Metal Gear Solid V

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    • glaub weder kojima noch konami haben noch 100% überblick über diese zusammenhänge

      das interessanteste dabei war noch die eine timeline am ende von TPP

      Spoiler anzeigen
      zuerst werden aller ereignisse aufgeführt

      dann laaaaaaaaaaaaaaaaaange nichts

      und erst dann die meldung "big boss dies" ohne irgendeine datums angabe

      ist das deren form von "...und wenn sie nicht gestorben sind..." (hier fast schon ne recht fiese schlussformel)
      oder hat big boss dann da noch seinen wahren auftritt, dass alienflagschiff infiltrieren um die invasion der body snatcher zu verhindern? :rofl)


      mfg
      Olli
    • SPEEDY3003 schrieb:

      glaub weder kojima noch konami haben noch 100% überblick über diese zusammenhänge

      das interessanteste dabei war noch die eine timeline am ende von TPP

      Spoiler anzeigen
      zuerst werden aller ereignisse aufgeführt

      dann laaaaaaaaaaaaaaaaaange nichts

      und erst dann die meldung "big boss dies" ohne irgendeine datums angabe

      ist das deren form von "...und wenn sie nicht gestorben sind..." (hier fast schon ne recht fiese schlussformel)
      oder hat big boss dann da noch seinen wahren auftritt, dass alienflagschiff infiltrieren um die invasion der body snatcher zu verhindern? :rofl)


      mfg
      Olli


      Das liegt auch daran das Big Boss schliesslich der eigendliche Wahre Main Charakter in den Games ist. Ob man ihn jetzt aktiv spielt, er als Bösewicht auftritt oder jemand seine ideologie verfolgen will. BB ist in jedem Spiel präsent. Dementsprechend würde es einfach nicjt passen das man die Erwähnung über seinen tot in der gleichen Zeile einfügt. Das hätte etwas von Randnotiz.

      Ausserdem wollte man damit auch zum Ausdruck bringen das mit dem endgültigem Tot von BB die Reihe einfach abgeschlossen ist.

      Das er 2014 stirbt sollte eigendlich jeder MGS Spieler wissen desbalb braucht man da nicht noch extra das Jahr vorklatschen. Sähe auch nicht so gut aus ^^
    • Bin jetzt auch endlich durch und hab über 180 Stunden auf der Uhr.

      Ich hatte nie große Probleme der Story von MGS zu folgen. Zumindet verstand ich, was, wieso gezeigt wurde und in welchen Bezug das gezeigte zueinander stand aber Phantom Pain hat alles zerstört, was Ground Zeroes so verdammt gut gemacht hat.
      Die einzige Frage die dieses Spiel hätte für mich klären können, war, wieso Miller in MGS für die Regierung arbeitet, was dann "ach ja, da war noch was mäßig" in nem lulli Dialog kurz vor Schluss mal so angeteast wird.
      Dafür gibt es nun 100 Fragen die ich vorher nicht hatte, die nicht mal ansatzweise so unwichtig sind wie die, die vielleicht noch offen waren.
      Ich kann kaum in Worte fassen wie enttäuscht ich von Phantom Pain bin.

      Ich werd mich in 10 Jahren wohl nur noch an Quiets Titten erinnern. Danke Kojima für diese unfassbare zeitverschwendung und der Beihilfe zur verstümmelung einer wirklich genialen Spielereihe.

    • Bin damit jetzt auch ganz durch und bin total enttäuscht einfach ein schreckliches Spiel und dafür hat er solange gebraucht?
      Spoiler anzeigen
      Die Fahrt mit Skullface im Jeep war ja mega peinlich und dann noch als plötzlich Sins of Father gespielt hat sollte das episch sein? Bossfights fehlen komplett der Kampf gegen Quiet ist total öde und gegen Volgin erst Recht was nicht mal ein richtiger Bossfight ist sondern mehr ne Flucht mir haben schon fast die Panzer Fights in Peace Walker gefehlt.


      Was noch viel schlimmer ist, ist das mein Username VenomSnake ist. ;(
    • glaube nicht, dass es hier schon erwähnt wurde (und obs überhaupt wen interessiert^^)

      stephanie joosten - quiets rl-alter-ego

      streamt immer auf ihrem twitch channel wenn sie zeit findet ihre metal gear partien (vorwarnungen über ihren twitter-account)
      die videos landen dann auch in ihrem youtube-channel

      beim letzten stream vor 1-2 tagen ist sie dann auch grad in den quiet-bosskampf reingestolpert *g*

      youtube.com/watch?v=pwD_73oR4M…=FLkrPXqZjsAUVxJDLaI3QuSw

      mfg
      Olli
    • DantoriusD schrieb:

      @Somnium:

      Es war ein wenig anders:

      Spoiler anzeigen
      Big Boss ist nach dem Kampf mit Solid Snake in ein Koma gefallen (Schon lustig der hat mehr als die Hälfte seines Lebens gepennt xD)

      Dort wurde er dann von Zero gehalten bzw besser gesagt von der Patriot KI. Den verbrannten Körper den man sieht das war die ganze Zeit Solidus.

      Als Snake dann später die Patriot KI zerstört hat erwacht auch dadurch Big Boss und die beiden Treffen sich dann Schlussendlich auf dem Friedhof.

      Dies ist übrigens der für mich unlogischste Moment in der ganzen MGS Lore.

      Warum geht Solid Snake zum Grab von The Boss? Die beiden haben sich nie kennengelernt und hatten nie ne Verbindung miteinander. Und das Big Boss und Zero eigendlich nur den Willen von The Boss erfüllen wollten erfährt man auch erst am Ende des Spieles von Eva. Aber Snake war ja auch schon am Anfang von MGS4 am Grab.

      na ja, das stimmt auch nicht wirklich was du da sagst.
      Spoiler anzeigen
      big boss war im endeffekt schon eine weile bzw. länger aus dem koma, weil das ende von mgs4 kurz nach dem geschehnissen in outer haven spielt bzw. man weiß, dass old snake nur noch ein paar wochen zu leben hat. dadurch kann der abstand gar nicht so lange sein, wenn man dazu noch bedenkt, dass big boss zero mit sich dabei hatte, welcher sich vor allen versteckt hat und dieser erstmal von big boss gefunden werden musste. außer man geht davon aus, dass es gruppensabbern gab. zudem besucht snake auch nicht das grab von boss, sondern wahrscheinlich von gray fox, welcher snakes einziger freund neben otacon und campbell war. davon gehe ich mal aus, weil big boss später auf einem anderen grab liegt als das, welches snake zuvor besucht hatte.


      da ich leider einen mgsv thread erstellt habe ohne das wissen, dass es hier schon einen gibt, möchte ich nochmal meine kritikpunkte und fragen hier kurz in die runde stellen.
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      1. wieso volgin? er war ein sadist und ohne großen verstand und urplötzlich ist er wieder auf der bildfläche? dies auch noch ohne große relevanz.
      2. wieso ist psycho mantis so verflucht stark? er wird doch im ersten teil in einem 1 vs 1 gegen solid snake ohne große mühe, bis auf controller umstecken, von ihm vernichtet. aber in mgsv ist er unverwundbar. why?
      3. erst 'nanomachines, son.' und jetzt auch noch parasiten.

      mehr fällt mir gerade nicht ein, doch zum schluss möchte ich noch erwähnen, dass mgsv für mich goty und mein absolutes lieblingsmgs ist und bleibt. gameplay haut alles negative raus, auch wenn es mich ärgert, dass so vieles fehlt.
    • hi vielleicht kann einer von euch mir helfen.

      auf playasia gibt es diese woche Mgs V Ps4 für 30€. Will ich für mich und 2Freunde bestellen.
      Ist aber die Asia Version,soll kompatibel sein und soll engl. Sprache und deutsche Untertitel haben.
      Kennt sich jemand aus? Stimmen die Angaben? Oder gibt es probleme bei downloadbarem kontent?
      Vielen Dank im Vorraus.
    • Habe das Spiel vergangene Woche auch endlich beenden können und muss hier einfach einmal mein Statement hinterlassen.

