Homosexualität

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    • hab auch keine abneigung gegen homosexuelle. nur die männlichen dürfen mich nicht küssen *g. in den köpfen der meisten männer müssen die menschen eben heterosexuell sein und alles was davon abweicht, beängstigt sie und dies spiegelt sich eben in körperliche gewalt wieder. aber komischweise haben diese nichts dagegen einzusetzen, wenn sich zwei frauen innig und intensiv küssen. da spielt wahrscheinlich ihre phantasie eine entscheidene rolle.

      ich kenn zwar nicht allzu viele homosexuelle, die sich geoutet haben, aber hab nichts gegen ihre gesellschaft in meiner nähe. solange man mit ihnen vernünftig und gut reden kann, sind ihre neigungen bzgl. ihrer partnerwahl eher nebensächlich.
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    • FeiLong schrieb:

      Ist die Homosexualität in den meisten Videospielen ein Tabu-Thema?

      Ich denke schon!Ich weiß zwar nicht warum , denn nen Markt wäre sicher dafür da zumindest würde ich es begrüßen. Es mein es Gibt Yaoi/Shonen Ai Manga's, Animes Realfilme und sonstiges warum dann nicht auch in Videospielen? Ich mein es da im Prinzip nichts anders als die schon genannten Dinge und nen Tabuthema ist es schon lange nicht mehr. Ich mein Ich hab bei TLR so ein wenig das Gefühl ( wohl eher von den Programmierern nicht gewollt) das ein kleiner Hauch Shonen Ai mir um die Ohren weht die Beziehung zwischen David und Rush ist mehr als Freundschaft. Mein Gefühl kann mich auch täuschen, oder meine Vorliebe für dieses Thema spielt meinem Hirn einen Streich ^^"
      Believe what you want to, whatever it takes to make you happy...what's done is done.
      Balthier
    • Es ist also auch nicht im Sinne der Natur wenn sich ein heterosexuelles Paar bis zum Tod kein einziges mal fortgepflanzt hat?? O_o

      Die Hinduismustheroie gefällt mir,aber ist etwas simpel...;-))

      Darf man hier eigentlich sagen,dass man schwul ist,oder wird man direkt gelyncht?;-p

      Wie siehts denn aus wenn wir einen einzelnen homosexuellen Menschen
      betrachten und davon ausgehen,dass sein Leben in sich abgeschloßen
      ist,also gar nichts mit Fortpflanzung zu tun haben MUSS!

      Die Natur besteht natürlich auch aus Fortpflanzung,aber das ist ja nicht ALLES!

      Natur dreht sich vielmehr um LEBEN genrell!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von JackOfAllTrades ()

    • JackOfAllTrades schrieb:

      Die Natur besteht natürlich auch aus Fortpflanzung,aber das ist ja nicht ALLES!!
      Richtig!
      Wie schon erwähnt gibt es sicher auch Hetero die "absichtlich" keine Kinder haben wollen obwohl sie könnten.Ich mein wenn ich von mir ausgehe..ich steh sag ich mal auf "beides" und habe keinen Bock auf Kinder kriegen und Co.

      Darf man hier eigentlich sagen,dass man schwul ist,oder wird man direkt gelyncht?;-p

      HEy das ist ein tolerantes Forum da wird keiner wegen seiner Sexuellen Vorlieben gelyncht ;) hoffe ich ?( .
      Believe what you want to, whatever it takes to make you happy...what's done is done.
      Balthier
    • hat sich hier nciht kürzlihc schon wer geoutet....dass ich schon nicht mehr weiß wers war, spricht erstens nciht für mein gedächtnis, aber zweitesn auch für die toleranz des forums...denn wäre ein wirbel drum gemacht worden wüsste ich es sicher noch;)
      hier sind also alle herzliche willkommen^^
      sowieso...was macht es fürn unterschied ob mans is und keiner weiß es, oder man es ist, und niemand weiß es...eigentlcih sollte man als diskussionspartner und auch als mensch selber genauso ernst genomment werden.

