Seelenheil-Thread

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    • Seelenheil-Thread

      Darauf basierend das ich gern Leuten bei Psychischen Problemen Unterstütze und die Gesellschaft inzwischen total kaputt ist, dacht ich mir das so ein Thread hier bei uns noch fehlt :)
      Kaputt dahingehend das jeder irgendwo eine Psychisches Problem besitzt und so was nicht unter den Teppich gekehrt werden darf!
      (Falls es so einen Thread schon gibt dann Sorry! - Hab gar nichts gefunden unter den verschiedensten Stichpunkten D: )

      Das hier soll eine Art Selbsthilfe Gruppe in unserem Forum darstellen, vielleicht können wir ja doch das eine oder andere Wunder bewirken. Vielleicht können wir etwas dazu beitragen das es unseren Forums-Mitgliedern die eine schwere Last zu tragen haben wieder ein wenig besser geht :)


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      Zu deinem Problem Arctiv.
      Welche Autoimmunerkrankung hast du denn? Das ist doch eigentlich ein Oberbegriff für eine Krankheit oder irre ich mich da?
      Was geschieht wenn du keine Medizin nimmst?
      Hast du dich deswegen schon schlau gemacht ob es Pflanzliche Produkte gibt die du nehmen könntest um mögliche Nebenwirkungen vorzubeugen?
      Wenn du dir auch Sorgen um deine Stammzellen machst, solltest du dich vielleicht auch dahingehend Testen lassen, auch wenn es für Männer so wie ich es weiß sehr unangenehm ist ?!

      Und wegen deinem zweiten Problem.
      Ich gehe stark davon aus das deine Mutter eine sehr dominante Persönlichkeit ist, allein weil sie schon Geschäftsführerin ist.
      Vermutlich überträgt sie das auch ( gewollt oder ungewollt) auf dich.
      Aber da es hier um deine Zukunft geht darfst du dich nicht von deiner Mutter einschüchtern lassen, nur wegen eines Namenswechsel kann sie dir ja nicht die Arbeit verweigern da es ja sonst sicherlich keinen Grund gibt das sie dich Fristloskündigen könnte.
      Und das deine Eltern verschiedene Antworten gibt ist klar, meisten verfälscht sich die Ansicht einer Trennung mit den Jahren und auch können beide es anders aufgefasst haben damals. Das ist auch eine Sache zwischen deinen Eltern da solltest du dich nicht groß weiter hineinhängen, falls doch kommt nur unnötiger Stress auf wie ichs mir vorstellen kann.
      Das was in der Vergangenheit stattgefunden hat ist nicht mehr relevant, du hast deine zwei Antworten bekommen und kannst dir die Geschehnisse nun grob erklären.
      Was zählt ist nun die Zukunft und du solltest dennoch deine Mutter auf den Namenswechsel vorbereiten, das allerdings so zum Ausdruck bringen das dies schon eine beschlossene Sache ist und du ihr auch Selbstbewusst entgegen trittst.
      Sie kann dir das auch nicht verbieten du bist schließlich auch Alt genug.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Arya ()

    • Ich gehe dann mal etwas weiter auf meine Krankheit und die Therapie ein:
      Krankheit: Autoimmune Neutropenie

      Grad der Neutropenie: Schwer (kleiner Auszug aus dem Schreiben)
      "Die schwere Neutropenie kann jederzeit zu ernsthaften Problemen führen, die eine sofortige Hilfe und Versorgung erfordern, weil diese Patienten zu jeder Zeit eine bakterielle –, eine Pilz- oder eine gemischte Infektion entwickeln können. Diese Infektionen können lebensbedrohlich verlaufen, wenn der Patient dauerhaft neutropenisch ist. Es ist daher wichtig, bei jeglichen Anzeichen für eine Infektion unverzüglich einen Arzt aufzusuchen und eine antibakterielle Therapie (z. B. mit Antibiotika) einzuleiten."

      Therapie (alt): Behandlung mit Methotrexat, bei den Nebenwirkungen fehlt Libidoverlust!! und extreme Müdigkeit. Die Müdigkeit war permanent da und ich fühlte mich jeden Tag als hätte ich nachts maximal 3 Stunden geschlafen. Die starke Übelkeit setzte ca. 1 Stunde nach der Injektion (ich hab mir die Sprite einmal die Woche gesetzt) ein und hielt für gewöhnlich 4 Tage. Wie schwer sich das auf die Beziehung im Zusammenhang mit dem Libidoverlust ausgewirkt hat könnt ihr euch ja denken..