      MGSV war das beste und schlechteste MGS für mich. Auf der einen Seite hatte das Spiel grandiose Ideen die auch bisweilen sehr gut umgesetzt worden sind, aber auf der anderen Seite kommt man als Fan nicht um diesen bitteren Nachgeschmack herum den das Spiel hinterlässt. Ich bin wirklich, wirklich traurig das Spiel beendet zu haben und noch trauriger bin ich das TPP letztendlich nicht das geworden ist was wir uns alle ersehnt haben.

      Meine Highlights:

      Spoiler anzeigen

      Quiet
      Mal abgesehen davon das sie ein absoluter Hingucker war... Auch wenn ihr Outfit nicht ganz so meinem Geschmack ensprochen hat. Ihr Charakter war genial und die Arbeit von Stefanie Joosten (Die übrigens auch ein absoluter Hingucker ist...) war bahnbrechend. Quiet brauchte im gesamten Spiel keine Worte um mir gewisse Dinge zu vermitteln. Als sie dann endlich ihr Schweigen bricht und Venom Snake rettet... Das war für mich der wohl emotionalste Moment des gesamten Spiels. Das Tape das sie an uns richtet... Gefolgt von dem Ending Song den sie praktisch für uns gesungen haben könnte? Klasse. Und die Stimme ist ja wohl mal zum dahinschmelzen gewesen... Seufz. Die Lyrics des Songs haben auch auf eine bittersüße Liebesbeziehung hingewiesen (Bereits angedeutet in der Regen Szene). Der Abschied fiel mir wirklich schwer... War ziemlich down danach.

      The Man Who Sold The World
      Kojimas finales Abschiedsgeschenk an alle Fans. Jetzt sind wir nicht mehr die Spieler seiner Spiele, wir SIND Teil des Spieles geworden. Damit das Kojima UNS zu Big Boss gemacht hat, der noch dazu sein Ende durch Solid Snake findet und uns somit ablöst... Grandios. Ich fühle mich jetzt wirklich so als ob ich Teil des Spieles geworden bin, das hätte ich so nicht erwartet.

      Paz
      Klasse gemacht, schade das es nur eine Nebengeschichte war. Ich habe ab der Hälfte der Sidequest wirklich daran geglaubt das sie doch überlebt haben könnte. Nur damit sich das alles dann als Halluzination enpuppt.

      shining lights even in death
      Die Mission auf deR Quarantäne Station. Bitter. Das waren nicht irgendwelche Soldaten, das waren Soldaten die WIR als Big Boss eigenhändig rekrutiert haben. Jede Hinrichtung tat weh. Am Ende im Lagerraum... Die Loyalität der Soldaten die ihr Schicksal in unsere Hand legen? Der einzige Überlebende der sich am Ende doch als Infiziert herausstellt? Jeder Schuss tat mir weh. So muss das sein, wenn ich im Ansatz fühle was der Charakter fühlen muss dann hat der Entwickler alles richtig gemacht.


      Über die schlechten Dinge möche ich gar nicht reden, ich will MGSV in guter Erinnerung behalten. Ihr wisst ohnehin um was es sich handelt.
    • konnte es gestern auch mal ausprobieren (seit patch 1.06 oder so ähnlich) kann man nach den ereignissen von mission 45/56

      ein "wiedersehen mit einer bekannten person haben"

      Spoiler anzeigen
      bei der mission 11 - dem "boss"kampf mit quiet steht [replay] dran - nach 6 durchgängen (a ca 3-4 minuten) wurde vor dem 7ten mal in der missionsliste aus [replay] [reunion] und nach der mission war dann wieder quiet dabei und alles war wieder beim alten


      hatte auch ein video dazu aufgenommen - das ganze war aber ein bischen länger als 15 minuten und grad die relevante stelle war nichtmehr mit drauf

      mfg
      Olli
    • Spoiler anzeigen

      Judge schrieb:

      Kojimas finales Abschiedsgeschenk an alle Fans. Jetzt sind wir nicht mehr die Spieler seiner Spiele, wir SIND Teil des Spieles geworden. Damit das Kojima UNS zu Big Boss gemacht hat, der noch dazu sein Ende durch Solid Snake findet und uns somit ablöst... Grandios. Ich fühle mich jetzt wirklich so als ob ich Teil des Spieles geworden bin, das hätte ich so nicht erwartet.


      Für mich gehört das mit zu den schlechten Seiten, sicher passt es in den Canon. Aber letztendlich ist es der Hauptgrund wieso man den langweilgsten Hauptcharakter der Serie gespielt hat.

      Bei den anderen Punkten stimme ich dir zu (auch wenn ich Sie jetzt nicht genauso beeindruckend fand, waren eher auf dem Niveau wie ein MGS mindestens sein sollte), aber insgesamt überwiegen für mich die schlechten Seiten. Sehe es als große Enttäuschung mit einigen Lichtblicken an. Insgesamt aber ein Ende der Serie, dass sie nicht verdient hatte. Das Spiel ist so ein typischer Fall von "Technik ist nicht alles".
    • Klar, ist bei mir ja nicht anders gewesen. Die Szenen die ich beschrieben habe waren die Highlights des Spieles für mich. Abgesehen davon konnte MGSV eigentlich nur noch mit dem sehr guten Gameplay punkten! Schade das der Abschluss dieser legendären Spielereihe so einen bitteren Nachgeschmack hat.

      Storytechnisch ist eigentlich genau das eingetroffen was ich vermutet hatte als ich gehört habe das Spiel sei Open-World. Ich behaupt einfach einmal das wir ein besseres MGS bekommen hätten wenn Kojima die Ressourcen auf eine etwas kompaktere Spielumgebung gelenkt hätte! Aber das sind Spekulationen... Das einzige gute Open World Spiel mit filmreicher Inszenierung war für mich bislang wirklich Witcher 3.

      Dementsprechend mache ich mir auch Sorgen über FFXV! Wenn die Quests aus der Demo ein Vorgeschmack für das sind was uns dort erwartet... Urgh. Egal, anderes Thema.