      jaja, *oberlehrer für philisophie * - ton aus

      gut nacht kinderchen^^
    • Homosexualität...wird sicherlich nicht durch Tabletten in der Schwangerschaft verursacht.Und Gene...hm ich weiss nicht kann ich mir auch nicht recht vorstellen.Es passiert einfach, wie das zu erklären ist vermag ich nicht zu sagen und mit sicherheit wird das auch niemals ein Wissenschaftler sagen können.Die Natur hats vielleicht nicht vorgesehen, aber muss denn alles nach dem "Großen Plan" laufen?Nein muss es nicht.

      Soo Homosexualität in Videopielen..?

      Hm ist auf jeden fall ein Tabu Thema und wird sicherlich auch nicht gut ankommen wenns in Videospielen vorkommt.Dazu ist die Gesellschaft manchmal doch etwas verklemmt.

      Ansonsten gibts dann doch noch wenige Beispiele wo manchmal mehr oder weniger Homosexuelle Inhalte vorkommen:

      in der Original Version von Dragon Warrior III sollte eine Gay Bar sein welche aber kurz vorm Release ausm Spiel entfernt wurde, weswegen auch immer.Das Remake von Dragon Warrior III für den GBC hat diese Bar aber im Spiel.
      In Ultima VII sollte man ursprünglich die Option haben gegen Bezahlung einen männlichen oder weiblichen Bett"gefährten" zu haben, wurde auch entfernt.
      In Banjo-Tooie gibts nen schwulen Frosch.
      In Phantasy Star II wurde die Homosexualität eines Stadt Musikanten so umgeändert das Männliche Charaktere weniger für Unterrichtsstunden zahlen müssen wie Weibliche Charaktere.
      In Final Fight und Vendetta wurden Homosexuelle und Transsexuelle Charaktere zensiert, wobei es bei Vendetta einen Cheat gibt diese freizuschalten.
      In Chrono Trigger und Chrono Cross gibts den Gegner Flea über den Gesagt wid (und er es auch nicht glaubwürdig verneint) er seine eine Frau (hat auch Frauenklamotten an) ist aber in Wirklichkeit ein Mann.
      In Shannara und Simon the Sorcerer gibts einen rassistischen Homosexuellen.
      In Phantasmagoria 2 ist der Hauptcharakter Bisexuell.
      In Silverload gibts einen Homosexuellen Frisör der auf den Cowboy Hauptcharakter steht.
      In Leisure Suit Larry 6 wird man von einem Homosexuellen Hotel angestellten angeflirtet, wenn man auf das Angebot eingeht läuft man am Ende des Spiels Hand in Hand den Sonnenuntergang entgegen.
      Police Quest 6 und Leisure Suit Larry: Magna Cum Laude haben eine Gay Bar
      In Circuit's Edge gibs einen Homosexuellen Charakter und einige Transexuellen.
      In Laura Bow In The Dagger of Amon Ra gibts ne Lesbische Liebesszene.
      In Return of the Phantom ist der Charakter Charles Homosexuell.
      In I Have No Mouth, and I Must Scream ist der Wissenschaftler Benny Homosexuell.
      In Earthbound ist der Charakter Tony Homosexuell.
      In Gabriel Knight 3 gibts 2 Lesbische Charaktere.
      In Fallout 2 gibts gleichgeschlechtliche Ehen.
      In The Longest Journey gibts einen Lesbischen und einen Schwulen Charakter.
      In South Park Rally spielt Big Gay Al mit.
      In Shadow Hearts 1, 2 und 3 gibts Homosexuelle Charakter.
      In Metal Gear Solid 2 ist der Charakter Vamp Bisexuell.
      In Metal Gear Solid 3 sind Volgin und Raikov auch Bisexuell.
      In Fable kann man mit Männern rummachen und diese auch Heiraten.
      In The Temple of Elemental Evil kann man einen Homosexuellen Piraten retten und dieser Heiratet einen der männlichen Hauptcharaktere.
      In Vampire: The Masquerade - Bloodlines kann man lesbischen Sex machen.
      In Knights of the Old Republic gibts 2 lesbische Jedis.
      In Persona 2: Innocent Sin ist der Charakter ist Kurosu Jun Homosexuell.
      In Persona 3 ist eine Studentin verliebt in Mitsuru Kirijo eine der Hauptcharaktere.
      In Persona 4 "soll" Kenji Homosexuell sein.
      In Bioshock gibts einen Homosexuellen Charakter der was mit dem Antagonisten des Spiels hatte.
      In Final Fantasy IX die Hochzeit zwischen Quina und Vivi....naja kann man wohl nicht ganz ernst nehmen...oder doch^^
      In Enchanted Arms gibts einen Homosexuellen Charakter.
      In Fire Emblem: Radiant Dawn gibts einen Lesbischen Charakter.
      In Assassin's Creed gibts einen Homosexuellen Wärter.
      In Tradewinds kann man sich einen Homosexuellen Charakter machen.
      In Fatal Hearts gibts eine Lesbische Liebesszene.
      Sims erklärt sich von selbst.
      In vielen Fightspielen gibts sonst auch noch Homosexuelle Charaktere und es gibt noch die H games was im groben gesagt Japanische Sex Videospiele sind.

