Nintendo Switch - der große Diskussionsthread

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    • Ich hab jetzt mal nachgesehen, es ist genau wie @Lulu geschrieben hat! Wenn du deine Network ID mit deinem Nintendo Account verknüpft hast, findest du den wie v Lulu beschrieben bei deinen verknüpften Konten in den Nutzerinformationen.

      Kainé: Weiss you dumbass! Start making sense, you rotten book, or youre gonna be sorry! Maybe I'll rip your pages out, one-bye-one! Or maybe i'll put you in the goddamn furnace! How can someone with such a big smart brain get hypnotized like a little bitch, huh? [...] Now pull your head out of your goddamn ass and start fucking helping us!
    • Ich hätte mal eine Frage an diejenigen, die schon ein bisschen Erfahrung mit dem Nintendo-Reparaturservice gemacht haben. Ich werde mich jetzt auch bald mit demselben auseinandersetzen müssen und zwar - Überraschung - wegen meiner Joy Cons. Allerdings habe ich nicht bloß ein "Drifting-Problem", sondern jetzt gleich zwei kaputte Paare. Die Situation ist Folgende:

      Mein erstes Paar, das bei der Switch beilag, ist inzwischen echt ziemlich übel am driften. Das geht schon länger so, aber war dann episodisch - immer kurz bevor ich sie einschicken wollte - doch wieder weg, sodass ich das Einschicken dann erst einmal vertagt hatte. Letztes Jahr im August hatte ich mir aber - weil ich sie gerade einschicken wollte -, ein Ersatz-Paar im örtlichen Saturn gekauft, das ich jetzt erst einmal originalverpackt liegen lassen hatte, weil meine sich doch noch wieder eingekriegt haben.
      Gestern war ich nun wieder so genervt von dem Drifting, das jetzt auch seit Tagen permanent auftritt, dass ich die alten Joy Cons einschicken wollte und das Ersatz Paar ausgepackt habe. Allerdings: Der linke Joy Con des Ersatzpaares macht keinen Mucks. Lässt sich nicht laden, wenn man auf den Sync-Knopf drückt, geht keine Lampe an, und weder Switch noch Ladehalterung erkennen den Controller. Das Gerät war wie gesagt neu gekauft und originalverpackt, ich hab das nicht einmal benutzt bzw. zum Laufen bekommen. Da muss irgendein grundlegender Fehler in der Produktion passiert sein, ich nehme an, dass die Verbindung zwischen Energie-Input und Akku nicht besteht.
      Das Gerät ist nicht einmal ein Jahr alt, deshalb fällt das natürlich komplett in die Herstellergarantie, aber: Ich hab den Kassenzettel nicht. Ich hab mich schon im Reparaturportal umgesehen und gelesen, dass Nintendo einen Kassenzettel einfordert, aber da ich die Joy Cons leider lokal im Markt gekauft habe, komme ich jetzt an keine Rechnung dran. Ich kann den Tag des Kaufes durch meine Kontoauszüge zwar exakt nachvollziehen, vielleicht könnte der Saturn die Rechnung sogar noch in deren Datenbank finden (auf der Originalverpackung klebt auch deren Barcode), aber die aktuelle pandemische Situation erlaubt es hier leider nicht, da "mal eben schnell" hinzufahren und das abzuklären.

      Jetzt die Frage: Habt ihr mit sowas Erfahrung? Also, wie kulant ist Nintendo hier? Joy Cons haben ja jetzt 2 Jahre Hersteller-Garantie, die auch rückwirkend gilt, und der Farbschlag, der defekt ist (lila/orange), ist erst im Oktober 2019 erstmals erschienen, insofern sind die natürlich noch im Garantie-Zeitraum, aber ich weiß nicht, ob die Leute in der Reparatur das auch wissen. Kann man mit denen irgendwie telefonisch in Kontakt treten, wenn die mir jetzt einen Kostenvoranschlag schicken sollten für die Reparatur bzw. den Austausch des Gerätes? Klar, es geht hier letztlich nur um 25€, aber diese ganze Joy Con-Situation (Drifting, total überteuert, jetzt neuverpackt kaputt) geht mir so auf den Zeiger - ich will denen echt nicht noch mehr Geld in den gierigen Schlund schieben.
    • Ich würde mir hingegen mit anrufen keine Zeit verschwenden. Zwar hast du da oftmals deutsche Mitarbeiter dran, aber zumindest die, mit denen ich telefoniert habe, waren die größten, nicht hilfsbereiten Schlaftabletten überhaupt. Natürlich kann ich wie immer nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen.

