Resident Evil Franchise - Offizieller Thread

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    • psycake schrieb:

      Ich betone es nochmal gerne: Gute B-Szenarien wären mir in Resident Evil 2 wesentlich wichtiger gewesen als detaillierte Zombieverstümmelung!
      Und wenn Resident Evil 4 2023 ein kürzeres und weniger abwechslungsreiches Abenteuer ist als 2005, dann hat man hier für mich falsche Prioritäten gesetzt! Ordentlicher Umfang mit tollem Pacing und guten Kampfszenarien zuerst, schicke Optik später.

      Eine schöne Grafik ist für mich das Sahnehäubchen auf einem leckeren Kuchen. Aber ich will halt auch nicht, dass die Sahne am Ende mehr kostet als der Kuchen oder dass er so davon ersoffen wird, dass ich den Kuchen nicht mehr schmecke!
      Ich würde leider fast schon darauf wetten das es kürzer ausfallen wird.

      Das haben wir ja beim RE3 Remake oder selbst bei dem Final Fantasy VII Remake schon zu spüren bekommen.

      Spiele mit solcher visuellen Qualität plus Motion Capturing, Animationen/Rigging etc. zu entwickeln ist einfach viel zu teuer und aufwendig geworden, als dass es für große und umfangreiche Spiele noch lohnenswert ist.

      Da lobe ich mir die kleineren bis mittleren japanischen Studios, die ihre Budgets dann doch eher in Substanz investieren, anstatt Millionen für CGI und MoCap auszugeben.
    • Danielus schrieb:

      Da lobe ich mir die kleineren bis mittleren japanischen Studios, die ihre Budgets dann doch eher in Substanz investieren, anstatt Millionen für CGI und MoCap auszugeben.
      Ich würde jetzt nicht unbedingt nur japanische Studios nennen, aber insgesamt gibt es da Indiestudios, die mich da sehr beeindruckt haben.
      Nehmen wir Tormented Souls. Dem Spiel mangelt es zwar an Bonusinhalten, aber das Hauptspiel selbst ist ungefähr so groß wie die klassischen Resident Evil-Teile - und die fehlenden Bonusinhalte sind verschmerzbar, weil der Titel direkt zum Start digital nur 20 Euro kostete.

      Ich bin nach wie vor extrem beeindruckt, wie viel tollen Inhalt CrossCode für, mitsamt DLC, gerade einmal 30 Euro bietet. Ich habe für alles ungefähr 70 Stunden gebraucht und auch, wenn in dem Titel auch Grinding steckt (welcher aber extrem spaßig ist wegen dem launigen Kampfysstem) habe ich den Großteil des Spiels aber damit verbracht, entweder meinen Weg durch durchdachtes Leveldesign zu finden, extrem clever designte Dungeons zu lösen (erinnert sich noch jemand, als JRPGs wie Tales of Symphonia gute Dungeons hatten, die nicht einfach nur Levelschläuche mit Gegnern waren?) oder kreative Sidequestes zu erledigen. 70 Stunden und dem Spiel schienen nie die Ideen auszugehen! Da können moderne Final Fantasys mit ihrer Schicki-Micki-Optik nicht einmal fast mithalten!
      Ist ja toll, dass das Reimagening von Final Fantasy 7 jetzt so toll aussieht. Dass es trotz seiner Linearität aber kürzer ist als die PS1-Final Fantasys und die generischsten Wegwerf-Sidequests hat... aaaaach, was soll´s. Denn hey, wir können jetzt die Haarsträhnen auf Clouds Igelkopf einzeln zählen, uiiiiiiiiiiiiiiii!!!
    • Somnium schrieb:

      Solange es keinerlei Möglichkeiten gibt, die matschigen vorgerenderten Hintergründe (was ja Low-Res JPEG Dateien sind) in knackigen HD-Grafiken darzustellen, wird man einfach die Finger von so etwas lassen. Zugriff auf die Originaldaten wird man sowieso nicht haben und das einzige, was man hier tun könnte wäre es, die verlorenen Dateien von Grund auf neu zu erstellen und da wird sich keiner mehr die Mühe machen. Da wird man wohl schon oft nervös zu Square Eniix geschaut haben, wie die bei ihren Remasters immer einstecken müssen wenn da vorgerenderte Hintergründe vorhanden sind.
      Ich müsste meinen Namen in "defekte Schallplatte" umändern :)
      Es gibt Fanprojekte, die mit AI Techniken Renderhintergründe aufhübschen. Zu Resi und FF. Das schaut viel besser aus, als die offiziellen Remaster. Perfekt ist es noch nicht, mir wirkt das teils zu plastisch.
      Aber mit dem Budget, das Capcom zur Verfügung steht, und natürlich dem Willen, könnte man richtig gute Remaster erstellen. Dazu gehört allerdings mehr, als nur einen Praktikanten zwei Wochen vor den Rechner für einen halbherzigen Port hinzusetzen.

      Hier einige Beispiele, was Fans ohne Sourcecodes zusammenstellen können:








      Und das sind Mods, die die Rechenleistung eines Toasters verlangen. Nicht auszudenken, was man mit einem richtigem Budget und dem Willen erstellen könnte...
      Bei solch geilen Fanprojekten sehe ich es überhaupt nicht ein, zB. SquareEnix Geld in den Rachen für halbherzige Remaster zu werfen. Dass dann so eine Fehlgeburt wie FFVIII Remaster dabei rauskommt...


      psycake schrieb:

      Gute B-Szenarien wären mir in Resident Evil 2 wesentlich wichtiger gewesen als detaillierte Zombieverstümmelung!
      Das RE2make bietet aber wesentlich mehr als "nur" detaillierte Zombieverstümmelung. Vor allem auf dem Hardcore Schwierigkeitsgrad bietet es erstklassiges, motivierendes Survival Horror Gameplay mit einer Atmosphäre, die nervenzerreißend und selbst in der Reihe absolut einzigartig ist (und dabei locker REmake 1 übertrumpft).