      Therapie (neu): Behandlung mit Endoxan von den Nebenwirkungen spüre ich zum Glück nichts.

      Problem an der Therapie: Die ist nur experimentell aber sie hilft. Meine weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen steigen langsam an ABER Endoxan ist keine Lösung auf Dauer, da es den Körper großen Schaden zufügen kann. Es ist eben ein Chemotherapeutikum und mit diesen Medikamenten ist nicht zu spaßen. Es schädigt die Stammzellen und das muss bei der Kinderplanung berücksichtigt werden, wenn das Baby die Schwangerschaft überlebt hat es entweder nicht lange zu leben oder im besten Fall schwere Behinderungen. Das Medikament muss ca. 6 Monate vor der Familienplanug abgesetzt werden damit sich die Stammzellen erholen können, wenn sie sich überhaupt erholen. Ich muss regelmäßig zur Blutkontrolle, damit Schäden
      Noch vor der ersten Behandlung habe ich Samenzellen einfrieren lassen, damit man zur Not eine künstliche Befruchtung machen lassen kann. Dies klappt leider nicht immer und ist zudem noch sehr teuer und keine Krankenkasse zahlt das...

      Ergänzung: Diese Erkrankung ist NICHT vererbbar!!!


      Zum Namenswechsel:
      Meine Verlobte würde den Namen "von der Heiden" nicht annehmen, wenn meine Mutter ihr Leben lang damit nicht glücklich werden würde aber dann würde ich mich auch nicht wohl fühlen. Wir werden mal mit meiner Mutter sprechen, da wir ja viele Möglichkeiten haben wie wir später heißen wollen. Wir nehmen meinen Geburtsnamen, meinen jetzigen Namen, ihren Namen oder ein Mischnamen. Dann werden wir ja sehen wie sie auf den Namen meines Vaters reagiert.
      Recht hast Du damit, dass man sich nicht einschüchtern lassen soll aber man macht sich doch so seine Gedanken, wenn man so "abhängig" ist :rofl)
    • Ist durchaus eine schwere Last.
      Wie hast du diese Immunerkrankung erhalten?

      Habt ihr denn schon ein anderes Medikament probiert anstatt dem Endoxan, der die selbe Wirkung hat allerdings nicht so schädlich ist?
      Ich weiß das es immer sehr blöd ist als "Versuchskaninchen" zu dienen um zu sehen ob ein Medikament anspringt oder eben nicht.

      Wegen der Libido gibt es etliche Pflanzliche Mittel die dafür Sorgen das sie wieder ansteigt. Vielleicht kannst du dich da erkundigen und dich vielleicht auch mit deinem Arzt auch absprechen inwiefern das vertretbar ist mit den Medikamenten die du nehmen musst, damit du ein "normales Leben" leben kannst, das auch mit deiner Partnerin :)
      Kostspielig ist eine Künstliche Befruchtung mit Sicherheit, aber wenn man diesen einen Wunsch hegt muss man Abwegen was man Opfern möchte und was eben nicht.
    • Als das Methotrexat abgesetzt wurde ist der Libidoverlust auch verschwunden, zum Glück war das nicht für immer.
      Die Erkrankung wurde nur per Zufall festgestellt und niemand weiß woher es kommt. Es gibt wohl einige Medikamente, die man verwenden kann ABER es sind alles Chemotherapeutika und somit schädlich. Pflanzliche Mittel gibt es wohl nicht laut der Uniklinik in HH.
      Es ist wirklich belastend als Versuchskanninchen her zu halten aber was soll ich machen? Wenn ich das Endoxan absetze kann eine unbedachte Entscheidung bei einer Erkältung kann mich ins Grab bringen...

      Oh man, das mit einem Therapeuten ist auch nicht so leicht. Man benötigt eine Überweisung vom Hausarzt und eine Notwendigkeitsbescheinigung vom Neurologen und dann kann man sich mal um einen Termin bemühen ABER immerhin kommen keine Kosten auf mich zu.
    • Ja das stimmt, auch wenn man eine Bescheinigung besitzt wird man erst auf eine Warteliste gesetzt.
      Das kann dann durchaus 6 Monate dauern bis man an die Reihe kommen könnte.
      (Das einzige was schnell geht, ist wenn man sich selber einweist.)