      Denoch lustig wie man so ein gemischtes Gefühl mit MGSV verspüren kann. Ich denke zum einen echt wohlwollend auf mein Spielerlebnis zurück und dann habe ich doch ein ziemlichen "Phantomschmerz", lol.
    • Guten Morgen zusammen,
      eigentlich bin ich im PlayStation Forum daheim und wurde von Speedy auf dieses Forum besonders oder gerade
      wegen MGS, aufmerksam gemacht.

      Keine Ahnung wie viele hier noch lesen werden, aber egal. Ich missbrauche meine Tastatur dennoch mal ;).
      Ich habe mir seit dem 01.09.2015 alle Beiträge durchgelesen und möchte es natürlich nicht versäumen, auch meinen Senf zu der Geschichte beizutragen. Ich bin kein MGS Neuling, sondern spiele das Spiel bereits seit MSX Zeiten. Bin also damit „aufgewachsen“ und die Reihe war für mich immer was Besonderes. Gerade als dann endlich MGS 1 auf der PSX rauskam, war ich mehr als begeistert und mein Dasein als Fan war nun noch mehr gefestigt. Aber genug in die alten Zeiten geschaut, ich wende mich dann mal dem
      eigentlichen Thema zu, MGS V.

      Ein kurzer Rückblick muss aber noch sein. Als MGS 4 damals angekündigt wurde, war ich vor Freude nicht mehr zu bremsen. Ich saugte alles an Neuigkeiten auf was man auf die Menschheit los lies und ich fieberte dem VÖ so sehr entgegen, dass ich 14 Tage vor VÖ schon geträumt hatte, am VÖ Tag von Markt zu Markt zu laufen nur um feststellen zu müssen, dass das Spiel überall ausverkauft ist. (damit wäre nun auch das Thema „Wie krank bin ich eigentlich?“ abgearbeitet :D ). Bei MGS V hatte ich dieses Gefühl absolut nicht. Nach allem was ich sah, hatte ich ein schlechtes Gefühl bei der Sache und war mir sicher, dass man mit einem weiteren Teil und dazu noch Open World, die MGS Reihe nur an die Wand fahren kann. Manchmal ist es eben besser an einem gewissen Punkt "lebe wohl" zu sagen und eine Spielreihe wirklich zu beenden, satt auf Teufel komm raus noch die Kuh melken zu wollen. Doch nicht nur die Open World Geschichte hatte mich aufschrecken lassen, sondern auch die Tatsache, dass David Hayter nicht mehr die Stimme von Snake sein soll. Damit, und da war ich mir 1000% sicher, beraubt man das Spiel eines sehr sehr wichtigen Details, das
      so enorm zum Erfolg beiträgt, wie die Story selbst.
      • Und dann kam Ground Zeros
      Und ich war maßlos enttäuscht. Nicht nur weil ich erst mal überhaupt nicht geschnallt habe, dass Sanke spricht wenn er was zu sagen hatte, sondern weil das Spiel einfach zu kurz und so absolut nichtssagend war. Aus diesem Grund lies ich das Spiel ca. 6 Monate liegen. Meine Enttäuschung nahm dermaßen große Ausmaße an, dass ich mir schwor, nie wieder ein MGS Spiel zu kaufen. Gut, nach sechs Monaten legte sich der Staub und ich gab dem Spiel noch eine Chance. Komischer weise macht es mir nun, ohne zu hohe Erwartungen doch Spaß, auch wenn es sich nicht mehr wie MGS anfühlte. Für 39,99 € habe ich dann doch noch was für´s Geld bekommen denn ich verbrachte gut und gerne 40 – 50 Stunden mit dem Spiel.
      • Enttäuschung die Zweite
      Aber die Enttäuschung sollte nicht abreißen und lies auch nicht lange auf sich warten. Nur um das klar zu stellen, ich habe nichts dagegen, wenn man eine ausschweifende „Demo“ einer bereits alten Spielreihe veröffentlicht und dafür ein wenig Geld verlangt. Besonders, oder gerade dann, wenn große Veränderungen anstehen ist es ok. Zwar nicht perfekt, denn man hätte dies auch kostenfrei lösen können, aber immerhin noch ok! Nur sollte man, wenn man sich schon für die kostenpflichtige Variante entscheidet, auch damit verbundene Versprechen einhalten. Und das tat Konami nicht. In wie weit Kojima daran die Mitschuld trug, ist mir ehrlich gesagt auch egal. Ich bin überzeugt, dass beide ihren gerechten Anteil dran hatten. Auf jeden Fall hatte man das Versprechen, Phantom Pain spätestens 6 Monate nach GZ zu veröffentlichen, wie wir es heute wissen, nicht eingehalten. Und warum das Ganze? Weil man noch am online Modus arbeiten möchte!! Inakzeptable! :angry[ Zumal ich einfach nicht begreifen kann, wieso man heute in jedem Spiel ein online Modus reinzwängen möchte, ganz gleich ob es passt oder nicht. Und MGS braucht ganz gewiss so wenig einen online Modus, wie eine offene Welt. Ich hätte eine Wartezeit von 12 Monaten besser respektiert, wenn man zu seinen Kunden ehrlich gewesen wäre und man dafür an der Kampagne gearbeitet hätte. Aber wenn der Spieler von der bezahlten „Demo“ bis hin zum fertigen Spiel 1,6 Jahre warten muss und sich Entwickler wie Publisher in Schweigen hüllen, dann fühle ich mich doch ein wenig hinters Licht geführt und bin mir sicher, mein Geld nicht gut angelegt zu haben. Dass während dieser Zeit wenig bis gar nichts mehr am SP getan wurde, beweisen die ganzen „Wiederholungen“ einiger Missionen. Aber dazu später mehr.
      • Dann kam „der falsche“ Big Boss
      und ich bin mit niedrigen Erwartungen rangegangen. Das war vielleicht mit ein Grund, warum ich, zumindest eine Zeit lang, das Spiel wirklich gut fand und es auch gerne spielte. Doch die Ernüchterung machte sich Fortschritt für Fortschritt immer breiter. Nicht nur
      dass das Open World Konzept beweist, dass man ein Spiel wie MGS nicht vernünftig in einer offenen Welt erzählen kann, sondern es wurde einfach ein wenig öde. Mich nervte es dann auch immer mehr, dass die meisten Missionen rein gar nichts mit der Story zu tun haben. Und so stand der Story- Fortschritt in keinem Zusammenhang zu den meisten Missionen. Alles wirkte ein wenig willkürlich und einfach reingequetscht wo eben noch Platz war. Dazu kam dann noch, dass die Missionen zu einfach waren. Gerade wenn man die Sekundäraufträge nicht erledigt hatte, sondern nur auf einen „S“ Rang aus war, ging das super schnell und grundsätzlich ohne große
      Komplikationen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich ebenfalls nicht verstehen kann warum man heute an allen Ecken und Enden einen virtuellen PiPi Vergleich in die Spiele einbauen muss, hätten die Missionen gerade für einen „S“ Rang viel schwerer ausfallen müssen. Ein weiteren bitterer Beigeschmack bei dem „S“ Rang Gedöns ist die viel zu hohe Bewertung der benötigten Zeit. Geht man
      schnell durch eine Missionen, ist der „S“ Rang so gut wie sicher, auch wenn man ein paar Alarme ausgelöst hat, oder die Gegner alle mit scharfen Waffen um die Ecke brachte. Das ist einfach nicht das Konzept von MGS und war es auch noch nie. Der Titel sagt ja schon aus, dass es sich bei MGS um ein Schleichspiel und keine wildgewordene Schwester von Call Of Duty handelt. Dies hätte man in die Wertungen einfließen lassen sollen. Da erinnere ich mich gerne an Zeiten zurück, wo ich für die höchste Auszeichnung (für das Durchspielen wohl gemerkt), wochenlang Streifenwege der Gegner studierte, Karten zeichnete usw. um eine reale Chance auf die höchste Auszeichnung zu haben. Denn „Alarm“ und „Mord“ war verboten. Und so war es auch richtig. Das machte für mich MGS aus.