      Da ich ja schon mehrfach Joy-Cons wegen dem Drift eingeschickt habe, kann ich da (leider) aus erster Hand berichten. Ich habe es die letzten male so gemacht (und das gleiche werden dir die Typen am Telefon vermutlich mitteilen): Diese Seite hier besuchen: nintendo.de/Hilfe/Reparatur/Ni…ervice-Center-314946.html
      Und die Reparatur anmelden. Das dauert nicht länger als 5 Minuten und du bekommst dann ein kostenloses Rücksende-Label zum ausdrucken (damals musste man das noch selbst bezahlen). Da steht zwar du sollst es ausreichend frankieren und an die LetMeRepair Adresse senden, nach einigen Minuten oder wenigen Stunden erhältst du aber nochmal den Reparaturauftrag schriftlich und anschließend ein Rücksende-Label.

      Und das war es auch schon- Glaube, du musst dann noch die Seriennummer des Joy-Con eintippen. Du bekommst danach direkt die Info ob da noch Garantie drauf ist oder nicht. Aber selbst wenn da keine Garantie drauf sein sollte, unbedingt einschicken da es für dich völlig kostenfrei ist. Denn da es sich hier um den Drift handelt, tauschen sie vermutlich noch immer, unabhängig der Garantie, kostenlos den Stick aus.

      Sollten sie das nicht machen, wirst du automatisch einen Kostenvoranschlag erhalten und dann kannst du über das Reparaturportal entscheiden, ob du den Betrag bezahlst oder ob sie dir den Joy-Con unrepariert zurückschicken. Du hast auch noch ne dritte Option zur Verfügung, nämlich dass sie den Joy-Con für dich entsorgen :D

      Das einzige, was du für das Reparatorportal tun musst ist dich registrieren. Aber es läuft wirklich alles darüber ab. Die Pappnasen am Telefon, zumindest ist das meine Erfahrung, verweisen dich nur zu dem Reparaturportal. Was vielleicht auch besser so ist, denn wenn du da irgendwen dran hast der nicht richtig Deutsch spricht (den ihr Callcenter ist in Portugal), nimmt er oder sie vielleicht falsche Daten auf. Ist zwar ein völlig anderer Kundenservice, aber so hat es Microsoft geschafft einen kompletten Reparaturauftrag zu verhauen, weil die Mitarbeiterin kein Wort Deutsch gesprochen hat.

      Das Prozedere ist da absolut ohne Risiko für den Verbraucher. Entweder reparieren sie kostenfrei oder du bezahlst ihren Kostenvoranschlag sofern die Garantie verfallen ist und sie wirklich strikt vorgehen. Sie werden dir den Joy-Con, egal in welchem Fall, nur reparieren sofern es sich um den Drift handelt und nicht gegen einen neuen austauschen. Insofern brauchst du dir keine Sorgen darum machen, ob es vielleicht diese Farbe nicht mehr gibt. Sollte es wirklich ein Totalschaden sein, würden sie dich auch da informieren, wenn die Farbe nicht mehr erhältlich ist.

      Aber auch @Lulu hat ja geschrieben, ihr Joy-Con wurde auch nicht komplett ausgetauscht sondern repariert. Was ich immer für die bessere Alternative halte bevor man vermutlich ein beschädigtes Gerät erhält, welches Generalüberholt ist.

