Dragon Quest XI

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    • Ein Teil davon sind Soundeffekte, kleine Fanfaren und Arrangements der Main Themes die es in mehreren Ausführungen gibt.
      Ich finde das nicht störend. Dadurch bekommt ein Soundtrack eine Art "Roten Faden" Das Main Theme zieht sich durch den ganzen Soundtrack und taucht immer wieder in verschiedenen Formen und eingebettet in anderen Tracks auf.
      Jetzt findet man es vlt nervig. Aber ich weiß jetzt nachdem ich das Spiel fertig beiseite gelegt habe das ich gerade diesen roten Faden wohl nie vergessen werde.
      "Such tears...
      What beauty they hold... these tears of sorrow... Surely they are the most precious substance in the world.
      But, are you worthy to shed such tears? "

    • War nicht bislang Motoi Sakuraba das Lieblingsopfer der Gamerschaft?
      Ich verstehe ja, dass man den DQ11-Soundtrack nicht vergöttern muss, aber "furchtbar" ist jetzt auch nicht das Wort der Wahl. Und ich muss sagen, das DQ-Kirchenthema ("Healed by the Hymn" bzw. "Healing power of the psalms") höre und spiele ich immer wieder gern - eignet sich übrigens bestens zum Keyboardsoundcheck bei Auftritten, weil es sich in diversen Sounds so wunderschön in Schleife spielen lässt (manchmal kann sogar ein Nerd im Publikum stehen, der grinsend das Stück erkennt :D ).
      "Wenn du fällst
      Und doch nur fallen willst
      Lass dich fallen..."
      (Tilo Wolff)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kelesis ()

    • Man muss dazu auch keine Analyse starten (Stop Skeletons From Fighting wird auch immer mehr zu nem Rant-Channel, leider, werde es mir aber später wohl doch mal ansehen). Es liegt nicht an Sugiyamas Musik selbst, der in Japan zu den renommiertesten Komponisten gehört, sondern einfach was Vielseitigkeit, Organisation und Handhabung mit dem Stücken an. Alleine, dass es keine Variationen in Sachen Overworld-Themes oder Battle-Themes gibt. Das sind außerdem Songs, die als Orchester-Stücke auch einfach besser klingen würde und man hier noch immer auf MIDI-Technologie setzt. Denke, wie auch der fehlende japanische Dub im Spiel gabs hier ein paar zeitliche Probleme. So wirkt die Musik etwas sehr eilig gemixt und ohne viel Geschick ins Spiel implementiert. Ein schlechter Soundtrack klingt jedoch anders, dafür muss man einfach Tales of Xillia in die Konsole legen. Tut mir leid @Kelesis, die Versuchung war zu groß :D
    • Also da ist sogar die Fahrstuhl Musik in den Tales of Teilen besser. Hab noch nie bei einem Spiel die Musik leiser gestellt, eher das Gegenteil. Bei DQ11 hatte ich se auf Stufe 5 gestellt. Die konnt ich irgendwann nicht mehr ertragen, das Spiel zog sich ja länger als 35 Stunden.
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      "Als ich ein Kind war, spielte ich Spiele zum Spaß.
      Heute spiele ich Videospiele, um große Geschichten zu erleben."
      -CloudAC-
    • Ich war sehr gespannt auf meine Reaktion wenn ich zu der Stelle hinkomme, wo es die Enthüllungen in Eschenburg gibt. Ich bin da dann aber doch anderer Meinung als Fangfried. Mir hat die Szene sogar unglaublich gut gefallen und war erstmal optisch das Highlight bisher im Spiel und auch erstmals kam die Story richtig in Fahrt. Ich war etwas genervt davon, wirklich nur von einer Stadt zur nächsten zu reisen ohne zu wissen, was ich überhaupt tun muss, außer einem Stöckchen nachzujagen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Szene ohne eine Vertonung überhaupt funktioniert. Da ich die englische Vertonung recht gelungen finde, war ich sehr beruhigt, dass man einen etwas emotionaleren Moment nicht durch einen schlechten Dub ruiniert hat. Auch der Soundtrack hatte hier in Eschenburg zwei schöne Stücke. Wünschte, die Musik würde durch die Bank weg so oft wechseln. Aber hier hat man die Musik tatsächlich mal richtig gut eingesetzt.
    • Ja, das Ritual mit den Schmetterlingen war sehr schön gemacht. Und ich glaube, das war auch bei mir einer der Momente, in denen ich wirklich dachte, dass die Szene ohne Synchro kaum funktioniert hätte.