      Aber gut, so spielte ich also weiter und weiter und weiter. Bis dann auf der Basis die Krankheit ausbrach.
      Grundsätzlich habe ich da ja nichts gegen. Aber wie soll man nun die Infizierten aussondern, wenn man absolut nicht erkennen kann, wer infiziert ist? Dies führte dann dazu, dass gut 40% meiner Basis ausgerottet wurde. Und das geht gar nicht. Hätte das Spiel das Personal automatisch rekrutiert und müsste sich der Spieler nicht drum kümmern, wäre das ja auch noch akzeptabel. Aber dem Spieler sein über viele Stunde erarbeiteten Erfolg wegzunehmen und ihn im gleichen Atemzug auch noch zum schnellen Durchspielen zu zwingen damit sich die Verluste in Grenzen halten, das geht gar nicht. Solche Design Entscheidungen sind nicht nur dumm, sondern zeigen, dass der Manager der hier sein „Ok“ gab, keine Ahnung von Spieleproduktion und Design Entscheidungen hat. Aber na gut, noch ein sehr bitterer Beigeschmack und aufregen wollte ich mich nicht mehr.
      Also weiter…
      • Und dann war´s aus
      Denn die Missionen wurden nur noch wiederholt. In einer offenen Welt, dessen Kapazität kaum zu 50% genutzt wurde, muss man Missionen wiederholen? Das kann doch nicht deren ernst sein. Wieso nicht wie bi GZ, wo der Spieler selbst entscheiden konnte, ob eine Mission normal oder extrem abgeschlossen werden soll?! Nur weil es einige Spacken nicht auf die Reihe bekommen haben und sich im Internet wegen den fehlenden Trophies ausheulten, die sie, wenn sie es nicht schaffen auch definitiv nicht verdient haben? Verändert man heutzutage wirklich alles und macht jedes Spiel so einfach, dass es zum Heulen ist, nur weil jeder alles erreichen können muss? Nur weil die Spieler heute nicht akzeptieren können, dass sie selbst vielleicht keine Core- Spieler sind und dann aber auch mit Einbußen rechnen müssen? Das man eben nicht alles erreichen kann, wenn man sich mit einem Spiel nicht lange beschäftigen möchte? Aber damit ihr das nicht falsch versteht, ich rege mich nicht auf, weil die Missionen nun „Extrem“ waren. Sondern weil es einfach nur Wiederholungen waren und selbst hier das „Extrem“ oder welche Einschränkungen auch immer vorhanden, nur noch eine Witz darstellten. Denn schwierig wurden die Missionen dadurch nicht. Also, man sich nicht die Mühe machen wollen, neue Missionen zu erschaffen, wollte aber auch, dass jeder Spieler, ganz gleich wie schlecht, den ach so tollen „S“ Rang erreichen kann, ohne vorher auch nur eine Sekunde das Hirn einschalten zu müssen. Ab hier begann für mich das Spiel nur
      noch ein Schatten seiner selbst zu sein und ich war wirklich sauer.
      • Bis Big Boss kam
      Und dann noch der Falsche dazu. Ich war ja zuvor schon erneut angepisst, weil man mir vorher Quiet wegnahm, einfach so. Ohne was zu sagen. Ohne Vorwarnung. Hier ist es das gleiche Prinzip wie bei der Seuche auf der MB. Man nimmt dem Spieler seinen erarbeiteten Erfolg nicht weg. Punkt! Und wenn, dann lässt man den Spieler entscheiden, ob der Charakter gehen sollen, oder man ihn behalten möchte. Immerhin hat man in Quiet viel Geld (ingame) und Spielzeit investiert. Dass es einen Trick gibt sie zu behalten, erfährt man nur aus externen Quellen und selbst dieser Trick ist im Nachhinein nicht mehr anwendbar. Und das nach knapp 190 Stunden Spielzeit. Ich werde mit Sicherheit keinen neuen Durchgang starten nur um Quiet zu behalten. Das scheint dem Entwickler aber egal gewesen oder nicht bewusst gewesen zu sein. Dem Anschein nach war man von der Qualität des Produktes so überzeugt, dass man sich sicher war, der Spieler spielt komplett von vorne nochmal durch. Nun ja, kommen wir zurück zu Big Boss. Ein schlechter Witz. Nach Ende des Videos von „Die Wahrheit“ habe ich gedacht ich muss mich gleich übergeben. Da wird man 200 Stunden an der Nase rumgeführt. Aber das wäre ja noch verschmerzbar. Nicht verschmerzbar ist jedoch die Tatsache, dass man einen legendären Helden, den die Fans als einzigartig schätzen und ihn genau deswegen mögen, zu einem Nichts verkommen lässt. Wie kann Big Boss solch ein Held sein, solch ein einzigartiger Soldat, wenn er von jedem geschichtslosen Niemand ersetz werden kann? Wenn man die Spiele nun chronologisch betrachtet, kann man Big Boss im späteren Verlauf nicht ernst nehmen. Seine Fähigkeiten nicht mehr schätzen und man wird immer den Gedanken mit sich rumtragen, „Hey, du könntest eigentlich auch Sam Fischer sein, würde auch nichts ändern. Oder vielleicht auch gleich John Doe“. Solch eine Entscheidung seitens eines Managers von Konami ist absolut nicht nachvollziehbar und ich frage mich seit Wochen, warum man mit solch einer grottigen Entscheidung den Erfolg dieser Reihe in den Dreck zieht. Immerhin war bisher keinerlei Anspielung auf einen Doppelgänger während der MGS Spiele. Also was soll das? Und warum sollte man sich die Mühe machen, einen Big Boss zu klonen, wenn seine Fähigkeiten an jeden X beliebigen Menschen weitergegeben werden können?! Viel mehr fragt man sich aber, warum niemand diesen Manager, der die Reihe MGS
      inklusive des "Les Enfant Terrible" Projektes innerhalb der Story in den Dreck zieht, nicht sofort vom höchsten Turm der Stadt schubste damit er nicht noch mehr Schaden anrichtet?
      Dermaßen enttäuscht geht man also aus der Story. Die Mission 51 auf der Bonusdisk habe ich mir dabei noch gar
      nicht angeschaut. Ich bin gespannt, welche Enttäuschungen in diesem Video noch auf mich warten.

