[PS3/PS VITA] Sen no Kiseki (Trails of Cold Steel)

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    • Nach 84 Stunden habe ich das Game durch. Ich habe weiterhin gemischte Gefühle zum Game. Ich finde es besser als Cold Steel 2, aber gleichzeitig gibt es paar Dinge, die mich beschäftigen.

      Ion schrieb:

      verkürzt wege Zeichenlimit
      Meiner Meinung nach solltest du das weiterbehalten. Eins der coolen Dinger, bezüglich Handlungen und Geschichten, die mit Charakteren verwoben sind, ist die Interpretation, da es nie wirklich eine Antwort gibt und man verschiedene Sichtweisen sehen kann. Ich mache das auch gerne und manche Games und Filme funktionieren teilweise nur auf die eigene Interpretation. Ich hab letztens einen ungarischen Kunstfilm angeschaut und dieser funktioniert fast nur mit Eigeninterpretation. Es hat einen eigenen stilistischen Effekt, wo man den Konsumenten herausfordert, was ich cool finde. Gleichzeitig kann man Games/Filme, die nicht genug Budget hatten, oder Zeit mit Eigendenken clever zusammenfügen.

      zu Ions
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      Das sind sehr interessante Gedanken. Es gibt nur paar Punkte, die mich etwas an Cold Steel stören, weswegen ich die alte Klasse 7 so bemängele, da man so viel Zeit an die investiert, aber die etwas blass verbleiben. Die Charaktere um Class VII haben ihr Eigenleben und haben auch so Interessantes durchgemacht. Ich werfe ein paar Beispiele ein, die theoretisch abgegangen sind, aber meiner Meinung nach den Charakteren etwas mehr Tiefe gegeben hätte können. Man muss an Gaius denken, der zu den Nords gehören. Es ist ein umkämpftes Gebiet zwischen Calvard und Erebonia. Er müsste sich theoretisch in Rean reinversetzen können, da er in ein belagerndes Gebiet gelebt hat. Bomben und Ähnliches müssten eine gewisse Gänsehaut erzielen. Ähnliches denke ich auch hinsichtlich Elliott Craig. Sein Vater ist ein General der östlich von Erebonia stationiert ist. Aufgrund dieser Sache und wenn ich an sein Verhalten denke, hört man nie, dass er Bedenken, oder Angst hat, ob sein Vater etwas zustößen könnte. Man hört nicht einen Satz, glaube ich^^ Über Fie muss ich kein Wort verlieren, da sie eine "Kindersoldatin" war, was eigentlich harter Tobak ist. Jaegeraufgaben sind Dinge wie Kopfgeld, Wachschutz und vieles mehr. Leute, die solche Dienste akquirieren sind bestimmt keine Menschen der Wohltat. Theoretisch können sich fast alle in Reans Lage hineinversetzen, aber all diese Charaktere gehen nie wirklich auf ihre Erfahrung ein, außer es wird irgendwie für den Plot gebraucht. Man könnte meinen, dass viele absichtlich nicht darauf ansprechen, warum Rean seine Gefühle unterdrückt, weil sie Rean bis zu einen gewissen Grad verstehen können und ihn Raum fürs Atmen geben möchtne, bzw. einen gewissen Eskapismus, da seine schönste Zeit, jene Zeit war, wo er die Schule besucht hat. Das merkt man auch Rean an. Es gibt ab und zu Sätze, wo Rean in Cold Steel 3 sagt, dass er die alte Klasse sehr vermisst, was ich ein wenig komisch finde, da diese Smartphones haben, aber angenommen, dass reicht Rean nicht und er braucht die Realität. Das würde meiner Meinung nach bedeuten, dass er eher ein redseliger Mensch ist. Wenn man bedenkt, dass die gesamte alte Schule Rean kennt und mag, dann verspürt man, dass er ein offener und kommunikativer Mensch ist, der gerne Hilfe anbietet, aber auch Hilfe akzeptiert und Neues probiert, was man durch die Bracer und anderen Charakteren während seiner Reise nebenbei herausfindet. Ich habe jetzt kein Problem, dass Rean niemanden von den Problemen erzählt, da wie erwähnt, dass impliziert wurde, dass er seine Kräfte unterdrücken muss (wie z.B. von Sara in Chapter 4). Das ist so mein Problem mit der Erebonia Quadrologie, oder eher der zweifachen Duologie. Falcom braucht diese "Timeskips" um sowas etablieren zu können, statt diese in der Handlung präsenter zu erzählen. Ich kann verstehen, wenn man dafür keine Zeit hätte wegen der Handlung oder wegen dem Fokus, aber die Games sind sehr lang und an manchen Kapitel sogar etwas leer, wo man es schön einbinden hätte können. Patrick ist ein gutes Beispiel, wo man den Timeskip nutzt und man ihm sogar subtile Tiefe gibt. Man merkt gleich beim Prolog an, dass er wie ein anderer Mensch ist, aber während der Handlung (stark in Chapter 4) schämt er sich für sein altes Verhalten und entschuldigt sich bei Gaius darüber, den es nicht mal wirklich stört, aber Patrick hasst sich immer noch etwas selbst, wegen seiner Vergangenheit. Er nutzt sein jetziges Tun, um sich in einen besseren Menschen weiterhin zu beweisen, da er sich auch selbst beweisen muss. Bei Rean hätte man das auch machen können, aber die Relation zu den Charakteren samt Reans Einstellung zu seinen Freunden befindet sich in einer nebulösen Situation, was ich für etwas "komisch" halte, da ich das Gefühl habe, dass es als Trickkiste funktionieren soll, wobei ich auch offen sage möchte, dass ich auch komplett falsch liegen kann. Lange Games können gut schummeln, da die so viel Information haben, dass man was übersehen kann, aber das mit Rean und der alten Klasse sitzt bei mir nicht so richtig, aufgrund des Statuses. Diese Angst und sich nicht raut mit der Klasse darüber zu sprechen ist so nebulös. Da du Emma und Celine ansprichst. Mein Problem ist, dass die meistens dazu dienen, dass man das Unmögliche möglich macht, damit man die Handlung freigestalten kann und man nicht gezwungen wird wegen Dingen, die in der Vergangenheit gebunden sind, orientieren zu müssen, weswegen ich auch kein Fan bin von Reans "Umgebungsgespür". Es mag innerhalb der Welt Sinn machen, aber man kann dadurch viele Kaninchen aus dem Hut zaubern und ich mag eher clevere Twists, oder mentale Spielchen, wo man die entgegengesetzte Partei manipulieren/überraschen kann. Es ist nicht falsch, was Falcom macht und hat so die Richtigkeit, aber es ist so viel vergeudetes Potenzial, da die sehr viel auf Writing achten. Gerade da man Schule als Setting hatte, finde ich es sogar etwas schade, dass niemand einen Absturz hatte und jeder seinen "halbwegs" prädestinierten Weg gegangen ist, aber das ist keine Kritik, sondern subjektives Empfinden, bezüglich Letzteres.