      So das reicht erstmal, hab keine lust mehr zu suchen ;)
      Von mir aus können ruhig Homosexuelle oder Heterosexuelle Inhalte in Spielen vorkommen, solange es nicht in ein Hardcore Porno ausartet :D

      Sorry das das hier so lang geworden ist.

      MFG Bluträcher
    • In Metal Gear Solid 2 ist der Charakter Vamp Bisexuell.
      Ich kann mich jetzt an keine Szene erinnern, wo eindeutig zu sehen wäre, dass Vamp bi ist. Oder steht das irgendwo? Ich glaub ja, dass Phil LaMarr's Stimme einfach dazu beigetragen hat. :D

      Und was Volgin und Raikov angeht, würde ich die ebenfalls nicht streng als bisexuell ansehen. Raikov war ja nur eine Art Raiden Karikatur! ^^
    • In Metal Gear Solid 2 ist der Charakter Vamp Bisexuell.

      Doch! In einem Dialog mit dem Colonel sagt er, dass Vamp mit Fortunes Vater zusammen war. UND aktuell eben mit ihr. Der Vater war btw Scott Dolph, der Marinekommandeur vom Tanker^^

      In Persona 2: Innocent Sin ist der Charakter ist Kurosu Jun Homosexuell.
      Und wenn der Spieler es will AUCH die Hauptfigur^^ Jun is nämlich einer der "Love Interests"

      In Persona 3 ist eine Studentin verliebt in Mitsuru Kirijo eine der Hauptcharaktere.
      Naja, das ist nur eine der in Japan eher verbreiteten Schwärmerei für einen "Sempai".
    • Also ich kanns natürlich nicht bei jedem Spiel bestätigen da ich einige von denen nicht habe.Aber was Vamp angeht es wird zwar nichts gezeigt aber irgendwer (bin mir nicht sicher wer) hat das im game selbst gesagt und es ist auch im game selbst nachzulesen.und MGS 3 müsst ich auch ernsthaft nachdenken^^.Aber weils ne weile her ist seit ich die MGS Reihe das letzte gespielt habe werd ich mich warscheinlich demnächst mal wieder dransetzen und schauen wer da mit wem und wieso und überhaupt :)
      Ich hab die Liste ja nicht komplett wegen der selbsterfahrung erstellt, einiges habe ich aus ner Zeitschrift :D