      Ach ja und bevor ich es vergesse:
      Was sollten diese Nebenmissionen? Strecken der Spielzeit? Mehr kann es nicht
      gewesen sein, denn 157 langweilige Nebenmissionen braucht kein Mensch. Wenn ich
      so was spielen möchte, lege ich Assassins Creed ein.

      Fazit: Man hätte es mit MGS gut sein lassen sollen. Ob nun chronologisch betrachtet oder nicht. MGS V ist ein einziger Reinfall. Als „Spiel“ zwar gut, aber nicht als MGS. Gerade deswegen hätte man aus MGS V eher ein Spin Off machen sollen, als eine ernsthafte „Fortführung“ der MGS Reihe. Durch diesen Phantom- Snake werden Story Lücken aufgetan, die man nicht mehr erklären kann ohne sich lächerlich zu machen und die MGS Welt ad absurdum zu führen. Für mich ist MGS zumindest erst mal gestorben (zumindest neue Teile). Nach dem Weggang von Kojima so oder so. Und wie ja nun bekannt ist, möchte Konami MGS unter dem Namen „New Metal Gear“ fortführen. Nur bin ich zu 1000% überzeugt, dass man damit die gesamte MGS Reihe noch mehr an die Wand karrt, als dies MGS V schon tat. Und so stirb eines der besten Spiele der Welt einen für einen legendären Helden unwürdigen Tod.
      Das sind wahre Phantomschmerzen die bei den wahren Fans ein Leben lang pochen werden. Aber Hauptsache die Aktionäre von Konami haben wieder ein wenig mehr Geld in der Tasche. Sehr sehr schade und zutiefst traurig.

      Falls ihr es bis hier her geschafft habt, dann Glückwunsch! :D Ich bin nun aber fertig. Vielen Dank fürs lesen. ;)

      Mit spielerischen Grüßen
      Sir_Lancelot

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sir_Lancelot ()

    • Sir_Lancelot schrieb:

      Guten Morgen zusammen,
      eigentlich bin ich im PlayStation Forum daheim und wurde von Speedy auf dieses Forum besonders oder gerade
      wegen MGS, aufmerksam gemacht.

      Keine Ahnung wie viele hier noch lesen werden, aber egal. Ich missbrauche meine Tastatur dennoch mal ;).
      Ich habe mir seit dem 01.09.2015 alle Beiträge durchgelesen und möchte es natürlich nicht versäumen, auch meinen Senf zu der Geschichte beizutragen. Ich bin kein MGS Neuling, sondern spiele das Spiel bereits seit MSX Zeiten. Bin also damit „aufgewachsen“ und die Reihe war für mich immer was Besonderes. Gerade als dann endlich MGS 1 auf der PSX rauskam, war ich mehr als begeistert und mein Dasein als Fan war nun noch mehr gefestigt. Aber genug in die alten Zeiten geschaut, ich wende mich dann mal dem
      eigentlichen Thema zu, MGS V.

      Ein kurzer Rückblick muss aber noch sein. Als MGS 4 damals angekündigt wurde, war ich vor Freude nicht mehr zu bremsen. Ich saugte alles an Neuigkeiten auf was man auf die Menschheit los lies und ich fieberte dem VÖ so sehr entgegen, dass ich 14 Tage vor VÖ schon geträumt hatte, am VÖ Tag von Markt zu Markt zu laufen nur um feststellen zu müssen, dass das Spiel überall ausverkauft ist. (damit wäre nun auch das Thema „Wie krank bin ich eigentlich?“ abgearbeitet :D ). Bei MGS V hatte ich dieses Gefühl absolut nicht. Nach allem was ich sah, hatte ich ein schlechtes Gefühl bei der Sache und war mir sicher, dass man mit einem weiteren Teil und dazu noch Open World, die MGS Reihe nur an die Wand fahren kann. Manchmal ist es eben besser an einem gewissen Punkt "lebe wohl" zu sagen und eine Spielreihe wirklich zu beenden, satt auf Teufel komm raus noch die Kuh melken zu wollen. Doch nicht nur die Open World Geschichte hatte mich aufschrecken lassen, sondern auch die Tatsache, dass David Hayter nicht mehr die Stimme von Snake sein soll. Damit, und da war ich mir 1000% sicher, beraubt man das Spiel eines sehr sehr wichtigen Details, das
      so enorm zum Erfolg beiträgt, wie die Story selbst.

      • Und dann kam Ground Zeros
      Und ich war maßlos enttäuscht. Nicht nur weil ich erst mal überhaupt nicht geschnallt habe, dass Sanke spricht wenn er was zu sagen hatte, sondern weil das Spiel einfach zu kurz und so absolut nichtssagend war. Aus diesem Grund lies ich das Spiel ca. 6 Monate liegen. Meine Enttäuschung nahm dermaßen große Ausmaße an, dass ich mir schwor, nie wieder ein MGS Spiel zu kaufen. Gut, nach sechs Monaten legte sich der Staub und ich gab dem Spiel noch eine Chance. Komischer weise macht es mir nun, ohne zu hohe Erwartungen doch Spaß, auch wenn es sich nicht mehr wie MGS anfühlte. Für 39,99 € habe ich dann doch noch was für´s Geld bekommen denn ich verbrachte gut und gerne 40 – 50 Stunden mit dem Spiel.

      • Enttäuschung die Zweite
      Aber die Enttäuschung sollte nicht abreißen und lies auch nicht lange auf sich warten. Nur um das klar zu stellen, ich habe nichts dagegen, wenn man eine ausschweifende „Demo“ einer bereits alten Spielreihe veröffentlicht und dafür ein wenig Geld verlangt. Besonders, oder gerade dann, wenn große Veränderungen anstehen ist es ok. Zwar nicht perfekt, denn man hätte dies auch kostenfrei lösen können, aber immerhin noch ok! Nur sollte man, wenn man sich schon für die kostenpflichtige Variante entscheidet, auch damit verbundene Versprechen einhalten. Und das tat Konami nicht. In wie weit Kojima daran die Mitschuld trug, ist mir ehrlich gesagt auch egal. Ich bin überzeugt, dass beide ihren gerechten Anteil dran hatten. Auf jeden Fall hatte man das Versprechen, Phantom Pain spätestens 6 Monate nach GZ zu veröffentlichen, wie wir es heute wissen, nicht eingehalten. Und warum das Ganze? Weil man noch am online Modus arbeiten möchte!! Inakzeptable! :angry[ Zumal ich einfach nicht begreifen kann, wieso man heute in jedem Spiel ein online Modus reinzwängen möchte, ganz gleich ob es passt oder nicht. Und MGS braucht ganz gewiss so wenig einen online Modus, wie eine offene Welt. Ich hätte eine Wartezeit von 12 Monaten besser respektiert, wenn man zu seinen Kunden ehrlich gewesen wäre und man dafür an der Kampagne gearbeitet hätte. Aber wenn der Spieler von der bezahlten „Demo“ bis hin zum fertigen Spiel 1,6 Jahre warten muss und sich Entwickler wie Publisher in Schweigen hüllen, dann fühle ich mich doch ein wenig hinters Licht geführt und bin mir sicher, mein Geld nicht gut angelegt zu haben. Dass während dieser Zeit wenig bis gar nichts mehr am SP getan wurde, beweisen die ganzen „Wiederholungen“ einiger Missionen. Aber dazu später mehr.

