Nervige Umfragen in Fußgängerzonen

  • Wurde heute wieder auf m weg zur Arbeit von diesen Tierliebhabern zugetextet und musste direkt an einen a~~lten Text aus dem Netz denken, in dem Jemand geschildert hat, wie man mit diesen Fellstreichlern umzugehen hat.


    "Animal Peace und andere Organisationen führen ja des öfteren mal Interviews in den Fußgängerzonen Deutschlands durch. Man stelle sich folgendes Interview vor:


    A: Lieben Sie Tiere?
    B: Würde ich nie öffentlich zugeben. Ist doch bei uns verboten.


    A: Ähhh, ...Nein, nicht körperlich. Ist Ihnen am Wohlergehen der Tiere gelegen?
    B: Ja klar, ein glückliches Schaf ist eher zu körperlicher Hingabe bereit ...aber lassen wir das. Worum gehts?


    A: Es geht um herrenlose Katzen.
    B: Um was gehts denn da genau?


    A: Naja, um Katzen, die ohne Herrchen oder Frauchen auf der Straße leben müssen.
    B: Aha, um Dachhasen.


    A: Wie bitte?
    B: Na, um Dachhasen geht's. So sagt mein Opa immer zu Katzen.


    A: Warum das denn???
    B: Nach dem Krieg hatte man ja nix zu Essen. Da wurde dann schon das eine oder andere Mal eine Katze in den Topf geschmissen. Und ohne Kopf und ohne Schwanz sehen die Viecher echt wie Hasen aus. Und weil sie so gut klettern können, hat man halt Dachhasen gesagt. Sollte wohl eine ironische Anspielung auf Stallhasen sein.


    A: WAS?
    B: Hab's auch nie kapiert. Ich finde, man merkt den Unterschied sofort. Katzen schmecken eher nach Spitz. So heißen doch diese Tölen, die alte Frauen immer mit sich rumschleppen ...passend zur Farbe des Pelzmantels?


    A: Sie haben Katzen gegessen???
    B: Naja, gegessen ist was anderes. Eher runtergewürgt. Ich habe meistens das Pech, dass an meiner noch ein Stück Fell dran ist und das schluckt sich so schlecht.


    A: Das ist ja ekelhaft!
    B: Ne, ne, ging schon. Solche Fellbrocken bin ich schon vom gegrilltem Meerschweinchen gewöhnt. Ein beliebter Snack auf unseren Familienfeiern. Finger Food, wie man so schön sagt.


    A: [ungläubger Blick - weit aufgerissene Augen]
    B: Ich weiß, was Sie sagen wollen, aber glauben Sie mir: 3 Meerschweinchen ersetzen locker einen Hamster. Und das Fleisch ist zarter!


    A: Wie kann man nur Meerschweinchen essen???
    B: Ob Sie's glauben oder nicht: Am Anfang hatte ich da auch so mein Probleme! Ich war eingeladen, war mir aber nicht sicher ob ich das essen könnte. Zuerst saß ich dann zuhause und habe hin und her überlegt. Ich wollte schon gar nicht mehr zu der Feier gehen. Dann wusste ich aber die Lösung! ZAHNSTOCHER!


    A: Zahnstocher?
    B: Klar, Zahnstocher. So flutscht einem das Meerschweinchen nicht ständig aus den Fingern.


    B: Ich merke Sie haben keine Zeit und ich bin ein bisschen abgeschweift. Um was ging es nochmal?


    A: Ähhh, um herrenlose Katzen...
    B: OK, ich nehme drei Stück. Opa hat doch nächste Woche Geburtstag. Drei sollten schon reichen für 15 Personen, oder?"



    Ich habe ähnlich reagiert, nicht ganz so krass wie in dem Beispiel aber auch so, das die Fragebraut sich schnell von mir abgewendet hat.


    Werdet ihr auch täglich von diesen aufdringlichen Umfragern bequatscht und wie reagiert ihr dabei?. :)

  • Kann bitte jemand den Threadtitel ändern? Da wird es einem vom Hingucken ja übel ;)


    Also ich wüsste nicht, warum ich mich von sowas aus der Ruhe bringen lassen sollte. Nett lächeln, "Nein, danke.", fertig, aus. Ich muss die nicht verarschen, ich muss die nicht anschnauzen, die machen ja auch nur ihren Job, aber ich muss mich von denen auch nicht nerven lassen, also lass ich es gar nicht erst soweit kommen...