      Was die Handlung angeht.....bin jetzt irgendwo bei 35-40 Stunden, war zuletzt in der Minimedaillenakademie und muss jetzt auf den Berg. Die ganze vorhergehende Geschichte mit dem kleinen Unterwassermädchen mochte ich sehr gern, vor allem das Fischerdorf ist einer der schönsten Orte, die ich bisher gesehen habe. Aber apropos englische Vertonung, leider hat Marielle selbst eine katastrophale Stimme. Dieses übertrieben hohe Gepiepse passt vielleicht zu ihrem Aussehen, eine normale Stimme hätte es aber auch getan und sehr viel besser zu ihrem Charakter gepasst. Sie wirkt zwar anfangs wie ein blondes Dummchen, akzeptiert die Situation hinterher aber sehr schnell und ohne Drama. Eine erwachsene Sprecherin hätte da deutlich mehr Eindruck gemacht. Naja, schlecht war's in der Form allerdings auch nicht.
      Aber zurück zur Handlung, denn die ist grade das Problem: es passiert überhaupt nichts. Nada. Niente. Bin bald bei 40 Stunden, aber die gesamte Handlung kann man in einem Satz zusammenfassen. Man rennt halt nur dem Zweig hinterher bzw. jetzt den Kugeln, aber bis auf eine Handvoll Hintergrundinfos in Eschenburg hat sich seit dem Prolog nichts geändert. Diese Art von Road Trip hat in DraQue VIII und IX wunderbar funktioniert, aber hier streckt sich das Spiel einfach wie hundert Jahre alter Kaugummi und vorerst ist auch keine Änderung in Sicht. Ich erinnere mich auch gar nicht mehr, was die Truppe beim Weltenbaum überhaupt will bzw. was man dort zu erreichen hofft. War ja eigentlich nur die Idee von Veronika und Serena. Auch generell wär's ganz nett, etwas mehr über das Ding zu erfahren. Hier und da erwähnt ihn mal einer in einer Legende, aber im Endeffekt interessiert sich keiner dafür, frei nach "Yggdrasil ist total superwichtig! Warum? Keine Ahnung, isso."

      Leider funktioniert auch die Wunderschmiede überhaupt nicht. Den Alchemiepot mochte ich in den beiden Vorgängern wahnsinnig gern. In Teil 8 war's ja immer eine Überraschung, was man bekommt und Teil 9 hatte den Vorteil, dass jedes Item das Design der Charaktere ändert. Hab mich jedes Mal wie ein Schnitzel über ein neues Rezept gefreut. Aber hier merke ich gar nichts davon. Ich bekomme kaum nützliche Rezepte und habe bisher vielleicht vier oder fünf Items geschmiedet. Sehr viele davon sind zum entsprechenden Zeitpunkt bereits veraltet und verbessern kaum die Werte, weshalb es sich nicht lohnt, den Ofen überhaupt anzuwerfen. Mit ein enormes Problem ist halt auch die grenzdebile Idee, Kostüme wie Ausrüstung zu behandeln. Letztlich muss ich mich halt entscheiden, ob ich ein cooles Outfit will und dafür auf sämtliche Statusverbesserungen verzichte, die mir andere Ausrüstung geben würde. Siehe die Trodain-Tracht, die man ziemlich schnell in die Altkleidersammlung werfen konnte.