      Wegen Crossbell: Du hast vollkommen recht. In Chapter 3 und 4 hört man etwas mehr wie Rean agiert. Er rettet leben und wenn er Maschinen zerstört, dann zerstört er diese so, dass niemand stirbt. Das ist jetzt subjektives Empfinden meinerseits, aber für mich ist Krieg was Schlimmes und Opfer gehören dazu. Es ist schön eine Invasion, oder Krieg zu haben, wo es keine Opfer gibt, aber das ist für mich eine Phantasie. Selbst wenn man Maschinen perfekt richtig zerstört. Es kommt der Tag, wo man als kämpfender Soldat Menschen seriös verletzen wird. Das hätte man mit Kombination von Reans zwiegespaltenen Verhalten so gut kombinieren können und hätte Rean eine interessante Charaktergeschichte gegeben. Meiner Meinung nach sollte man Rean während der Reise Entwicklungen lassen, die über die Gesprächskultur hinausgeht, damit man in ihm mehr Farbe sehen kann. Ich gebe zu, dass das subjektives Empfinden ist^^ Meiner Meinung nach wollte man Rean PTSD vermitteln, aber ich glaube, dass sich Falcom nicht so getraut hat, weswegen man das im Laufe von Cold Steel 3 indirekt mitbekommt und man auf Reans Unterstückung der macht festsitzt. Eventuell ist das auch eine gewollte Analogie zu PTSD gewesen, da es eine gewisse Ähnlichkeit hat in der Erzählstruktur. Das kann ich nicht beweisen, ob es die Intention ist, aber interessant ist es allemal.

      Lloyds Gegner haben Lloyd oft geholfen. Die Geheimagenten von Calvard (Cao Lu, wenn ich mich richtig erinnere) ist zum Beispiel eine Figur, die Lloyd aushilft, aber eine halbwegs positive Meinung hat er nicht wirklich von ihm bzw. man geht da auch nicht richtig ein, weswegen ich Lloyds Optimismus etwas komisch betrachte. In Crossbells Games sagt er auch, dass er weiterhin vorsichtig sein muss. Das er nicht den Gedanken hat, wo er sich fragt, ob Rean eventuell Hintergedanken hat, finde ich etwas komisch, da Rean auch nicht wirklich der freundlichste Rean war gemessen der damaligen Situation und fast Lloyd getötet hätte beim Kampf.