      Und einfach so starke Medikamente abzusetzen ist auch sehr gefährlich.
      Das einzige was du dahingehen tuen kannst ist leider abzuwarten und herausfinden ob es noch weitere Medikamente gibt, die eben keine Zukunftsbedingte Nebenwirkungen besitzen.
      Einen anderen Arzt dazu befragen habt ihr schon getan?
    • Die Uniklinik Eppendorf ist die einzig kompetente Klinik in der Nähe ohne dass man unzählige Stunden fahren muss.
      War vorher in Kiel und Flensburg in den Kliniken und beim Innternisten in Flensburg. Nach 6 Jahren konnte nur Eppendorf herausfinden was los ist. Zudem sind die beiden Ärzte in Hamburg sehr freundlich, verständnisvoll und in meinen Augen auch kompetent. Auch meine Verlobte (Medizinstudentin im KPJ) findet die Ärzte gut, also werde ich mir keine anderen Arzt suchen ^^

      Ich werde die Medikamente auf keinen Fall absetzen, mein Körper fühlt sich so gut an wie schon seit Jahren nicht mehr ABER mein Kopf streikt da etwas :angry[
    • Okay, es ist Ansich immer ratsam noch weitere Ärzte zu Rate zu ziehen, aber wenn nur diese Fähig genug waren überhaupt heraus zu finden woran es liegt, dann würde ich an deiner Stelle wahrscheinlich auch bei den Ärzten bleiben.
      Inwiefern streikt dein Kopf?
      Wegen den Nebenwirkungen die existieren oder worauf bezieht sich das nun ? x)
    • An sich geht´s mir recht gut aber ich mache mir Gedanken und Sorgen um die Zukunft, das ploppt immer wieder auf (wie ein nerviges Pop-Up Fenster) und dann muss ich mich ablenken. Dadurch bin ich auf Arbeit nicht so produktiv wie früher. Ich habe die Sorgen immer verdrängt aber langsam kann ich nicht mehr und mir geht die Kraft aus.
      Ich möchte ja das Beste aus der Lage machen aber der Kopf lässt es nicht zu...
    • Dann geh doch zu einem Psychologen Arctiv, die sind cool, da musst du keine Sorge haben.
      Natürlich kann dir die Person nicht zusagen, dann solltest du wechseln. Immerhin würdest du viel privates mit ihr reden. Aber so wie es klingt, könnten die ein paar Sitzungen nicht schaden und wenn es dir nicht zusagt, gehst du nich tmehr hin. Vielleicht kann das dann auch so geschrieben werden, dass du Leidensdruck hast und die Sitzungen von Krankenkasse teilbezahlt werden.
      Ich war auch mal bei einigen, bis ich eine für mich passende Person gefunden hatte und war dann bei der...mehrere Monate, ich weiß nicht mehr wie lang. Das hat geholfen damals. Die hatte auch den "hohen Leidensdruck" aufgenommen, den ich "hatte", damit die Krankenkasse es bezahlt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Alhym ()

    • Du solltest allerdings auch gut darauf achten zu welchem Psychologen man geht.
      Viele Psychologen ( so wie es meine Erfahrung war) haben stets nachdem gehandelt was ihr Lehrbuch vorgegeben hat.
      Allerdings finde ich ja das man gezielt auf die Menschen eingehen sollte und nicht nur sein Lehrbuch verfolgen.
      Aber wenn du einen Psychologen gefunden hast, wird es dir diesbezüglich auch sicherlich besser gehen :)
      Bei mir hatte mir mein Hausarzt damals eine Überweisung ausgestellt nachdem ich ihm das Problem geschildert hatte, ganz problemlos.
    • Ich hatte auch mal so ein kleines Problem und sollte mal zu einem hin.

      Hab da direkt so an den klischee Psycho-Doc gedacht, wovon es natürlich auch wirklich welche gibt.

      Aber meiner war ein Bekannter von uns, nämlich ein ehemaliger Freund von einer meiner Tanten. Allerdings war ich da noch ein kleiner möchtegern Mann.

      Aufjedenfall sagten mit meine Mutter schon das er etwas "anders" ist als man sich einen Psychologen vorstellt. Und genauso war es auch.

      Der läuft mit Lederhose, Stirnband/Bandana und langen Haaren rum. Ich dachte mir nur so WTF. ?(

      Aber der war wirklich total cool & lässig drauf und total sympathisch. Ich fand den echt cool. Der hat mir auch super geholfen und nach 2 Wochen war mein Problem auch schon weg. War halt wirklich im Grunde was kleines, was ich mir immer groß geredet hab.