      Das wären meine Erfahrungen mal zusammengefasst.
      Zuletzt durchgespielt:

      Resident Evil Zero 6,5/10, Maneater 7/10, Cyber Shadow 6,5/10

    • Vielen Dank für die Antworten an euch beide! Ich werde den komplett defekten Joy Con dann jetzt einfach einschicken und mal schauen, was Nintendo rückmeldet. Leider ist bei beiden Joy Con-Paaren, die ich besitze (einmal Original in rot/blau und dann Ersatz lila/gelb), jeweils der linke kaputt, deshalb kann ich die beiden funktionstüchtigen jetzt nicht kombinieren bzw. die beiden kaputten auch nicht gemeinsam einsenden... Ich will halt Trails of Cold Steel 3 weiterspielen, dann muss ich jetzt noch so lange mit dem Drifting leben, bis Nintendo den komplett defekten linken Joy Con entweder ausgetauscht oder repariert hat. Aus der Preis-Tabelle geht hervor, dass mich das im schlimmsten Fall 25€ kostet (für den kompletten Austausch ohne Garantiefall). Ist halt immer noch besser als die 70€ für ein komplett neues Paar... Wenn ich wieder einen funktionstüchtigen linken Joy Con habe, schicke ich dann den mit dem Drifting-Problem ein :')
    • Jetzt habe ich die Odyssee um den kaputten linken Joy-Con (Totelschaden, obwohl originalverpackt) endlich geschafft:

      Letzten Freitag kam der Kostenvoranschlag von Nintendo zum Austausch des Gerätes mit folgender Liste: Analog-Stick defekt, Motherboard defekt, Schiene defekt. Das Gerät war neu, originalverpackt und völlig unbenutzt, wohlgemerkt. Da ich den Kassenbeleg nicht mitliefern konnte, wollte Nintendo insgesamt ca. 30€ für den Austausch. Ich - sowieso schon total genervt von der Gesamtsituation - war nicht bereit, das zu zahlen.

      Also: Kontakt zu Nintendo aufgenommen, per Telefon und E-Mail. Der JoyCon-Farbschlag, der defekt war (lila), ist erst seit Oktober 2019 auf dem Markt, deshalb hat das Teil natürlich noch Garantie. Nintendo hat die Herstellergarantie für Joy-Cons erst im letzten Jahr auf 2 Jahre erhöht, auch rückwirkend. Ich wusste das, die wussten das auch, aber das Ergebnis war: Obwohl wir alle wussten, dass das ein Garantiefall ist, musste der blöde Kassenbeleg her.

      Gut. Ich gestern zur Corona-Teststation hier und mit negativem Test zum Saturn gegurkt. Dort konnte man mir anhand der Daten von der Online-Abbuchung von meiner EC-Karte tatsächlich den Kassenbeleg rekonstruieren. Direkt gescannt, an Nintendo geschickt und jetzt ohne weiteren Kommentar eine Versandbestätigung bekommen. Also, Austausch des Gerätes als Garantiefall geglückt, jetzt muss er nur noch ankommen.

      Das war jetzt so ein Zeitaufwand, oh man. Und ich hab hier immer noch das driftende Teil rumliegen :|
    • @Mirage

      Das ist wirklich ne unglaubliche Geschichte. Aber spiegelt ungefähr meine negativen Erfahrungen mit ihrem Kundenservice wider. Keine Kulanz, die Mitarbeiter meistens Schnarchnasen oder komplett unsympathisch. Dabei ist das ja praktisch nicht einmal ein Kulanzfall sondern dein ganz normaler Anspruch auf Garantie, den sie ja selbst noch bei den Joy-Cons erhöht haben. Ich habe ja auch noch ein brandneues Paar hier, vielleicht sollte ich die mal testen, wobei, hatte ich schon zu Beginn und die scheinen zu funktionieren.