      Edit:Hmm Vincent war schneller und hat sogar genau die Personen gesagt die es bei MGS 2 bestätigen^^werds trotzdem spielen, hehe.
      und wegen Persona oder auch einigen anderen spielen hab ich bloß im groben geschrieben was sache ist und bin nicht einzeln auf jede sache eingegangen, denn manches ist sicherlich nur schwärmerei mehr nicht. :)
    • Kurz zu den Videospielen:
      Vereinzelt tritt das auf, ist auch ganz gut, dass Homo- und Transsexuelle hier präsentiert werden. Kann mir aber vorstellen, dass der heteronormative Markt allerdings weiterhin darauf abzielt, dass Homo-/Transsexuelle eine Randerscheinung bleiben. Ist eigentlich schade, aber viele Menschen versperren sich ja sehr davor, dass sie ein Videospiel sicher nicht kaufen würden, wäre der Held/die Heldin homosexuell, weil sie sich einfach nicht damit identifizieren wollen.

      Zur vorherigen Diskussion:
      Das Thema ist ja jetzt schon älter und eventuell haben einige beteiligten Leute ja mittlerweile auch einen neuen Standpunkt. Trotzdem will ich mal die naturwissenschaftliche Argumentationslinie zu Homosexualität widerlegen. Und zwar sollte man sowieso Sätze vermeiden wie 'die Natur sieht vor'. So ein Satz kann nie korrekt sein, denn er interpretiert menschliche Vorstellung in ein äußeres System (also die 'Natur') hinein, die abhängig vom Wissensstand und kultureller Prägung sind. Daher ist unser Wissen aktuell auch nicht das Absolute, auch wenn es uns gerade so erscheint, als könnte man in den Genen das ganze Wesen eines Menschen entschlüsseln. Zu anderen Zeiten war die Temperament/Organlehre der Standard und keiner hätte was dagegen gesagt. Das nur mal zum einen, denn des Weiteren sollte man auch vorsichtig sein mit der Vorstellung von Homosexualität:

      Erst Mal beschränke ich mich rein auf Menschen, über Tiere kann ich nichts sagen. Gleichgeschlechtliche romantische und sexuelle Beziehungen gab es anscheinend wirklich schon relativ lange und in verschiedenen Regionen der Welt. Aber das Konzept der 'Homosexualität' ist gar nicht so alt, sondern aus dem 19JH. Vorher existierten wie gesagt gleichgeschlechtliche Begegnungen, allerdings wurden diese nicht als homosexuell gefasst. Generell berufen sich Systeme wie Hetero- und Homosexualität immer auf 'Geschlechtlichkeit'. Daher muss man auch immer berücksichtigen wie 'Geschlecht' in der jeweiligen Zeitepoche gesehen wurde. Hier wurden ja u.a. die Antike erwähnt. Es ist richtig, dass es Lustknaben gab. Es ist aber nicht ganz korrekt zu sagen, dass Homosexualität (so wie wir das heute verstehen), damals legitim war, sondern es ist präziser zu sagen, dass gesellschaftliche Bedingungen diese Formen einfach zuließen. Die Menschen in Griechenland glaubten als Ursprung an Kugelmenschen mit beiden Geschlechtern, die sich trennten und aus denen Mann und Frau wurden. Liebe erklärten sie sich, als Sehnsucht der geteilten 'Halbkugelmenschen' wieder zusammen zu finden. Dabei war es allerdings egal, ob es nun Frau/Mann, Frau/Frau oder Mann/Mann war. Viel wichtiger war es, dass es nach der Temperamentlehre eine dominante Person gab, die penetrierte und eine passive Person. Daher waren Männer mit Lustknaben zulässig. Es lag in etwa ein anderes Konzeptdenken vor: dass Sexualität nichts Festes ist, dass es zu kategorisieren gilt.

      In der heutigen westlichen Gesellschaft wurde Heterosexualität zur Norm erhoben. Daher differenziert es sich von anderen Formen von Sexualität wie Homosexualität. Es wird immer davon ausgegangen, verschiedengeschlechtliche Liebe/Sex, im Sinne der Natur sei. Die Argumente stimmen jedoch aber eher nur darauf ab, dass es logisch im Sinne von Fortpflanzung ist. Homosexuelle können eigentlich keine 'Fehler der Natur' sein, nur weil sie dazu nichts beitragen. Dass es sowas wie Norm und Abweichung gibt, ist ja auch sowas von menschlich-gedacht und weder 'natürlich' noch 'essentialistisch'. Außerdem ist schließt eine homosexuelle Beziehung momentan und situativ betrachtet, auch nicht aus, dass diese Menschen nicht trotzdem Kinder zeugen könnten. Die Fähigkeit besitzen sie ja dazu, warum sollen sie ein Fehler sein?