      Ich gebe auch zu, dass ich sehr kritisch bin. Vielleicht sogar zu kritisch. Ich bin, allerdings auch so kritisch, weil ich das Game interessant finde. Wenn ich es nicht mögen würde, dann würde ich mich nicht mal dazu äußern, weswegen ich nie beneinen würde, wenn jemand sagen würde, dass ich etwas zu pingelig bin.

      Ich habe 10.00 Zeichen überschritten (18.000), weswegen es Doppelpost gibt.
    • 2. Teil da man nur 10.000 Zeichen haben kann, statt 18.000 Zeichen.

      Chapter 3

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      Es ist teilweise eine Besserung der vorherigen Kapiteln, hinsichtlich der epischen Szenen, wo sich Falcom, meiner Meinung nach, etwas schwer tut, aber gleichzeitig muss ich mir auf die Lippe beißen, da ich das Verhalten der Charaktere etwas komisch finde. Die Sache mit den Jaegern ist definitiv interessant und hat eine Vielschichtigkeit, die ich mag , vor allem, wo die violetten Jaeger sich umbringen wollten, weil sie das Ziel nicht erreichen/schaffen und wo Rean sowie Sara die Jaeger noch vor dem Suizid retten. Man sieht teilweise den ersten Gefühlsausbruch von Sara, wenn ich nichts verwechsle, aber gleichzeitig finde ich es auch schade, dass die Szene gleich nach der Cutscene in Vergessenheit geriet. Das sie nicht weint, eine Pause braucht und weiterhin positiv drauf ist, finde ich eher merkwürdig. Der Bosskampf des Chapters ist gut in Szene gesetzt, da es sich wirklich so anfühlt, dass es das Ende sein könnte. Es gab zum ersten Mal "Stakes" und die Feinde machten mehr Sinn. Es gab die Stahlritter und die Menge an Jaeger plus die Maschinen. Man musste sogar Aurelia einsetzen, weil der Feind eine gewisse Bedrohung ist. Gleichzeitig hätte ich mir auch gewünscht, dass es diesmal Sinn machen würde Ouroboros einzusetzen, anstatt "man musste was experimentieren". Hätte es einen besseren Grund gegeben, dann wäre es definitiv eins der stärksten Kapiteln der gesamten Reihe gewesen, so bleibt es leider weiterhin eher wie ein "Monster of the Week". Ich habe auch nicht verstanden, warum man den potenziellen Anwärter der Representanten nicht als Geisel benutzt haben, statt gefesselt in einen Raum zu stellen. Musses Twist war für mich nicht wirklich überraschend. Das wurde so oft "hingewiesen", dass es für mich keine Gefühle erwecken lässt. Ich fand es nur kurios, wie positiv die noblen Leute waren. Vorallem, wenn man bedenkt, dass sie so jung ist. Da hätte ich mir mehr negativen Stimmen erwartet. Ich glaube auch nicht, dann Angelina tot ist. Sonst hätte man die Todeszene gezeigt.


      Chapter 4 und 5:
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      Für mich ist Kapitel 4 das stärkste Kapitel des Games. Die Gegner hatten zum ersten Mal einen echten Zweck, nämlich Verbündete von Calvard wollten Heimdalls Niedergang. Man kriegt auch eine wunderschöne Szene, wo man den emotionalen Wert der Calvards sieht und das Erebonia auch böse sein kann. Die Reihe wirkt bis jetzt teilweise wie eine ereboniasche Propaganda (wahrscheinlich beabsichtigt^^) und die sind hier, um Familienmitglieder zu rächen, was sie aber nicht geschafft haben. Ich fand vor allem die Missionen interessant, wo man Lechter, Oliver im Team hatte. Ich finde es schade, dass Lechters Charakter in diesen Teil zu kurz kommt. Er hatte seine hedonistischen Seiten in Crossbell, aber diese fehlen hier komplett. Er wirkt eher wie ein Gnom, der die Befehle seines Meisters erfüllt, was okay ist, aber etwas eindimensional wirkt, aber man erfährt auch warum er eine Connection zu Liberl hat und was sein Vater so getan hat, was Lechter für mich etwas gerettet hat. Ich bin gespannt, wie man mit ihm weiterhin verfahren wird. Der Abendball finde ich auch interessant, da man die Charaktere hört, wie sie miteinander sprechen und wie die mit Rean sprechen. Das ist etwas, was ich öfter sehen wollte, weil ich manchmal das Gefühl vom Game kriege, dass es Rean und seine Follower sind und nicht Rean und seine Freunde. Die Szene zwischen Gaius und Patrick fand ich toll. Es gibt aber auch Dinge, die ich beunruhigend finde. Ich habe keine Ahnung wie alt Tita ist (ich schätze 15?), aber die Anspielung zwischen Agate und Tita ist etwas komisch, da sie minderjährig ist. Die Kulmination der Social Link Bonds war für mich ziemlich langweilig. Man bedankt sich, aber die Szenen haben keine so wirkliche Tiefe und sind ziemlich austauschbar. Gaius teasert seine Kraft, was okay ist, aber man erfährt es danach sowieso, weswegen die Szene so wirkt als wäre die Daseinsberechtigung, dass Gaius Rean vertraut, aber das erfährt man schon in Teil 1 und 2. Die Social Parts sind nicht so gut durchdacht meiner Meinung nach. Ich fand nur komisch wie offen und bereit der Eroberer war, sich erschießen zu lassen. Wenn man bedenkt, dass er Kinder hat und Dinge, die wichtig sind, aber gleichzeitig bereit war von Ash erschossen zu werden, da hätte ich mehr Dramatik erwartet. Die Sache mit dem Herz von Osbourne, das Rean trägt, ist okay für ein Fantasiegame, aber es kreiert ein etwaiges Problem, was ich bei Siegfried erwähnen werde in meinen Augen. Die optionalen Szenen haben starken emotionalen Wert. Als Machias beim Grab seiner Ehefrau war und sah, dass sein Weg der falsche war, war sehr interessant. Eins der Dinge, wo die Kiseki-Reihe echt strahlt. Das sind die mächtigsten Szenen der Reihe.