      Also mich hat die Geschichte beim lesen schon wütend gemacht, dabei bin ich komplett unbeteiligt. Was aber auch einfach daran liegt, dass sämtliche eigene Ärgernisse wieder hochkommen. Ich hatte mich ja mit so einem jungen Studi-Fatzke (ich vermute mal die machen das am Telefon nicht hauptberuflich) mal sehr übel in die Haare gekriegt. Aber wie gesagt, meine Querelen mit dem Nintendo CS gehen relativ weit zurück und erst vor einigen Tagen hatte ich wieder so eine Pfeife im Chat, als ich fragte, wann mir die Goldpunkte für die NSO Jahresverlängerung gutgeschrieben werden.

      Ich hoffe echt, du hast mit dem Drift Joy-Con vielleicht etwas mehr Glück sofern du den einschicken willst. Einen etwaigen Kostenvoranschlag würde ich denen um die Ohren hauen. Das traurige ist natürlich, da sich solche Kundenservices hinter ihren Richtlinien verstecken, sind die Möglichkeiten, die man so hat zum Protest, meistens sehr limitiert.
      Zuletzt durchgespielt:

      Resident Evil Zero 6,5/10, Maneater 7/10, Cyber Shadow 6,5/10

    • @Somnium

      Das war jetzt meine erste Erfahrung mit dem Nintendo-Kundenservice, aus der ich ehrlich gesagt auch ziemlich ernüchtert herausgehe. Ich hätte erwartet, dass man da etwas pragmatischer rangeht, das war nun doch aber ein ganz schöner Kraftakt. Das stimmt mich jetzt auch nicht besonders optimistisch für die Reparatur meines anderen linken JoyCons, denn hier handelt es sich auch nicht mehr um einen Garantiefall, auch wenn er schon nach ca. einem Jahr anfing, zu driften. Ich hätte das Teil wahrscheinlich schon vorher einschicken sollen, aber da das Drifting immer wieder zwischendurch aufhörte, habe ich es dann erst einmal gelassen, weil ich davon ausgegangen bin, dass es dann als "heile" zurückgeschickt wird. Na ja. Man darf gespannt sein.
    • @Mirage

      Man ist nach solchen Geschichten immer demotiviert. Es ist ne Sache, die man einfach lösen könnte aber durch den Hersteller verkompliziert wird. Natürlich will man auch verhindern, dass die Kunden bei Kulanzfällen oder einfachen Abwicklungen zu oft von ihrem Recht gebraucht machen und praktisch motiviert werden, auch bei kleineren Fehlern irgendwas einzuschicken.

      Bei dem Drift Joy-Con kannt du aber eigentlich nur gewinnen. Schick ihn ein und warte kurz ab, was sie dir dazu schreiben. Dann kannst du ganz flexibel entscheiden, wie du vorgehen möchtest sobald du wirklich einen Kostenvoranschlag erhalten solltest.
      Zuletzt durchgespielt:

      Resident Evil Zero 6,5/10, Maneater 7/10, Cyber Shadow 6,5/10

    • Habe am Wochenende mal World's End Club angespielt. (die Demo) Hat mir doch weitaus besser gefallen als erwartet. Spielerisch ist es jetzt nichts herausragendes, weil man eigentlich die meiste Zeit von A nach B läuft, Dialoge führt, ab und an durch die Gegend klettert oder einfache Puzzle löst. Wirklich überzeugt hat mich der, wenn auch recht verwirrende Plot, der aber so mit den Armbändern direkt Virtues Last Reward Vibes bei mir auslösen konnte. Man spielt natürlich nur das 1. Kapitel, aber das hat mir schon sehr gut gefallen, und der Visual Novel Part ist richtig gut. Das Artdesign ist auch mal was anderes und die technische Umsetzung des ersten Abschnitts gefällt. Letztlich sogar so sehr, das ich echt am überlegen bin das Spiel zum Release einzusacken. Nachdem ich mich zuletzt einige Wochen mit bockschwerem Arcade Zeug rumgeärgert habe, darf es nun doch wieder etwas ruhiger zugehen. :D
    • DarkJokerRulez schrieb:

      Ich frag mich, warum eigentlich Nintendo für die Switch, keine Party Chat Funktion hinzufügt. Gehen sollte es eigentlich per Firmware Update. Die hätten es eigentlich von Anfang an machen sollen.
      Gleiche Grund warum damals Playstation 3 damals keine ordentliche Party-Chat Funktion hinzugefügt wurde, sondern erst die gen drauf mit der PS4:
      Konsolen-Hersteller müssen die Hardware & Software genaustens einplanen, jetzt hinterher kann man sowas nicht einfach dazu hinzufügen weil einfach die Ressourcen für fehlen.