      Es perfektioniert das Survival Horror Gameplay auf einer Ebene, wie ich es mit in den 90ern nicht mal vorstellen konnte. Das originale Resi 2 (welches ich liebe!!!!) ist dazu im Vergleich ein zu einfacher, fast schon linearer Shooter (übertrieben dargestellt).
      Das man sich mit RE2make das überhaupt getraut hat, dazu braucht man als Publisher schon ordentliche Bällchen.
      Und genau dieses süchtig-machende Survival-Horror Gameplay zeichnet das RE2make eben aus. Bei sämtlicher Nostalgie KANN da das originale Resi 2 nicht mithalten.

      Da ändern auch nix die vermeintlich besseren B-Szenarien daran. Diese werden nur im Nachhinein nostalgisch verklärt besser dargestellt, als sie eigentlich damals waren.
      Aber auch hier gilt: Schallplatte :)


      psycake schrieb:

      Und wenn Resident Evil 4 2023 ein kürzeres und weniger abwechslungsreiches Abenteuer ist als 2005, dann hat man hier für mich falsche Prioritäten gesetzt! Ordentlicher Umfang mit tollem Pacing und guten Kampfszenarien zuerst, schicke Optik später.
      Mit dem eher realistischerem und düstererem Fokus garantiere ich dir, dass RE4make ganz anders ausfallen wird.
      Am Pacing wird man zuerst schrauben - das war im Original nämlich furchtbar. Bei aller Liebe zu dem Spiel, aber für das was es gemacht hat, war es definitiv ca. 20% zu lang. Vor allem die Söldner-Insel gegen Ende ist eine nervige Geduldsprobe. Aber auch das Schloss ist bereits viel zu lang.
      Hier das Fett zu trimmen ist eigentlich Pflicht. Und weg mit den Soldaten und Schusswaffen, so etwas hat in einem Horrorspiel nix zu suchen.

      Dann, bei eben genanntem Fokus gehe ich ganz stark davon aus, dass der Kaiju-Napoleon fehlt, sowie auch viele der 80er-jahre Oneliner. Kein Bingo mehr, keine Right Hand.
      Und mit der neuen Ausrichtung... ist das auch Okay. Man probiert etwas Anderes, womöglich hat das mit dem originalem Flair und der Atmosphäre nichts oder nur wenig zu tun.
      Und auch das.. ist Okay. Wenn es denn gut gemacht wird. Und bei dem aktuellem Track Record der Resi Reihe (3 verdammt gute Spiele und ein ganz Gutes) schenke ich hier Capcom jedes Vertrauen.
    • Fayt schrieb:

      Nitec schrieb:

      Gehört aber auch dazu Ich finde es ein wenig schade, das Technik als das böse notwendige dargestellt wird. Du kannst dich doch an dein Hobby erfreuen, weil es früher Fortschritte gab. Und es kann auch sein, das der Punkt recht früh erreicht wurde, wo es für einige kein Unterschied mehr macht. Bitte versteht mich nicht falsch, ich freu mich wirklich für euch, wenn ihr damit glücklich seid.
      Ich finde eher der technische Fortschritt hat mehr und mehr zu einem Zerwürfnis in der Branche und der Community geführt. Die Balance und Innovation fehlt dafür halt state of the art bling bling. Also ja es ist das böse notwendige. :D


      Dieser verständnisvoller Mann hat meine Sorgen ganz gut verstanden und kann es ein bisschen besser rüberbringen. :D

      Ich weiß, ich spiele hier mit dem Feuer. Und einige werden mich bestimmt zerfleischen, aber das musste nochmal sein. :D
    • Kann @Josti zustimmen, es gibt Fans, die ihre Arbeit echt gut machen, mit Pre-Rendered Hintergründe. Würden Entwickler sich mit der AI Maschine Technik befassen, hätten wir hochwertige PS1 Remaster.

      I save that girl and don't get so much as a SMILE.
      C'mon, aren't they supposed to get all dewy-eyed,
      "Ooh, Mr. Yuri! Thank you ever so much! SMOOCH!"...
      Ain't that how it's s'posed to go?...
      Oh man, now I'm all depressed. -Yuri Volte Hyuga/Shadow Hearts-
    • Nitec schrieb:


      Dieser verständnisvoller Mann hat meine Sorgen ganz gut verstanden und kann es ein bisschen besser rüberbringen. :D

      Ich weiß, ich spiele hier mit dem Feuer. Und einige werden mich bestimmt zerfleischen, aber das musste nochmal sein. :D
      Es stimmt schon, die Switch könnte endlich mal ein Upgrade vertragen!

      Mehr Einheiten als die PS2 (die meistverkaufte Konsole) abzusetzen, wird sie auf Dauer nicht über Wasser halten... oder vielleicht doch?
    • Nitec schrieb:

      Dieser verständnisvoller Mann hat meine Sorgen ganz gut verstanden und kann es ein bisschen besser rüberbringen.

      Ich weiß, ich spiele hier mit dem Feuer. Und einige werden mich bestimmt zerfleischen, aber das musste nochmal sein.
      Ich finde halt es macht die Geschichten nicht wirklich besser. Wieviele davon werden heute denn noch mehr als einmal gespielt, meist weil die Geschichte oder andere Aspekte außerhalb der Technik brach liegen, weils teils die Spieler selbst nicht mehr interessiert was sie spielen. Hauptsache es kracht leuchtet und bringt genug follower. Deswegen teil ich auch nicht die Ansicht des Redakteurs. Für mich ist das mehr der Weg der verbrannten Erde, mein man sieht ja wie viele Studios da nicht mehr mitkommen und im verzweifelten Ringen zwischen Wunsch der Community Plattformmöglichkeiten und Budget in den Ruin getrieben bzw. zwangsweise von größeren Studios aufgekauft und in die Zwangsproduktion geschickt werden. Jeder sieht das aber natürlich anders. ^^
    • Josti schrieb:


      psycake schrieb:

