Black Panther

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    • Bin sehr gespannt, kenne zwar die Comics nichts und das was ich bisher gesehen hab(Bilder usw.)
      könnte es was werden. :D
      Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.
      -Picard-
    • Das sieht wirklich interessant aus!
      Allein Andy Serkis als Haupt-Bösewicht wird ein Genuss beim Zuschauen. Der Mann hat das Zeug zum besten Gegenspieler des Marvel-FilmUniversums (muss ja auch nur Loki schlagen :D). Aber abseits davon erwarte icheinen klasse Soundtrack und tolle Choreographien und wie es aussieht werden wir diese auch bekommen.
    • Der Film kommt mega-gut an! Zum Start hat Black Panther in den USA mehr als 190 Millionen Dollar eingespielt! Das ist der zweiterfolgreichste Start im Marvel Cinematic Universe. Nach The Avengers von 2012. Das weltweite Einspielergebnis beläuft sich inzwischen auf mehr als 360 Millionen Dollar und somit ist Black Panther auch gerade der erfolgreichste Film 2018.
    • Was im Februar ja auch nicht schwer ist.^^ Ich wette außerhalb der USA sieht das schon anders aus. Bei BoxOffice Mojo sind die internationalen Zahlen hinter denen der USA und normalerweise sollte das andersherum sein. Mich selbst schreckt einfach ab, dass der Film irgendwie nicht nach Afrika aussieht, sondern eher danach wie sich ein Amerikaner Afrika vorstellt und US-amerikanische HipHop Kultur als afrikanische Kultur übertragen wird. Zumindest sieht das einfach so im Trailer aus.
    • Ich mochte schon als Kind Black Panther nicht, die Trailer haben mich auch wenig begeistert. D.h. ja nicht, dass der Film am Ende nicht doch gut sein kann und ich werde ihn irgendwann, wie alle Superheldenfilme sicher auch schauen. Aber ich gebe zu, ich war sogar von Wonder Woman ein wenig enttäuscht und da hatte ich viel erwartet (der hatte nur drei Actionszenen und nur die mittlere nach 2/3 des Films war wirklich gut, ansonsten ein paar nette Gags aber leider viel, viel langweilige Laberei).

      Was mir bei Black Panther jetzt negativ aufstösst, und da kann der Film nichts für, die Figur und das Setting stammen letztlich aus den 70ern und nicht nur der Name war der militanten Schwarzen Bürgerrechtsbewegung entliehen, sondern damals war Apartheit und Co noch ein riesiges Thema, ist das abfeiern in den Sozialen Medien als "erster Film mit Schwarzem Superhelden" (was Bullshit ist, man denke an Catwoman oder Blade, beides Comichelden) und des "rein Schwarzen Staates", wobei die ganzen SJWs da irgendwie nicht raffen, dass Wakanda eine protektionistische, faschistische Diktatur (Monarchie) ist. Wenn das ein weißer Fantasiestaat wäre, dann würden die selben Leute, die den Film jetzt abfeiern ihn in der Luft zerreissen. Was ich meine ist, dass diese ganze Politiserung bei einem solchen reinen Superhelden-Actionfilm einfach nicht passt, dafür ist das alles viel zu trivial und unrealistisch. Und da kann ich selbst einfach nur noch den Kopf schütteln und sagen: "Die spinnen, die Amis".
      Vor allem auch, weil das Thema aktuell so heiß gekocht wird, bei einem Prinz von Zamunda war das alles noch viel harmloser und netter obwohl damals die Zeiten und Unruhen in den USA noch weitaus schlimmer waren.
    • Prinz von Zamunda kam vor allem authentischer rüber und das obwohl es eine Komödi war aber man hat sich nicht einer Subkultur angebiedert, sondern eben einen Afrikaner gezeigt, der nach Amerika kommt und dort sogar auf Rassismus von Schwarzen selbst stößt, das war witzig und zugleich doch durchdacht. Der Hinweis auf die Monarchie finde ich auch sehr passend. Es ist schon ulkig wie man dieses ganze Konstrukt, autokratisch und rein schwarz als fortschrittlich abfeiert, auch auf Ebene der Produktion (und ich wette die Mitarbeiter sind keine Afrikaner, sondern schwarze Amerikaner) als ob diese Homogenisierung bis hin zur protektionistischen Autokratie Fortschritt wäre.
    • nicht nur der Name war der militanten Schwarzen Bürgerrechtsbewegung entliehen,
      Nope, Black Panther ist einige Wochen /Monate älter als die Gründung der Bewegung.