      Um es als Zahlenbeispiel zu bringen: 20 Ressourcen... 14 reserviert für Spiele, 1 für's optionale Videoaufnehm-Funktion (die Video aufnahme) und 1 für Screenshot, und 4 fürs Betriebssystem, die eben fest eingeplant/zugewiesen sind. Die können also jetzt nicht einfach irgendwo eine Party-Chat Funktion einfügen (zumindestens wie du es meinst, das man unterm zocken im Hintergrund Voice hat), weil es rückwirkend entweder das Betriebssystem oder die Spiele negativ beeinflussen weil ja irgendwo die extra Ressourcen herkommen müssen für Voice-Chat. Wird auch ein Grund sein warum man Party-Chat aufs Smartphone ausgelagert hat, weil man halt für die Switch für Games ressourcen sparen wollte...

      Daher wäre sowas eher ein Thema für eine "Switch Pro" als für eine Standart Switch.

    • LightningYu schrieb:

      Gleiche Grund warum damals Playstation 3 damals keine ordentliche Party-Chat Funktion hinzugefügt wurde, sondern erst die gen drauf mit der PS4:
      Konsolen-Hersteller müssen die Hardware & Software genaustens einplanen, jetzt hinterher kann man sowas nicht einfach dazu hinzufügen weil einfach die Ressourcen für fehlen.
      PS3 hatte zwar keine Ordentliche, aber sie hatte eine, die Switch hat nur so ein komisches Ding über eine Smartphone App. Nintendo Switch kam ja auch zu einer anderen Zeit raus, wo Party Chat viel mehr verwendet wird als Damals zu PS3 Zeiten. Ob die Ressourcen bin mir da nicht sicher, da sie Bluetooth fähig ist, und mit einem Firmware Update könnte man locker eine Funktion dafür freischalten.
    • DarkJokerRulez schrieb:

      Ob die Ressourcen bin mir da nicht sicher, da sie Bluetooth fähig ist, und mit einem Firmware Update könnte man locker eine Funktion dafür freischalten.
      Es geht hier nicht um's bluetooth sondern um die zugewiesenen Ressourcen der Hardware. Wenn du so und soviel Hardware für ein Videospiel freigibst das Entwickler nach belieben nutzen dürfen, kannst du hinterher nicht wieder etwas davon wegnehmen um sie für einen Voice-Chat zu verwenden. Das würde rückwirkend alle bisherigen Spiele killen / beeinflussen und kommende Spiele einschränken... und von der reservierten Hardware fürs Betriebssystem zu klauen halte ich erst recht für eine schlechte Idee.

      Und das war halt auch damals das Problem mit der Playstation 3 - warum sie auch nie nachgeliefert wurden. Weil ein Voice-Chat nicht eingeplant war und man halt nicht die vorhanden Ressourcen rückwirkend freigeben konnte.

      DarkJokerRulez schrieb:

      PS3 hatte zwar keine Ordentliche, aber sie hatte eine, die Switch hat nur so ein komisches Ding über eine Smartphone App.
      Das halte ich aber in Anbetracht der Situation aber für kein Argument. Die Leute wollen Voice-Chat weil sie während des zockens sich absprechen wollen oder chillig unterhalten... ps3 Voice Chat konntest du nur nutzen solange du in der Voice-Chat App drinn warst, sobald du ein Spiel gestartet hast wurde die App geschlossen und du warst nicht mehr in der Party. Man hatte auch nur Voice-Chat während des Spielen sofern es die Hersteller implementiert haben, was ja bei der Switch bekanntlich (dank Fortnite) auch möglich wäre, sofern Hersteller es auch implementieren.


