[Filmclub #4] - A Single Man

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    • [Filmclub #4] - A Single Man



      Drama

      Trailer

      Story:

      Los Angeles, 1962, auf dem Höhepunkt der Kubakrise: George Falconer, ein britischer Professor, bemüht sich, seinem Leben nach dem Tod seines langjährigen Partners Jim wieder eine Bedeutung zu geben. Gefangen in der Vergangenheit, sieht er keine Zukunft mehr, doch die Ereignisse und Begegnungen eines einzigen Tages verhelfen ihm zu einer Entscheidung darüber, ob nach Jim noch ein Sinn existiert. Trost findet George bei seiner besten Freundin Charley, einer Schönheit von 48 Jahren, die selbst mit Zukunftsfragen zu kämpfen hat. Kenny, ein junger Student von George, der gerade mit sich selbst ins Reine kommen muss, verfolgt seinen Professor, in dem er eine verwandte Seele zu erkennen glaubt.
      Quelle: moviepilot.de

      "A Single Man" hat die vierte Runde unseres Votings gewonnen und wird demnach in kürze geschaut und hoffentlich viel darüber diskutiert!

      Ich denke mal bis Ende August sollten wir den Film alle gesehen haben ;)
    • So, dann mal meine Meinung: (Sogar ohne Spoiler)

      Tom Ford setzt sehr stilvolle Farbpaletten ein um seine Geschichte eines Lehrers(Colin Firth), der nach dem Tod seines Geliebtens nicht mehr weiter weiß, zu erzählen. Oscar-Preisträger Colin Firth lobe ich an dieser Stelle. Er hat seine Rolle subtil ausgefüllt und hinter seinen Gesichtszügen sind große Emotionen zu spüren. Was mir nicht gefiel, waren die gekünstelten Slow-Motion-Szenen mit aufdringlicher dramatischen Musik. Zwar ist der Soundtrack sehr schön, doch sind diese Szenen aufdringlich und sehr prätentiös. Wenn diese Szenen einfacher und ruhiger gestaltet wären, hätten man hier eine größere Wirkung erzielen können.

      Insgesamt hat der Film mir gefallen. Ein zuletzt doch lebensbejahender Film.

      7.5/10
    • So ich gebe jetzt auch mal meine Meinung zum BEsten zumal ein Film gewonnen hat den ich selbst vorgeschlagen habe.( wäre sachon bescheiden wenn ich mich da enthalten würde!)Für mich ist der Film eine Symbiose aus Kunst und Film. Es ist ja Tom Fords Erstlingswerk ( und so weit ich weiß sein einziger Film), der ja bekannterweise Modedesigner ist. Das merkt man auch am Film ich finde die Intensität die in den einfachen Momenten liegt die in den alltäglichen Abläufen liegt wird sehr gelungen dargestellt un dlässt einen selbst im Reallif drüber nachdenken mal inne zu halten und ienfach den Momente bewusst zu erleben was ja in der heutigen Schnelllebigkeit doch schon Seltenheitswert hat. Die Story und das Ende an und für sich fand ich klasse, auch das man wenn man den Entschluss gefasst nicht mehr weiter leben zu wollen weil ein gewisser Teil nicht mehr vorhanden ist,hat und urplötzlich (hier in Form von KEnny) etwas oder jemand ins Leben tritt womit man so nicht gerechnet hätte und dann doch wieder weiter machen will also nicht aufgibt sondern neuen Mut fasst ist nicht nur fiktiv sondern auch so wahr deshalb ist das ganze authentisch in meinen Augen und nicht nur aufgesetzter Kitsch und ich weiß von was ich rede.. Zu den schauspielerischen Leistungen kann man nichts schlechtes sagen Firth ist eh genial die Mimik un dGEstik die der Man rüberbringt ist genial und Hoult als Kenn mein der junge könnte auch nur aus seinen Augen bestehen die wirken schon so ungemein. Alles in allen ist das Gesamtkonzept extrem stimmig in meinen Augen Musik-Story-Schauspieler. Für mich ist das Ganz eindeutig ein 10/10 Punkte Film ruhig emotional ansprechend.

      ZUm Film selbst
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      Ich weiß nicht ob es mein Wnuschverlangen ist oder ob ich es mir einbilde wie auch auch immer aber die Rolle von Kenny das er "nur" der Student von Falconer ist und in ihn einen seelenverwandten in sinne von missverstandenen Wesen sieht ist für mich einfach zu ich weiß nicht wie ich sagen soll , dazu ist mir Kenny zu intensiv meiner MEinung nach ist es ehr so eine leise sich entwickelnde Love Story die zu Ende ist bevor sie richtig beginnen kann siehe Ende aber das wiederum finde ich wieder gut da der film zum einen wirklich abgeschlossen ist ( durch den Tod von George) aber die GEdanken dennoch um diese "beziehung" herrum schweben was wäre wenn GEorge nicht gestorben wäre? *Ahh Sorryü*


      Ps.: Sorry für die eventuellen komischen GEdankengänge isch schreib immer wies in den Sinn kommt und einige Gedanken überschlagen sich danbei ^^"
      Believe what you want to, whatever it takes to make you happy...what's done is done.
      Balthier
    • Habe mir nun auch gerade den Film angesehen:

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      Ich weiß garnicht genau wie man den Film beschreiben soll, ich versuche es trotzdem mal und hoffe ich werde ihm gerecht. Erstmal fange ich mit dem auffälligsten an, die Optik. Der Film sieht wirklich genial aus, sei es nun der Stil, die Farbgebung oder die Art wie der Film gedreht wurde, man kann den Film jede Sekunde anhalten und hat immer ein stilvolles Standbild. Begleitet wird das ganze durch sehr stimmungsvolle Musik. Jetzt aber zum eigentlichen Film. Ich finde die Stimmung (gerade auch durch die Farbgebung) sehr intensiv, man merkt wie schwer es George fällt aus dem Bett aufzustehen und in den Tag zu starten. Auch der Verlauf des Tages scheint die reinste Qual zu sein, Firth bringt dieses (für jeden von uns wahrscheinlich bekannten) Empfinden glaubhaft rüber. Was ich bemerkenswert an der Rolle des Georges fand, war die Tatsache, dass er trotz Kummer und Trauer niemanden mit seinen Problemen belastet hat, sondern wahrlich unsichtbar diesbezüglich war und das obwohl er immer wieder mit seiner Vergangenheit und der "heilen Welt" konfrontriert wird. Der Verlauf des Films ist natürlich tragisch, endlich, als es mal wieder einen Lichtblick in Georges Leben gibt, stirbt er. Gewissermaßen findet er aber so seinen wahren Frieden, weshalb ich durchaus von einem Happy-End sprechen würde. Julian Moore fand ich in ihrer Rolle etwas unnötig, man hat recht wenig über sie erfahren und ihr Part war auch relativ unbedeutend. Insgesamt ist A Single Man trotz seiner ruhigen Töne und Bilder ein sehr eindrucksvoller und emotionaler Film, der von Anfang an authentisch wirkt. Mir hat der Film gerade deswegen gefallen.
      Es ist seltsam, aber was es von freundlichen Orten und guten Zeiten zu sagen gibt hört sich nach nichts an.
      J.R.R Tolkien Der Hobbit