      Der Protagonist hat jetzt übrigens die fesche Eschenburger Rüstung, die ist schon verdammt cool, auch wenn er damit noch austauschbarer und unwichtiger erscheint als vorher. Platinerz in Alaska für das Outfit zu holen war das erste, was ich gemacht habe, als das puderrosa Traumschiff raus aufs Meer konnte. Dabei gab's dann auch direkt einen Patzer im Spiel: die Truppe geht in Alaska von Bord und Bodo wie selbstverständlich erklärt, dass man das gefrorene Tor öffnen muss, um zur blauen Kugel zu gelangen....obwohl es zehn Minuten zuvor noch hiess, man habe keinerlei Anhaltspunkte über den Verbleib der anderen Steine.

      Naja, momentan finde ich das Spiel leider recht ernüchternd. Kaum Handlung, stummer Protagonist, immer die gleichen drei Lieder...sowas gehört halt in die Zeit des NES. Ist ja nicht so, dass DraQue XI diese Mängel mit umfangreichen Nebenaufgaben oder einem originellen Kampfsystem ausgleicht. Man kann's mit der Tradition auch übertreiben.
    • @Fangfried: Ich würde aber auch sagen, dass du sehr langsam spielst und dir die Story vielleicht deswegen gar so schnarchig vorkommt, denn nach 40 Stunden kann man definitiv im letzten Drittel des Hauptspiels sein.
      Hast du vielleicht viel gelevelt oder einiges an Optionalem gemacht? Ist ja legitim, aber dafür kann das Pacing der Hauptstory nichts.
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    • Für mich ist das Spiel auch ne richtige Achterbahnfahrt. Bin da teilweise auch bei der Einschätzung von Fangfried. Bei mir ist es so, dass das ganze sich in Etappen abspielt. Es gibt Etappen im Spiel, die sind richtig gut und dann gibt es Etappen, die ziehen sich wie der Elbtunnel. Es gibt dann wirklich mal Stunden, wo gar nichts passiert. Besonders dieses von Stadt zu Stadt reisen finde ich oftmals sehr ermüdend. Man hat eine Stadt hinter sich, anschließend besucht man 1-2 Felder mit Gegnern und man besucht die nächste Stadt. Die Abläufe in den Städten finden immer nach Schema F statt. Man tritt ein und wird in einen Vorfall verwickelt. Diese Quests, die man in der Stadt erlebt, finde ich jedoch dann recht gut.

      Das Spiel hat wie viele JRPG's der Neuzeit ein Problem mit dem Pacing. Wenn ich mir überlege, dass die ersten Bomben in der Story nach über 20 Stunden geplatzt sind, kann da was nicht stimmen. Wenn man sich aber jedesmal auch Stunden Zeit nimmt, bis sich die Party allmählich füllt, dann läuft da was nicht richtig. Mit dem Hauptcharakter ist man ja zu siebt und das ist einfach auch schon ein ganz schöner Brocken, den man da mit sich führt. Erst mit Bodo und Jade kommt aber auch erstmals die Geschichte in Fahrt. Obwohl meine Kritik hier sehr scharf ist, das Pacing in Dragon Quest XI ist immer noch um weiten besser als in "Ys VIII: Lacrimosa of Boredom". Es gibt schon den ein oder anderen Moment, wo ich mir denke, ob ich echt die Geduld habe, Ys VIII und Dragon Quest XI bis zum bitteren Ende zu spielen. Da ich in beide Spiele aber nun schon viel Zeit investiert habe, werde ich natürlich auch weitermachen.

      Bin gespannt, wie es nun weitergeht, wo die Party vollzählig ist. Natürlich bleibt auch noch genug Kritik für die eigene Spielweise übrig, denn auch ich trödel gerne an allen Ecken und Enden und lasse mich besonders gerne in völlig unnötige Kämpfe verwickeln. Das Problem mit den 3-5 Songs aus denen der Soundtrack besteht kommt leider hinzu. Ich brauche einfach mal was, was mich anpeitscht. Wenn ich nur an das Overworld-Theme denke, was mich gleich wieder erwartet, sträuben sich mir die Nackenhaare. Das Theme ändert sich ja nicht einmal bei Nacht.

