The Last of Us

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    • ElPsy schrieb:

      , aber an sich habe ich selten ein spiel gespielt was solche Emotionen bei mir ausgelöst hat. Es gab stellen wo es verdammt schwer war weiter zu Spielen oder ich den Bildschirm regelrecht angeschrienen habe dass das jetzt nicht passieren darf. Ich persönlich finde es gerade extrem schwer (zumindest mit meinem Schreibfähigkeiten) das jetzt gut zu beschreiben, aber um es auf dem Punkt zu bringen, das Spiel war eine Emotionale Achterbahn fahrt die ich lange nicht mehr vergessen werde.
      Freut mich zu hören das es dir so gut gefallen hat im direkten Vergleich zum ersten Teil. ^^
      Weiss genau was du meinst, hab ja darüber geschrieben, war bei mir nicht anders, der letzte Kampf war mit das intensivste was ich bisher gespielt habe. Musste das Spiel auch pausieren. Bei den Rocketbeans im Stream ist Simon das gleiche passiert, der hat den Controller einfach weggelegt weil er das nicht konnte. ^^
      Bekomme da auch jetzt noch Gänsehaut, und ich freue mich jetzt schon auf meinen zweiten Durchgang nächstes jahr mit der PS5, wobei das dann glaube ich nicht mehr ganz so emotional ist.

      Bin mir immer noch unsicher welchen Teil ich besser fand, aber ich tendiere so langsam auch eher zum zweiten Teil, ich mochte den ersten Teil aber halt auch schon echt gerne.

      Meine kleinen Minireviews 2020 musste abgebrochen werden weil Zeichenlimit :(
      Currently playing: Trails of Cold Steel 4
      Dieses Jahr durchgespielt: 34
      GOTY: The Last of Us Part II



    • Aruka schrieb:

      Bin mir immer noch unsicher welchen Teil ich besser fand, aber ich tendiere so langsam auch eher zum zweiten Teil, ich mochte den ersten Teil aber halt auch schon echt gerne.
      Ist meiner Meinung nach auch eine sehr schwere Frage (auch wenn ich sie mir schon beantwortet habe), denn dadurch das der 1. Teil so gut ist funktioniert der 2. Teil ja erst überhaupt in diesem ausmaß. Ohne dass der 1. Teil die Beziehung zwischen Ellie und Joel so gut darstellt, hätten die die Konflikte lange nicht die Wirkung gehabt wie sie jetzt gehabt haben. Aus diesem Grund sehe ich den 1. Teil sozusagen als Einführung und den 2. Teil als Höhepunkt der Geschichte.
    • Stimmt, die ganze Stimmung im Spiel ist auch einfach anders.

      Im ersten teil war halt dieser Roadtrip Vibe der beiden für mich so interessant, wie man sich nach und nach besser kennen lernte um nachvollziehen zu können was Joel am Ende getan hat. Beim zweiten Teil war die Stimmung nochmal düsterer, emotionale Achterbahnfahrt trifft es recht gut. Ich war gleichzeitig wütend auf Ellie beim Beginn des dritten Arcs, aber gleichzeitig konnte ich halt verstehen warum sie für sich daran glaubte es wäre notwendig um loslassen zu können. Aber gut fühlte sich der letzte Teil nicht an, aber das war ja so gewollt. ^^

      Bin echt gespannt was man mit dem dritten Teil so macht, die Welt bietet ja noch eine Menge Potential.
      Besonders:
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      Abbys Storline wäre in dem Fall für mich interessanter, einfach weil ich wissen will was die Fireflys vorhaben, und ob es noch irgendeinen Hoffnungsschimmer gibt.

      Meine kleinen Minireviews 2020 musste abgebrochen werden weil Zeichenlimit :(
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    • So, ich habe letzte Woche auch endlich Teil 2 durchgespielt. Was soll ich sagen, erzählerisch ist es ein absolutes Meisterwerk.

      Normalerweise interessiere ich mich nicht mehr für Zombieapokalypsen, das dies für mich das abgenudelste Setting sämtlicher Medien ist. Wenn ich für 10 Jahre keine Zombies mehr sehen würde, hätte ich kein Problem damit.
      Bei TLOU2 habe ich jedoch eine Ausnahme gemacht. Von Teil 1 war ich nämlich aufgrund der genialen Charakterzeichnung sehr begeistert. Die Beziehung, die sich zwischen Joel und Ellie entwickelt, wurde sehr schön dargestellt und hatte mich richtig berührt. Spoiler zum Ende und zum Ende vom ersten Life is Strange

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      Ich konnte mich auch total gut in Joel am Schluss hineinversetzen. Würde man mich vor die Wahl stellen: rette deinen dir liebsten Menschen oder die Menschheit... tja, die Menschheit hätte Pech gehabt, so ein arroganter Mistsack bin ich eben, und dazu stehe ich. Aus dem selben Grund gibt es auch nur ein wahres Ende für mich bei Life is Strange 1. Da musste ich keine Sekunde zweimal überlegen.