      Gute B-Szenarien wären mir in Resident Evil 2 wesentlich wichtiger gewesen als detaillierte Zombieverstümmelung!
      Das RE2make bietet aber wesentlich mehr als "nur" detaillierte Zombieverstümmelung. Vor allem auf dem Hardcore Schwierigkeitsgrad bietet es erstklassiges, motivierendes Survival Horror Gameplay mit einer Atmosphäre, die nervenzerreißend und selbst in der Reihe absolut einzigartig ist (und dabei locker REmake 1 übertrumpft).
      Es perfektioniert das Survival Horror Gameplay auf einer Ebene, wie ich es mit in den 90ern nicht mal vorstellen konnte. Das originale Resi 2 (welches ich liebe!!!!) ist dazu im Vergleich ein zu einfacher, fast schon linearer Shooter (übertrieben dargestellt).
      Das man sich mit RE2make das überhaupt getraut hat, dazu braucht man als Publisher schon ordentliche Bällchen.
      Und genau dieses süchtig-machende Survival-Horror Gameplay zeichnet das RE2make eben aus. Bei sämtlicher Nostalgie KANN da das originale Resi 2 nicht mithalten.

      Da ändern auch nix die vermeintlich besseren B-Szenarien daran. Diese werden nur im Nachhinein nostalgisch verklärt besser dargestellt, als sie eigentlich damals waren.
      Aber auch hier gilt: Schallplatte :)
      Ich sage ja nicht, dass Resident Evil 2 "nur" bessere Optik geboten hat. Ich weiß, es hat viel verbessert und das weiß ich auch zu schätzen. Mir geht es eher darum, dass man die Chance hatte, die B-Szenarien noch zu verbessern und ja, das ERWARTE ich auch von einem "verbesserten" Remake, nicht, sie so halbherzig zu implementieren. Die ganzen Verbesserungen im Gameplay und Leveldesign nehme ich mit Kusshand!
      Ich meine lediglich, ich wäre wesentlich glücklicher gewesen, wenn man weniger Ressourcen in die Grafik gesteckt hätte und dafür mehr bedeutungsvollen Inhalt geboten hätte. Resi 5-Optik wäre absolut ausreichend gewesen, dann hätte man mehr Zeit und Geld für die wichtigen Dinge des Remakes gehabt.
      Und die B-Szenarien waren nicht nur "nostalgisch verklärlt". Ein nicht unbedeutender Teil der Story verbirgt sich darin. Sie waren dazu gedacht, die A-Szenarien zu ergänzen und ein stimmiges Gesamtbild zu vermitteln. Das fehlt in der Neuauflage komplett! Es entstehen Plotholes, die vorher gar nicht da waren! Anette Birkin z.B. schafft es gleichzeitig, von Ada Wong erschossen zu werden UND währenddessen bei Claire und Sherry an ihren Wunden zu sterben! Das ist beeindruckend!
      Es war ja sogar geplant, dass man die B-Szenarien einbaut, aber es fehlte die Zeit dafür. Schade, hätt man auf eine weniger aufwendige Grafik gesetzt, wäre die Zeit dafür da gewesen und man hätte noch die B-Szenarien gut integrieren können. So haben wir leider nur die halbe Geschichte des Originals bekommen. Schade!


      Josti schrieb:

      Mit dem eher realistischerem und düstererem Fokus garantiere ich dir, dass RE4make ganz anders ausfallen wird.Am Pacing wird man zuerst schrauben - das war im Original nämlich furchtbar. Bei aller Liebe zu dem Spiel, aber für das was es gemacht hat, war es definitiv ca. 20% zu lang. Vor allem die Söldner-Insel gegen Ende ist eine nervige Geduldsprobe. Aber auch das Schloss ist bereits viel zu lang.
      Hier das Fett zu trimmen ist eigentlich Pflicht. Und weg mit den Soldaten und Schusswaffen, so etwas hat in einem Horrorspiel nix zu suchen.

      Dann, bei eben genanntem Fokus gehe ich ganz stark davon aus, dass der Kaiju-Napoleon fehlt, sowie auch viele der 80er-jahre Oneliner. Kein Bingo mehr, keine Right Hand.
      Und mit der neuen Ausrichtung... ist das auch Okay. Man probiert etwas Anderes, womöglich hat das mit dem originalem Flair und der Atmosphäre nichts oder nur wenig zu tun.
      Und auch das.. ist Okay. Wenn es denn gut gemacht wird. Und bei dem aktuellem Track Record der Resi Reihe (3 verdammt gute Spiele und ein ganz Gutes) schenke ich hier Capcom jedes Vertrauen.
      Aber warum wird immer gleich danach geschrien, zu streichen? Warum nicht stattdessen den Wunsch nach Verbesserung oder Änderung kundtun? Ja, die Insel hinkte atmosphärisch den vorherigen Abschnitten hinterher und hatte einige Längen, aber es gab für mich auch tolle Momente! Der Kampf gegen Krauser oder ES, die Regenerators, und so weiter.
      Statt die Insel also komplett zu streichen, wie wäre es stattdessen mit einem interessanteren Abschnitt? Statt einer Insel dann halt düstere Katakomben, die ins Labor führen, mit noch widerlicheren Mutationen oder halb verwesenden Verfolgern? Wie gesagt: Änderung statt Kürzung!
      Ich glaube, es sollte nicht zuviel verlangt sein, ein toll inszeniertes, 12-15 Stunden langes Actionspiel zu bekommen.
      Und zum Vergleich: Resident Evil 8 WAR schon kürzer als Resident Evil 4 und für mich ist es eines der langweiligsten Resis, die ich je gespielt hab. Das Schloss und die Fabrik waren toll, der Rest war öder Filler. Aber auch hier: Ich will nicht, dass die Abschnitte einfach weggelassen werden. Ich hätte mir gewünscht, dass man stattdessen das Schloss und die Fabrik erweitert um auf eine ähnliche Spielzeit zu kommen.
      Es zeigt aber auch, dass weniger Umfang nicht unbedingt für besseres Pacing oder ein besseres Gesamtpaket sorgt. Resident Evil 4 hat WESENTLICH bessere Momente als Teil 8.
      Und was die Neuausrichtung angeht... da bin ich gemischter Meinung. Man möchte gern düsterer, geerdeter werden, dafür hat man jetzt Kettensägenduelle, Vampire, Werwölfe, einen Pseudo-Magneto, Geistermädchen... aber Riesenspinne für Resident Evil 2 sind dann zu "blöd" scheinbar. Ich wüsste gerne, wo hier die imaginäre Linie liegt ,was für die Reihe zu bekloppt ist.

