Wie gut ist Lightning Returns: Final Fantasy XIII?

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    • LightningYu schrieb:

      Öhm...wenn man sich mal "Fachseiten" wie 4players ankuckt, dann sollte man da auch wenig beachtung schenken.

      Nennt mir doch nicht immer das eine schwarze Schaf...davon mal abgesehen das es die Wertungen von 4players es nicht einmal in den Schnitt von Metacritic schafft^^

      LightningYu schrieb:

      Die Leute scheinen nämlich zu vergessen, das das auch nur normale Gamer sind...

      Ähm, nein! Das sind Menschen die dafür bezahlt werden. Das kann nicht einfach jeder machen. Man muss schon gewisse Qualitäten vorweisen können. Natürlich sind Kritiker im Herzen auch Fans des Mediums, zumindest hoffe ich das, aber alleine die menge an Videospielen und die damit verbundenen Erfahrungen heben Kritiker von der Masse ab. Wobei es auch hier die eine oder andere Fehlbesetzung gibt - das will ich nicht auschließen.
    • Lulu schrieb:

      muss man bei LR eigentlich auch noch ne Dateninstallation machen? wenn ja wirds ziemlich eng bei mir und ich muss gucken, was ich runter kicken kann
      Nope. Ist Optional.

      @Nero:
      Sehe ich anders und genau das ist das Problem an der Sache.
      Die Qualität an den Fachmagazinen liegt eher an der Ausdrucksweise und wie man diese Sache verfasst. Natürlich hat man die Aufgabe, auf gewisse Dinge zu achten und zu prüfen, aber es sind weiterhin nur normale Gamer. Ich sage nicht, das man kein Talent/das nötige know how dafür braucht, einen Test zu verfassen, aber die Meinung und Wertung spiegelt auch nur das wieder, was der Tester empfindet. Zudem etwas Sachlich zu schreiben, oder objektiv zu sein, das ist ein großer Unterschied.

      Mal ab davon, Objektivität in Test ist sowieso überbewertet. Das wünschen sich viele Leute, aber das ist absoluter Stuss. Es reicht wenn es Sachlich geschrieben ist, sodass man nicht das Gefühl hat, der Verfasser übertreibt wenn es Positiv/Negativ verfasst ist. Objektivität setzt voraus, das man alle Ansichten und Meinungen kennt und verstehen kann und die beim Testen überträgt, das ist aber absoluter schwachsinn. Der Tester kann nicht wissen was dir oder mir an einem Spiel so gefällt, oder welche Aspekte eines Spiels bei uns anspringt. Deshalb ist das nachwievor eine Meinung wie jede andere, nur halt sachlicher verfasst. Ich finds wichtiger, wenn ein Tester subjektiv und ehrlich ist, klar natürlich auf einige Details eingeht, die ihm vielleicht unwichtig sind, aber das ich lesen kann was dem Tester gefällt und was nicht. Denn da kann ich besser herauskristallisieren, was ein Spiel zu bieten hat und was vielleicht nicht und dann selbst entscheiden, ob mir irgendwelche Elemente gefallen. Beispielsweise kann sich der Tester über einen übertriebenen Schwierigkeits grad beschwerden, aber ich kann darin die Herausforderung sehen!

      Allerdings gebe ich auf Test und Wertungen schon lange nichts mehr. Wenn dann lese ich sie, weil es mich interessiert was andere Spieler davon halten(wo wir wieder dabei wären - das sind auch nur normale Gamer), wo ich vielleicht zustimme oder nicht. Aber ich bin der Ansicht, das man sich aber NIE auf eine Wertung/Test verlassen sollte sondern immer selber einen Eindruck von dem Spiel machen sollte.