      • Dann kam „der falsche“ Big Boss
      und ich bin mit niedrigen Erwartungen rangegangen. Das war vielleicht mit ein Grund, warum ich, zumindest eine Zeit lang, das Spiel wirklich gut fand und es auch gerne spielte. Doch die Ernüchterung machte sich Fortschritt für Fortschritt immer breiter. Nicht nur
      dass das Open World Konzept beweist, dass man ein Spiel wie MGS nicht vernünftig in einer offenen Welt erzählen kann, sondern es wurde einfach ein wenig öde. Mich nervte es dann auch immer mehr, dass die meisten Missionen rein gar nichts mit der Story zu tun haben. Und so stand der Story- Fortschritt in keinem Zusammenhang zu den meisten Missionen. Alles wirkte ein wenig willkürlich und einfach reingequetscht wo eben noch Platz war. Dazu kam dann noch, dass die Missionen zu einfach waren. Gerade wenn man die Sekundäraufträge nicht erledigt hatte, sondern nur auf einen „S“ Rang aus war, ging das super schnell und grundsätzlich ohne große
      Komplikationen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich ebenfalls nicht verstehen kann warum man heute an allen Ecken und Enden einen virtuellen PiPi Vergleich in die Spiele einbauen muss, hätten die Missionen gerade für einen „S“ Rang viel schwerer ausfallen müssen. Ein weiteren bitterer Beigeschmack bei dem „S“ Rang Gedöns ist die viel zu hohe Bewertung der benötigten Zeit. Geht man
      schnell durch eine Missionen, ist der „S“ Rang so gut wie sicher, auch wenn man ein paar Alarme ausgelöst hat, oder die Gegner alle mit scharfen Waffen um die Ecke brachte. Das ist einfach nicht das Konzept von MGS und war es auch noch nie. Der Titel sagt ja schon aus, dass es sich bei MGS um ein Schleichspiel und keine wildgewordene Schwester von Call Of Duty handelt. Dies hätte man in die Wertungen einfließen lassen sollen. Da erinnere ich mich gerne an Zeiten zurück, wo ich für die höchste Auszeichnung (für das Durchspielen wohl gemerkt), wochenlang Streifenwege der Gegner studierte, Karten zeichnete usw. um eine reale Chance auf die höchste Auszeichnung zu haben. Denn „Alarm“ und „Mord“ war verboten. Und so war es auch richtig. Das machte für mich MGS aus.

      Aber gut, so spielte ich also weiter und weiter und weiter. Bis dann auf der Basis die Krankheit ausbrach.
      Grundsätzlich habe ich da ja nichts gegen. Aber wie soll man nun die Infizierten aussondern, wenn man absolut nicht erkennen kann, wer infiziert ist? Dies führte dann dazu, dass gut 40% meiner Basis ausgerottet wurde. Und das geht gar nicht. Hätte das Spiel das Personal automatisch rekrutiert und müsste sich der Spieler nicht drum kümmern, wäre das ja auch noch akzeptabel. Aber dem Spieler sein über viele Stunde erarbeiteten Erfolg wegzunehmen und ihn im gleichen Atemzug auch noch zum schnellen Durchspielen zu zwingen damit sich die Verluste in Grenzen halten, das geht gar nicht. Solche Design Entscheidungen sind nicht nur dumm, sondern zeigen, dass der Manager der hier sein „Ok“ gab, keine Ahnung von Spieleproduktion und Design Entscheidungen hat. Aber na gut, noch ein sehr bitterer Beigeschmack und aufregen wollte ich mich nicht mehr.
      Also weiter…

      • Und dann war´s aus
      Denn die Missionen wurden nur noch wiederholt. In einer offenen Welt, dessen Kapazität kaum zu 50% genutzt wurde, muss man Missionen wiederholen? Das kann doch nicht deren ernst sein. Wieso nicht wie bi GZ, wo der Spieler selbst entscheiden konnte, ob eine Mission normal oder extrem abgeschlossen werden soll?! Nur weil es einige Spacken nicht auf die Reihe bekommen haben und sich im Internet wegen den fehlenden Trophies ausheulten, die sie, wenn sie es nicht schaffen auch definitiv nicht verdient haben? Verändert man heutzutage wirklich alles und macht jedes Spiel so einfach, dass es zum Heulen ist, nur weil jeder alles erreichen können muss? Nur weil die Spieler heute nicht akzeptieren können, dass sie selbst vielleicht keine Core- Spieler sind und dann aber auch mit Einbußen rechnen müssen? Das man eben nicht alles erreichen kann, wenn man sich mit einem Spiel nicht lange beschäftigen möchte? Aber damit ihr das nicht falsch versteht, ich rege mich nicht auf, weil die Missionen nun „Extrem“ waren. Sondern weil es einfach nur Wiederholungen waren und selbst hier das „Extrem“ oder welche Einschränkungen auch immer vorhanden, nur noch eine Witz darstellten. Denn schwierig wurden die Missionen dadurch nicht. Also, man sich nicht die Mühe machen wollen, neue Missionen zu erschaffen, wollte aber auch, dass jeder Spieler, ganz gleich wie schlecht, den ach so tollen „S“ Rang erreichen kann, ohne vorher auch nur eine Sekunde das Hirn einschalten zu müssen. Ab hier begann für mich das Spiel nur
      noch ein Schatten seiner selbst zu sein und ich war wirklich sauer.