      Ich weiß, die Verbesserungen zu schätzen, die die Reihe bietet, das weiß ich wirklich. Ich wünschte nur, man würde weniger auf schicke Optik setzen und dafür dieselbe Ambition an den Tag legen, die die Klassiker für mich ausgezeichnet hat.
    • @Josti

      Ich muss die Platte mal kurz stumm schalten :D

      Ich finde es grundsätzlich immer beeindruckend, was die Modding-Community so hinbekommt. Aber bei mir ist es halt so, dass ich grundsätzlich immer das vorziehen werde, was mir der Originalentwickler dahinter bieten wird sofern es kein völliger Schrott ist. Und hier muss ich auch ganz ehrlich sagen, ich bin auch mit den Square Enix Remasters zufrieden. Ich habe weder was gegen die Final Fantasy Klassiker noch gegen das aktuelle Chrono Cross Remaster mit Ausnahme der Framerate, wo man sicherlich irgendwas hätte tun können in den Kämpfen. Das Problem was ich mit den Mods schon wieder habe ist folgendes: Ich erkenne da das Original bei den Hochglanz-Hintergründen nicht mehr wieder. Es fehlt das kernige und körnige des PlayStation Originals und ganz besonders das Inventar gefällt mir gar nicht bei den Resident Evil Mods. In Sachen AI-Upscaling könnte man bei aktuellen Veröffentlichungen von Remasters sicherlich noch einiges mehr tun, ohne den Charme des Originals zu verraten. Ich gehöre aber eindeutig zu der Fraktion, denen hier bereits zu viel verändert wurde und ich bin mir sicher, wenn die Spiele so erscheinen würden, wären auch nicht alle mit dieser Hochglanz-Optik zufrieden. Ich weiß nicht, inwieweit man hier einen guten Mittelweg finden kann. Wie ich finde, haben die SaGa Remasters da aktuell sehr gute Arbeit geleistet. Freue mich daher auf das Minstrel Song Remaster.


      psycake schrieb:

      Aber warum wird immer gleich danach geschrien, zu streichen?

      Ich bin mir auch nicht sicher, ob sie nach der Kritik gegenüber dem Remake von Teil 3 jetzt wirklich nochmal großartig Abschnitte rausschneiden und dann nicht zumindest gegen was neues ersetzen würden, was gleichwertig ist aber ein anderes Erlebnis bietet. Ich gehöre hier im Forum ja wirklich zu den wenigen, die das Resident Evil 3 Remake verdammt gut fanden, allerdings war ich halt auch kein Fan davon, dass man Content rausgeschnitten und nicht ebenbürtig ersetzt hat. Da ist man den sehr einfachen Weg gegangen und haben das Spiel einfach auch noch relativ linear gemacht, obwohl das Original einem da zumindest immer kleine Entscheidungen gelassen hat (die natürlich nie einen riesigen Einfluss hatten). Bei Resident Evil 4 gibt es sicherlich etliche Passagen, wo man das Spieltempo sinnvoll anpassen kann. Aber man sollte die Passagen halt nicht ersatzlos streichen.

      Viel mehr Sorgen mache ich mir halt um den zusätzlichen Content. Assignment: Ada, Mercenaries Mode und Separate Ways. Heutzutage wird so etwas als 15 Euro DLC verkauft, damals war es Bonus-Content. Bereits bei Resident Evil 7 hat man sich sehr ungeschickt mit den DLC's angestellt (Content der aus dem Spiel vorenthalten wurde und als DLC verscherbelt wurde). Resident Evil Remake 2 hat kostenlosen Content erhalten. Resident Evil Remake 3 hat gar nichts bekommen. Resident Evil 8 nur auf Fanwunsch, dafür hat man sich aber einige sehr coole Sachen überlegt für die kommende Gold Edition (auch hier kommts mir glaube ich mittlerweile so vor, als gehöre ich zur Minderheit derer, die das Spiel verdammt gut fanden mit kleineren Abstrichen :D). Beim Resident Evil 4 Remake würde ich mir schon zu Beginn ein ansprechendes Gesamtpaket wünschen. Man misst sich hier mit einem echten Content-Monster und ich bin mir jetzt schon sehr sicher, wenn da irgendwas fehlen sollte, wird die Kritik hier nicht weniger gnadenlos sein als beim Resident Evil 3 Remake.
      "Was ist die Jugend?
      Ein Traum.
      Was ist die Liebe?
      Der Inhalt des Taums" - Søren Kierkegaard


      Zuletzt durchgespielt:

      Kirby und das vergessene Land 8,5/10
      Road 96 - 8,5/10
      Immortality 7,5/10
    • psycake schrieb:

      Ich betone es nochmal gerne: Gute B-Szenarien wären mir in Resident Evil 2 wesentlich wichtiger gewesen als detaillierte Zombieverstümmelung!
      Und wenn Resident Evil 4 2023 ein kürzeres und weniger abwechslungsreiches Abenteuer ist als 2005, dann hat man hier für mich falsche Prioritäten gesetzt! Ordentlicher Umfang mit tollem Pacing und guten Kampfszenarien zuerst, schicke Optik später.
      Ich muss hier aber leider ein Stück weit dagegenhalten, weil ich finde tatsächlich im Remake zu Teil 2 die Detailierte Zombieverstümmelung wichtiger als bessere B-Szenarien, was - um das auch noch festzuhalten, nicht heißen soll das ich es nicht auch etwas "meh" finde das man da gekürzt hat. Nur man sollte halt nicht vergessen, neben der Tatsache das es halt auch ein Horror-Spiel ist, das es ja auch Auswirkungen auf die Spielerfahrung hat und korreliert mit dem Gameplay.