      Das Problem an 4Players ist, und das im Gegensatz zu anderen, sind zwei Punkte. Zum einen habe ich das Gefühl, das die sehr Klickgeil sind. Eine Seite die rebellisch immer Spiele schlecht bewerten muss, nur um genug Aufmerksamkeit zu bekommen. Und da habe ich das Gefühl, das eben genau deshalb soviel Gesindel auch davon angezogen ist..immer gegen den Strom und so. Das Zweite ist, das sie immer versuchen ein Spiel zu analysieren. Das macht Gamestar auch und es nervt mich auch etwas(Gamestar scheint das krasse Gegenteil zu sein, weil bei denen die meisten Games fasst immer zu gut aussteigen), aber es ist nicht so extrem wie 4p.
      Ein Spiel Analysieren und bewerten, das geht nicht. Analysiert man spiele, dann fallen einem Positive und Negative Punkte auf, das mag schon sein. Aber man muss bedenken. Bspw. wird linearität bei Analysen aber immer als was schlechtes bewertet. Doch warum sollte Linearität automatisch was schlechtes sein?! Ich kenne genug Spiele die LInear sind, aber trotzdem genial, trotz oder eben durch diese Linearität. Nehmen wir Spiele wie Walking Dead oder Uncharted! Ich mein man hat bei Walking Dead die möglichkeit entscheidungen zu treffen, aber das Spiel ist trotzdem sehr linear. Ich kann nicht frei eine Welt erkunden aber trotzdem ist es genial. Und genau daran scheitert es, wenn man versucht ein Spiel zu analysieren. Es kommt immer drauf an, was das Gesamtpaket zu bieten hat, da können dann die einzelnen schwächen und stärken Egal sein. Was bei einem Spiel als "störend" empfunden werden kann, kann bei nem anderen Spiel den Reiz ausmachen. Viele meiner Lieblingstitel sind weit entfernt von Perfekt, denn wenn man sie analysieren würde, dann hätten sie so einige Schwächen. Andere Spiele wiederum, die als (fast)Perfekt gefeiert werden hingegen finde ich dann wieder langweilig, obwohl sie analystische gesehen, weit weniger schwächen haben als andere Titel...etc.

      Nehmen wir Path of Exile und Diablo 3. Ich verstehe warum Leute Path of Exile mögen, aber ich Teile die Ansicht nicht. Mag sein das es mehr Punkte hat, die es richtiger macht als Diablo 3...trotzdem empfinde ich Diablo 3 als das bessere Spiel und habe kein Interesse an Path of Exile. Viele jammern über einen fehlenden Skillbaum, doch ich empfinde das gerade so Positiv an Diablo 3. Ich sage nicht, das ich generell keinen Skillbaum mag, sonst würde ich z.b. nicht Torchlight 2 so enorm feiern, aber der Fehlende Skillbaum hat auch was positives hervorgebracht. Wenn ich mich an die alten Diablo 2 Zeiten erinnere, war es so, das ich andauernd meine Skillpunkte für bestimmte Skills aufgespart habe, da eben die sehr stark und andere sehr schwach waren. Klar, je nach Build unterscheidet es nicht, aber man musste Angst haben, das man einen Skillpunkte verschwendet, wenn man mal experimentiert. Klar wer mehrere Charaktere macht, der kann verschiedene Builds probieren, trotzdem war das immer etwas "nachteilig" für mich. Bei Diablo 3 hingegen hatte ich jedes Level etwas neues zu entdecken. War es ein neuer Skill oder eine neue Rune!
      Und jeder der behauptet, das Diablo 3 vielleicht ein gutes Spiel aber kein gute Diablo ist, hat aber dann sogar noch weniger Ahnung oder ist einfach nur ein Diablo 2 Fan. Ich bin kein Diablo 2 Fan, sondern Diablo Fan, also ein Fan der Reihe. Und zwischen Teil 1 und 2 war gab es ebenso enorme Unterschiede. Aber genau das hat mich aber an der Reihe immer so gereizt. Es mag sein, das man Path of Exile als den geistigen Nachfolger von Diablo 2 bezeichnen könnte, aber es macht es für mich demnach weniger zu einem wirklichen Diablo 3. Denn Diablo 3 sollte nie ein Diablo 2 nachfolger sein, sondern der dritte Teil der Diablo Reihe!

      Aber das geht zu sehr ins Offtopic!

    • Eine Seite die rebellisch immer Spiele schlecht bewerten muss, nur um genug Aufmerksamkeit zu bekommen.