      Bei Teil 2 war ich anfangs unsicher, ob aus narrativer Sicht überhaupt eine Fortsetzung notwendig war. Die Zweifel wurden schnell beseitigt, da die Story in eine völlig andere Richtung wie der erste Teil geht. Handelt der Vorgänger noch von der Beziehung zwischen Ellie und Joel, geht es im zweiten Teil um eine eiskalte Rachestory. Oder ist es wirklich so einfach?

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      Den Kniff, nach der Hälfte Abbys Seite der Geschichte zu erleben, finde ich genial. Abby ist mir während ihrer Story richtig ans Herz gewachsen. Zuvor hatte ich sie noch gehasst, als sie Joel so eiskalt ermordete. Zum Ende ihres Kapitels fiel es mir auch richtig schwer, Ellie zu bekämpfen. Ich mochte beide Charaktere, von beiden kann ich die Motivation nachvollziehen.

      Letztendlich hatte Abby am Anfang des Spiels die selbe Motivation für den Mord an Joel, wie Ellie in ihrem ersten Part des Spiels. Beide wollten sich am Mörder ihrer Vaterfigur rächen, und beide waren bereit, dafür alles zu tun. Und bei beiden eskaliert infolge dessen alles.

      Ich war mir auch echt nicht sicher, wie das Spiel ausgeht. Ich habe den Writern alles zugetraut. Der Endkampf, mit Ellie gegen Abby, war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich wollte Abby nicht bekämpfen... was war ich froh, dass Ellie doch von ihr abließ. Und es gab noch 100 weitere Magic Moments.

      Wie gesagt, die Story geht in eine ganz andere Richtung wie Teil 1. Und für mich, in eine weitaus interessantere. Grob zusammengefasst könnte man sagen, es geht darum, dass ein Leben voll Rache dein Leben letztendlich zerstört.

      Für diese Achterbahnfahrt der Gefühle bin ich Naughty Dog dankbar. Und ich weiß trotzdem nicht, wie ich mich in der selben Situation verhalten würde.




      Über das Gameplay muss ich nix sagen. Absolut feingeschliffen und spaßig. Das Pacing war ab und zu etwas zu lang, aber damit komme ich klar. Einige Locations waren verdammt unheimlich... der Keller des Krankenhauses könnte 1 zu 1 eine Location aus den besten Survival Horror Spielen sein. Dafür nochmal ein extra Punkt von mir.
      Auch der OST war genial. Sowohl der Originale, als auch der Lizensierte. Als im Letzten Kapitel aus dem Radio der Wächter die Black Angels ertönten, habe ich mich wohlig an Alan Wake Zeiten zurückerinnert.

      Jetzt würde mich aber mal folgendes interessieren (habe den Thread nicht so verfolgt):
      Es scheint ja, mehrere Kontroversen in Bezug auf die Story gegeben zu haben. Ich habe diese nicht verfolgt, da ich unbelastet in das Spiel gehen wollte.
      Mir ist nicht so ganz klar, was denn an dem Spiel so kontrovers sein soll. Das Ellie lesbisch ist? Das steht doch nicht wirklich im Vordergrund. Das Abby nicht wie eine typische Videospielheldin ausschaut? Die Brutalität?

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      Oder war es der Tod von Joel? Dass dieser im Spiel nur in Rückblenden erscheint? Dieser Narrative Kniff macht die Story doch erst interessant, alles andere wäre schon 1000 mal in irgendeiner Form da gewesen. Eine weitere "Joel und Ellie reißen durch Amerika" Geschichte wäre nach dem Ende des ersten Teils doch super öde gewesen.

      Oder was es die Tatsache, dass Ellie eine Schwangere Frau umbringt?