      DarkJokerRulez schrieb:

      Nintendo Switch kam ja auch zu einer anderen Zeit raus, wo Party Chat viel mehr verwendet wird als Damals zu PS3 Zeiten
      Es kommt darauf an wo du unterwegs warst. Bei der Xbox 360 war das Standart... und da war es schon etabliert, da kenne ich halt kaum jemanden der noch großartig viel ingame-voice-chats genutzt hat. Bei Sony hatte man halt keine Wahl.

      Aber ja, es stellt sich halt die Frage warum Nintendo das nicht gleich von Anfang an eingeplant & implementiert hat. Ich würde immer noch davon ausgehen, das es eine bewusste Design-Entscheidung ist, entweder um die Ressourcen der Hardware zu sparen (wobei hier die Frage aufwirft wie invasiv und ressourcenhungrig heutzutage mit der jetzigen Hardware Voice-Chat wirklich ist...) oder evtl. was ich mir auch vorstellen kann, weil es ja nicht "nur" eine Stationäre Plattform ist sondern auch als Handheld für on the go, um Akku zu sparen. Who knows?

      Für mich persönlich war das auch keine gute Entscheidung seitens Nintendo und hoffe das sie es mit einer Pro oder spätesten next gen behebn.

    • @LightningYu
      Die Switch hat von der Hardware genug Ressourcen, um eine Party Chat Funktion nachträglich hinzufügen. Sie ist viel leistungsfähiger, als eine PlayStation 3.

      Laut einem Interview mit Aimes oder wie er hieß, meinte er das Party Chat über Smartphone einfacher wäre, weil jeder einen hat. Klingt aber für mich eher nach einer Ausrede.
      Ob einen Party Chat für die Pro kommt, weiß ich nicht. Glaube ich aber weniger, da sonst die Nintendo Online App eine Funktion verliert.
    • Das mit der Ausrede ist jetzt eine Frage der Formulierung. Sie haben sich ja mal geäußert das ein einheitlicher Voicechat der Mitbewerber, zu ihrem klassischen Kundenstamm - Der Familie - nicht so wirklich dazu passen würde. Ihre eigentliche Präferenz liegt nicht auf dem typischen Onlinegaming wie man es von den Mitbewerbern kennt. Der wirkliche Grund, und das steckt durchaus in der Erwähnung von "Familie" sind aber die Kinder. Nintendo will um jeden Preis vermeiden das sich Erwachsene an ihr jüngeres Publikum heranmachen können. Daher bevorzugt man bisher ein recht anonymes Model des Online-Gaming.

      Ich glaube das es durchaus Mittel und Wege gäbe, ordentliche Implementierung von Voice etc. hinzubekommen und gleichzeitig die junge Kundschaft im besonderen Umfang zu schützen. Wir reden hier aber von Nintendo. Deren Accounting war schon zu Wii U Zeiten grauenvoll. Das ist gerade mal 4 Jahre her. Die hinken in Sachen Funktionalität und Sicherheit allein Microsoft um Minimum 10 Jahre hinterher. Früher oder später wird bestimmt ein Voicechat kommen, wenn auch mit einer gewissen Barriere versehen, so das junge Spieler eben geschützt bleiben.

      Im Zweifel verzichten sie bis dahin lieber auf das Feature als in ganz üble Publicity reinzurutschen, weil sie nicht genug für den Schutz von Kindern getan haben. Wir wissen alle wie schnell etwa Chatrooms in Verruf gekommen sind, wenn dort Kinder zu Opfern wurden. Wenn man das so überlegt, ist es vielleicht durchaus verständlich wie zurückhaltend Nintendo reagiert. Das müssen auch gar nicht immer die extremsten Fälle sein. Ich denke selbst wenn eine Switch für Cybermobbing in Verruf käme, wäre das medial eine ziemlich eklige Keule. Die haben einfach Angst da in die Klatschzeilen zu rutschen und an Reputation bei Eltern zu verlieren.

