Die nervigsten Charaktere aus Final Fantasy Spielen

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    • Meine Güte, wo fang' ich da an?!

      - Snow aus FF13: Sein Hero-Gehabe hat mich zum blanken Misanthropen verwandelt, bis ich das Spiel endlich durchgespielt habe. Nur keine Sorge, mein Menschenhass konzentrierte sich ausschließlich auf diesen Kerl da. Ich habe nichts dagegen, wenn Charaktere sich gern als Helden bezeichnen und so agieren (siehe Balthier aus FF12, den ich sehr schätze), aber Snow trieb das Spielchen für mich entschieden zu weit.

      - Mahagon aus FF9: Der Rotschopf, der erst in der Hochburg Ipsen auf die Fresse fallen musste, um mit Zidane den Sinn von Kameradschaftlichkeit zu ergründen. Erst danach wurde er auch rein charaktertechnisch recht ertragbar, aber davor war er mir stets suspekt und passte für mich eindeutig nicht in die Truppe. Ja, ich weiß, über Quina könnte man dasselbe sagen: Kaum Charakterentwicklung, ungeklärter Fall von eventueller, geschlechtlicher Neutralität (oder generell mal: Welches Geschlecht hat er/sie?), und wird sogar im Spiel selbst permanent ignoriert. Ja, das schon, aber Quina war für irgendwie nie nervig.

      - Squall Leonheart aus FF8: Still, distanziert, gefühlskalt...Alles in einem eigentlich ein passabler Charakter, aber manchmal wurde es doch zuviel. Umso mehr hat es mir gefallen, dass er sich im Laufe des Spiels weiterentwickelt hat, ich meine, er lächelt am Ende von CD4!!!!

      - Serah aus FF13/FF13-2: Aus der werde ich irgendwie nicht schlau. Mir kam sie immer irgendwie Snow gegenüber gefühlskalt rüber, besonders im zweiten Teil von FF13, als sie mit Noel durch die Zeit reist und dabei Snow selbst im Sunleth Waterscape trifft, dem sie irgendwie nüchtern gegenübertritt. Er ist doch ihr Verlobter, nicht? Aber naja, insgesamt fand ich sie etwas träge, beinahe schon marionettenhaft. Für einen Hauptcharakter fehlte mir da schlichtweg jedwede Form von Emotion.

      - Rikku aus FF10: Aber ausschließlich in der Donnersteppe...

      - Seymour aus FF10: Den konnte ich praktisch nie leiden, und dann kommt er noch als Leibloser wieder...

      - Edward aus FF4: Because f**k Edward!

      - Der Torwart der Luca Goers, weil er ganz lässig meine sämtlichen Torversuche abgeblockt hat und er mich stets gereizt hat. Da schaffe ich es mal, mit einem Besaid Aurochs-Spieler die steinharte Verteidigung der Luca Goers zu durchbrechen und der Mistkerl hält das Ding auch noch bei naher Distanz! So'n Mistkerl!

      - Der Kerl, der das Geheime Labyrinth in FF10-2 gebaut hat.

      - Navi aus Legend of Z...Ne, falsches Spiel!

      - Jeden Charakter aus FF10, den man immer wieder mal auf der Reise begegnet (Belgmene, das Nonnenmädchen etc.) und dessen Schicksal niemanden interessiert

      - und noch viele mehr!

      ...

      Aber Final Fantasy macht mir schon Spaß!


      Der Link: Final Fantasy IV Comic series by CiferCross
      Rechtschreibfehler sind wie immer gewollt, fest eingeplant und haben nichts mit mangelnden Sprachkenntnissen zu tun!
      Derzeitiger Stand: Ausgabe 1, 42 Seiten.
      Bei Photobucket am besten als Slideshow ansehen!
    • Witzig, ich hatte das Thema in privater Runde erst kürzlich angeschnitten, und seltsamerweise auch erst, seitdem ich bei VIII Live dabei bin.

      Meine Liste ist eigentlich recht klein, kriege aber dennoch eine Top 5 zusammen:


      1: Selphie Tilmitt - Final Fantasy VIII
      Die Tante hat nen richtigen Dachschaden. Was vermutlich aber auch der deutschen Übersetzung zu verschulden ist wo viele Wörter gerne laaaaaaaaaaaaannnnnggggg gezogen werden damit die Charaktere noch ein wenig nerviger klingen. Allerdings wäre sie auch ohne ihre langgezogenen Wörter überflüssig, nervig und austauschbar.