      Also die können wirklich helfen, man muss aber auch gegenseitig klarkommen miteinander, wie bereits geschrieben.
      Mit so einem normalen wäre ich wahrscheinlich überhaupt nicht klargekommen, weil ich halt dieses Klischee im Kopf hab und diese Art und Weise von denen nicht mag.
    • Vielleicht gibt es unter euch jemanden der mir einen nützlichen Tipp geben könnte?

      Seitdem meine Schwester letztes Jahr gestorben ist und ich aus NRW "abgehauen bin" haben mein Bruder und Ich keinerlei Kontakt zueinander, weil er sehr enttäuscht von mir ist.
      Ich erkläre mal die Hintergründe.
      Meine Schwester ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und ich bin dann mit meinem Kater im Schlepptau erstmals wieder für 1 1/2 Monate nach meiner Mutter und meinem Bruder gezogen um sie zu Unterstützen und auch eben nicht allein zu sein mit dieser Last.
      In der zwischen Zeit ist vieles in meinem Leben kaputt gegangen, vielerlei Probleme haben sich aufgetan so dass ich Schnellst möglichst aus der Wohnung musste.
      Meine Familie wusste von alldem gar nichts ( weil ich sie nicht mit solchen Problemen belasten wollte) Ich hatte die Wahl, ziehe ich zurück zu meiner Familie? Das wäre für mich persönlich ein Schritt zurück und eine Tragödie für mich, weil ich damals alles dafür getan hatte aus diesem Ort raus zu kommen, wegen diversen Dingen.
      Ziehe ich zu meinem Partner mit dem ich erst 3 Wochen zusammen war und ihn über ein Online-Game kennen gelernt hatte? Das würde für mich eine neue Herausforderung darstellen.
      Ich hab mich dazu entschiedenen zu meinem Freund nach Sachsen zu ziehen.
      Ist viel zwischen dring passiert, am Ende hatte meine Familie das erfahren und wir hatten Anfangs keinen Kontakt mehr zusammen, zu den restlichen Familienmitgliedern hat sich der Kontakt wieder normalisiert, ausser zu meinem Bruder.

      Ich möchte ihm schon seit Wochen schreiben, bzw mich melden nur ich weiß nicht wie ich Anfangen soll, vielleicht hat hier ja einer einen Tipp für mich ? :rolleyes:
      Ist ne ziemlich Heikle Angelegenheit, aber naja.. ich versuche es einfach mal :D
    • An sich spricht ja nichts dagegen, wenn man wegen diverser Umstände umzieht. Ein ehemals sehr sehr guter Freund von mir ist auch umgezogen, als die Lebensgefährtin von seinem Vater und 3 Monate später sein Vater ebenfalls verstorben ist. Beide Mitte 50 an Herzinfakt gestorben.
      Er wollte einfach den Abstand um nicht an jeder Ecke an diesen schlimmen Verlust erinnert zu werden und das ist doch völlig in Ordnung!!! Leider wurde er durch dem Umzug zu einem schlimmen Harzi, obwohl er das nie wollte und wir haben nur noch wenig Kontakt.

      Das Du Dein Leben im Griff hast haben wir ja in anderen Threads gelesen :rofl)
      Ich würde Dir vorschlagen, Deinem Bruder vielleicht einen handschriftlichen Brief zu schreiben und ihm Deine Beweggründe erläuterst. Kannst dann auch sagen, dass Du ihm das aber gern persönlich auch erzählen möchtest und ihn gerne mal anrufen würdest. Nenn ihm dann einfach einen Termin mit Uhrzeit an dem Du Dich dann melden würdest. So hat er die Zeit sich darauf vorzubereiten und kann dann entscheiden, ob er ans Telefon geht oder nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er dann nicht mit Dir reden wird.

      Das würde ich so machen :rollen)
    • Kannst du uns mehr zu deinem Bruder erzählen? Wie ist seine Persönlichkeit, wie war vorher deine Beziehung zu ihm und so weiter.

      Eine Sache, die ich schon mal aus Erfahrung sagen kann: Solche Angelegenheiten lösen sich früher oder später meist schon. Manchmal muss ein wenig Zeit vergehen, aber am wichtigsten ist natürlich, dass man das Problem irgendwann auch mal angeht, und dass du das nun tun willst, ist ein sehr guter Start. :)
    • Danke schonmal für den Tipp Arctiv ! :)