      Der Grund warum ich Resident Evil 2 Remake so schätze, aktuell meine bevorzugte Form eines Resident Evil ist, liegt einfach daran das sie den Spaghatt zwischen den Klassikern und den Modernen geschafft haben. Um bei diesen bsp. zu bleiben, halt vereinzelte Zombies sich wieder mehr wie eine "Gefahr" anfühlen als etwas, das man mit der Anzahl kompensieren musste wie ab Teil 4. Und warum ist das so? Weil Zombies einfach wesentlich mehr aushalten, also "quasi" Bullet-Sponges. Das Problem mit Bulletsponges ist aber, das sie sich für so ein Spiel gerne mal viel zu Gamey bzw RPG anfühlen, weil plötzlich Shooter-Elemente wie Kopftreffer entwertet werden. Warum funktioniert es (für mich) bei Resident Evil 2 Remake aber trotzdem? Weil durch die Animationen, den verstärkten Fokus bei der Zombie-Verstümmelung, die ja nicht nur Visuel sondern auch Spielerisch sind, bspw. das wegschießen der Füße, sich halt die Gegner nicht wie ein RPG Mob anfühlt, sondern halt nur wie etwas das sich innerhalb des Universum von Resident Evil, also den Zombies, etwas resistentere Körper haben die auf Schüsse tatsächlich reagieren. Es ist halt ein Unterschied ob ich bspw. ein Borderlands habe, wenn ich da Headshots mache und die Gegner einfach so die Kugel schlucken, oder ob bei einem anderen Spiel die Ballistik wirklich auswirkugnen auf den Gegner hat, so langsam das fleisch wegreißt oder etwaiges.

      Das Visuelle Treffer-Feedback ist halt enorm wichtig (mMn) für das Spielgefühl in Remake zu Teil 2 (und 3 wobei es ja da schon wieder etwas abgeschwächt wurde), sodass sich bspw. auch "Bulletsponges" in einem 3rd Person Resident Evil "gut anfühlen". Hätte man das vernachlässigt für bessere B-Szenarien, dann hätten wir zwar mehr Content/Story, dafür würde den Content/Story Spielen auch nicht mehr so gut anfühlen und spass machen. Ich bin aber da sowieso der Meinung, das das eine faule ausrede für Capcom wäre, wenn sie es der Arbeit an der Engine / Verstümmelung in die Schuhe schieben, das sie die B-Szenarien gekürzt haben.

      Um aber nochmal auf meinen vorherigen Punkt zurückzukommen:
      Um was es mir aber ging war nicht zu sagen das jetzt bspw. die technische Seite eines Resident Evil komplett irrelvant ist, mir ging es darum das ich finde das aktuell das Format das wir mit Spielen wie 2/3 Remake oder VIII haben (und auf Visueller Hinsicht ebenso) eh ein wirklich gutes Niveau haben, das für currentgen mehr als genug ist und deshalb nicht unnötig die last-gen ausgrenzen müssen.

      /Edit: Ich mein ich muss kurz einwerfen ich habe die Tage mal wieder Revelations 2 gespielt, der Raid-Modus ist immer noch eines meiner Absoluten lieblingsdinger, noch wesentlich lieber als irgendwelche Mercenary Modes. Aber man merkt halt dem Spiel stark an das es mit einem geringen Budget produziert wurde (weshalb auch episodisch) und ich träume halt aktuell davon ein Revelations 3 - wenns denn auch nur der Raidmodus ist, mit der Engine vom 2er Remake zu haben...

      @Sominum
      Bei mir ist beim Teil 3 wirklich nur eben das so zum Verhängniss geworden (ich glaube darüber haben wir ja mal geredet) das bei mir so ein heftiger Bug war/ist wo das Spiel andauernd abgestürzt ist, an der exakt gleichen Stelle und verhindert hat das ich voran gekommen bin. Habe schon etwas Zeit darin verbracht, und von dem gespielten fand ich Resident Evil 3 auch sehr klasse.

    • LightningYu schrieb:

      psycake schrieb:

      Ich betone es nochmal gerne: Gute B-Szenarien wären mir in Resident Evil 2 wesentlich wichtiger gewesen als detaillierte Zombieverstümmelung!
      Und wenn Resident Evil 4 2023 ein kürzeres und weniger abwechslungsreiches Abenteuer ist als 2005, dann hat man hier für mich falsche Prioritäten gesetzt! Ordentlicher Umfang mit tollem Pacing und guten Kampfszenarien zuerst, schicke Optik später.
      Ich muss hier aber leider ein Stück weit dagegenhalten, weil ich finde tatsächlich im Remake zu Teil 2 die Detailierte Zombieverstümmelung wichtiger als bessere B-Szenarien, was - um das auch noch festzuhalten, nicht heißen soll das ich es nicht auch etwas "meh" finde das man da gekürzt hat. Nur man sollte halt nicht vergessen, neben der Tatsache das es halt auch ein Horror-Spiel ist, das es ja auch Auswirkungen auf die Spielerfahrung hat und korreliert mit dem Gameplay.
      Okay, vielleicht habe ich mich zu sehr auf die Zombieverstümmelung versteift, um meinen Punkt klar zu machen. Mir ging es eher darum, dass bedeutungsvoller Content mir insgesamt wichtiger ist als schöne Grafik - und ehrlich gesagt, mag ich auch gute Musik lieber als schöne Optik - was ist eigentlich aus guter Musik geworden, Capcom? Warum musstet ihr den brillanten Soundtrack so verstümmeln? Ist meine zweite große Enttäuschung vom Spiel.