      Ich denke, um vorzubeugen, dass ich nicht wahnsinnig dadurch werde, werde ich einfach die Musik ausschalten und meine Spotify Playlist laufen lassen.

      Die Mini-Schmiede mag ich allerdings. Genau wie beim Pott aus Dragon Quest IX ist das ein ganz netter Zeitvertreib und meine Charaktere haben bisher sehr von den Items profitiert.
    • Ich hab nicht gedrödelt und dennoch 70 Stunden gebraucht. Weil ich am Ende erst mal 15 Stunden Leveln musste um den Boss zu packen :rolleyes: .

      Warte mal ab :D ,das wird nach einem bestimmten Punkt im Spiel noch träger finde ich. Da hätte ich das Spiel fast abgebrochen.
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      -CloudAC-
    • CloudAC schrieb:

      Ich hab nicht gedrödelt und dennoch 70 Stunden gebraucht. Weil ich am Ende erst mal 15 Stunden Leveln musste um den Boss zu packen .

      Das fehlt auch noch : D
      Ich hab jetzt knapp 30 Stunden auf dem Zeiger und das letzte was ich brauche ist am Ende so ein unfairer Boss. Wie der aus Final Fantasy XIII am besten wo der Endkampf zu einem Glücksspiel, bekannt aus dem Kasino, wurde. Was dieses Genre noch nie brauchte waren Bosse, die per Zufallsprinzip Todeszauber wirken konnten, die bei einem einzigen Angriff die ganze Gruppe auslöschen konnten.

      Werde einfach mal abwarten, wie sich das Spiel entwickelt. Aber schon jetzt weiß ich, dass ich Dragon Quest XI wohl nicht als den Höhepunkt der Reihe betrachten werde.


      Edit:

      Muss dennoch was hinzufügen. Seitdem die Party zusammen ist und man nicht mehr strikt dem roten Faden folgt und auch mal das Meer erkunden kann, hat der Spielspaß bei mir doch wieder zugenommen. Ich bin jetzt übrigens auch bei der Meerjungfrau, alles sehr schön in Szene gesetzt. Die Stimme von Arielle ist natürlich etwas "speziell" : D

      Ich konnte vorher den Hype um Jade nicht so ganz nachvollziehen. Aber wenn sie schon einmal dabei ist, ist der Eyecandy-Faktor eindeutig aufgewertet. Für ihr Häschenkostüm habe ich im Kasino gezockt (mit Poker gehts relativ schnell) und umso mehr Zeit an der Schmiede verbracht, um ihr beim Häschenkostüm +3 bei allen Teilen des Sets zu holen. Ist optisch ne Mischung zwischen heiß und sehr albern, aber von den Stats hier besser als alles, was ich derzeit für sie bekommen könnte. Und das wird wohl noch ne weile so bleiben, denn die Sachen, die man in Läden kaufen kann sind alle nicht besonders gut.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Somnium ()

    • CloudAC schrieb:

      Ich hab nicht gedrödelt und dennoch 70 Stunden gebraucht. Weil ich am Ende erst mal 15 Stunden Leveln musste um den Boss zu packen :rolleyes: .
      Meinst du den Hauptspiel- oder den Postgameendboss? Für den Finalgegner des Hauptspiels reicht Partylevel 55 allemal und das zu dem Zeitpunkt zu haben, ist keine große Kunst. Wenn man beim Boss des Postgames (dem eigentlichen Endkampf) nicht bis zum Abkacken leveln möchte, sollte man sich bewusst machen, dass sich Waffen auch als Gegenstände benutzen lassen. Mehr kann ich aber nicht erzählen ohne zu spoilern.
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