      Und wegen deiner Frage Blacki
      Mein Bruder ist durch diverse Vorfälle mit meinem Vater in der Vergangenheit ein sehr zurückgezogener Mensch, aber nicht Schüchtern.
      Er ist lieber für sich und kann dennoch sehr aufbrausend werden wenn ihm mal etwas so ganz und gar nicht passt.
      Sorgt sich aber sehr um seine Familie, auch wenn er es nicht zeigen möchte.
      Wir hatten vor einigen Jahren schon einmal einen Kontaktabbruch, der hielt ca. 1 Jahr an, weil ich den ersten Schritt gewagt hatte.
      Obwohl er und ich sehr dickköpfig sind :D
      Nach diesem Kontaktabbruch verstanden wir uns besser als zuvor, sind zusammen gewachsen und hatten einen sehr guten Kontakt zusammen.
      Ich war meistens auch die Vermittlerin zwischen ihm und meiner Mutter wenn sie Probleme hatten.
      Jedenfalls standen wir uns sehr nahe, deswegen ist er vermutlich so extremst verletzt durch mein Handeln.
    • Ich wünschte ich könnte dir etwas geben. Aber ich kann nicht. Weil ich nicht weiß was ich dir geben könnte.

      Dennoch möchte ich es versuchen. Auch wenn es nur ein Rat ist. Gib niemals auf. Denn wenn das passiert hast du dieses Spiel verloren.
      Und das ist genau das was diese Leute wollen.

      Also steh auf, zeige deinen Geist und kämpfe für das was dir wichtig ist. Auch wenn es dein Untergang bedeuten würde. Denn das ist ein weit aus besseres Schicksal als das, was dich erwarten würde wenn du aufgibst.
    • Alhym schrieb:

      Dann geh doch zu einem Psychologen Arctiv, die sind cool, da musst du keine Sorge haben.

      Den habe ich nun tatsächlich aufgesucht, es wurde mir alles zu viel und ist mir über den Kopf gewachsen.
      Hatte bisher nur einen "Kennlern Termin" und ich habe bemerkt, dass es die richtige Entscheidung war. Im normal Fall muss man ca. 5 (á 1 Stunde) "erste" Sitzungen haben und dann wird entschieden, ob man einen Psychotherapeuten braucht. Bei mir sagte die gute Dame, dass ich definitiv Hilfe brauche und wir auf die anderen Sitzungen verzichten können.
      Es klang zuerst aber etwas seltsam als sie sagte "Ich glaube auf die anderen 4 Sitzungen können wir verzichten, bei Ihnen ist erkennbar das Sie unbedingt Hilfe brauchen." Da fühlt man sich als wäre man Krank ohne Ende :rofl) Ich musste dann einen Stimmungsfragebogen ausfüllen und da waren wirklich komische Fragen bei, also von der Depression bin ich glaub ich doch etwas weiter entfernt als gedacht aber mal abwarten.

      Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung und mal gucken wie es nun weiter geht.
    • Schön zu hören, dass du diesen Schritt gewagt hast.
      Was sie gesagt hat, mag zuerst erschreckend klingen, aber zumindest hast du jetzt eine Bestätigung, dass du dir nicht "einbildest" es gehe dir superschlecht. Eine Fachkraft hat das auch erkannt, ohne dass du etwas simulieren musstest. Sollte auch bei der Krankenkasse helfen, wenn sie schreibt, dass es unbedingt nötig ist für dein Wohl.
      Hoffe, du wirst warm mit der Psychologin...da muss man die richtige Person finden, bei der man sich wohl fühlen kann ^^
    • Weiß gar nicht, ob ich es erwähnt habe aber ich habe mich wegen meiner Erkrankung an die Uniklinik Gießen/Marburg gewendet. Die haben da eine Einrichtung die nennt sich "Zentrum für unerkannte Krankheiten" und der Leiter dieser Einrichtung wird auch der "deutsche Dr. House" genannt. Eine Sprechstunde im herkömmlichen Sinne gibt es nicht, man schickt seinen Arztbrief per Mail oder Post und wartet das man eine Rückmeldung bekommt. Da flattern wohl täglich sehr sehr viele Anfragen rein :rollen) Es scheint viele verzweifelte Patienten zu geben....
      Den Rat mich dort zu melden habe ich von einer Userin bei Facebook, da bin ich in einer Gruppe wo nur Leute drin sind die an seltenen Erkrankungen leiden. Es kann sich aber durchaus einige Monate hinziehen, bis man eine Rückmeldung bekommt aber bei einem so großen Andrang kann man das auch verstehen.

      Ich wäre schon überglücklich, wenn es alternative Medikamente gibt die nicht so aggressiv an den Körper gehen. Will nicht irgendwann erfahren, dass ich einen Blasentumor oder so durch die Medikamente bekommen habe.