      Das was komisch war mit dem Grab von Crow, war auch nicht so durdacht. In Friedhöfen werden oft Dinge entstaubt. Das man dadurch herausgefunden hat, dass was nicht stimmte, war komisch.


      Chapter 5 ist in meinen Augen ein reines Desaster. Einerseits finde ich es weiterhin lustig, dass Falcom erwartet, dass man Cold Steel 2 in New Game Plus durchgezockt hat, aber die Geschehnisse während der Kirche stellen noch mein Problem mit Kiseki stärker da, hinsichtlich des Pacings. Man könnte das so schön teilweise in Kapitel 1 und 2 einbinden/teasern können, aber stattdessen macht man vor dem Ende ein Expositionthrow, wo man mit Informationen überflutet wird und Twists aufgedeckt werden. Diese hätte man besser einbauen und dann aufbauen können. Das ist für mich etwas vergeudet. Man erfährt auch wo Gaius 6 Monate lang war und wer exakt das blonde Mädchen ist, nämlich die Großtante, die Emma erwähnt. Ich verstehe nur nicht, warum die sich so spät meldet. Theoretisch hätte sie Rean & Co. deutlich früher helfen können. Die Erklärung, warum Lianne noch unter den Sterblichen weilt, ist auch irgendwie blöd, falls ich das so sagen darf. Ich mein, die war kurzzeitig tot und hat aber den Tod besiegt und ist nun unterblich geworden. Das ist so irgendwas. Interessant das auch Osbourne/Lechter nicht das Dokument anwenden können, wo Rean die Ironbloods aushelfen muss. Warum das nicht erwähnt wurde, während dem letzten Dungeon finde ich komisch. Crow ist wohl nicht gestorben und wurde in die Welt der Lebenden geholt. Am Ende bekam er seine Erinnerungen. Das kreiert ein Problem und zwar, dass der Tod keine Rolle mehr spielt. Das macht jede Krise und jeden "Stake" etwas wertlos, da man die alle eventuell wiederbeleben kann. Ich finde es auch komisch, dass Crow, der Osbourne um alles hasst, unterstützt, wenn man bedenkt, was ihm in der Vergangenheit zugestoßen ist. Generell ist der letzte Dungeon schlecht durchdacht von der Handlung und von den Charakteren her. Man kämpft gegen Lianne und McBurn, aber diesmal ist man nicht auf Hilfe angewiesen. Stattdessen können 3 Leute aus der alten Klasse sogar standhalten, was in Chapter 3 nicht möglich war? Generell ist die Einstellung der Charaktere komisch. Man kämpft auch gegen Millium und Claire, die bewusst nicht gegen Rean kämpfen möchten, aber es trotzdem tun, was ich persönlich als schlechtes Wirting bezeichne. Ich weiß auch nicht, was ich zur Zerstörung von der Courage sagen soll. Es ist eine schöne dramatische Szene, aber vielleicht kann man die 3 wiederbeleben wie Siegfried/Crow. Aufgrund dieser unsicheren Konstante ist es für mich schwer was zu empfinden. Generell ist Chapter 5 komisch. Man führt ein, dass Erebonia verflucht ist und deswegen in Kriegen verwickelt ist und das es diese "Black Seeds" gibt, was ich persönlich nicht so toll fand. Aurelia und die restlichen Soldaten finden Ash und bringen ihn weg, dabei hat er den Emperor erschossen. Das kein Soldat, oder so wütend ist, ist so komisch. Man wirft so viel Logik weg, um was Cooles darzustellen. Ich bin gespannt was aus Cold Steel IV wird und ob es Dinge zufriedenstellend erklären wird, aber für mich ist es ein schwaches Finale.



      zukünftigen Entwicklung & Meinung zur Reihe selbst.

