Dragon Quest VII: Warriors of Eden | Nintendo 3DS

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mir tut's echt in der Seele weh, dass zu sagen, nachdem ich so lange drauf gewartet habe, aber DraQue VII finde ich einfach nur bruntzlangweilig und ich habe keinerlei Motivation, weiterzuspielen. Hab vor über anderthalb Monaten angefangen und bin bei vielleicht 15 Stunden, weil es mir praktisch überhaupt keinen Spass macht.

      Liegt zum einen daran, dass auf den Inseln nichts los ist. Ein Dorf, in dem die Leute irgendein Problem haben, ein zugehöriger Dungeon, mehr nicht. Total tote Hose. Viele der Inseln sind auch einfach nur unfassbar öde dargestellt mit ewig weiten flachen Wiesen, auf denen nur ein paarmal immer derselbe Baum draufkopiert wurde. Es macht keinerlei Spass, sich da umzusehen. Ich hoffe aber mal, dass es im weiteren Verlauf besser wird, die Insel mit den Robotern scheint dann doch etwas aufwändiger zu sein.

      Ganz schlimm sind die Charaktere, die ums Verrecken ihre Backen nicht aufkriegen. Egal, was passiert, sie sagen kein Wort. Ein Dorf, in dem alle Leute versteinert wurden? Nicht der Rede wert. Ein Dorf, das von Tieren bevölkert wird? Kein Kommentar. Ein Dorf, das von einem Vulkanausbruch bedroht ist?........Wenn sie dann mal was sagen sinds irgendwelche Einzeiler. Ich bin direkt entsetzt darüber, wie schweigsam die Truppe in den letzten Stunden geworden ist. Hoffentlich nur eine Phase, ansonsten siehts echt düster aus. Vom Protagonist erwarte ich in DraQue ja nichts, aber dafür muss eben der Rest vom Fest umso aktiver sein. Charaktere, die einfach nur alles stumm beobachten, das geht in einem RPG einfach nicht und hat schon DraQue IV den Hals gebrochen.

      Totale Katastrophe sind aber die Kämpfe, wegen denen ich letztlich nicht länger als höchstens eine Stunde spielen kann, weil ich nach zehn Minuten schon unfassbar genervt bin. Jeder Dungeon, den ich bisher besucht habe, bestand aus engen Felstunneln, in denen ein Ausweichen einfach unmöglich ist. Was bringt's mir also, dass Gegner sichtbar auf der Karte rumstehen, wenn ich an denen doch nicht vorbeikomme und vor allem alle zehn Meter einer rumsteht? Ich verbringe mehr Zeit in Kämpfen als ich letztlich erforsche. Davon abgesehen reagiert das Menü so träge, dass ich nicht einfach schnell A drücken kann im Sinne von "Ja, ja, einfach draufhauen und schnell weiter", sondern schon allein dadurch drei, vier Sekunden verliere. Klingt nicht nach viel, ist es aber, wenn der nächste Gegner gleich zwei Schritte weiter steht und ich eh schon keine Lust mehr habe.
      Hatte jedenfalls lange kein Spiel mehr (hatte ich überhaupt eins?), in dem ich von Kämpfen so angenervt werde.

      Momentan machts mir wirklich null Spass und ich hab nicht mal die Motivation, überhaupt zum DS zu greifen. Werd aber trotzdem dranbleiben, hab ja jahrelang drauf gewartet und ab Donnerstag bin ich eh bei meinen Eltern, da werd ich die Zeit haben.
    • Naja, in DQ4 verschwinden die Bewohner eines Schlosses und NIEMAND stellt eine Frage, es wird auch niemals mehr erwähnt oder aufgelöst.

      Mit solchen Dingen muss man in DQ leider leben. Dennoch mag ich die Serie und DQ7 hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn der zweite Teil des Spiels für Kopfschütteln sorgte, wo man denkt: "Kann die Menschheit wirklich so blöde sein?"
    • Fangfried, ich kann deinen Post sehr gut nachvollziehen. Ich habe mich auch riesig auf das Spiel gefreut, da VII immer eine Lücke bei den DQ Games bei mir hinterließ. Letztendlich musste ich das Spiel auch zur Seite legen. Das Pacing ist einfach nicht gut, selbst für die ohnehin gemütlicheren DQ Games. Ich werde immer mal wieder reinspielen und weitermachen, aber lange an der Stange hält es mich nie. Das kannte ich weder von IV-VI, VIII oder IX. Den D1-Kauf habe ich trotzdem nicht bereut, da ich die Serie weiterhin gerne supporte. Und auf VIII freue ich mich auch weiterhin, das kenne ich zwar bereits und weiß, dass es mir wieder sehr gefallen wird, aber all die schönen Verbesserungen der 3DS und der Faktor, es mobil spielen zu können, machen mich nochmal unheimlich an. Und letztendlich bekam ich mit dem grandiosen DQ Builders meine DQ Dosis in diesem Herbst, von daher bin ich doch sehr versöhnlich.
    • Auch die Geschichte bei Teil VII ist eigentlich gut. Nur hat das Spiel eine solch enorme Spielzeit, nur die wenigsten westlichen Spieler werden die Geduld haben, erst einmal 10-15 Stunden zu spielen, bis die Geschichte dann auch mal an Fahrt aufnimmt. Also Zeit sollte man bei Dragon Quest VII mitbringen :D
    • Die Geschichte ist halt sehr episodenhaft aufgebaut. Man besucht eine Insel nach der anderen und löst dort Probleme, die nichts miteinander zu tun haben und hinterher heißt es dann plötzlich "Haha! ICH bin für alles verantworlich! Alles geschah in meinem Namen!"
      DraQue war ja immer schon traditionell und verzichtete auf eine verzwickte Handlung, aber grade in Teil VII bewegt sie sich die leider auf Grundschulniveau. Kann natürlich trotzdem Spass machen, grade die verschiedenen Inseln aus dem Meer zu kitzeln ist eine gute Idee, aber leider konnte mich das Gesamtpaket so gar nicht überzeugen.
    • Für 15 Euro ist der Titel ein wirkliches Schnäppchen. Erst vor zwei Wochen habe ich wieder mit dem Spiel begonnen und hatte Glück, dass ich wieder in das Geschehen reingefunden habe, da die Pause einige Monate betrug. Nach dem Test des Spiels habe ich wieder ein anderes Spiel getestet und somit geriet Dragon Quest VII leider in Vergessenheit.