      Seit ich das Escapist Magazine kenne, kommt mir 4Players dagegen fast schon wieder konservativ vor. Noch nie so pingelige Kritiken zu Videospielen gelesen wie bei The Escapist. Die dann leider auch immer den Schnitt bei Metacritic runterziehen. Obwohl sie für manche Spiele nur Lob übrig haben, kommen die besagten Titel aber trotzdem meistens nie über 6 oder 7 von 10 Punkten. Aber, wie ich schon geschrieben habe, Lightning Returns haben sie für ihre Verhältnisse recht gut bewertet.
      Ja, natürlich ist 4Players auf Klicks aus. Die brauchen sie auch, finanziell lief es ja nicht so gut, und wurden, wenn ich mich recht erinnere, von dem Konzern der auch hinter GameStar steckt, aufgekauft. Das eigentliche Problem an 4Players ist weniger die Geilheit nach Klicks, es ist dieser verfluchte Indie Wahn, der in ihrer Redaktion herrscht. Ihre Game of the Year Awards dürften nun noch aus Indie Titeln bestehen weil die immerhin die Awards knacken, große Titel jedoch meistens nicht mehr über die 70% hinauskommen.

      Letztendlich könnte der Durchschnitt auch bei 50% für Lightning Returns liegen. Verkaufen wird es sich ja dennoch bestens. Auch wenn sie gewiss keine Millionen Exemplare mehr verkaufen werde wie es noch bei XIII war.
    • Objektivität heißt einfach mit Kenntnissen, die man haben muss ein game ohne Vorurteile, eigene Vorlieben und sinnvoll zu bewerten. Nicht, dass man wissen muss, was jeder denkt...


      LR wurde teils von erwähnten reviewern total sinnlos bewertet. Warum muss denn LR das perfekte Final Fantasy in den Vorstellungen der fanboys sein? Es ist ein Ende einer Trilogie und nicht ein neues Final Fantasy. Warum werden die nur teilweise matschigen Texturen so kritisiert, wo doch jedes andere J-RPG wie ein Matschhaufen im Vergleich aussieht und trotzdem gut bewertet wird? Warum muss es weniger linear sein als andere games, um die gleiche gute Bewertung zu bekommen? Warum muss überhaupt jedes Final Fantasy wie VII sein oder immer das gleiche Kampfsystem haben? Dann wurden Dinge beschrieben, wie sie gar nicht sind in den Video reviews einiger selbsternannten "Fachleute"... Sry, aber wenn das Fachleute sind, dann muss man sich echt Sorgen machen.

      Egal welches Final Fantasy, jeder Titel der Serie wird viel härter bewertet als andere games und nur noch nach falschen Vorstellungen der fanboys.


      Viele Online reviewer sind einfach nur noch geblendet von den fanboys und der Next-Gen(es wurde offensichtlich auch vergessen, dass LR noch ein PS3/Xbox360 Titel ist).


      Mir geht es dabei nicht um die Wertung, da LR auch viele sehr gute Wertungen und Auszeichnungen von anderen Seiten bekommen hat, sondern um die Begründung diverser reviewer.
    • Die Story gefällt mir jetzt eigentlich recht gut, eigentlich sogar richtig gut, nur in der Inszenierung hat man geschlampt
      Spoiler anzeigen
      . Ich mein in der Mordreihe wird noel andauern eingeblendet ...
      das nervt irgendwie, ich hätte da gerne selber mit gepuzzeld ...
      Grafik ist wirklich etwas schwach außer natürlich die Charaktere, was mich aber wirklich nervt, ist, das trotz der Grafik, es immer wieder zu rucklern kommt.
      Ansonsten ist das Spiel Top. Kampfsystem bockt richtig, auch wenn es sich Anfangs etwas wie "Button-Mashing" anfühlt...vergeht aber recht schnell da ich dumpfes gebashe für suboptimal halte bzw ineffizent.
      Was ich aber derzeit am meisten Feiere, ist die Japanische Synchro. Die Englische war ja eigentlich schon gut, bis auf ein paar nervige Charaktere, wie Hope, der im Japanischen nicht ansatzweise so nervig klingt, aber die Japanische toppt es nochmal...