      Im Übrigen wird stets davon ausgegangen, dass Sexualität etwas Fixes sei. Wobei das ja auch nicht stimmen muss. Sexualität entwickelt sich, daher muss ja auch nicht bei einem Geschlecht verharren. Ich denke, dass es dies jedoch oft tut, liegt an der heteronormativen Gesellschaft mit ihren Zwängen. Es ist klar, dass wenn man nur mit Bildern von Mann/Frau-Konstellationen aufwächst, auch davon ausgeht, dass die Welt so sein muss. Aber ein 'Müssen' gibt es meiner Meinung nach sowieso nicht.

      Ich denke daher also nicht, dass Gene Sexualität bestimmen, denn Sexualitätskategorien sind ja konstruierte Konzepte und wie sollen für hierfür Gene verantwortlich sein?
      Sexualität ist mehr eine gesellschaftliche und kulturelle Frage und keine Naturwissenschaftliche.
    • Und zwar sollte man sowieso Sätze vermeiden wie 'die Natur sieht vor'. So ein Satz kann nie korrekt sein, denn er interpretiert menschliche Vorstellung in ein äußeres System (also die 'Natur') hinein, die abhängig vom Wissensstand und kultureller Prägung sind. Daher ist unser Wissen aktuell auch nicht das Absolute, auch wenn es uns gerade so erscheint, als könnte man in den Genen das ganze Wesen eines Menschen entschlüsseln. Zu anderen Zeiten war die Temperament/Organlehre der Standard und keiner hätte was dagegen gesagt. Das nur mal zum einen, denn des Weiteren sollte man auch vorsichtig sein mit der Vorstellung von Homosexualität:


      wow,, besser hätte man das nicht sagen können. Die Begründung Homosexualität sei krank weil Sex zur Fortpflanzung diene finde ich ...naja....bescheuert. Wer sagt denn bitte, dass Sex nur zur Fortpflanzung da ist? Warum glauben einige menschen betimmen zu können, was die Natur vorsieht, nur weil sie meinen logisch zu denken. Im Grunde genommen ist alles was die Natur uns gibt gewollt, fertig. Also so seh ich das... Was mich besonders aufregt ist dieser Zwiespalt in der Gesellschaft zwischen abgrundtief-konservativer und übertrieben offener Haltung gegenüber Sexualität.Sexualität sei nur zur Fortpflanzung da blabla... das heutige TV-Programm zB sagt mir da aber was anderes.

      Es ist aber nicht ganz korrekt zu sagen, dass Homosexualität (so wie wir das heute verstehen), damals legitim war, sondern es ist präziser zu sagen, dass gesellschaftliche Bedingungen diese Formen einfach zuließen. Die Menschen in Griechenland glaubten als Ursprung an Kugelmenschen mit beiden Geschlechtern, die sich trennten und aus denen Mann und Frau wurden. Liebe erklärten sie sich, als Sehnsucht der geteilten 'Halbkugelmenschen' wieder zusammen zu finden.

      Das wusste ich garnicht, dachte bis eben, dass dort Homosexualität legitim war. Aber ich merk schon,,,da kann man ja garnicht von homo/hetero oder sonstwas reden kann. Ist dann wohl das beste Beispiel dafür, wie stark die Gesellschaft die Sexualität zu prägen scheint. Kaum besteht das Menschenbild aus irgendwelchen Kugeln, ist das Geschlecht des Partners egal.

      Ich denke daher also nicht, dass Gene Sexualität bestimmen, denn Sexualitätskategorien sind ja konstruierte Konzepte und wie sollen für hierfür Gene verantwortlich sein?