      • Bis Big Boss kam
      Und dann noch der Falsche dazu. Ich war ja zuvor schon erneut angepisst, weil man mir vorher Quiet wegnahm, einfach so. Ohne was zu sagen. Ohne Vorwarnung. Hier ist es das gleiche Prinzip wie bei der Seuche auf der MB. Man nimmt dem Spieler seinen erarbeiteten Erfolg nicht weg. Punkt! Und wenn, dann lässt man den Spieler entscheiden, ob der Charakter gehen sollen, oder man ihn behalten möchte. Immerhin hat man in Quiet viel Geld (ingame) und Spielzeit investiert. Dass es einen Trick gibt sie zu behalten, erfährt man nur aus externen Quellen und selbst dieser Trick ist im Nachhinein nicht mehr anwendbar. Und das nach knapp 190 Stunden Spielzeit. Ich werde mit Sicherheit keinen neuen Durchgang starten nur um Quiet zu behalten. Das scheint dem Entwickler aber egal gewesen oder nicht bewusst gewesen zu sein. Dem Anschein nach war man von der Qualität des Produktes so überzeugt, dass man sich sicher war, der Spieler spielt komplett von vorne nochmal durch. Nun ja, kommen wir zurück zu Big Boss. Ein schlechter Witz. Nach Ende des Videos von „Die Wahrheit“ habe ich gedacht ich muss mich gleich übergeben. Da wird man 200 Stunden an der Nase rumgeführt. Aber das wäre ja noch verschmerzbar. Nicht verschmerzbar ist jedoch die Tatsache, dass man einen legendären Helden, den die Fans als einzigartig schätzen und ihn genau deswegen mögen, zu einem Nichts verkommen lässt. Wie kann Big Boss solch ein Held sein, solch ein einzigartiger Soldat, wenn er von jedem geschichtslosen Niemand ersetz werden kann? Wenn man die Spiele nun chronologisch betrachtet, kann man Big Boss im späteren Verlauf nicht ernst nehmen. Seine Fähigkeiten nicht mehr schätzen und man wird immer den Gedanken mit sich rumtragen, „Hey, du könntest eigentlich auch Sam Fischer sein, würde auch nichts ändern. Oder vielleicht auch gleich John Doe“. Solch eine Entscheidung seitens eines Managers von Konami ist absolut nicht nachvollziehbar und ich frage mich seit Wochen, warum man mit solch einer grottigen Entscheidung den Erfolg dieser Reihe in den Dreck zieht. Immerhin war bisher keinerlei Anspielung auf einen Doppelgänger während der MGS Spiele. Also was soll das? Und warum sollte man sich die Mühe machen, einen Big Boss zu klonen, wenn seine Fähigkeiten an jeden X beliebigen Menschen weitergegeben werden können?! Viel mehr fragt man sich aber, warum niemand diesen Manager, der die Reihe MGS
      inklusive des "Les Enfant Terrible" Projektes innerhalb der Story in den Dreck zieht, nicht sofort vom höchsten Turm der Stadt schubste damit er nicht noch mehr Schaden anrichtet?
      Dermaßen enttäuscht geht man also aus der Story. Die Mission 51 auf der Bonusdisk habe ich mir dabei noch gar
      nicht angeschaut. Ich bin gespannt, welche Enttäuschungen in diesem Video noch auf mich warten.

      Ach ja und bevor ich es vergesse:
      Was sollten diese Nebenmissionen? Strecken der Spielzeit? Mehr kann es nicht
      gewesen sein, denn 157 langweilige Nebenmissionen braucht kein Mensch. Wenn ich
      so was spielen möchte, lege ich Assassins Creed ein.

      Fazit: Man hätte es mit MGS gut sein lassen sollen. Ob nun chronologisch betrachtet oder nicht. MGS V ist ein einziger Reinfall. Als „Spiel“ zwar gut, aber nicht als MGS. Gerade deswegen hätte man aus MGS V eher ein Spin Off machen sollen, als eine ernsthafte „Fortführung“ der MGS Reihe. Durch diesen Phantom- Snake werden Story Lücken aufgetan, die man nicht mehr erklären kann ohne sich lächerlich zu machen und die MGS Welt ad absurdum zu führen. Für mich ist MGS zumindest erst mal gestorben (zumindest neue Teile). Nach dem Weggang von Kojima so oder so. Und wie ja nun bekannt ist, möchte Konami MGS unter dem Namen „New Metal Gear“ fortführen. Nur bin ich zu 1000% überzeugt, dass man damit die gesamte MGS Reihe noch mehr an die Wand karrt, als dies MGS V schon tat. Und so stirb eines der besten Spiele der Welt einen für einen legendären Helden unwürdigen Tod.
      Das sind wahre Phantomschmerzen die bei den wahren Fans ein Leben lang pochen werden. Aber Hauptsache die Aktionäre von Konami haben wieder ein wenig mehr Geld in der Tasche. Sehr sehr schade und zutiefst traurig.

      Falls ihr es bis hier her geschafft habt, dann Glückwunsch! :D Ich bin nun aber fertig. Vielen Dank fürs lesen. ;)


      Bin auch total enttäuscht vom Spiel, ich träumte sogar einige Tagen zuvor von MGSV und schau dir mal meinen Usernamen an, das ist jetzt die größte Demütigung. :D Hatte echt große Erwartungen an MGSV und der Story und dachte das die Open World es schon irgendwie hinkriegen wird, da es sicher viele Militär Basen wie GZ geben wird, doch am Ende stand da keine einzige die so ist wie das Omega Camp.

      Jedes Spiel der MGS Reihe könnte ich ohne Probleme wieder einlegen und hätte meinen Spaß sogar bei den PSP Titeln wie Peace Walker oder Portable Ops was meiner Meinung nach sogar ne bessere Story als MGSV hatte. Bei MGSV dagegen will ich es nicht mal in der nähe haben daher auch so schnell es geht verkauft damit es sich für mich noch rentiert.

      Alleine wenn ich dran denke in den Hubschrauber einzusteigen und 3 Minuten auf die Landung warten muss oder ganze 6 Min bis zur Mother Base muss ich Kotzen.

      Die Sideops sind grauenvoll bin einer der total auf Stealth spielt, aber als ich die selbe Basis hintereinander Infiltrieren musste hatte ich echt keine Lust mehr und griff zum Granatenwerfer Bilanz:

      Stealth = 15-20 Min keine S Klasse
      Granatenwerfer = 5 Min S Klasse

      Das extrem repetitive Gameplay macht es noch schlimmer 6-8 Soldaten ausschalten, Schalldämpfer anfordern und Soldaten per Ballon rausholen. Bin in den Mainops keinen einzigen Panzer begegnet sondern nur in den Sideops und die standen dann auch nur rum und patrouillierten nicht.

      Für mich ist hier einfach nur Kojima dran Schuld ein trottel der aus Snake eine Witzfigur gemacht hat, nachdem durchspielen von MGSV wollte ich nicht einmal mehr die alten Teile zocken alleine der Gedanke das der Medic ein Super Soldat wie Big Boss werden konnte und das nur durch Hypnose da frage ich mich warum das Les Entfans Terrible Projekt? Für mich hat Kojima somit eine die ganze Reihe auf einen Schlag zerstört.

      Ich fühle mich betrogen und beraubt man könnte zwar sagen das man selbst dran Schuld ist aber Kojima hatte auf Twitter versprochen das die Story ziemlich düster sein wird erst Monate nach Release schrieb er das man sich mehr auf das Gameplay fokussiert hat wobei man hier wahrscheinlich das Map Design und die Story komplett vergessen hat.

      Ich kann Konami verstehen warum sie so einen wie Kojima rausgeworfen haben der Typ ist arrogant und abgehoben und ich bin mir sicher das Konami das nächste Metal Gear besser hinkriegt schlechter kann es ja nicht mehr werden. Jede Sekunde mit der man sich mit MGSV beschäftigt ist Verschwendung.

      youtube.com/watch?v=aHN45gLWm7…tTYxpxz7g5K2hLRApi6FaU8ZZ
    • VenomSnake schrieb:

      Jedes Spiel der MGS Reihe könnte ich ohne Probleme wieder einlegen und hätte meinen Spaß sogar bei den PSP Titeln wie Peace Walker oder Portable Ops was meiner Meinung nach sogar ne bessere Story als MGSV hatte. Bei MGSV dagegen will ich es nicht mal in der nähe haben daher auch so schnell es geht verkauft damit es sich für mich noch rentiert.
      Ja, kann ich verstehen wenn man so denkt und über das Spiel wirklich so enttäuscht ist, dass man den Verkauf in Betracht zeiht. Kommt für mich zwar nicht in Frage, aber ich kanns wirklich verstehen. Wobei ich dann so krass auch nicht bin. Ich habe mir MGS für beide Systeme gekauft. Für die PS4 die normale Version und die große CE für die XBox One. Natürlich werde ich das Spiel auch auf der One noch durchzocken. Auch wenn ich mich bei manchen Missionen echt übergeben muss, wenn ich nur schon dran denke.