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      Falcom stoßt auf ein gewaltives Problem eventuell zu. Der Tod spielt keine Rolle mehr. Leute aus der alten Klasse können Ritter/Zauberleute, die mehrere Jahre Erfahrung haben, besiegen. Die Stakes werden aus komischen Gründen immer höher und höher. Das wird der Reihe zwingen noch höhere Wellen schlagen zu müssen, wo man vielleicht sogar gegen Aidios selbst kämpfen wird, da man die Stakes unnötig größer machen muss, damit die Spannung erhalten bleibt, den was bleibt über, wenn man Dämonen/Ritter/stärkste Enforcer erledigen kann? Meine Befürchtung ist, dass man sich gegen eine Wand schreiben wird, oder vielleicht die Kisekigesamt-Handlung zu 80 % fertig erzählt wurde. Erebonia-Arc ist für mich einer der schwächeren Dinge, die Falcom produziert hat. Falcom traut sich nicht ernste Themen offen anzusprechen, weswegen Calvard etwas zu kurz kommen wird. Ich glaube nicht, dass man Rassismus ansprechen wird und wenn ich bedenke wie groß die ungedeckte Karte ist, dann frage ich mich wie sich die Dinge weiter entwickeln werden. Ich würde empfehlen, dass man die Kapitelnsache bei Seite legt und man versuchen soll eine Alternative zu finden. Die Erzählstruktur braucht etwas mehr Kreativität und Freiheit. Man deckt sich mit der repetitiven Struktur zu.


      Ich bin mir sicher, dass ich Dinge vergessen habe. Ich bin gespannt was in Cold Steel IV passieren wird.^^ Ich mochte Cold Steel 3. Ich mag die trivialen Dinge am Meisten, wie z.B., dass Freddy mit einem Dreizack angelt und die Arcs der Bevölkerung von Kapitel zu Kapitel. (Ein paar mehr invididuelle NPC-Designs wären aber nicht schlecht gewesen)
    • Aiiijaijai...du machst dir aber viele Gedanken.

      Auf der einen Seite bemängelst du das viele Dinge viel zu früh ersichtlich sind, da es immer wieder Szenen gibt die darauf hin gedeutet haben und auf der anderen Seite gefällt dir der plötzliche Twist in Chapter 5 nicht.

      Glaub mir...alles in Den Trails Games ergibt mehr Sinn wie alles was och bisher in anderen Games zu sehen bekam. Denn im Gegensatz zu anderen Games wird hier die Geschichte vor dem Game geschrieben. Ich habe viele Spiele gespielt wo man merkt das die Entwickler wärend der Produktion noch nicht genau wussten wohin sie wollen. Solche Handlungen sind zumeist zum scheitern verurteilt. Hier aber wird zuerst das Szenario geschrieben und dann der weitere Teil produziert. Es ist nicht leicht mit einem begrenzten Buget dann auch alles umzusetzen was sich die Entwickler wünschen aber ich habe selten ein Spiel gesehen wo am Ende doch alles irgendwie aufgegriffen wird.

      Als ob bei Falcom jemand angestellt ist der nur dafür da ist die Checkliste aller offenen Fragen abzuhaken.

      Vieles, gerade wo du Chapter 5 desaströs findest, scheint für dich keinen Sinn zu ergeben. Was nur logisch ist. Sonnst bräuchte man kein Teil 4.
      Dort wird so einiges was dir im Kopf herumschwebt aufgeklärt. Zufriedenstellend oder nicht.

      Die alte ClassVII hat nun einige Jahre hinter sich und man darf nicht vergessen wie sie an den Herausforderungen gewachsen sind. Zudem haben einige auch gewisse Talente mit in die Wiege gelegt bekommen. Das sie mit der Zeit ihren Gegenspielern ebenbürtiger werden oder ihnen zumindest Teilweise standhalten können finde ich sehr nachvollziehbar.

      Ehm...zur blonden Dame "Rose"
      Hast du mal den Roman im Spiel gelesen?
      Angeblich laut ihrer Aussage nicht der Realität entsprechend, dennoch erschließen sich auch dort einige Antworten, die früher oder später noch eine gewichtige Rolle spielen werden.