    • Nach momentanem Stand (3 Stunden Spielzeit) bewerte ich es als schlechtesten Teil der XIII Trilogie.
      Negativpunkt Nr. 1 ist Hope. Es vergehen teilweise keine fünf Sekunden, in denen der nicht irgendwas sagt. Da läuft man rum, er meldest sich mit irgendwas, was mich oft gar nicht interessiert. Der hat am ersten Tag mehrere, vom Sinn her mehr oder weniger identische Sätze, gut 20 Mal wiederholt. Nur die Wortwahl ist etwas anders. Das hätte wirklich nicht sein müssen. Die Spieler können sich das ein oder andere Detail merken, ohne es immer wieder zu hören.
      2. Das Kampfsystem: Nur ein Charakter und keine Erfahrung für Siege sind bis jetzt die größten Probleme, die ich damit habe. Schwierig ist es nicht wirklich, nervig schon eher, da die Kämpfe nicht wirklich lohnend sind. Die neuen Attacken sind es aktuell nicht wert, irgendwelche Gegner zu erlegen. Habe es noch nie gehabt, dass ich nach drei Stunden bereits Kämpfen ausweiche.
      3. Zeitlimit: Es macht irgendwo Sinn, aber warum in einem Spiel, das Erkundungen voraussetzt? Die Fähigkeit, mit der die Zeit angehalten werden kann, ist da nicht gerade der Ausweg, den ich gerne gehabt hätte.
      4. Die Hinweise für Story Missionen: Ein Missionstipp war es, mit den NPCs zu reden, da die etwas wissen. Das habe ich gemacht. Ich habe mit so ziemlich jedem geredet und niemand wusste irgendwas. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich jemand übersehen habe, ist ziemlich gering. Hab recht gründlich gesucht.
      Positive Punkte gibt es auch, auf die gehe ich jetzt nicht ein.

      Bin gerade am überlegen, das Spiel erstmal zu pausieren und mit anderen Spielen weiterzumachen, die mehr Spaß machen.
    • ein Urteil bilde ich mir erst wenn ich mit dem Spiel durch bin
      was ich aber sagen kann, dass ich auch einen großes Problem mit der Zeit habe
      das Lösungsbuch gibt zwar eine "optimale" Zeiteinteilung an in der man div. Aufgaben erledigen kann aber dadurch, dass ich mich mehrmals verlaufen habe usw habe ich z.b. ein komplettes vorgeschlagenes Aufgabenpaket nicht geschafft
      Spoiler anzeigen
      z.b. das Mogry Dorf an Tag 2 zwischen 19 und 22 Uhr besuchen


      ich habe zwar auch Teleport benutzt aber das verbraucht 2EP und ich brauche auch immer 1EP um die Zeit anzuhalten
      da muss ich mich quasi für eins entscheiden

      ich bin jetzt nach 0:00 an Tag 2 und wenn ich die Hauptmission erledigt habe, versuche ich irgendwie was ordentliches zu reißen denn allzuviel, bis auf div. Nebenmissionen, paar Sachen austesten/einsammeln etc habe ich nicht geschafft
    • Lulu schrieb:

      ein Urteil bilde ich mir erst wenn ich mit dem Spiel durch bin
      was ich aber sagen kann, dass ich auch einen großes Problem mit der Zeit habe
      das Lösungsbuch gibt zwar eine "optimale" Zeiteinteilung an in der man div. Aufgaben erledigen kann aber dadurch, dass ich mich mehrmals verlaufen habe usw habe ich z.b. ein komplettes vorgeschlagenes Aufgabenpaket nicht geschafft
      Spoiler anzeigen
      z.b. das Mogry Dorf an Tag 2 zwischen 19 und 22 Uhr besuchen


      ich habe zwar auch Teleport benutzt aber das verbraucht 2EP und ich brauche auch immer 1EP um die Zeit anzuhalten
      da muss ich mich quasi für eins entscheiden

      ich bin jetzt nach 0:00 an Tag 2 und wenn ich die Hauptmission erledigt habe, versuche ich irgendwie was ordentliches zu reißen denn allzuviel, bis auf div. Nebenmissionen, paar Sachen austesten/einsammeln etc habe ich nicht geschafft


      Das Lösungsbuch zeigt aber auch so alle möglichen optionalen Sachen oder? Wenn man versucht wirklich ALLES(alle optionalen Dinge) in einem Durchgang zu schaffen ohne sich zu stressen... erwartet man definitiv zu viel. LR ist auf New Game+ ausgesetzt. Andererseits auch so dass man die story schafft ohne zu wenig Zeit zu haben auch Nebenquests zu erledigen oder sich die Gebiete anzuschauen.