      VenomSnake schrieb:

      Die Sideops sind grauenvoll bin einer der total auf Stealth spielt, aber
      als ich die selbe Basis hintereinander Infiltrieren musste hatte ich
      echt keine Lust mehr und griff zum Granatenwerfer
      Ok, da bin ich dann doch ein wenig anders. Ich habe Metal Gear schon immer auf Stealth gespielt und ich habe auch nie jedmanden getötet. Für sind in MGS auch immer nur zwei Waffen interessant. Die Betäubungspistole und das Sniper mit Betäubungsmunition. Selbst mit der Treue zu dieser Einstellung, ist ein "S" Rang in den Missionen in kurzer Zeit kein Problem. Anbei mal ein Beispielvideo von mir:

      youtube.com/watch?v=g9c5MUVDDH…Xdqq7ONd1HvE1MYF4pto36k80

      Was mich wirklich sehr sehr sauer machte, war die Mission wo man das eingene Personal töten soll. Das geht mal gar nicht. Noch nie wurde man in ein MGS gezwungen Menschen zu töten. Und hier musste ich es tun. Ohne die Möglichkeit "nein" zu sagen. Ich töte ja schon die Feinde nicht und dann soll ich meine eigenen Leute abschlachten. Das fand ich emotional total krass. Ebenfalls fand ich die Mission "Quiet Exit" einfach schrecklich. Seit wann sucht man in MGS die direkte Konfrontation? Das hätte nicht sein dürfen.

      VenomSnake schrieb:

      Für mich ist hier einfach nur Kojima dran Schuld
      So einfach ist das leider nicht. Viele Entscheidungen wurden nicht von Kojima getroffen und umgesetzt. Auch das Ende war von Kojima selbst nicht gewollt, sondern von Konami. Dies war wohl auch mit ein Grund für die Streitigkeiten zwischen Kojima und Konami. Wie es am Ende wirklich war, ist so oder so intern und geheim und wir werden es wohl nie erfahren.

      VenomSnake schrieb:

      Ich kann Konami verstehen warum sie so einen wie Kojima rausgeworfen haben der Typ ist arrogant und abgehoben und ich bin mir sicher das
      Konami das nächste Metal Gear besser hinkriegt schlechter kann es ja
      nicht mehr werden.
      Hier befindest du dich ein wenig auf dem Holzweg. Es war nicht Kojima, sondern Konami die MGSV in den Sand gesetzt haben. Das "Problem" bei MGS wie es bisher war ist, dass man viele Kunden nicht erreicht. Viele wollen keine 30 Minütigen Videos sehen, auch wenn ich nicht verstehen kann warum?! Da bekommt man Story geboten und man lehnt es ab... Naja, anderes Thema. Und viele wollen auch nicht schleichen, sondern sich wie in CoD
      austoben. Aber dennoch hohe Auszeichnungen erhalten um auf dem Schulhof
      zeigen zu können, wie toll sie doch sind. Auf jeden Fall interessiert bei Konami (wie bei allen anderen Publishern mittlerweile auch) nur die Wirtschaftlichkeit der Produkte. Und je mehr man verkaufen kann, desto besser. Also musste was geändert werden um auch die Kunden zu erreichen, die man bisher nicht erreichen konnte. Und dazu war Konami jedes Mittel recht. Auch wenn man Gefar läuft die Reihe zu zerstören. Das ist in unserer heutigen Welt so oder so ein großes Problem. Aktionäre oder Manager interessier die Nachhaltigkeit von Produkten nicht. Es zählt nur das HIER und JETZT und das man eben SOFORT viel Geld verdient. Dass das nicht ohne Konsequensen bleibt, versteht sich von selbst.
      Mit spielerischen Grüßen
      Sir_Lancelot
    • @Lance

      Das eigene Personal war schon dem Tode geweiht und litt höllenqualen. Die waren quasi schon wie die Viecher aus The Last of Us - wandelnde Infektionsherde.
      In der Mission hat man sie nur noch von ihren Qualen erlöst und den Rest der Basis gerettet.

      Selbe Sache anderer Blickwinkel.

      Und bei Quiet Exit hab ich auch niemanden getötet.
      Nur beim Abarbeiten der optionalen Ziele musste ich mal zur Waffe greifen aber die "eigentliche" Mission hab ich mit sehr viel auf und abrennen sowie dem dauernden Befehl an Quiet nicht zu schießen verbracht. XD

      Das war ein Krampf.

      mfg
      Olli
    • Ich habe gerade den Prolog beendet und bin sehr skeptisch. Die Überinszenierung wirkt plakativ und der hohe Gewaltfaktor erinnert mich spontan an The Evil Within. Zudem empfand ich den Anfang mit dem Namen und dem Avatar als seltsam. Wie dem auch sei, sobald ich das Spiel beendet habe, lese ich mich erst einmal durch eure ganzen Meinungen und Spoiler :D
    • Nero schrieb:

      Ich habe gerade den Prolog beendet und bin sehr skeptisch. Die Überinszenierung wirkt plakativ und der hohe Gewaltfaktor erinnert mich spontan an The Evil Within. Zudem empfand ich den Anfang mit dem Namen und dem Avatar als seltsam. Wie dem auch sei, sobald ich das Spiel beendet habe, lese ich mich erst einmal durch eure ganzen Meinungen und Spoiler :D
      Und wie weit bist du schon? :D Für mich ist das Spiel die Enttäuschung des Jahres gewesen.
    • Als Schund oder gar schlimmeres würde ich MGS V auch nicht bezeichnen. Das Spiel bietet Gameplay welches der Perfektion in dem Genre nahe kommt, ist aber auch verspielt wie man es von Kojima kennt und ganz selten blitzt auch alle 10 Stunden mal die Story auf. Das staubige Open World Brachland hat dem Spiel nicht gut getan und erst recht nicht dem Pacing und schon gar nicht der Story. Metal Gear Solid V hat den stärksten erzählerischen Moment ausgerechnet in einer Nebenquest. Die größte Sünde ist und bleibt jedoch, dass das Spiel unvollendet ist. Vergleichbar mit einem der Romane von Franz Kafka, die sind ebenfalls alle unvollendet. Ich wünschte mir immer noch sehr, dass ein weiterer Akt hinzukommt, aber das wird niemals passieren.

      Habs schon öfter geschrieben, eines Metal Gears unwürdig, doch trotz allem habe ich meine Zeit mit dem Spiel nie bereut.

      "I'm being chased by the Organization, so I can't expose my face to the media."

      Zuletzt durchgespielt: The Outer Worlds 7,5/10, Steins;Gate 9/10, Death Stranding 9,5/10


      Blog: Am Meer ist es wärmer