      Inzwischen bin ich bei über 70 Spielstunden und das Ende ist noch nicht in Sicht. Da muss ich Somnium zustimmen mit der enormen Spielzeit, obwohl mir persönlich der Anfang sehr gut gefällt. Dennoch hätte es vielleicht nicht geschadet, einige der Insel zu streichen und sich mehr auf die Charaktere zu fokussieren, die sich in der Gruppe befinden. Das Spiel richtet sich mehr an die Leute, die gerne Geheimnisse entdecken, nur eine packende Geschichte sollte man nicht erwarten.
      I am Alpha and Omega...
      The beginning and the end...
      The first and the last...

      You shall be as gods.
    • Also ich hatte Dragon Quest VII mit ungefähr 110 Spielstunden abgeschlossen, kann die Länge also durchaus bestätigen ^^ Ich fand das Spiel eigentlich echt gut. Ich meine, ja, die Story ist im Endeffekt immer etwas einfach, aber es gefiel mir, wie sich gewisse Dinge dann zwischen den Welten zusammengefügt haben. Man musste auch immer zwischendurch mal mitdenken, wo sich jetzt etwas verändert hat, da sich die Welten ja mitunter gegenseitig beeinflusst haben. Die Nebenquests haben meist auch genau auf diese Aspekte abgezielt und es war doch immer ganz nett, dann etwas zu entdecken :P
    • Hab grad nachgesehen, ich bin am Ende auf 87:20 gekommen und da sind nicht wenige Stunden dabei, in denen ich stupide die Jobs aufgelevelt habe. Damit rumzuspielen hat mir auch viel Spaß gemacht und die sind auch alle recht nützlich, sei's auch nur um die höheren freizuschalten. Nur einen konnte man total ignorieren, der Schäfer war's glaub ich.

      An viele Nebenquest kann ich mich nicht wirklich erinnern, spontan gesagt an überhaupt keine. Grad fällt mir da nur der Monsterzoo, der keinen Nutzen hatte und die Zufallsdungeons, die aber auch schnell öde wurden. Das Dorf vielleicht noch, das hat mir auch gut gefallen. Sowas mag ich, Leute zusammensuchen und zuschauen, wie sich die Stadt entwickelt. Vielleicht hab ich aber auch etliches übersehen, meine Ernüchterung war dann doch zu groß, um die Städte mehrmals zu besuchen und die grauen Steintafeln für die Dungeons nach der Haupthandlung hab ich auch nicht gesucht, weil mich sowas nicht ködert. Frag mich aber grad trotzdem, ob man so noch auf über 20 zusätzliche Stunden kommen kann. Ich glabue, den Punkt fand ich auch etwas ernüchternd, DraQue VII ist ja für seine gigantische Länge berüchtigt, aber letztlich hab ich auch nicht länger gebraucht als für viele andere RPGs, obwohl ich keinesfalls durchgehetzt bin.

      Die Verbindungen zwischen den Inseln in der zweiten Hälfte fand ich auch sehr nett. Anfangs stehen die halt alle für sich allein und man grast die nacheinander ab. Erst hinterher wird's nötig, nochmal an alte Orte zurückzukehren und bekannte Charaktere ein weiteres Mal aufzusuchen. Ich hatte da leider oft das Gefühl, dass das Spiel erst während der Entwicklung gewachsen ist und man auf neue Ideen kam, als ein großer Teil schon stand und nicht mehr verändert werden konnte.
    • Nur wird's später in der Story etwas ... seltsam.

      Spoiler anzeigen
      Ich meine, da erweckt man Gott, der sich promt total seltsam verhält und außer dem einen Ritter merkt es KEIN Schwein? Ganz ehrlich? Alleine durch den Bosskampf davor, der einfach ZU einfach war, war doch alles offensichtlich. Aber auch die Menschen hätten es kapieren müssen, dass dieser Typ eben nicht Gott ist


      Und etwas blöde ist es ab dem Moment auch, dass der Radar für die Teile immer nutzloser wird, da man uns teilweise Ereignisse in einer gewissen Reihenfolge Triggern darf und ohne Hilfe dabei Wutanfälle bekommt. Da gabs zB im Schloss ein Fragment, dass an sich sehr einfach zu bekommen ist - WENN man weiß wie. Ohne es zu wissen ... kaum eine Chance.

      Und man sollte bedenken dass DQ alles in einem noch NIE für Überraschungen in der Story bekannt war. Wobei die Idee von Builders, wer für alles Verantwortlich ist, das war dann doch mal eine Überraschung.