      Denn es gibt sehr häufig Zeitlimitierungen(also ab dann musst du dorthin/ist es begehbar; sonst erst am nächsten Tag wieder) in den storylines, so hat man also immer genug Zeit zwischendurch Erkundungen zu machen... irgendwas macht ihr also definitiv falsch. Eventuell einfach mal das Lösungsbuch wegschließen und erst wieder reinschauen, wenn ihr ein Newgame+ für alle secrets und sonstige optionale Dinge macht... "facepalm-smiley"^^
    • @Novaultima
      ich weiß nicht was jetzt das "facepalm" soll....
      jeder spielt anders und nur weil ich versuche(!!!!) den Weg zu gehn, den mir das LB vorgibt um das Beste rauszuholen, heißt es nicht, dass ich das Buch die ganze Zeit vor der Nase habe
      ich spiele auch so, dass ich selbst erkunde und genau dadurch habe ich mich verlaufen
      zudem sollte ich erwähnen, dass manche einfach nicht mit Zeitdruck klarkommen und das Potential Fehler zu machen höher ist als ohne Zeitdruck ;)
      ich habe es z.b. an Tag 1 in allerletzter Sekunde geschafft eine Schatzkugel einzukassieren, nachdem ich dank Stress wegen Zeit wie blöd durch die Wüste gelaufen bin um die im LB angegebene Schatzkugel zu finden (ohne die große Karte mit eingezeichneten Schätzen zu benutzen) und es war nichtmal die angegebene, die ich eingesammelt habe
    • War ja nicht böse gemeint, ich halte nur nicht viel von Komplettlösung von Anfang an nutzen. Was ich aber meinte wegen der Zeit, dass man sich selbst den Druck macht und nicht die Zeit, wenn man gleich alles 100% haben will im ersten Durchgang. Die optionalen Dinge, wie alle Kapseln finden, questboard und so Zeug ist alles für Newgame+ gedacht.

      Für die story und Zeiterweiterung sind die questboard-quests auch völlig belanglos, wichtig sind nur die Nebenmissionen. Für die story kann man sich Zeit lassen, man sollte aber 2-3(vielleicht auch 4) Nebenmissionen schaffen pro Tag, welche genug Glorie geben um Yggdrasil zu erweitern. Nebenmissionen und Zeitstopp-handling sind so ziemlich das wichtigste in LR, den Rest kann man gelassen angehen.
    • Wie Novaultima schon richtig sagte. Der Trick ist, per EP die Zeit anzuhalten. So kommt man, wenn man das will auch bequem ohne Stress durch das Spiel. Die Zeit läuft ja wirklich nur im Feld. Chronostasis + ein paar Kämpfe um EP aufzufüllen und schon hat man Zeit in Hülle und fülle.

      Edit: Hab mir mal den Spaß gemacht und meine erledigten Quests gezählt. Bin jetzt wenige Minuten vor dem Letzen Tag und hab alle Hauptszenarien durch:

      Nebenquests: 49
      Wunschtafel: 60

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    • Ich muss aber mal dazu hinzufügen, das ich der Ansicht bin, das man aus dem Spiel(prinzip) einfach mehr rausholen könnte. Wenn man schon die Action-RPG Schiene anfährt, wie genial dann wohl ein Levelsystem + Skillbaum erst gewesen wäre! Dadurch das ich das Kampfsystem so innovativ und spassig finde, hälts mich gut bei der Stange, aber man kann auch ehrlich sein: Wenn man sich dann via Skillbaum dann pro durchgang/misserfolg ein komplette Lightning zusammenbaut und das noch kombinierit mit dem bereits vorhandenen Rüstungssystem, ich finde das wäre einfach grandios.
      Vielleicht auch eine Art von New Game+ mit neuen Events etc die man entdecken kann etc...

      Aber nichts desto trotz, finde ich, das Lightning Returns richtig gut geworden ist und sogar der beste Teil der Reihe ist. Obwohl das Spiele eine eher schwache Grafik hat, finde ich, das das Spiel sehr Lebendig wirkt und das trotz des faktes, das in 13 Tagen die Welt untergeht. Ich muss hier einfach mein Lob aussprechen. Auch wegen der Zeit lass ich mich nicht stressen. Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ich habe irgendwo gelesen, das man selbst wenn die Zeit ausgeht und man von vorne Anfangen muss, den Fortschritt mitnimmt. Wie gesagt, bei so einem spassigen Kampfsystem stört es mich gar nicht =)
      Ich hätts zwar nicht für möglich gehalten, aber es scheint wirklich ein 13er Teil unter meinen Lieblingen neben 7 und 9 geschafft zu haben =)

    • Schwache Grafik im Vergleich zu was? Im J-RPG-Bereich sieht alles andere noch viel schlechter aus im Vergleich.