      Was den Tod von Charakteren angeht...
      Spoiler anzeigen
      Ich gebe dir recht...Falcom ruiniert sich selbst ein wenig Dramaturgie durch das Zurückbringen lieb gewonnener Charaktere. Und meistens sind es immer nur die Guten die urplötzlich überlebt haben. Aber niemand...und das versichere ich dir. Niemand hat einfach irgendwie den Tod besiegt und lebt jetzt wieder. :D


      Aber du glaubst garnicht was ich mir alles schon für Gedanken mache.. Am Ende befürchte ich aber auch das Falcom ein Problem haben wird diese aufgebaute Spannung zufriedenstellend zu beenden.
      Es gab schon einige Beispiele wo Falcom um gewisse Charaktere auch aus anderen Spielen ein Geheimnis gemacht hat und die Auflösung war dann sowas von enttäuschend. Man wird zu sehr gepackt von dem Falcom Spannungsaufbau und erwartet dann zu viel.
      Ich finde es toll das man über diese Spiele so wunderbar diskutieren kann.
      "Such tears...
      What beauty they hold... these tears of sorrow... Surely they are the most precious substance in the world.
      But, are you worthy to shed such tears? "

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bastian.vonFantasien ()

    • Klar, mache ich mir viele Gedanken. Das ist der halbe Spaß bei Games. Meiner Meinung nach gibt es nie eine richtige Antwort wie man eine Handlung genießt bzw. was richtig oder falsch ist. Es gibt immer mehrfache Wege. :)

      Bastian.vonFantasien schrieb:



      Auf der einen Seite bemängelst du das viele Dinge viel zu früh ersichtlich sind, da es immer wieder Szenen gibt die darauf hin gedeutet haben und auf der anderen Seite gefällt dir der plötzliche Twist in Chapter 5 nicht.


      Das würde ich nicht so pauschalisieren. Es gibt in Cold Steel 3 gute Dinge, die angeteasert werden und Dinge, die zerkaut angeteasert werden. Es hängt immer vom Beispiel/Herangehensweise ab

      Beispiel im Spoiler:

      Ich setze alles im Spoiler auch die anderen Dinge, die du ansprichst.

      Spoiler anzeigen

      Das mit Musse was ist, wurde 62 mal angeteasert durch Dialoge und Bewegungen in den Szenen. Ash Vergangenheit nur 1-2 Male und hatte deswegen einen epochaleren besseren Effekt. Bei Crosbell gab es den Jaeger-Mafioso den man in Zero etabliert hat und eine coole Exekution in Ao no Kiseki hatte. Solche Dinge hätte ich eher gesehen in dieser Quadrologie. Wade wurde auch besser etabliert zwischen den Games und man versteht auch, warum er seine speziellen Herangehensweisen hatte. Solche Affinitäten hätte ich gerne in Cold Steel gehabt. Man etabliert was in den Games, was man später verwertet, aber in Cold Steel kommt das oft zu kurz, weswegen viele Charaktere teilweise vergeudetes Potenzial haben meiner Meinung nach^^. Natürlich gibt es viele richtige Antworten.


      Es kann durchaus sein, dass die Dinge in Cold Steel IV erklärt werden, weswegen das auch nur meine Meinung ist, oder Gefühle, aber die Leere in den ersten 3 Chapters ist in gewisser Hinsicht eine Vergeudung finde ich, oder wird sich jemand an Überraschung an Sutherland erinnern? Plottechnisch hat man da nichts etabliert bis auf den Wiederkehr gewisser Charaktere. Man hätte Dinge von Chapter 5 andeuten können wie z.B. die positive erwähnte Person im Spoiler,, aber man etabliert in dieserlei Hinsicht nicht wirklich. Ich fand die trivialen Dinge in Chapter 1 toll, aber wenn es um das Große und Ganze geht, dann fehlt dem Kapitel etwas an Wert, weswegen ich find, dass es ein fragwürdiges Pacing hat. Eine klassische Geschichte hat 3 Stufen. Introduktion -> Aufbau -> Explosion des Aufbaus. In dieserlei Hinsicht tut man in dieser Quadrologie komische Wege gehen. Jedes Game einzeln hat diese Struktur seit Cold Steel 2, gleichzeitig hat diese Struktur die ganze Quadrologie, was bisserl ein Widerspruch ist, aber kein schlechter. Ich hätte mir nur gewünscht, dass man sich bisserl mehr Mühe gemacht hätte in gewissen Dingen.^^ Die meisten Probleme die Kiseki hat, hat meiner Meinung nach nichts mit der Darstellung zu tun, sondern mit dem Writing selbst und in Cold Steel 3, oder 2 hat das nichts mit Budget zu tun.