      Hab den Film am Freitag gesehen und fand ihn wirklich gut, die Action war gegen Ende leider mir zu CGIlastig, aber dafür war der Kampf in Korea am Anfang des Films echt gut.
      Marvel hat es auch endlich geschafft einen guten Schurken (zusammen mit Baron Zemo und Ego) zu haben, Michael B. Jordan ist als Killmonger sogar charismatischer als die eigentliche Hauptfigur, aber der gesamte Cast ist genial, allen voran Shuri die mehr als nur die Show stiehlt.



      Mich würde mal interessieren wieso eine Monarchie automatisch" faschistische Diktatur" ist. So kam mir Wakanda nämlich nicht mal ansatzweise rüber.
    • Vincent schrieb:

      nicht nur der Name war der militanten Schwarzen Bürgerrechtsbewegung entliehen,
      Nope, Black Panther ist einige Wochen /Monate älter als die Gründung der Bewegung.

      Ja, habe ich inzwischen auch schon gelernt, spielt aber keine Rolle, da es bei beiden um die Rassenprobleme der Schwarzen in den 70ern ging.

      Mich würde mal interessieren wieso eine Monarchie automatisch" faschistische Diktatur" ist. So kam mir Wakanda nämlich nicht mal ansatzweise rüber.

      Ähm, weil in einer Monarchie / Diktatur ein Alleinherrscher alles bestimmt und machen kann was er will, egal was das Volk meint. Und natürlich ist in der Propaganda solcher Regime das Volk immer ganz doll auf Seite ihres Herrschers und alles ist toll - was sollten sie in der Öffentlichkeit auch sonst sein, wer als Opposition bekannt ist wird in solchen Regimes schlicht "entsorgt", da muss man nun wirklich nichts schönreden.

      Oder gibt es in Wakanda eine Opposition, die bei der Regierung und in der Gesetzgebung mitwirken darf?
    • Naja aber die anderen Stämme haben zumindest eine Chance eigene Kandidaten ins Rennen zu schicken und sich für den Posten zu prügeln.

      Man könnte auch sagen, dass Killmonger die Opposition darstellte, immerhin erleben wir ja einen Regierungswechsel im Film. Aber eine Monarchie ist nicht gleich einer Diktatur.
      Und beides spielt aber für den Film keine Rolle, da eben nichts was du über Dikataturen schreibst eben auf Wakanda zutrifft.

      ist das abfeiern in den Sozialen Medien als "erster Film mit Schwarzem Superhelden" (was Bullshit ist, man denke an Catwoman oder Blade, beides Comichelden)


      Das "abfeiern" der sozialen Medien hat weniger mit dem Posten des Superhelden zu tun, sondern das alle wichtigen Rollen im Film eben mit farbigen besetzt sind. Was eben im "normalen" Filmkosmos eher weniger der Fall ist, da sind auch bei Fantasy oder SciFi Filmen eben 90% der Hauptfiguren weiß. Hier liefert der Film eben viele Rollen für eher unterrepräsentierte Archetypen für farbige. Anstelle vom Gangster, dem coolen Kumpel oder eben der Richterin (ja es gibt in FIlmen sehr viele farbige Richter) dürfen die Schauspieler hier so ziemlich alles spielen.

      Das feiert man ab, natürlich neben dem Black Panther selbst, welcher neben seiner Position als Held eben auch ein König ist, geschaffen zu einer Zeit in der ein farbiger mit Autorität eher nur Wunschdenken war.
    • Monarchie und Diktatur sind politisch das gleiche. Der einzige Unterschied ist, dass bei einer Monarchie der Herrscher durch Erbfolge bestimmt wird, bei einer Diktatur u.U. auch jemand aus der Führungsriege die Macht übernimmt auch wenn er nicht Blutsverwandt ist.