      Ich finde es schaukelt immer so von besonders gut bis manchmal total fade, von den Texturen her... aber jetzt mal als Beispiel Tales of Xillia ist echt zum Einschlafen von Design her und von der Grafik - nur der Stil ist da besondern im grafischen Bereich, aber sonst total uninspiriert und fade.


      Man sollte imo nicht auf etwas herumhacken, was sonst wo noch viel schlimmer aussieht, sogar wenn´s kein open world ist.
    • Novaultima schrieb:

      Schwache Grafik im Vergleich zu was? Im J-RPG-Bereich sieht alles andere noch viel schlechter aus im Vergleich.

      Öhm beste Grafik dieser Gen was JRPGs betrifft noch Final Fantasy XIII und vorallem an Ni no Kuni. Folklore war ebenso ein bringer und in meiner Option, fand ich grafisch selbst Persona 4 Golden und das von dir erwähnte Tales of Xillia besser. Wobei von der Gen bei Tales of, Tales of Vesperia grafisch/designtechnisch noch am besten sein dürfte Man muss auch nicht immer gleich wie ein Fanboy reagieren und auf die Barrikaden gehen, und auch ma ein paar schwächen Akzeptieren. Grafisch ist halt Final Fantasy XIII-3 einfach nicht mehr Zeitgemäß außer die Charaktere und das machen einige andere JRPGs einfach besser. Punkt. (und das zudem Ruckelfrei)

    • Tales of Xillia ist weitaus schlechter von den Texturen und vom Design der Welt(das einzige was gut aussieht, sind die kleinen Städte dort)... Folklore hat auch nicht wirklich bessere Grafik.

      Mit geht´s auch nicht darum nicht einzusehen, dass LR einen Rückschritt gemacht hat - aber es sieht halt noch gut genug aus, als das man es auf´s übelste wegen der Grafik kritisieren muss^^
    • Da in den alten Umfrage-Thread wohl kaum noch jemand reinschaut, bin ich mal so dreist und packe meinen Beitrag auch noch hier rein ^^

      Hmm. Jetzt wo ichs durch hab, würde ich meine vorherige Meinung revidieren und nur noch eine 4 vergeben.
      Eines muss man dem Spiel in jedem Fall lassen - der finale Bosskampf wurde echt geil inszeniert. Aber vom Ende selbst war ich sehr enttäuscht. Diese bescheuerte Wendung zum Schluss... aber auch sonst, thematisch entfernt es sich für mich viel zu weit von den Vorgängern und das Gelaber über diese sehr abstrakt gehaltenen pseudoreligiösen Konzepte die sich nur schwer nachvollziehen lassen nervte irgendwann nur noch, ebenso wie Hope. Die ganze Geschichte fühlte sich bloß noch wie ein durchgedrehter Epilog an, der nicht auf eigenen Beinen stehen kann. Ich meine, es spricht doch schon Bände, dass zwar alle Charaktere aus XIII und XIII-2 nochmal auftauchen (sogar solche, bei denen es wirklich nicht nötig gewesen wäre), aber es andererseits so gut wie gar keine nennenswerten neuen Figuren in der Geschichte gibt. Allenfalls Lumina, aber die zählt auch nur so halb.
      Gameplay hat mich mit den vielen Begrenzungen, dem Zeitdruck und die vielen Dinge, die man verpassen kann, auch eher gestört, obwohl das Kampfsystem nicht übel war. Auch kann das Spiel selbst auf "normal" ungewohnt frustig werden. Bei der Grafik gab es Stellen, vor allem in Luxerion mit seinen Matsch-Texturen, die einfach nicht in ein Spiel für PS3 und Xbox 360 gehören und richtig, richtig mies aussahen. Fand es erschreckend, dass das Spiel nicht so schick ist wie die Vorgänger, obwohl es am Ende der Generation erschienen ist. Gab aber auch ein paar recht hübsche Orte. Beim Soundtrack stört mich sehr, dass sie quasi die halbe Musik aus XIII UND XIII-2 mit reingepackt haben. Versteht mich nicht falsch, musikalische Anspielungen rocken. Aber wenn man quantitativ mehr alte Musik hört als neue, dann läuft irgendwas falsch, zumal mir von den neuen Stücken so gut wie nichts im Kopf geblieben ist, was auch daran liegt, dass es mehr so Ambiente-Style war, was nicht wirklich meinen Geschmack trifft. Habe lieber mehr Melodie. Ach ja, und bei den Monstern haben sie auch etwas zu viel für meinen Geschmack aus den beiden Vorgängern übernommen.
    • Auf Magazin-Wertungen gebe ich nicht allzu viel, die sind oft genug von Werbeverträgen beeinflusst ;) Ich orientiere mich da lieber an den Aussagen von Leuten, deren Meinung ich respektiere und deren Geschmack ich kenne und mit meinem eigenen vergleichen kann. So etwas wie echte Objektivität gibt es nämlich nicht. Ich finde, man macht es sich zu einfach, die negativen Bewertungen pauschal auf Fanboy-Gehabe zu schieben, denn es gibt auch sehr berechtigte Kritik, die man so auch hinnehmen sollte, selbst wenn man das persönlich als nicht so relevant empfindet, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