      Zur blonden Dame: Dein Absatz sagt mir das Problem, was ich mit Chapter 5 habe.^^ Es gibt den Roman, aber gleichzeitig hat der Roman auch keine Gültigkeit. Es kann interessant sein, aber vom Writing her kann man es als Entschuldigung nehmen, falls man was Anderes etablieren möchte und man es vielleicht vergessen hat. Es kann beides richtig sein bzw. auch das Game aufwerten, aber in Cold Steel geht man oft damit um.

      Dein Spoiler habe ich sicherheitshalber nicht gelesen, vielleicht geht man besser damit um in Cold Steel IV. Das lässt sich zeigen, aber Cold Steel Reihe entschuldigt sich oft mit Dingen wie "das wird in den Sequels erklärt." Warum etabliert man nicht mehrere Dinge, wie Osbournes Schuss in dieser langen Quadrologie?^^

      Osbournes Situation zieht sich seit Cold Steel 1, aber man geht bis jetzt keine wirkliche Wege damit und man stellt sich die Frage, ob es wirklich nötig ist, so vieles in Cold Steel IV zu verpacken, wo es vielleicht dramaturgisch stückweise zwischen der Quadrologie anzudeuten/erklären und weiterhin, wo man Twists besser verpacken hätte können (siehe Ash Beispiel) Man kann Cold Steel IV zu einer riesigen Enttäuschung machen, aber auch das Gegenteil schaffen. Ich werde das im Jahr 2021 erfahren.^^ Die Reihe ist lang, aber ich finde, dass die vom Inhalt her nicht so viel Interessantes zeigt. In Crossbell passieren mehr Dinge, dabei sind das nur 2 Games und Erebonia Quadrologie wirkt für mich nicht wie eine durchdachte Quadrologie, sondern gespaltene Duologien, wo man die Games absichtlich verlängert, da man während der Kapiteln nicht festsetzt und wenn, dann oft am Ende, anders als z.B. Kapitel 3 von Ao no Kiseki was während dem Game ist. Cold Steel 2 hätte ein Kapitel 3 von Ao no Kiseki gebrauchen können. Cold Steel 2 und 3 hat sehr viel Leere und zeigt mir sehr oft wie teilweise dummhaft die Bösewichte agieren, weswegen ich deren Präsenz nicht als problematische Darstellung ansehen kann, da diese wie Team Rocket wie Pokemon wirken, was nicht das Problem per se ist, aber es einfach ein Kampf wie jeder Andere ist in vielen Fällen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jack Frost ()

    • Ich hätte da ein paar Neulingsfragen, hoffe das ist der richtige Thread dafür.

      Ich selbst habe noch keinen Teil der Reihe gespielt, besitze aber ToCS 1+ 2 jeweils in zweifacher Ausfertigung (ps3+Vita). Möchte die Reihe also auf jeden Fall irgendwann nachholen.

      Anlass zu meinem Post hier ist, dass ich einen Post gelesen habe, der den vierten Teil sehr schlecht macht.

      resetera.com/threads/trails-of…mes-out-in-english.89137/

      Wie hier auch erwähnt wird, hat es tatsächlich sehr schlechte Bewertungen bei Amazon jp erhalten. Es geht wohl darum, dass das Spiel sehr fillerlastig ist, ohne viel Story beizutragen/fortzuführen und das was kommt, wenig und enttäuschend wäre.

      Jetzt zu meinen Fragen:

      Es wird des Öfteren CS 1/2 in einem Atemzug genannt und dann, als gäbe es da einen Bruch, 3 (und 4). Z.B. sollen ab dem dritten Teil ja besonders starke Referenzen auf andere vorherige Teile der Legend of Heroes Reihe aufkommen bzw Vorwissen vorausgesetzt werden.

      1. Ist CS2 in irgendeiner Weise in sich abgeschlossen, sodass man sagen könnte, wenn ich dort aufhöre, macht es auch Sinn und es besteht kein Cliffhanger? Oder geht es in 3 unmittelbar weiter?

      2. Hat hier jemand schon den vierten Teil gespielt und kann sich generell dazu äußern?

      Ich will hier keine schlechte Stimmung aufkommen lassen, ich hab mich selbst auf die Reihe gefreut, da sie ja als sehr gut gilt. Nur wenn ich jetzt lese, dass der Abschluss schlecht und enttäuschend sein soll, ist das schon demotivierend. Deshalb hätte ich einfach gerne ein paar Meinungen dazu.