      Zurück zum Thema: So, wie es jetzt ist, sind die B-Szenarien absolutes Fillermaterial und ich wünschte, sie wären schlicht nicht da. Schade, dass man nicht erkannt hat, dass die Zeit nicht für B-Szenarien reicht und man es nicht einfach auf zwei Szenarien aufgebaut hat. Die Blaupause war ja da! Man nimmt die Geschichte von Claira A und Leon B und tada, beide Szenarien verbinden sich perfekt! Es wäre immer noch schade gewesen, aber wenigstens haben wir eine sich perfekt ergänzende Story!
      So, wie sie jetzt sind, sind die zweiten Szenarien nutzloser Filler. Ja, dass das Polizeipräsidium geremixt wurde, ist schön. Aber ab da und bis zum Ende ist das Abenteuer fast identisch. Ich gebe zu, ich war absolut begeistert, als ich die beiden A-Szenarien durchgespielt habe. Aber die B-Szenarien fand ich so frustrierend und öde, dass es meine ganze Erfahrung runter gezogen hat!
      Die einzige Möglichkeit, wie ich das Spiel anständig genießen kann, ist zum einen, den klassischen Soundtrack anzumachen, weil es ist die wesentlich bessere Erfahrung und nur die A-Szenarien zu spielen und so zu tun, als wären es einfach zwei unabhängig voneinander existierenden Stories wie in Teil eins und nicht zwei sich perfekt ergänzenden Geschichten wie im Original. Blöd, dass ich das Ende verpasse, aber viel verpasse ich da eh nicht. Der letzte Birkin-Kampf war schon im Original kein Glanzstück, die Flucht vorm Zug im Original unendlich epischer und wenn ich das Cringe-Fest, dass die Endszene darstellt, nie wieder sehen muss, wäre das immer noch nicht wenig genug!
      Da fragt Sherry doch ehrlich, ob die beiden sich kennen und macht einen auf Oberkumpel mit Leon, obwohl sie ihn nicht kennt (im originalen Leon B-Szenario hat er sie wenigstens gerettet, also hatten sie wenigstens ETWAS Zeit miteinander) und als Leon sagt, dass sie sich erst seit letzter Nacht kennen, redet Claire davon, dass es ein ein "krasses erstes Date" gewesen ist, während Sherry, die gerade ihre Eltern verloren hat, fragt die beiden, ob sie sie adoptieren wollen, kein Stück Trauer - öööööööööööööööööörrrrrrrrrrrrrrrrrrks! Ja, ja, der Ton des Spiels ist wirklich düsterer, ja, klar, das Writing ist DEFINITIV besser als im Original, ja, klar.

      Okay, okay, ich sollte mit meinen Beschwerden aufhören, ich mag das Remake von Resident Evil 2, wirklich, versteht mich nicht falsch! Es hat so viel richtig gemacht und hat das Original in Sachen Gameplay und Leveldesign wirklich verbessert. Ich mag das Spiel wirklich. Aber es war SO nah dran, ein Meisterwerk zu werden! SO. NAH! Aber die schlechten B-Szenarien und die miese Musik haben mein Erlebnis echt etwas kaputt gemacht.
      Egal... ich will das Spiel demnächst mal einlegen und endlich meinen Frieden damit machen. Ich glaube, es wird mir jetzt besser gefallen als zuvor.
      Aber es wird für mich niemals an das Original heran kommen.
      Und ich verbleibe immer noch vorsichtig skeptisch, was Resident Evil 4 angeht.
    • Flynn schrieb:

      Kann mir jemand erklären was bei den B Szenarien im Vergleich zum Original alles fehlen soll? Hab das Original nie gespielt und hab jetzt nur das mit dem veränderten Soundtrack mitbekommen und das halt was gekürzt ist.
      Im Original war es so:
      Der Charakter, mit welchem du das Spiel beginnst (zb. Claire), startet das Spiel nach dem Intro auf der Fahrerseite des Polizeiwagens. Dies ist dann das A-Szenario.

      Beendest du das Spiel mit diesem Charakter, kannst du anschließend mit diesem Spielstand die CD des anderen Charakters (in diesem Beispiel Leon) einlegen und mit diesem das Spiel nun auf der Beifahrerseite des Polizeiwagens beginnen. Dies ist das B-Szenario.
      Im B-Szenario erlebst du dann quasi das, was der andere Charakter (Leon) gleichzeitig zum Helden des A-Szenarios (Claire) erlebt hat.

      Im B-Szenario gibt es einen andersartigen Spielablauf inklusive Rätsel, andere Zwischengegner sowie den finalen Endboss mit dem "True Ending". Zudem existiert Mr. X nur im B-Szenario. Einige Entscheidungen des A-Szenarios wirken sich auf das B-Szenario aus.

      Daraus resultieren zwei Arten, Resi 2 zu erleben:
      Die Claire A / Leon B Route bzw. die Leon A / Claire B Route.

      In allen diesen Routen finden verschiedene Ereignisse statt. In Claire A wird Sherry bspw. vom G-Virus infiziert, in Claire B wird Sherry jedoch nur schwer verletzt. In Leon A stürzt Ada am Ende in einen Schacht in den vermeintlichen Tod, in Leon B wird sie von Mr. X tot geprügelt, dieser ist dann auch der Final Boss dieser Kampagne.

      Im Laufe der Serie hat sich die Claire A / Leon B Route als Canon etabliert.

