspiels dann halt einfach nicht.

      Natürlich kann ich Torna nach dem Durchspielen nicht uneingeschränkt loben. So missfällt mir persönlich die fehlende Charakterisierung vieler Hauptcharaktere. Addam, Hugo oder auch Mikhail sind mir viel zu wenig ausgearbeitet und haben gefühlt viel zu wenig Screentime. Andererseits wird dieser Aspekt durch die wunderbare Ausarbeitung der NPCs wieder gut gemacht. Ich habe mich wirklich in die Stadt verliebt und kannte viele Bewohner sehr gut. Mir war gar nicht bewusst, das viele der Nebenquests erfüllt werden müssen, um die Hauptstory weiterspielen zu können. Ich hab Quests alle "freiwillig" gemacht, weil sie wie bereits gesagt sehr gut geschrieben waren und das Gameplay einfach Spaß gemacht hat.
    • Sowas sollte immer freiwillig sein. Die Geschichten zu den Figuren ok, das stimmt schon. Nur was man immer machen muss ist nervig ohne Ende. Das ging mir bei X schon aufen Senkel. Ich schaue auch keinen Film und mache alle 10 min. Pause um die Extras auf der Blu-Ray zu schauen. Man hat ein Ziel im Spiel, aber Zeit für Hinz und Kunz soll man haben, dann kann die Bedrohung ja nicht so schlimm sein, wenn man so lang bummeln soll.
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    • Ich muss da CloudAC recht geben, sowas sollte immer freiwillig sein. Spieler die sich für die Welt und Npc´s interessierten machen die Nebenquests doch sowieso (wozu ich auch gehöre), wieso muss man dann die Leute dazu zwingen die sich dafür nicht interessieren, dass ist meiner Meinung nach einfach schlechtes Gamedesign. Der einzigste Grund der mir einfällt warum man sowas macht ist, dass der Entwickler am Ende sagen kann man braucht 30h anstatt 20h zum durchspielen (sind erfundene Zeiten, da ich es noch nicht gespielt habe).
    • Ich finde das Problem liegt einfach in der Umsetzung von dieser "Stufe 4 erreichen" Aufgabe. Am Ende merkt man wirklich, dass es durchaus der wichtig für die Story ist, dass man nochmal gezwungen wird Nebenquests zu machen. Allerdings ist Stufe 4 einfach etwas too much^^ Anscheinend gibt es zuerst die Aufgabe "erreiche Stufe 2" um nach der darauffolgenden Sequenz nochmal Stufe 4 reingedonnert zu kriegen, als Hauptquest und das ist wirklich künstliches strecken. Leider^^ Stufe 3 hätte es immerhin auch getan. Das wär ein guter Mittelwert gewesen, wo man einiges erfahren und erleben konnte aber es eben für Hauptstory Rusher nicht zu unüberwindbar wird. Alternativ hät man auch mehr von den gelben Smiley Symbol Dialogen einbauen können. Die paar die es davon gibt bringen jetzt ja auch nicht so wirklich viel, zumal man einige eh erst später freischaltet

      Mir persönlich war das natürlich eh egal, weil ich ebenfalls wie Josti spiele und alle Nebenquests mitnehme und einfach begeistert davon bin, wie gut diese bei Torna sind^^
      Aber es gibt halt so viele verschiedene Typen von Spielern, was gerade das RPG Genre ja auch ausmacht finde ich. Diese Freiheit es spielen zu können, wie man will. Da sollte der Großteil der Nebenquests schon noch freiwillig und optional bleiben. Find ich im Prinzip auch selber irgendwo nochmal etwas schöner, wenn ich am Ende das Wissen hab, dass ich alle Nebenquests gemacht habe und dies eben wirklich freiwillig und rein optional war. Ich freue mich dann immer noch mal etwas mehr^^
      Ich finde es aber wirklich, gerade bei Torna, sehr schade, wenn man es aufgrund der Nebenquests dann abbricht. Ich persönlich bin nämlich durchaus der Meinung, dass sich der Aufwand lohnt, allerdings weiß ich nicht wie es aussieht, wenn man sich emotional gar nicht erst darauf einlässt. Vielleicht verpufft die Wirkung dann am Ende ich weiß nicht aber man bekommt dann immer noch ein genial inszeniertes Ende :)


      "Evil? I´ve got a Newsflash for you Sweetheart! We are all evil... all of us! We´ve taken this planet of ours and fucked it..."

      "Hyeeeh kyaah hyaaah haa hyet haa haa jum jum haa!"

      Piece of Cake!


    • Da ich auch immer sehr gerne alle Quests und Dialoge der NPCs (sogar mehrmals) mache, habe ich auch keine Probleme damit, da es mir Am meisten Spaß macht mich tiefer mit den Figuren zu beschäftigen und die Orte besser kennenzulernen.
      Wobei es auch auf das Spiel ankommt...bei Monster Hunter find ich es eher umgekehrt schade, dass es keine wirkliche Story gibt und man nur am questen ist, weshalb ich nicht warm werde mit dem Spiel^^".
      Aber in Xenoblade 2 Add-on, find ich die Quests sehr angenehm und traurig und witzig und unterhält mich gut :) .
      Aber erschlagen hab ich mich trotzdem gefühlt^^. Das hätte man besser verteilen können wie in Ni no Kuni 2.
      Ich finds aber auch nicht gut, wenn einem nicht die Wahl gelassen wird, es ohne diese Nebenquests zu schaffen voranzukommen^^"...
      Genau das selbe Problem gibt es auch in Ni no Kuni 2 an einer Stelle, aber ich glaube nicht dass es zum Trend wird.

      "Sei wer du bist, und sag, was du fühlst! Denn die, die das stört, zählen nicht- und die, die zählen, stört es nicht." Zitat von Theodor Seuss Geisel

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