      Auf der anderen Seite boomt ihr System auch ohne das typische Onlinegaming. Insofern ist die Entscheidung in meinen Augen richtig. Bis sie eine bessere Lösung haben wird sicher noch etwas Zeit vergehen. Schaden tut es ihnen ja zum Glück nicht. Ich persönlich bin auch gar nicht undankbar, habe da einfach zu viel Unsinn mit Voicechats erlebt. Public tue ich mir sowas auf keinem System mehr an.
    • DarkJokerRulez schrieb:

      Die Switch hat von der Hardware genug Ressourcen, um eine Party Chat Funktion nachträglich hinzufügen. Sie ist viel leistungsfähiger, als eine PlayStation 3.
      Aber das ist ja dein Denkfehler... bei einer festen Hardware Planung wie einer Konsole hat man eben !!!"NICHT"!!! genug Ressourcen um Nachträglich alles einzufügen wie einem Lustig ist. Das ist nicht wie ein PC wo du in den meisten Fällen einfach eine überschüssige, ungenutzte Mehrleistung hast, sondern eben eine feste Hardware, mit einer festen Leistung etc. Da geht es nicht darum wie Leistungsfähig ein Gerät an und für sich ist, PS3 wäre an und für sich auch Leistungsfähig genug gewesen, sondern wo man welche Ressourcen verteilt hat. Wieviel zugang hat der Entwickler, wieviel wird reserviert für das Betriebssystem etc, wieviel wurde eingeplant für mögliche Features... wären diese genug für Voice-Chat / Party, müsste man auf andere mögliche Features verzichten etc etc etc.

      Um es als weiteres Bildlichen Vergleich darzustellen, stell dir die Leistung / Hardware als einen Manapool in einem Rollenspiel vor. Stell dir vor Buffs kosten bzw "reservieren" Permanent von einem Manapool. Buff 1 (OS) 4 Manapunkte, Buff 2 (Screenshot) 1 Manapunkt, einen Optionalen Buff für ebenfalls 1 Manapunkt. Der restliche Anteil von Mana in Manapool (14 weil 20-4-1-1=14) kannst du für Zauber verwenden; jeder Zauber kostet aber mindestens 14 Mana pro Nutzung, und manche sogar 15 wenn du auf den Optionalen Buff(Videos) verzichtest. Jetzt ist es quasi unmöglich noch einen weiteren Buff (der 2 kostet) hinzuzufügen, weil du eben keine Manapunkte mehr übrig hast. Du kannst den 4MP Buff (OS) nicht die Manakosten reduzieren weil das die Stabilität stören könnte... bei den allgemeinen Manapool würden alle bisherigen Zauber nicht mehr funktionieren weil du nicht genug MP hast.

      Und so in etwa war das Problem bei der Playstation 3 und auch etwas, was locker (das kannst nämlich du nicht einschätzen oder behaupten, da du eben keiner der Engineers von Nintendo bist und faktisch weißt wo welche Ressourcen verteilt und eingeplant sind)auch bei der Nintendo Switch das Problem sein. Weil warum sollte Nintendo Ressourcen einplanen / aufsparen für einen Voice-Chat wenn sie von Anfang an in der Konzeptphase der Konsole das ganze aufs Mobile auslagern. Vielleicht haben wir ja "Glück" und Nintendo hat etwas mehr Leistung reserviert zur Sicherheit für ungeplante Features oder etwaiges, dann wäre noch eine Möglichkeit, aber allgemein ist das halt alles eine Verteilungs,- und Planungssache die oftmals wenn die Konsole steht schon zu spät ist.

    • @LightningYu
      Keine Ahnung was ich dir noch dazu schreiben soll. Ganz unrecht hat du nicht. Man kann nicht eingeplante Funktionen, immer wieder einfügen. Es ist in der Vergangenheit schon oft vorgekommen. Es gibt immer ein wenig Spiel Raum, um nicht eingeplante Funktionen später einfügen zu können. Es ist am ende egal, ob ich zu Nintendos Fachleute gehöre oder nicht.

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