      Das Remake nutzt das B-Szenario etwas anders. Hier ergänzen sich die Ereignisse nicht komplementär zum A Szenario des anderen Helden: Soll heißen: Was du im B-Szenario bei Claire erlebst ist nicht das, was zeitgleich bei Leon A passiert. Eher ist es in diesem Beispiel eine Alternative Route zu Claire A.
      Aus diesem Grund stirbt Anette Birkin in Claire A und Leon B auf zwei verschiedene Arten gleichzeitig.
      Was aber Spieler oft übersehen: Diese A und B Szenarien ergänzen sich nicht komplementär, sie finden NICHT gleichzeitig statt. Es sind quasi nur alternative Arten, die Story zu erleben.

      Die spielerischen Unterschiede beschränken sich im B-Szenario auf die Route im Polizeirevier. Auch das "True Ending" mit dem wahren Endboss kann nur mit dem B-Szenario erspielt werden.

      Und das ist die Krux an der Sache. Viele Spieler beschweren sich nun, dass durch den Ansatz im Remake Inhalte gestrichen werden.

      Ich sehe das allerdings nicht ganz so eng. Eher wird hier das Fett etwas getrimmt. So wird Sherry, egal ob in Claire A oder Claire B, immer vom G-Virus infiziert. Die, meines Erachtens, langweilige Alternative, dass Sherry lediglich schwer verletzt wird, wurde im Remake komplett gestrichen.

      Fakt ist: die wichtigen Story Beats aus dem originalem Resi 2 kommen auch genau so in Resi 2 vor. Story-Inhalte, die im Remake nicht vorkamen, sind vernachlässigbar.

      Und da der Resi-Canon sowieso ne einzige Katastrophe ist, ist sowieso alles irgendwie passiert. Oder auch nicht.
      Gott, ich fühle mich wie Dr. Strange...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Josti ()

    • Also hört sich für mich jetzt nicht so dramatisch an und wurde nur etwas abgeändert. Dachte da fehlen jetzt ganze Story Teile und Orte die man besucht.
      Beim Remake gibt es ja auch verschiedene Alternativen bei manchen Szenen so wie beim Original. Chief Irons stirbt ja auch bei einer Route einmal durch Birkin und in der anderen dann durch so ein kleines Vieh das in ihm drinnen ist.

      Bei Irons hätte ich es cool gefunden wenn der wie bei den Darkside Chronicles als Boss gekommen wäre, das er zwar getötet wird aber dann nachher mutiert und zurück kommt. Dann wäre es wenigstens um einen Boss mehr gewesen da die eh zu knapp besetzt waren, kam ja fast nur Birkin immer als Boss.
    • Ich weiß nicht, ob das hier irgendwie schon besprochen wurde aber in einem Interview mit IGN gaben die Producer bekannt, dass Shadows of Rose die Story um die Winters abschließen wird. Also, dass es mit Ethan Winters nicht weitergehen wird ist ja klar, aber mit Rose haben sie eigentlich jetzt schon nen interessanten Charakter, der zum festen Cast gehören könnte. Glaube, sie werden da andere Pläne haben weil der Shadows of Rose DLC ja wirklich rund 20 Jahre oder so in der Zukunft spielt. Was vermutlich schon wieder für ne menge Anschlussfehler sorgen wird. Aber Capcom ist ja sowieso unberechenbar, die biegen und brechen sich ihre Stories so, wie sie möchten und geben auch nichts auf Konsistenz bei Character-Designs und Synchronsprechern. Es ist bis jetzt glaube ich immer noch nicht offiziell ob Nick Apostolides Leon Kennedy im Resident Evil 4 Remake sprechen wird.
      "Was ist die Jugend?
      Ein Traum.
      Was ist die Liebe?
      Der Inhalt des Taums" - Søren Kierkegaard


      Zuletzt durchgespielt:

      Kirby und das vergessene Land 8,5/10
      Road 96 - 8,5/10
      Immortality 7,5/10
    • Somnium schrieb:

      Ich weiß nicht, ob das hier irgendwie schon besprochen wurde aber in einem Interview mit IGN gaben die Producer bekannt, dass Shadows of Rose die Story um die Winters abschließen wird. Also, dass es mit Ethan Winters nicht weitergehen wird ist ja klar, aber mit Rose haben sie eigentlich jetzt schon nen interessanten Charakter, der zum festen Cast gehören könnte. Glaube, sie werden da andere Pläne haben weil der Shadows of Rose DLC ja wirklich rund 20 Jahre oder so in der Zukunft spielt. Was vermutlich schon wieder für ne menge Anschlussfehler sorgen wird. Aber Capcom ist ja sowieso unberechenbar, die biegen und brechen sich ihre Stories so, wie sie möchten und geben auch nichts auf Konsistenz bei Character-Designs und Synchronsprechern. Es ist bis jetzt glaube ich immer noch nicht offiziell ob Nick Apostolides Leon Kennedy im Resident Evil 4 Remake sprechen wird.
      Na, Gott sei dank aber auch! Okay, ich kann wenig zu Rose sagen, weil sie ja noch recht neu ist, aber ich bin froh, dass ich Ethan und Mia nie, nie, nie, NIE wieder sehen muss! Ethan Winters ist einer der sterbenslangweiligsten Charaktere, die ich je in nem Resi ertragen musste und Mia ging mir schon nach zwei Minuten dermaßen auf den Zeiger, dass ich sie am liebsten gleich bei den Bakers gelassen hätte. Macht´s gut, ihr zwei, ich werde euch ganz sicher NICHT vermissen!
      Wie gesagt, ich weiß nicht, wie Rose ist, aber ein Spross, der aus "langweilig" und "nervig" entstanden ist, wird Heather Mason als meinen liebsten Teenager in der Videospielgeschichte sicher nicht entthronen!
      Also mal sehen, was sie sich für Teil 9 so ausdenken. Geht es jetzt mit den klassischen Charakteren weiter? Könnte man. Ich hätte nichts dagegen, Rebecca nochmal wieder zu sehen. Und dass Jake weniger Auftritte in nem Resi hatte als Ethan deprimiert mich! Er und Sherry sind so ziemlich eins meiner liebsten Duos der Reihe!
      Ich hätte aber auch nichts gegen einen neuen Cast, nur diesmal mit... ihr wisst schon, Charisma und so. Ihr habt es bei den Schurken (teilweise) drauf, warum macht ihr die Helden so lahm?
    • Ich konnte den Ethan-Hate eigentlich nie so recht nachvollziehen. Die Reihe fing ja relativ bodenständig an was die Charaktere angeht. Mitglieder einer Spezialeinheit oder Polizisten oder sogar Studenten. Diese Charaktere wurden ja immer mehr zu Avengers oder einer Gerechtigkeitsliga und Figuren wie Chris und Leon wurden so dermaßen overused während andere Charaktere komplett aus der Versenkung verschwunden sind. Mit Ethan hatte man dann so einen völlig normalen Typen wieder der genau so hilf- und planlos wie der Spieler in solchen Szenarien ist. Was ich dann wirklich sehr lächerlich in Teil 8 fand, war, wieso man sich so dermaßen geweigert hat, sein Gesicht zu zeigen. Dadurch hat man am Ende ja auch noch ne für Resident Evil Verhältnisse recht emotionale Szene eher unfreiwillig komisch gemacht.