      2: Squall Leonhart - Final Fantasy VIII
      Bedenkt man, dass er eigentlich gar keinen Grund dazu hat, den depressiven Unsympath zu spielen, machen ihn und seine Handlungen umso absurder.

      3: Sephiroth - Final Fantasy VII
      Die Faszination für Sephiroth konnte ich nie nachvollziehen. Vielleicht habe ich auch nur so eine Abneigung gegen ihn, weil ich auf jeder Convention 50 Sephiroth Cosplays gesehen habe und mir an sich die Final Fantasy VII Fan-Szene extrem auf die nerven geht.

      4: Tidus - Final Fantasy X
      Wenn Tidus im "Off" redet, klingt er erwachsen und verantwortungsvoll. Auf seiner Pilgerreise ist er aber eine kleine Diva, die bei kleinsten Gelegenheiten beleidigt ist. Er hat aber auch seine guten Momente.

      5: Barrett, Sazh - Final Fantasy VII, Final Fantasy XIII
      Es ist nicht so, dass ich die beiden farbigen Charaktere nun absichtlich in einer Aufzählung nenne, nein, sie haben nur einen ähnlichen Werdegang, der mir nicht schmeckte. Sowohl Barrett als auch Sazh haben zu Beginn etwas Stimmung in die trübseligen Partys gebracht. Aber als alle anderen auf einmal ihren Sprit gefunden haben, hingen genau diese beiden Charaktere in den Seilen und verbreiteten schlechte Stimmung.

      Wirklich übel finde ich aber tatsächlich nur Platz 1 und Platz 2. Also da besteht wirklich gar keine Sympathie.
    • Mir geht Lightning ziemlich auf den Geist. Sie ist so hölzern und übers Knie gebrochen erwachsen, dass sie schon wieder pubertär anmutet. Hier wurde ums Verrecken versucht, einen weiblichen Cloud Strife zu erschaffen. Ich hatte schon mit dem männlichen Original meine Mühe, doch mit seinem weiblichen Abklatsch werde ich überhaupt nicht warm.
      "Wenn du fällst
      Und doch nur fallen willst
      Lass dich fallen..."
      (Tilo Wolff)
    • Eigentlich gibts nur zwei Charaktere, die ich als richtig nervig empfinde und das sind...

      Squall Leonhart (VIII): Er bessert sich zwar zum Ende hin und in Kingdom Hearts ist er sogar einer der besten Nebencharaktere, aber seine Art im Spiel ist einfach nur furchtbar. Ein Teenager, der ums Verrecken "cool" sein will, mehr steckt da nicht dahinter.

      Snow Villiers (XIII): Unser "Held". Urgh. Wenn er wenigstens etwas könnte, aber im Gegensatz zu anderen Großmäulern wie Edgar (VI), Zidane (IX) und Balthier (XII) steckt hinter seiner Klappe die meiste Zeit nur heiße Luft. Ich meine, der eine ist ein König mit einer Vorliebe für High-Tech-Waffen, der nächste verbirgt hinter seinem Machogehabe eine hilfsbereite Natur und versucht, sein möglichstes zu tun, und der Dritte hat die Skills, das Luftschiff und den Style. Snow dagegen wandert durch bizarre character beats, wie es der Handlung grad passt (wobei sein Verhaltenswandel im Gegensatz zu Miss Pinkhaar noch nachvollziehbar ist) und nervt irgendwann nur noch.
      Ludere necesse est, vivere non est necesse!