      Im Ernst, ich verstehe es nicht.
    • Yeah, freut mich jedes Mal wenn jemand das Spiel durchgespielt hat, die Resonanz war hier jedes Mal echt positiv. :)

      Josti schrieb:

      Normalerweise interessiere ich mich nicht mehr für Zombieapokalypsen, das dies für mich das abgenudelste Setting sämtlicher Medien ist. Wenn ich für 10 Jahre keine Zombies mehr sehen würde, hätte ich kein Problem damit.
      Jo das Setting hat mich schon damals nicht angesprochen, unter anderem weil das dann auch noch in den USA spielt. Aber wie bei den meisten fand ich das Spiel nicht deswegen so gut, sondern wegen dem ausgezeichnetem Storytelling. Beim zweiten Teil kam mir das ganze Zombieding sogar noch viel unwichtiger vor irgendwie. Hat mich auch an LiS erinnert das erste Ending, also umgekehrt, da hätte ich mich auch nie gegen Ch*** entschieden.^^

      Aber mal zur Frage, ich pack das einfach mal komplett in einen Spoiler.

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      Also der Grossteil der "Kontroverse", eher der Shitstorm fing schon Monate vorm Release an. Da wurde dann kritisiert das TLOU linke propaganda sei, weil Ellie lesbisch ist, und die Frauen zu männlich aussehen. Dann kamen noch leaks dazu die grösstenteils falsch waren. Da waren die dann noch angepisst das es eine "10 Minuten Sexszene" im Spiel gibt zwischen lesben....das war ja im Endeffekt nur ganz kurzes knutschen...
      Auf 4chan, reddit und auf incel.co hat man sich dann noch schon im Vorraus organisiert um das Spiel zu reviewbomben und jeden der verantwortlich für das Spiel ist online zu belästigen. Die Synchronsprecherin von Abby, Laura Bailey hatte dazu ein Video hochgeladen, die hatte es in der Zeit richtig schwer. Unter anderem weil natürlich auch Abby kritisiert wurde das sie zu muskulös für eine Frau sei.
      Der Tod von Joel hat dann viele auch richtig sauer gemacht, da die den wohl als "Vaterfigur" sahen. Ich fand den Tod ja auch schlimm, aber das gehört halt zur Story, und wenn man das Spiel wirklich gespielt hat kann man die Beweggründe von Abby ja meiner Meinung nach nachvollziehen.
      Der Grossteil dieser Kontroverse war kompletter Schwachsinn, die meisten davon haben das Spiel nie angefasst da sie schon im Voraus sauer waren, und das aus ganz simplen homophoben und sexistischen Gründen. Man muss Abby ja nicht schön finden, ist ja ok.

      Danach kam dann noch Kritik dazu wegen dem Ending, das haben auch Leute wie pewdiepie kritisiert, das konnte ich zumindest noch irgendwie verstehen, auch wenn ich das komplett anders sehe. Viele haben sich dann aufgeregt das es ein Rachespiel ist, und man am Ende Abby nicht einmal töten darf, der Charakter wurde von einigen richtig gehasst. War bei mir aber absolut nicht so, ich verstehe nicht warum man sich so sehr ein Spiel wünscht bei dem alles moralisch schön Schwarzweiss bleibt. Genau das fand ich an TLOU2 so grossartig. So einfach funktionieren menschen nun mal nicht. Ich war am Ende eher genervt das Ellie nochmal losgezogen ist. Der Endkampf war für mich einer der emotionalsten Momente die ich je in einem Spiel erlebt habe. Ich hab da dann einfach nichts mehr gemacht weil ich Abby nicht töten wollte, bei den Rocketbeans war das genauso. Simon musste den Controller zur Seite legen für einen Moment. Wie viele Spiele schaffen sowas denn bitteschön?^^

      Einige haben sich wohl einfach eine weitere Reise von Joel und Ellie gewünscht. Schön simpel, genau wie im ersten Teil, ich bin wirklich froh das naughty Dog sich hier was getraut hat, und trotz dem Shitstorm, jeder der das Spiel durchgespielt hat war eigentlich begeistert. Das sah ich im privaten Umkreis, hier im Forum und auf Twitter.
      Glaube nur Bloody gefiel einiges am Spiel nicht, aber das waren andere Gründe, hatte glaube ich auch mit dem Gameplay zu tun.

      Ist halt leider schade das sich viele hier empört haben ohne es überhaupt zu spielen.




      Naja, ich hätte mir das vor dem Spiel online nicht antun dürfen, hat mich nur aufgeregt, umso mehr wenn ich dann im Spiel gemerkt habe das vieles unbegründet ist.

      Meine kleinen Minireviews 2020 musste abgebrochen werden weil Zeichenlimit :(
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