      psycake schrieb:

      Also mal sehen, was sie sich für Teil 9 so ausdenken. Geht es jetzt mit den klassischen Charakteren weiter? Könnte man. Ich hätte nichts dagegen, Rebecca nochmal wieder zu sehen. Und dass Jake weniger Auftritte in nem Resi hatte als Ethan deprimiert mich! Er und Sherry sind so ziemlich eins meiner liebsten Duos der Reihe!

      Wenn du da schon so voreingenommen bist, hat das Potential dazu, nicht gut zu enden :D
      Ich freue mich auf Rose weil es ein neuer Charakter ist, sie ein Gesicht und anscheinend aktiv an der Story teilnimmt. Ethan hatte ja ein ähnliches Problem wie Venom Snake in MGS V, der viel mehr einfach nur den Spieler repräsentieren sollte. Es war also ein Hybrid zwischen stummer und aktiver Protagonist. Also wie gesagt, ich finde es gut, dass man sich nicht weiter nur auf die Winters Familie konzentrieren möchte, was aber nicht ausschließt, dass man Rose niemals wiederverwenden wird. Bin auf den DLC noch immer gespannt, Rose erinnert mich ein wenig an Emilie de Ravin zu ihren Zeiten bei Lost.

      Sherry war in Resident Evil 6 noch eine der wenigen Lichtblicke was Charaktere angeht. Piers hatte man ja direkt wieder verheizt. Jake sehe ich eher als neutral an. Seine Backstory ist absurder Nonsense natürlich und ich bräuchte jetzt auch nicht wieder so einen fast unsterblichen Muskelberg, sehe aber noch Potential darin, dass man irgendwas mit dem Charakter anstellen kann.

      Statt Resident Evil 9 oder ein weiteres Remake hätte ich lieber Revelations 3 muss ich sagen. Revelations hat mit nem recht krassen Cliffhanger geendet und dann kam ja glaube ich direkt Teil 7 und die beiden Remakes und man hat nie wieder auf die Revelations Reihe zurückgeblickt bisher.
      "Was ist die Jugend?
      Ein Traum.
      Was ist die Liebe?
      Der Inhalt des Taums" - Søren Kierkegaard


      Zuletzt durchgespielt:

      Kirby und das vergessene Land 8,5/10
      Road 96 - 8,5/10
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    • Neu

      Flynn schrieb:

      Finde es auch eher seltsam das sie bei Jake ja am Ende einen Trailer spendiert haben wo er in der Wüste ist und auf eine Fortsetzung angedeutet wurde und bis jetzt noch nichts kam. Das gleiche gilt für Revelations mit Natalia und Alex.

      Somnium schrieb:



      Statt Resident Evil 9 oder ein weiteres Remake hätte ich lieber Revelations 3 muss ich sagen. Revelations hat mit nem recht krassen Cliffhanger geendet und dann kam ja glaube ich direkt Teil 7 und die beiden Remakes und man hat nie wieder auf die Revelations Reihe zurückgeblickt bisher
      Ich glaube irgendwie nicht, dass wir je eine Fortsetzung für Jake oder Revelations 2 sehen werden. Ich hab eher das Gefühl, mit den Remakes von 2, 3 und 4 will man auch ein Signal setzen, dass man jetzt einen kompletten Reboot der Story vorhat und alles eher düster und geerdeter macht so wie in Resident Evil 7... na ja, "geerdet"... wir haben immer noch Kettensägenduelle, Geistermädchen, riesige Vampirladys, und so weiter... was man auch immre als "geerdeter" oder "ernster" ansieht halt... aber ich hab das Gefühl, man will die Timeline überschreiben und eine neue schaffen, was mich teilweise traurig macht... andererseits will ich die Handlung von Teil 5 eh vergessen, also mal sehen, wie es läuft.
      Erstmal bange ich noch ein wenig um Resident Evil 4, mal sehen, wie das so läuft.
    • Neu

      Ethan Winters ist ein guter Charakter, ich finde es wurde mal Zeit, das einfach mal ein normaler Charakter in Resident Evil vorkommt. Ich bin ehrlich Leon oder Chris kann ich langsam nicht mehr sehen. Finde vor allem schade das in RE so viele "Neue" Charaktere vorgekommen sind, und wurden alle nach einen Auftritt gecancelt.
      I save that girl and don't get so much as a SMILE.
      C'mon, aren't they supposed to get all dewy-eyed,
      "Ooh, Mr. Yuri! Thank you ever so much! SMOOCH!"...
      Ain't that how it's s'posed to go?...
      Oh man, now I'm all depressed. -Yuri Volte Hyuga/Shadow Hearts-