    - "Surprised bears usually stop attacking once you are no longer a threat, i. e. dead." -

  • Schon, nur sind die in Berlin teilweise so dreist das sie dir 5 Min hinterherlaufen.
    Und im Falle der Tierschützer dann z.B. irgendwas von gequälten Tieren reden, Bilder hochhalten und dir laut hinterherrufen, das man herzlos sei.
    Bzw. soweit nerven, dass andere Passanten dich und die Person mit tödlichen Blicken konfrontieren.

  • Dann kannste ihnen ja bei Gelegenheit mal erklären, dass sie sich bzw. der Organisation mit einem solchen Verhalten selber ins Knie schießen...

    - "Surprised bears usually stop attacking once you are no longer a threat, i. e. dead." -

  • Zitat

    Schon, nur sind die in Berlin teilweise so dreist das sie dir 5 Min hinterherlaufen.
    Und im Falle der Tierschützer dann z.B. irgendwas von gequälten Tieren reden, Bilder hochhalten und dir laut hinterherrufen, das man herzlos sei.
    Bzw. soweit nerven, dass andere Passanten dich und die Person mit tödlichen Blicken konfrontieren.


    Tja Berlin is eben ne komische Stadt^^.
    Naje das letzte mal das ich von solchen mobilen umfragen konfrontiert wurde
    war in Rostock aber da waren es keine tierschützer sondern solche spenden-
    eintreiber für Leute die auf der straße leben.
    Die haben mich so lange zugequatscht das ich denen 2€ in die hand gedrückt habe und mich wieder rasch auf den weg gemacht hab.
    Allerdings is das auch etwas doof in rostock für Leute zu spenden die auf der straße leben weil es da ja nich so viele von denen gibt.

    Für rechtschreibfehler haftet meine Tastatur

    • Offizieller Beitrag

    Auf der Strasse (bei mir halt Zürich und nicht Berlin) lasse ich mich von keinem anquatschen. Bin eh oft im Stress und habe keine Zeit, da die Züge oder Vorlesungen immer genau dann fahren/beginnen, wenn ich noch weit vom Ziel weg bin :D.


    Wesentlich schlimmer ist da der schon fast tägliche Telefonterror. Versicherungen, Versandhäuser, Telekommunikationsunternehmen und so weiter und so fort. Da war ich auch schon unhöflich. Zum Teil eine Frechheit, was da einem erzählt wird. Wenn man sagt, keine Zeit zu haben, wird man ignoriert und der nächste Redeschwall kommt. Dann leg ich auf. Und zwar subito.


    Aber das allerschlimmste sind die deutschen Landeslotterien. Was rufen die mich auch an? Was soll das eigentlich? Erhöht doch die Steuern anstatt mich zu nerven, ey ;).


    Mfg
    Aerith's killer

    Je mehr Käse, desto mehr Löcher.
    Je mehr Löcher, desto weniger Käse.
    Ergo: Je mehr Käse, desto weniger Käse.

  • Ich hab eine Bekannte, die eine zeitlang in einem Call Center gearbeitet hat und den Leuten da einen Knopf an die Backe labern musste. Sie sagte, sie war immer froh, wenn die Leute aufgelegt haben, da sie die strikte Anweisung hatten, unter gar keinen Umständen aufzulegen und man ihnen mit Gehaltskürzungen oder sogar Rausschmiss drohte... Seitdem hab ich auch kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich da auflege, nur noch Mitleid mit denen, die auf eine solche Arbeit angewiesen sind.

    - "Surprised bears usually stop attacking once you are no longer a threat, i. e. dead." -

  • Sogenannte Cold Calls, musst ich auch mal 2 Tage machen in entsprechender Firma.
    Dannach bin ich freiwillig gegangen. :)


    Das schlimme daran Ixi ist ja das die Angestellten eine bestimmte Zahl an Telefonaten in der Woche schaffen müssen.
    Da nun die meisten Leute arbeiten und später nach Haus kommen beginnt die durchschnittliche Arbeitszeit bei Cold Callern erst ab 12 und kann schonmal bis 23 Uhr gehen.


    Viele müssen auch Sonnabends und Sonntags arbeiten, wenn sie ihr Soll in der Woche nicht geschafft haben, weil entweder zuviele auflegen oder wie so meist die Angerufenen 30-40 Minuten an der Strippe bleiben und am Ende doch auflegen.


    In gewissen Fällen musst du jedoch (als Cold Caller) auch auflegen.
    Z.B. wenn der Angerufene selbst aufzeichnet.
    Warum erklär ich ein andernmal. ;D


    Btw wimmel ich die meist selbst mit der Nummer ab.