      Was die Grafik angeht, ist mir schon klar, dass das schlechteste größere FF noch immer ein Stück weit über dem Niveau der meisten anderen japanischen RPGs liegt, zumindest in den letzten ca. 15 Jahren. Dennoch fällt es ins Auge, dass Lightning Returns weniger gut aussieht als noch XIII oder XIII-2, und das, obwohl es so viel später zum Ende der Konsolengeneration erschienen ist. Darüber hinaus meine ich mit Grafik nicht etwas, das man nur in Zahlen oder der Qualität von Texturen messen kann, und das ist es wohl auch, was viele andere stört - das Spiel recycelt unglaublich viel dafür, dass es so neuartig sein will. Ein Großteil der Monster wurde nahezu unverändert aus den Vorgängern übernommen, die neuen kann man an beiden Händen abzählen. Die meisten der bekannten Charaktere tragen die selben Klamotten wie in den Vorgängern, obwohl zig Jahre seither vergangen sind, also WTF? Das empfinde ich einfach als Faulheit der Entwickler. Und beim Soundtrack sieht es genauso aus, wenn nicht noch schlimmer. Sicher ist es Teil einer Trilogie, aber auch ein eigenständiges Vollpreis-Spiel. Und sicher dürfen auch einige vorhandene Assets verwendet werden, aber bitte nicht in einem Maße, das die Qualität kompromittiert, speziell, wenn die neuen Sachen spürbar schwächer sind als die der Vorgänger. Bei den Dungeons im Spiel wurden zum Beispiel immer ähnliche Versatzstücke an Gängen benutzt, egal ob jetzt in den Wüstenruinen, im Palast von Yusnaan oder im finalen Dungeon. Das geht besser und das machen auch andere RPGs besser, selbst wenn sie auf den ersten Blick eine vermeintlich "schlechtere" Grafik haben. Denn manchen Spielen die technisch schwach erscheinen mögen, würde ich dennoch eine gute Grafik bescheinigen, aus Liebe zum Detail. Von dieser Liebe ist Lightning Returns aber etwas abhanden gekommen, es wirkt sehr hastig zusammengebastelt, was wohl auch mit der vergleichsweise kurzen Entwicklungszeit zusammenhängt.
      Die Story sehe ich wie gesagt unter anderem deshalb sehr kritisch, weil sie bei den Charakteren niemanden neues bietet und sich bei den alten auch wenig getan hat (fast schon lächerlich, dass die Figuren der Vorgänger nach 500 Jahren Zeit noch immer nicht über ihre alten Psychosen hinweg sind >_>), auf der anderen Seite bei der Hintergrundgeschichte und der ganzen Mythologie plötzlich Konzepte eingeführt und als gegeben hingenommen werden, von denen in den Vorgängern nie die Rede gewesen ist (die Götter wurden vielleicht mal erwähnt oder es gab einen winzigen Datenlog-Eintrag, aber das ganze schwer nachvollziehbare da wie gesagt höchst abstrakte Gewäsch über die Seelen und das Chaos ist neu). Dafür, dass das Spiel das Finale einer Trilogie sein will, passt es soweit ich das sehe atmosphärisch und thematisch kaum zu den Vorgängern. Was ist zum Beispiel aus den ganzen fal'Cie geworden? XIII-2 hat mich mit seinen Paradoxien schon enttäuscht, aber das war ansonsten noch halbwegs tolerierbar. Naja, und das Ende von Lightning Returns hat dem ganzen dann noch die Krone aufgesetzt.