      Rotation: warren zevon ft. r.e.m. - bad karma
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    • @AnGer: Im Falle von Snow kann ich dir weitgehend zustimmen. War auch nie mein Lieblingscharakter. Das eigentlich Tragische an den Typen ist, dass es in der wirklichen Welt viele reale "Snows" gibt und man daher kaum drum herum kommt, früher oder später mit einem zu tun zu haben.
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      (Tilo Wolff)
    • @Kaido: Naja, wir definieren "nett" wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Find' den einfach nur großspurig, oder, um es mit den Worten eines großen deutschen Denkers zu sagen: "Zu allem bereit und zu nichts in der Lage".
      Der Typ ist in meinen Augen purer Zeitgeist ohne Substanz - und chronisch unzuverlässig, weil er die eigene Kraft gerne mal völlig falsch einschätzt. "Selbstbewusstsein" und "Selbstüberschätzung" ist nicht dasselbe. Muss aber zu seiner Ehrenrettung sagen, dass er mir in FF 13-2 weniger auf den Geist ging als in FF 13. Kann aber auch daran liegen, dass ich FF 13-2 insgesamt um Längen besser fand.
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    • Im Laufe der Jahre konnte ich weder die Kritik gegenüber Snow, noch gegenüber Lightning wirklich nachvollziehen. Zu Beginn von XIII waren alle Protagonisten sehr depri und teilweise nervig. Im Laufe des Spiels hat man aber besonders bei Lightning bemerkt, dass sie nicht diese kühle, abgeklärte und unberechenbare Frau ist, die andere Leute gerne herum kommandiert. Auch sie hat ihre Beweggründe wieso sie sich zum Anfang hin so verhält. Ich muss daher sagen, Lightning hat doch eine relativ einfühlsame Persönlichkeit, jemand, die zuletzt alles dafür gibt um das vermutlich letzte verbleibende Familienmitglied zu beschützen. Auch die Vergleiche zu Cloud finde ich nicht sonderlich passend. Cloud taut zwar im laufe des Spieles auf, bleibt aber stets zurückhaltend und introvertiert. Ich glaube an sich, diese Vergleiche kamen nur auf, weil sowohl Cloud als auch Lighnting sich optisch ein wenig ähneln. Aber das ist eher der Stil von Tetsuya Nomura an sich, der solche Schlüsse dann zulässt.

      Bei Snow ist es schon etwas komplizierter. Snow möchte etwas sein, was er nicht ist, nämlich der Held der alles und jeden, der in der Klemme steckt, helfen will. Ihm werden ja auch relativ schnell bereits seine Grenzen aufgezeigt. Er sieht es ja auch selbst ein, gerät durch seine Sturheit aber immer wieder in solche Situationen. Ich finde, sein Zerfall, also das, was er geworden ist nach all der langen Zeit, wird sehr gut in Lightning Returns dargestellt. Das Schicksal von Snow ist finde ich weitaus tragischer als von vielen anderen Charakteren in der XIII-Saga. Für viele scheint er halt nur der aalglatte Held zu sein, was er eindeutig nicht ist.
    • @Somnium: Im Prinzip gebe ich dir Recht, es besteht nur aus meiner Sicht ein gewisser Unterschied, ob man nun die Charaktere von XIII nur durchs Papier kennt (was ich dir nun nicht unterstellen will), oder ob man die Geschichte "live" miterlebt hat. Bringt man die Ereignisse in eine chronologische Ordnung und konzentriert sich auf das Wesentliche, stehen da tatsächlich recht gute Charaktere dahinter, nur im Spiel selber wirkt es eben sehr bizarr, weil die Motivationen zu Beginn eher lau sind (imho hätte man die ganzen Wanderungen kürzen und statt dessen die Geschichte in Bodhum davor aktiv präsentieren sollen) und vielfach auch der Kontext für bestimmte Plotpoints nicht so "gerahmt" ist wie in anderen FFs. Beispielsweise die Szene zwischen Light und Snow mit dem Gespräch über Serah auf Pulse, das kommt so aus dem Nichts - früher wäre das Ganze Teil eines größeren Events gewesen oder eine Szene beim Übernachten.
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    • @AnGer

      Ich bin bekennender Fan der XIIIer Reihe :D
      Was XIII selbst angeht hat mich eigentlich auch nur die Mythologie und die doch ganz ordentlich inszenierte Story dazu gebracht, es durchzuspielen da mich besonders der unausgegorene Schwierigkeitsgrad genervt hat (wurde in einer Asia Version und der PC-Version ja ja durch einen Easy-Mode zu dem man ständig wechseln kann nun etwas abgeschwächt). Gelesen habe ich auch noch die beiden Romane, Lightning Returns hingegen habe ich nur knapp 10 Stunden bisher gespielt.

      Stimme dir da komplett zu, XIII braucht einfach ewig, bis sich die Charaktere mal entwickeln. Ich konnte die komplette Truppe eine sehr lange Zeit gar nicht ausstehen, allen voran Hope (über den ich ewig eine kontroversere Meinung haben werden) und Lightning. Es steckt aber tatsächlich eine menge Potential in allen Charakteren, jeder hat seine eigene Geschichte. Man hat sich zu Beginn dann nur etwas zu viel Zeit gelassen, diese zu erzählen. Da werden viele bereits abgeschaltet haben und sich bereits eine feste Meinung über die jeweiligen Charaktere gebildet haben. XIII hatte es halt echt schwer, darunter zähle ich auch den Punkt, den du als letztes erwähnt hast.