      Da kann ich dir aber nicht unbedingt zustimmen, so ist es zB. bei vielen Homosexuellen so, dass man schon in der Kindheit Anzeichen dafür findet. Wie zB...kp...Puppenspielen oder so^^Höt sich zwar klischeehaft an, ist aber oft so. Wobei da dann vllt doch die Erziehung ne Rolle spielen könnte

      ~I want you to show me how mad is your love
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    • Zalhera schrieb:

      Da kann ich dir aber nicht unbedingt zustimmen, so ist es zB. bei vielen Homosexuellen so, dass man schon in der Kindheit Anzeichen dafür findet. Wie zB...kp...Puppenspielen oder so^^Höt sich zwar klischeehaft an, ist aber oft so. Wobei da dann vllt doch die Erziehung ne Rolle spielen könnte
      Es ist fragwürdig, wenn Du von 'Anzeichen' sprichst. Was sagt Puppenspiel denn schon aus? In der Erziehung und in der Gesellschaft ist dem oft 'Weiblichkeit' beigemessen, daher wird das wohl anscheinend gern als Indiz herangezogen, aber letzten Endes ist es keines. Wenn Kinder mit Puppen spielen, dann imitieren sie vielleicht die Eltern/Kindbeziehung in der sie sind, warum sollten Jungs das nicht auch tun, wenn sie später vielleicht mal selbst Familien aufbauen und auch diese Rolle übernehmen könnten?



      Ansonsten habe ich dieses Semester einen Einführungskurs in die Sexualwissenschaft belegt und muss sagen, dass ich sehr interessante Dinge daraus ziehen kann. Und ich muss mich selbst auch korrigieren und kann nicht nur aus meiner Kulturperspektive heraus argumentieren.

      Was Sexualität angeht, spricht die heutige Sexualwissenschaft davon, dass man diesen Bereich nicht nur aus einer Perspektive erfassen kann, sondern mehrere benötigt. Sexualwissenschaft ist interdisziplinär und sollte bio-psycho-sozial betrachtet werden. Sexualität besteht also in einer Triade aus Biologischer Perspektive, Psychologischer Perspektive und Gesellschaftlicher Perspektive zu gleichen Teilen und kann unter einem dieser Blickwinkel nie vollständig betrachtet werden.

      Außerdem habe ich auch schon in der ersten Sitzung mitbekommen, dass Sexualität eine oder mehrere von drei Dimensionen anschneidet: die Lustebene (Orgasmus), die Reproduktionsebene (Fortpflanzung) und Bindungs-/Beziehungsebene (soziale Akzeptanz/intime Nähe).

      Und gerade aus ersterem und letzterem Punkt heraus, wird deutlich, dass sexuelle Bindungen geschlechtsunabhängig eingegangen werden können. Das lässt sich sogar biologisch nachweisen für alle NaturwissenschaftlerInnen hier: es gibt ein Bereich im Gehirn, der für Angst zuständig ist, die immer durch 'Fremdes' aktiviert wird. Durch 'Vertrautes' wird dieser Bereich abgeschaltet und die Angst verliert sich, man wird unkritisch und verliert Furcht. Das nehmen wir teilweise als Verliebtheit wahr. 'Vertrautes' ist eben oft die Heteronormativität. Wenn Menschen heterosexuell geprägt werden, dann kann es passieren, dass ihr Fremdwahrnehmung eben bei Homosexualität mit Angst/Blockaden reagiert. Allerdings zeigt das nur, dass der Mensch auf die Umwelt und deren Prägung reagiert und das heißt nicht, dass Homosexuelles kategorisch 'fremd/bedrohlich' ist, sondern dass es durch die Gesellschaft erst dazu gemacht wurde.

      Naja, also ich habe erst mit der Einführung begonnen, muss mich noch einarbeiten und kann das auch noch nicht alles so tatsächlich und ausführlich begründen und argumentieren. Aber über neue Erkenntnisse informiere ich euch gern.