      Edit:
      Okay nach eigener Überprüfung (Ich war vorschnell) sind die Bewertungen bei Amazon.jp zwar nicht überragend, es gibt durchaus viele 1-2* Wertungen (22%) aber zumindest doch auch viele 4-5* (67%). 10% sind 3*.
      Also alles in allem, kann das einfach nur die Meinung eines einzelnen sein, aber ich würde trotzdem gerne auch hier ein paar Meinungen hören...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Halveen ()

    • Also deine erste Frage würde ich mit einem Jein beantworten: Das Ende von CS2 stellt schon eine Zäsur da, wo bestimmte Handlungsstränge unterbrochen werden und man die Reihe eigentlich zur Seite legen könnte mit dem Gefühl "Ja gut, reicht mir dann auch". Es gibt aber auch noch genug offene Handlungsstränge (die Charaktere setzen ihr Leben ja schließlich fort, was zu neuen Ereignissen führt), die dann in CS3 fortgesetzt werden.

      Die zweite Frage kann ich nicht beantworten, da ich den vierten Teil noch nicht gespielt habe. Ich vermute mal, dir geht es hauptsächlich um das riesige Zeit-Investment, das für die Reihe nötig ist und für das du dann natürlich einen vernünftigen Pay-Off in der Story erwartest. Ich hab die durchwachsenen Meinungen zu CS4 auch schon gelesen, aber die sind mir völlig egal, ich freu mich trotzdem auf das Spiel, denn hier gilt das gute alte Sprichwort: Der Weg ist das Ziel. Falcom hat so eine riesige Welt mit unzähligen Charakteren erschaffen, die alle ihre eigene Agenda fahren und verschiedenste Entwicklungen durchlaufen, die für sich genommen schon kleine spannende Geschichten sind, da stört es mich gar nicht so sehr, wenn das große Ganze nicht zu 100 % befriedigend aufgelöst wird. Man kann da natürlich andere Erwartungen haben, aber dann ist die Reihe an sich vielleicht nicht ganz so empfehlenswert.



      <3 Futa-4-Love <3
    • Also ich habe Cold Steel 1 und 2 gespielt bevor ich danach die Sky-Reihe erst durchgespielt habe. :)

      Nur zu dem Punkt, die Lore der Welt ist schon sehr miteinander vernetzt, wenn man sich aber durchliest was es so an Randinformationen im Spiel gibt dann klappt das auch. Ich finde Cold Steel ist ein guter Einstieg, vielleicht motiviert es dich ja danach genauso doch noch die Sky Reihe zu spielen. :)
      Aber Vorkenntnis ist nicht zwingend notwendig, es gibt einige Charaktere vor allem im dritten und vierten Teil aus den vorherigen Spielen, auch eher von den Crossbell Spielen. Aber man kann da im Kompendium nachlesen wer die sind.

      Das Cold Steel 4 wohl nicht ganz so gut ankommt wusste ich nicht, stört mich aber auch nicht wirklich. Viele der Sky-Fans tuen sich aber allgemein schwer mit Cold Steel und mögen die neue Storyline nicht.
      Mir gefällt die Cold Steel Reihe besser als Trails in the Sky, ich mag halt auch einfach Geschichten mit politischem Hintergrund. das wirkt global einfach relevanter für diese Welt. :)

      Ich finde aber wenn man die ersten zwei gespielt hat muss man den dritten auch spielen, da ist schon noch sehr vieles offen.

      Also ich kann die Spiele nur empfehlen, man muss aber halt auch textlastige Spiele mögen.^^

      Meine kleinen Minireviews 2020 musste abgebrochen werden weil Zeichenlimit :(
      Currently playing: The Last of Us Part II
      Dieses Jahr durchgespielt: 23
      GOTY: Persona 5 Royal



    • Ja, Teil 4 lässt viele enttäuscht zurück.
      Dasselbe gilt auch für GoT.
      Wenn man eine Handlung mit so vielen verschiedenen Charakteren auffährt und sie durch immer wieder neu spannend in Szene gesetzten Twists ausschmückt und alle jedesmal neu gebrainfucked werden dann kann man bei der finalen Auflösung nur enttäuschen.
      Sie haben nichts falsch gemacht in Teil 4 aber nach den ganzen Strapatzen nach den hunderten Stunden an geführten Dialogen an spannend integrierten Charakteren erwartet man einfach das unerwartete...etwas noch nie da gewesenes! Viele der offenen Fragen bauen in der Community einfach nen regelrechten Hyperhype aus und jeder baut sich seine skurrielen Theorien zusammen und am Ende ist es halt einfach nur eine Geschichte die nunmal ein Ende nehmen muss. Und die Handlung um Trails of cold Steel ist dort halt zuende.
      "Such tears...
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