      Was das Gameplay angeht, habe ich mich andernorts schon intensiv ausgelassen, sodass ich hier nicht nochmal alles wiederholen möchte. Aber ich denke, dass es nicht fair ist, davon zu sprechen, dass die Spieler sich nicht über den Zeitdruck beschweren dürften, weil sie ja gewusst hätten, was auf sie zukommt, denn es gibt Spiele mit sehr ähnlichen Konzepten, die aber viel angenehmer umgesetzt sind. Zum Beispiel das vielzitierte Majora's Mask. In Lightning Returns wurde ich dafür gestraft, intensiv erkunden zu wollen (ich rede nicht davon, 100% beim ersten Durchgang zu erreichen). Mal abgesehen davon, dass einem die Bedeutung der Chronostase (oder wie die Fähigkeit noch gleich genannt wurde) anfangs nicht deutlich genug ans Herz gelegt wird, kann selbst mit ständiger Benutzung die Zeit knapp werden, zumal man schon auf "normal" einen ständigen EP-Mangel hat und viele Gegner in dem Spiel schnell ausgerottet sind.
      Was vor allem fehlt ist ein vernünftiges Questlog! Denn ein Spiel sollte heutzutage nicht das Lösungsbuch voraussetzen, ebensowenig, dass man Zettel und Stift für Notizen bereitliegen hat. Wenn wenigstens die Zeiten bekannt wären, wann Quest-NPCs auftauchen und wann nicht, wäre es schon deutlich besser gewesen. Aber ich finde es einfach furchtbar, wenn ich ein benötigtes Questitem erhalte, dann Hope sagt, ich solle zu der Person zurückkehren und es ihm endlich geben, ich keine zehn Minuten später an der entsprechenden Stelle ankomme aber bereits niemand mehr dort ist. Oder man für Trial & Error weite Wege in Kauf nimmt und am Ende nur wieder Zeit verschwendet hat. Sicher, das Spiel ist auf New Game + ausgelegt, aber dafür doch ein ganzes Stück zu lang.
      Nachdem meine Zeit abgelaufen war (für das Ende der Welt gab es nichtmal ne anständige Sequenz), habe ich auf einfach gespielt, damit alles flüssiger vorwärts geht, dann war es allerdings wieder zu einfach und ich hatte fast alles schon nach drei oder vier Tagen erledigt und war dann gezwungen, in Gasthäusern die Tage vorzuspulen, was auch sehr subobtimal war, auch weil man ja zwischendurch immer wieder zurück zu Hope in die Arche muss. Man kann sich in dem Spiel wirklich gar nichts richtig selbst einteilen, was ich aber bei einem non-linearen RPG mit so wichtigem Zeitfaktor eigentlich voraussetzen würde. Denn viele Quests schalten sich ja erst ab einem bestimmten Tag frei oder müssen genau an dem Tag nach dem Abschluss einer anderen gemacht werden. Dafür, dass alles so planlos ist, kann man enorm viel verpassen. Besser wäre es gewesen, wenigstens die Sachen, die sich erst spät freischalten, direkt zugänglich zu machen, damit die Spieler, die merken, dass sie noch mehr als genug Zeit haben, etwas chilliger an die Sache herangehen können. In den übrigen Tagen konnte man wirklich gar nix mehr machen, außer ggf. Zeug fürs New Game + zu sammeln, denn die Kämpfe geben ja keine Erfahrungspunkte mehr. Hat man alle noch verfügbaren Quests erledigt, ist plötzlich erzwungenermaßen Leerlauf angesagt, und das sollte nicht sein.

      Insgesamt würde ich von maximal 5 Punkten 2 bis 3 für die Story vergeben, 3 bis 4 für die Grafik, und jeweils 3 für Gameplay und Sound. Keinesfalls ist Lightning Returns ein grundsätzlich schlechtes Spiel. Aber meine Erwartungen waren recht niedrig und wurden dennoch in mancher Hinsicht untertroffen.

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