      Und ich bitte dich, bevor du Monarchien oder Diktaturen verharmlost dich ein wenig darüber zu belesen, wie das Volk in solchen Systemen unterdrückt ist. Egal wie das hier natürlich verschönend dargestellt wird. Man darf hier einfach nicht die liebe gute Filmfantasie mit der Realität gleichsetzen. In Monarchien und Diktaturen herrscht staatlich verordnete Unterdrückung mit Mord und Folter.


      Was die Hautfarbe angeht, da habe ich mich schon oben ansatzweise drüber ausgelassen. Diejenigen die ihn jetzt als "erster großer Hollywoodfilm mit Schwarzem Cast" abfeiern ignorieren mal gekonnt 40 bis 50 Jahre Filmgeschichte und etliche Schwarze Superstars der letzten Jahrzehnte.

      Dazu kommt natürlich, dass es im US amerikanischen TV Bereich durchaus ein rein Schwarzes oder sogar ein rein Lateinamerikanisches Fernsehprogramm mit (TV) Spielfilmen und Serien sowie unendlich Sitcoms gibt. Die kennen wir hier nur meist nicht, weil die hier nicht erscheinen, da sie sich eben speziell an diese Ethnien richten.
    • Habe den Film gestern auch gesehen und fand ihn super. Ich hatte erst vor kurzem Civil War auf Netflix gesehen, deshalb war die "Vorgeschichte" noch recht frisch bei mir. Die Story ist zwar nicht revolutionär und erinnert ganz grob an König der Löwen, aber dennoch kann ich den Hype und die Bedeutung für die schwarze Community nachvollziehen. Allein die Tatsache, dass es eigentlich nur zwei weiße Darsteller mit bedeuteten Rollen in einem Film dieser Größe und Reichweite gibt, ist schon besonders und dann noch dieser absolut hochkarätige Cast an schwarzen Schauspielern. Ich hatte mich im Vorfeld nicht allzu sehr über den Film informiert und habe mich dann umso mehr gefreut, als ich Angela Bassett und Sterling K. Brown gesehen habe. Generell sind mir die meisten Rollen ungewöhnlich schnell ans Herz gewachsen.

      Für mich war die erste Hälfte, allen voran der Teil in Korea ganz klar das Highlight des Films. Bereits hier hat man gemerkt, wie unglaublich stylisch der ganze Film werden würde. Der Soundtrack von und mit Kendrick Lamar ist sowieso eine Wucht, auch wenn ich es schade finde, dass man gerade mal 3-4 Songs davon im Film gehört hat.
    • zwiebelritter schrieb:

      aber dennoch kann ich den Hype und die Bedeutung für die schwarze Community nachvollziehen. Allein die Tatsache, dass es eigentlich nur zwei weiße Darsteller mit bedeuteten Rollen in einem Film dieser Größe und Reichweite gibt, ist schon besonders und dann noch dieser absolut hochkarätige Cast an schwarzen Schauspielern.


      Ich wusste nicht, dass du so jung bist. Auch an dich deswegen noch mal der Hinweis, was ich auf Seite 1 schon schrieb. Hier wird 40 - 50 Jahre Filmgeschichte komplett ignoriert. Es ist NICHTS besonderes daran, in den 70ern ging es los und in den 80ern und 90ern gab es Dutzende Blockbuster mit Schwarzen (Hauptdarstellern) bzw. auch (fast) komplett Schwarzem Cast.
      Es kann sein, dass es in den letzten paar Jahren da, warum auch immer, wenige Hits gab. Das war aber z.T. auch selbst verschuldet, weil Filme mit rein Schwarzem Cast sich auch oft inhaltlich rein an Schwarze richteten und deswegen ansonsten wenig Beachtung fanden.
    • Jedenfalls zu jung, um jeden Film aus den 70ern, 80ern oder 90ern zu kennen, aber ich denke da bin ich hier sicher nicht der einzige.

      Es geht ja nicht nur um den schwarzen Cast, sondern auch um die Reichweite, den Einfluss und damit verbunden auch den kommerziellen Erfolg des Films. Nenn mir doch mal bitte einen anderen Film, der innerhalb eines Monats 1 Milliarde USD eingespielt hat und einen fast komplett schwarzen Cast besitzt. Unter diesem Aspekt ist der Film ein "Phänomen" und nach Jahren des Whitewashings in Hollywood ist es absolut verständlich, dass der Film von der schwarzen Community gefeiert wird.